Pionierbrücke 44

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  • enorg
    Geselle

    • 18.11.2003
    • 71
    • Sachsen

    #1

    Pionierbrücke 44

    Wir sind einige ernsthaft Interessierte Bergbegeher und haben
    schon einige schöne Wanderung durch die Wälder im Großraum Schwalbe V unternommen.
    Irgendwie sind wir aber eines Tages auch nicht mehr mit neuen Erkenntnissen weitergekommen.
    Da war uns der Zufall hold und wir lernten einen netten Opa kennen. Er bot sich an mit uns eine "Wanderung" zu unternehmen die wir natürlich gerne annahmen.
    Während der Standard-Runde hat der alte Herr sehr interessante Details erzählt. Einiges wollten wir wirklich nicht Glauben und so haben wir auf
    eigene Faust weiter recherchiert.

    Fazit: Was wir Prüfen konnten war 100% Bingo.

    Bei erneuter Kontaktaufnahme wurde uns Mitgeteilt das Opa im Krankenhaus
    liegt und am Herz Opperiert wurde.

    Wir hoffen das unser Opa bald wieder Gesund wird.

    Meine Frage an Euch: Kennt jemand den Opa oder hat einen Herrn so um die 60 schon mal bei Schwalbe V gesehen?
    Ich weis nicht ob es richtig wäre den Namen so einfach in das Öffentliche Forum zu schreiben? Jedenfalls haben wir den Namen.

    Grüße enorg



    Grüße enorg
    Zuletzt geändert von enorg; 16.10.2004, 20:44. Grund: Titelspezifikation!
  • mistermethan
    Heerführer

    • 01.08.2003
    • 2961
    • Sachsen, Dresden
    • Tesoro Euro Sabre, Garrett AT Pro, Garrett Pro-Pointer, Teknetics Omega 8000, abgelegt: MD 3009 (der ging nur 2 Mal), Bounty Hunter Quick Draw, Minelab Musketeer Advantage

    #2
    Erstmal

    Herzlich willkommen hier im Forum Mitsachsen!

    Was habt Ihr denn recherchiert und ist zu 100% Bingo??? Und NEIN, den Namen sollte man ohne Einwilligung der betreffenden Person auch NICHT so einfach veröffentlichen. Warum auch? Wieso sollten hier welche einen Opa (??-~60!) aus dem Wald auch kennen? Komische Fragestellung!

    Marco
    Klar das Auge, stark die Hand, treu dir selbst, dem Vaterland, lieber brechen als sich schmiegen, so muß Recht und Rechtes siegen.

    Adolf Pichler

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    • enorg
      Geselle

      • 18.11.2003
      • 71
      • Sachsen

      #3
      Schwalbe Opa

      Zitat von mistermethan
      Herzlich willkommen hier im Forum Mitsachsen!

      Warum auch? Wieso sollten hier welche einen Opa (??-~60!) aus dem Wald auch kennen? Komische Fragestellung!

      Marco
      Recht hast Du aber nicht jeder Opa macht mit 2m langen "Antennen?" im Wald Frühsport...
      Unser Opa sucht auch irgendwas und ist gleichzeitig sehr zugänglich.

      grüße enorg

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      • mistermethan
        Heerführer

        • 01.08.2003
        • 2961
        • Sachsen, Dresden
        • Tesoro Euro Sabre, Garrett AT Pro, Garrett Pro-Pointer, Teknetics Omega 8000, abgelegt: MD 3009 (der ging nur 2 Mal), Bounty Hunter Quick Draw, Minelab Musketeer Advantage

        #4
        nujaaaa

        nu halte Dich mal nicht so bedeckt und liefere ein paar Einzelheiten von Euren Entdeckungen, sonst könnte es leicht sein das dieser Thread wie so viele andere vorher als Spinnerei abgetan wird und im Archiv landet! Mit Einzelheiten meine ich keine Erzählungen von jemand der kaum den Krieg miterlebt hat. Was meinst Du denn mit "Antennen" - etwa Wünschelruten??? Da dann gute Nacht....

        Marco
        Klar das Auge, stark die Hand, treu dir selbst, dem Vaterland, lieber brechen als sich schmiegen, so muß Recht und Rechtes siegen.

        Adolf Pichler

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        • Oelfuss
          Heerführer

          • 11.07.2003
          • 7794
          • Nds.
          • whites 3900 D pro plus

          #5
          Bleib mal locker, Marco...

          Die Frage des Kollegen bezog sich nur auf die Bekanntheit des älteren Herren.

