Schloss Heidelberg

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  • Regina
    Ritter


    • 03.05.2005
    • 391
    • Österreich/Wien

    #1

    Schloss Heidelberg

    Im Zuge meiner Deutschlandtour im Juli 2006 bin ich auch in der außergewöhnlich schönen Stadt Heidelberg gelandet. Der Fixpunkt des Tages war es, Schloss Heidelberg zu besichtigen. Keine Führung im Inneren - das hätten die Menschenmassen gar nicht zugelassen - aber eine Besichtigung von außen war mein Wunsch.
    Ein schweres Sommergewitter mit anschließendem zweistündigem Dauerregen wurden mir beschert. Das Schloss und seine Umgebung waren eingehüllt in den Dunst dieses Sommergewitters. Ein bleibender Eindruck der sich in seiner Farbüppigkeit auf jedem einzelnen Foto wieder findet...


    Eckdaten:
    Das älteste Stück der Anlage sind die röm. Granitsäulen in der Brunnenhalle. Die Burg war von Kurfürst Ruprecht, dem späteren dt. Kaiser, militärisch gesichert. Aus dieser Zeit stammt der Ruprechtsbau. Die kriegerische Atmosphäre zur Zeit der Bauernkriege und Reformation ließ weitere Befestigungen entstehen. Gleichzeitig wurde die Anlage um den Bibliotheksbau und den Frauenzimmerbau erweitert. Auch der Gläserne Saalbau (er war bei meinem Besuch leider vollständig eingerüstet) gehört ebenfalls in diese Epoche. Eine Zeit, in der die alte Feste zur prächtigen Residenz aufblühte, begann 1530 und endete mit dem Ausbruch des 30jährigen Krieges. In der Phase entstand der Ottheinrichsbau. Ein halbes Jahrhundert später entstand dann der Friedrichsbau.
    Den Ausklang der Renaissancebaufreude bildet der Englische Bau, den der Winterkönig Friedrich V. für seine engl. Gemahlin errichten ließ.
    Das vielbesungene Heidelberger Fass, in einem Gebäude neben dem Englischen Bau, wurde erst 1751 unter Karl Theodor aufgestellt. Mit seinem über 220.000 Litern Rauminhalt sollte es den Zehnten der Weinernte im Pfälzer Land als kurfürstlichen Anteil aufnehmen.

    Quelle: Knaurs Kulturführer Deutschland 1985


    Die Fotos haben alle einen leichten Rotstich, weil ich damals mit einem völlig unnötigen Filter und auch mit dem falschen Weißabgleich fotografiert habe.
    Dann habe ich sie noch herrlich verkitscht und jetzt setze ich sie euch vor!

    Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Betrachten und ich bekomme jede Menge interessante Geschichten von Euch zu diesem Thema geliefert, denn mein Zugang zu den deutschen Burgen und Schlössern ist leider nur auf´s Internet beschränkt.

    Fotos von Schloss Heidelberg
    lg
    Regina

    ....ich gebe mich bloss dem Motivzauber hin....
  • isbjarne
    Bürger


    • 12.03.2007
    • 112
    • Essen

    #2
    Um Schloß und Parkanlage ranken sich viele Sagen. Eine von ihnen hat Generationen von Heidelberger besonders imponiert: die Sage vom Hexenbißring. Am Einlaßtor des Schlosses befindet sich ein schwerer, eisener Ring, von dem es heißt, daß derjenige zum Besitzer des Heidelberger Schlosses würde, dem es gelingt, den wuchtigen Ring mit Hilfe seiner Zähne zu sprengen. Vor langer Zeit soll eine Hexe von der Geschichte gehört haben und flog nach Heidelberg, um das Schloß in ihren Besitz zu bringen. Nachdem der erste und der zweite Hexenbiß den Ring nicht sprengen konnten, setzte die Hexe zu einem dritten verzweifelten Versuch an, bei dem ihre Zähne einen tiefen Spalt in den ehernen Reifen rissen. Trotzdem glückte es ihr nicht, den Ring zu zerbrechen, ja sie mußte sogar einen ihrer Hexenzähne darin zurücklassen. Mehr vor Wut als vor Schmerz heulend, verschwand sie und wurde nie wieder gesehen. Seither sind alle Bemühungen, die von der Hexe geschlagene Kerbe auch nur ein klein wenig zu vergrößern, erfolglos verlaufen. Der Sprung im Eisen ist heute noch zu sehen und wird "Hexenbiß" genannt.

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    • isbjarne
      Bürger


      • 12.03.2007
      • 112
      • Essen

      #3
      Wo die Zeit keine Macht hat
      Angehängte Dateien

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      • ratte1969
        Banned
        • 07.03.2003
        • 640
        • ghetto

        #4
        diesen Prachtbau muss ich auch einmal besuchen
        sachsenland ist ein gutes land.

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