Sind zu dieser Zeit auch militärische Transporte über diese Wege befördert worden?
Schifffahrtswege auf den Flüssen
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Schifffahrtswege auf den Flüssen
Wie sah es denn eigentlich 1944/45 mit dem Befahren von Flüssen mittels Boote aus? War dies möglich, und bis wann?
Sind zu dieser Zeit auch militärische Transporte über diese Wege befördert worden?MfG BOBO
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Ja,
soweit es möglich war wurden alle Transportarten ausgenutzt.
Allerdings war dies aufgrund von Brückensprengungen und starken Zerbombungen zum Ende hin nicht mehr möglich.
Irgendwo hab ich auch ein Foto von einem MG zur Luftsicherung auf einem Flußkahn.
Wenn ich´s find, stell ich´s rein.
Mann sollte aber auch bedenken das es in unserer Gegend wenig Motorschiffe gab.
Bei uns fuhren zumeist Lastkähne mit Hilfe von Zugtieren.
Gruß
Mannersuchet so findet ihr -
Hmmm, keine Ahnung ob Transporte über die Binnenschiffahrt für militärische Zwecke anders "verbucht" wurden, aber allgemein zur Binnenschifffahrt könten für Dich, wenn Du sowieso irgendwann in Berlin-Lichterfelde bist, folgende Bestände interessant sein:
R 5 Reichsverkehrsministerium (siehe http://www.bundesarchiv.de/bestaende...0&suchbegriff= )
evtl. R 126 Reichswerke AG für Binnenschiffahrt (wobei da viel auf die Nachkriegszeit entfällt), siehe http://www.bundesarchiv.de/bestaende...8&suchbegriff=
Des weiteren wohl R 50 II Transporteinheiten Todt/Speer, siehe http://www.bundesarchiv.de/bestaende...5&suchbegriff=
So, habe bestimmt noch viel übersehen, aber erstmal viel Spaß damit und ich denke, auch sonst wird es Dir im Bundesarchiv bestimmt nicht langweilig
JérômeKommentar
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Nein! Zivile Handelsschifffahrt bzw. (seltener) Pioniereinheiten. Ausnahme: Hochseeschifffahrtswege auf Binnenwasserstraßen (Elbe, Ems, Weser usw.).Zitat von BOBOWar das dann Marine?
Je nach Frontlage und Befahrbarkeit bis in die letzten Kriegstage.
Gruß
EifelgeistInschrift auf einem sächsisch-preußischen Grenzstein
Wer hier vorüber geht, verweile!
Hier läuft ein unsichtbarer Wall.
Deutschland zerfällt in viele Teile.
Das Substantivum heißt: Zerfall.
Was wir hier stehn gelassen haben,
das ist ein Grabstein, dass ihr's wisst!
Hier liegt ein Teil des Hunds begraben,
auf den ein Volk gekommen ist.
Erich Kästner: Gesang zwischen den Stühlen (1932)Kommentar
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Schiffe
Moin moin Geist der Eifel und alle anderen,
Schiffe haben zwar jetzt nicht unbedingt was mit Fahrzeugen zu tun (Schwimmzeugen) aber unter Technik können wir es ja laufen lassen.
Also: BOBO mit Marine hat das eigentlich nichts zu tun. Die Binnenschifffahrt war so weit es ging immer unterwegs bis halt Brückensprengungen oder versenkte Schiffe es nicht mehr zuliessen. Da es zu der damaligen Zeit aber wenig Motorschiffe gab waren es mehr Schleppverbände die liebend gern von den Alliierten angegriffen wurden. Mister Churchil war ja auch mal der Ansicht man könnte die größeren Flüsse mit einer Art Minen sperren, hat sich dann aber wegen Einspruch z.B. der Holländer und geprengter Brücken erledigt. Wiederum gab es auch bewaffnete Transportkähne die eine Art Luftschutz bieden sollten aber hauptsächlich auf der Donau eingesetzt wurden, auch auf dem Bodensee zum Flakschutz von Friedrichshafen lagen so ein paar vor Anker(mal ein paar Zeichnungen und Bilder raussuchen)
Bei der allseits beliebten Kriegsmarine
gab es sogenannte Binnenminensucher (gibt es heute noch) die die Aufgabe hatten die Seeverkehrwege zu den Häfen z.B Bremen, Hamburg Wilhelmshaven und andere von Minen freizuhalten.
MfG
KaiSpeedy hat uns am 8.12.2007
nach schwerer Krankheit für immer verlassen.
In stillem Gedenken,
das SDE-TeamKommentar
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Schiffswege auf den Flüssen
Hallo,Auf dieser Seite gibt es ein ´schönes´ Luftbild vom durch Bombenangriff
der RAF getroffenen Dortmund-Ems-Kanal:
Klick
alleine in 1939 sind vom Rhein kommend über den Mittellandkanal und Elbe bis nach Dresden Übigau
und dann weiter auf der Autobahn nach Ingolstadt zur Donau etliche Tankschiffe befördert worden.
Die Tankschiffe holten dann aus Rumänien
das wichtige Rohöl nach Deutschland auf der Donau.
mfg
RannugKommentar
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Im Rhein bei Köln war es wohl schwer die Schifffahrt aufrecht zu halten, hier lagen Brückenteile, versenkte Schiffe und (zumindest bei uns im Kaff) abgeschossene Flugzeuge im Wasser. Motorisierte Schiffe wurden meist mit Mgs etc. versehen und für milit. Zwecke eingezogen.
Gegen Kriegsende wurden bei uns alle Rheinbrücken gesprengt (bis auf die Remagener Brücke).
RobertKeiner ist so verrückt, daß er nicht noch einen Verrückteren fände, der ihn versteht.
(Heinrich Heine)Kommentar





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