Rettet U 534!

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  • oliver.bohm
    Moderator

    • 20.11.2007
    • 8456
    • Hannover
    • SBL 10

    #61
    Bergung von U-Boot 534

    Vielleicht ist die Doku auch schon mal hier gepostet worden..?



    Gefunden hatte ich per Suche zumindest nichts


    Später wurde es zerschnitten:


    Hatten wir hier da nicht eine heiße Debatte drüber?

    Gruß Olli

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    • Sorgnix
      Admin

      • 30.05.2000
      • 26211
      • Pöhlde - (=> Süd-Nds.)
      • Große Nase, Augen, Ohren, Merlin, Whites XLT, Tesoro, Nokta Impact, Rutus, Minelab XTerra, OGF-L, UW 720C, Mariscope Spy, Chasing M2 Pro ...

      #62
      Interessant!

      ... was so ein Stahlseil doch alles sägt ...
      auf dem Bau sind meterdicke Betonwände allerdings auch kein Hindernis


      Ansonsten: Hier fehlen jetzt 7 Beiträge, die nicht unbdingt themenzugehörig waren, eher technischer Art, um zwei parallele Threads zu vereinen


      Danke!
      Gruß
      jörg
      Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
      zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...

      (Heiner Geißler)

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      • Michael aus G
        Heerführer

        • 26.07.2000
        • 2655
        • Gera

        #63
        Ich find den Ansatz so ein Teil zu präsentieren ganz interessant. Hiier wär das Teil doch sang- und klanglos dem Schrotthändler anheim gefallen...

        Quelle
        Angehängte Dateien
        Gib mir genügend Schubkraft und ich bringe dir ein Klavier zum fliegen.

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        • Sorgnix
          Admin

          • 30.05.2000
          • 26211
          • Pöhlde - (=> Süd-Nds.)
          • Große Nase, Augen, Ohren, Merlin, Whites XLT, Tesoro, Nokta Impact, Rutus, Minelab XTerra, OGF-L, UW 720C, Mariscope Spy, Chasing M2 Pro ...

          #64
          sicher??
          ... das würde ich doch mal lieber dem Fall überlassen, wenn er zur Diskussion steht - nicht einer Mutmaßung ...


          Das Konzept der "Zerstückelung" ist Super - finde ich.


          Aber vielleicht auch ein wenig der Sicherheit bzw. Praxis geschuldet.


          Ich war von 27 Jahren in Laboe (?? ).
          Es war schon beeindruckend, sich durch die Stahlröhre von U 995 zu quetschen.
          Aber wenn ich mir vorstelle, wie das aussieht, wenn "Andrang" ist, wenn da Hunderte durch wollen ...
          Das gibt der "Raum" doch gar nicht her ...

          Dazu dann das Thema Sicherheit.
          Wenn da in der vollen Röhre einer umkippt ...
          Oder Panik - alle wollen raus.

          Keine Ahnung, ob es da in Laboe seit dem bauliche Veränderungen gegeben hat -
          aber bei nem Konzept auf aktueller Basis und Vorschrift, da halte ich das für nicht
          unbedingt erfolgversprechend.
          Da bietet die "Zerstückelung" schon bessere Möglichkeiten.
          Es können gleichzeitig mehr Leute durchgeschleust werden - gerade, wenn auch
          jemand ne Führung macht, Vortrag hält.
          Und Engpässe/Engstellen werden minimiert.
          Und auch die Technik hinter der Stahlwand wird ein wenig erkenntlicher ...


          Architektonisch find ich das gelungen


          Gruß
          jörg
          Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
          zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...

          (Heiner Geißler)

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          • Deistergeist
            Moderator

            • 24.11.2002
            • 19679
            • Barsinghausen am Deister

            #65
            Wurde beim Bau der Boote ja auch gemacht, zurück zu den Wurzeln also.
            "The Man Who Saved the World" -S. J. Petrow-

            Kommentar

            • U.R.
              Heerführer


              • 15.01.2006
              • 6523
              • Niedersachsen
              • der gesiebte Sinn ;-)

              #66
              Zitat von Deistergeist
              Wurde beim Bau der Boote ja auch gemacht, zurück zu den Wurzeln also.
              Sektionsbau heisst das Zauberwort!

