In den ehemals sozialistischen jetzt kapitalistischen Staaten wurde die Bezeichnung Kulturhaus weitgehend beibehalten, wie auch in der ehemaligen DDR. In der DDR trugen die etwa 2000 Kulturhäuser oftmals einen Beinamen wie „Kulturhaus Clara Zetkin“, „Ernst Thälmann“, „Maxim Gorki“ etc. Aufgrund der nach 1990 von der Bundesregierung gekappten Finanzierung standen nun in der ehemaligen DDR viele Kulturhäuser leer. Sie wurden verkauft, anders genutzt oder verfielen. Als Beispiel ist das 1956 errichtete Kulturhaus "Karl Marx" in Johanngeorgenstadt zu nennen, dessen Dach nach 1990 aufwendig erneuert, dann jedoch geschlossen wurde und bei dem gegenwärtig alle Fenster und Türen zugemauert sind.
So steht es bei Wikipedia und trifft auch auf das von uns besuchte Betriebskulturhaus Ernst Schneller in Berlin zu, welches mit seinem 550 Personen fassenden Saal im Jahr 1955 eröffnet wurde und in den 90er Jahren noch als Discothek Cisch genutzt wurde. Nun steht es leer und verkommt. Hier ein Teil der Fotos von letzter Woche. Den Rest gibt es wie üblich auf www.myspace.com/urbexxx zu sehen.
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