Der Salzgitterbergbau war erst 50 Jahre zuvor in bedeutenden Umfang aufgenommen worden, dafür aber mit großen Aufwand. Dieses lag an den Kriegsvorbereitungen der Nazis. Nachdem nach Ende des Krieges der Wiederaufbau weitestgehend abgeschlossen war, endete auch der große Hunger nach Eisen und Stahl. Die Rohstoffpreise verfielen und gerieten durch billige Erzimporte ständig weiter unter Druck. Nach und nach wurden die unrentablen Erzgruben geschlossen, nicht nur in Peine und Salzgitter, auch im Harz, Siegerland oder Lahn-Dill-Gebiet.
Nach Schließung der Grube Haverlahwiese existierten noch drei Eisenerzbergwerke in Deutschland. Zwei schlossen im folgenden Jahr. Eines existiert noch heute, fördert aber eisenschüssigen Kalkstein, der nicht zur Eisengewinnung dient.
Näheres zu Haverlahwiese: http://de.wikipedia.org/wiki




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