              Zuletzt geändert von U.R.; 29.12.2016, 18:15.
              Der sicherste Weg Geld zu verbrennen ist,......Kohle davon zu kaufen!

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              • ghostwriter
                Moderator

                • 24.09.2003
                • 12048
                • Großherzogtum Baden
                • Suchnadeln

                #67
                1944 und 1945 ließ die damalige Kriegsmarine zwei neue moderne U-Boot-Typen bauen: der Bau erfolgte (erstmals für U-Boote) in Sektionsbauweise: die U-Boot-Klasse XXI und die U-Boot-Klasse XXIII. Die ersten dieser Boote kamen kurz vor Kriegsende zum Einsatz. Für den Stahlbau des Typs XXI waren zwei statt früher fünf Monate vorgesehen, für den Sektionsbau vier statt zehn Monate.
                quelle

                ich lasse mir nicht in meinem gehirn rumwühlen,
                … ich lasse mir nicht meine kleine show stehlen!?

                dr. koch - "1984"
                😲

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                • Michael aus G
                  Heerführer

                  • 26.07.2000
                  • 2655
                  • Gera

                  #68
                  Zitat von Sorgnix
                  sicher??
                  ... das würde ich doch mal lieber dem Fall überlassen, wenn er zur Diskussion steht - nicht einer Mutmaßung ...
                  Keine Mutmaßung, Tatsachen. Passiert mit altem Fluggerät zu hauf. Wenns da nich Sammler und Enthusiasten gäbe...

                  Und denk mal an die 3 Boote in Finkenwerder. Schnell, schnell zuschütten.

                  Davon abgesehen, kannst ja nur mal so zu Spaß eine Ankündigung starten, ein deutsches U-Boot bergen und ausstellen zu wollen...
                  Gib mir genügend Schubkraft und ich bringe dir ein Klavier zum fliegen.

                  Kommentar

                  • U.R.
                    Heerführer


                    • 15.01.2006
                    • 6523
                    • Niedersachsen
                    • der gesiebte Sinn ;-)

                    #69
                    Na ja,schnell schnell war da aber nix!

                    Erst 1995 wurden die Boxen zu gespült.

                    Christel Grube von geschichtsspuren.de hat da mal einen tollen Bericht und auch mit Bilder veröffentlicht!

                    Hier der Link: http://www.geschichtsspuren.de/artik...r-hamburg.html

                    Ausserdem, als der Bunker noch zugänglich war, wurde alles dort geklaut was sich abbauen lies.

                    Gruss U.R.
                    Zuletzt geändert von U.R.; 30.12.2016, 00:00.
                    Der sicherste Weg Geld zu verbrennen ist,......Kohle davon zu kaufen!

                    Kommentar

                    • Frank Enstein
                      Banned
                      • 23.03.2015
                      • 4029
                      • B

                      #70
                      Zitat von U.R.

                      Ausserdem, als der Bunker noch zugänglich war, wurde alles dort geklaut was sich abbauen lies.

                      Gruss U.R.
                      Hätte man sicher können. Einzigartig. Aber ist ja "nur" Nazikram, alles Dreck, weg damit. Aber sich aufregen wenn die Musel Tempel sprengen...
                      Schande alles
                      Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen.

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                      • U.R.
                        Heerführer


                        • 15.01.2006
                        • 6523
                        • Niedersachsen
                        • der gesiebte Sinn ;-)

                        #71
                        Nun, "Einzigartig" ist so eine Sache.

                        In Bremerhaven im Marine-Museum(Deutsches Schiffahrts Museum) liegt ja auch noch ein XXI Boot, und das komplett. Das Museum hat natürlich noch vieeeeel mehr zu Bieten, z.B. den damaligen "Walter Antrieb". Heute wird bei den neuen Ubooten so getan als währe die Brennstoffzelle gerade erst Erfunden worden, der Herr Walter http://www.dsm.museum/ausstellung/mu...e.4198.de.html
                        war da seiner Zeit schon mächtig voraus. Die Zelle steht im Freigelände. Ich kann jedem mit Kidds und Co nur empfehlen dort mal einen super Tag zu verbringen.
                        Den Tag braucht man aber auch schon. Nur mal so als Tipp!

                        Das Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven (DSM) wird derzeit in einem aufwändigen Sanierungsprozess renoviert und zu einem attraktiven Forschungs- und Museumsstandort weiterentwickelt


                        Man kann nicht alles für die Zukunft erhalten, und das sage ich als alter Hobby-Uboot-Sammler. Schon jetzt haben die Vereine und Museen Probleme das Vorhandene zu Pflegen. Denke jetzt mal an U 995 in Laboe.Aber auch in Bremerhaven kann man den "Vergang" an dem Uboot sehen.
                        XXI Uboot Rundgang: https://www.youtube.com/watch?v=TXmVso9myl8


                        Und ausserdem: In 100 Jahren haben unsere Nachkommen da in Finkenwerder auch mal was zum ausbuddeln! Die heutigen "Schatzsucher" lassen für die Nachwelt ja nicht unbedingt viel zum finden und freuen übrig. Nennt sich nachhaltige Schatzpflege.
                        Gruß U.R.
                        Zuletzt geändert von U.R.; 30.12.2016, 10:09.
                        Der sicherste Weg Geld zu verbrennen ist,......Kohle davon zu kaufen!

                        Kommentar

                        • fleischsalat
                          Moderator

                          • 17.01.2006
                          • 7794
                          • Niedersachsen

                          #72
                          Der Museumshafen ist wirklich einen Besuch wert!
                          Willen braucht man. Und Zigaretten!

                          Kommentar

                          • Michael aus G
                            Heerführer

                            • 26.07.2000
                            • 2655
                            • Gera

                            #73
                            Zitat von U.R.
                            Ausserdem, als der Bunker noch zugänglich war, wurde alles dort geklaut was sich abbauen lies.
                            Geborgen... Da war aber noch genügend da, um zwei anständige static Displays draus zu machen...
                            1950 warb die Maschinenbaufima Heinrich Flügge ehemalige Angehörige der Kriegsmarine an, um die Boote unter Leitung des britischen Militärs auszuschlachten oder möglicherweise zu heben. Als Leiter der Bergungsgruppe wurde der ehemalige leitende Ingenieur von U2513, Hans Loeck, eingesetzt. Aus U-3004 und U-2505 wurden die restlichen Batterien, die Junkers-Kompressoren und sämtliche Kupferkabel geborgen, aus U-3004 auch der Dieselmotor. Teile des Turms von U-3506 wurden ebenfalls demontiert.
                            Zitat von U.R.
                            Erst 1995 wurden die Boxen zu gespült.
                            Die "Verkehrsicherung" erfolgte 5! Jahre klammheimlich vor dem eigentlichen Bauprojekt. Die 50 Jahre zuvor hat sich da ja auch niemand für interessiert. Erst als Bedarf war, wollte man eine schon laufende Diskussion(war´93 in HH stationiert und hab das verfolgt) darüber im Keim ersticken und hat Fakten geschaffen.
                            Erst Anfang der 1990er Jahre wurde ein Abbruch wieder Thema. Zur Verkehrssicherung wurden im Oktober 1995 zunächst die beiden Nassboxen von einem Baggerschiff mit Elbsand zugespült. Bis dahin waren die Bootswracks bei Niedrigwasser immer noch sichtbar gewesen. Im Zuge der Erweiterung des Containerhafens wurde ab 1999 schließlich das gesamte Becken des Vulkanhafens von der Elbe her mit Baggersand verfüllt.
                            Zitat von U.R.
                            Und ausserdem: In 100 Jahren haben unsere Nachkommen da in Finkenwerder auch mal was zum ausbuddeln!
                            Da ist allerdings wahr.
                            Gib mir genügend Schubkraft und ich bringe dir ein Klavier zum fliegen.

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                            • Frank Enstein
                              Banned
                              • 23.03.2015
                              • 4029
                              • B

                              #74
                              Zitat von U.R.
                              Und ausserdem: In 100 Jahren haben unsere Nachkommen da in Finkenwerder auch mal was zum ausbuddeln!
                              Gruß U.R.
                              Na da hste mal recht!
                              Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen.

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