          Wenn er näheres zu den bisherigen Erkundungen bekanntgeben möchte, wird er dies sicherlich tun. Falls nicht, sehe ich in diesem Beitrag noch keinen Grund, an seiner Ernsthaftigkeit zu zweifeln
          bang your head \m/

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          • enorg
            Geselle

            • 18.11.2003
            • 71
            • Sachsen

            #6
            Pionierbrücke 44

            Mit Wünschelruten hantiert doch immer der Herr M.S. und Opa hat keinen Bauch :-); Was für ein Meßverfahren zu Anwendung kommt versuche ich noch in Erfahrung zu Bringen. Auf jeden Fall war eine Art Kombiinstrument in seinem Auto (Kofferraum) untergebracht und die Antennen waren damit verkabelt.
            Über diese Ungewöhnliche Situation – Messung mit Antenne - sind wir ins Gespräch gekommen.
            Konkret haben wir vor Ort die Situation der damaligen Verkehrsanbindung über die Elster erörtert.

            Neu war die Info von 3 Brücken im Bereich Stollen

            1. Große Brücke-Eisenbahnbrücke Höhe Stollen 1 in Verbindung mit Drehkreuz
            2. Holzbrücke-Höhe Stollen 12/13
            3. Pionierbrücke-Höhe 14/15

            Zum Punkt 3. wurde Opa ausführlicher und erzählte uns die Geschichte der Brücke.
            Die Statik wird über sogenannte Kugelköpfe mit Innengewinde erreicht indem man einen Verbinder L=75 cm Durchmesser ähnlich Dachdeckergerüste zu einen Klassischen Kraftdreieck zusammenschraubt. Das ganze ist beliebig Dreidimensional erweiterbar.
            Die Technologie war wohl das Modernste was es im Pionierwesen damals gab.
            Die Brücke trägt die Bezeichnung Pionierbrücke 44 und wurde kurz nach dem Krieg noch während die Amerikaner im Ort waren von Bürgern der Stadt demontiert und unweit Schwalbe V in einem Objekt versteckt.

            Die Brücke jedoch geriet in Vergessenheit und der Besitzer des Objektes nutzte Teile der Brücke für Rüstarbeiten und zum Bau von Schuppen usw.
            Noch heute so meint Opa ist die Brücke vor Ort man müsse nur genau hinschauen.
            Bis dahin waren wir auch eher skeptisch und haben uns auf die Suche gemacht.
            Nun wir haben die Brücke vor ca. 4 Wochen am Versteck gefunden...
            In Form eines Schafstall waren Teile der Brücke zu einen Stabilen Unterbau mit den Kugelköpfen zusammengeschraubt worden. Bei fortgesetzter Suche haben wir weitere Konstruktionen auf dem Gelände entdeckt.

            Beim zweiten Besuch vor Ort haben wir mit den neuen Besitzern gesprochen.
            Ein junger Mann hat uns dann in eine Art Scheune geführt. Die halbe Brücke liegt fein säuberlich zerlegt in einer Grube aus Beton.
            Natürlich wußten die neuen Besitzer nicht was das für Stangen und Metallwürfel sind.
            Gott sei Dank haben wir die Verschrottung der Stangen den Leuten ausgeredet.
            Ich Schätze das die Brücke ein Unikat ist! Nun müssen wir beweisen das
            die Metallteile wirklich zur Pionierbrücke 44 gehören.

            Nun meine Fragen:

            1. Hat jemand ein Bild mit einer Abbildung der Pionierbrücke an Schwalbe V
            2. Hat jemand eine weitere Information und Bild zu der Pionierbrücke 44 der
            Wehrmacht auch techn. Dokunentation/Schnittzeichnung?
            3. Wir suchen weiterhin Bilder von der Baustelle am,auf und im Berg

            Letzte Info zur Brücke ist folgende: Die Besitzer wollen die Brücke unter gewissen Bedingungen der Stadt B. übergeben.
            Weitere Infos folgen, Bild versuch ich mal ins Netz zu stellen.
            Wir danken unseren Opa.

            Grüße enorg

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            • mistermethan
              Heerführer

              • 01.08.2003
              • 2961
              • Sachsen, Dresden
              • Tesoro Euro Sabre, Garrett AT Pro, Garrett Pro-Pointer, Teknetics Omega 8000, abgelegt: MD 3009 (der ging nur 2 Mal), Bounty Hunter Quick Draw, Minelab Musketeer Advantage

              #7
              Hey!

              Genau solche Informationen meinte ich! Jetzt wirds nämlich erst richtig interessant! Ist es möglich Bilder der umfunktionierten Brückenreste zu posten?

              @ oelfuss: siehste, es geht doch :effe !

              Marco
              Klar das Auge, stark die Hand, treu dir selbst, dem Vaterland, lieber brechen als sich schmiegen, so muß Recht und Rechtes siegen.

              Adolf Pichler

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              • enorg
                Geselle

                • 18.11.2003
                • 71
                • Sachsen

                #8
                Pionierbrücke 44

                Schafstallbrücke...
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                • Compi
                  Ratsherr

                  • 23.10.2003
                  • 235
                  • Bayern

                  #9
                  Das Bauprinzip an sich trifft man heute wieder öfter an. Mit solchen Prismen und Stangen wird z.B. im Messebau häufig gearbeitet. Der Beweis daß es sich um original WKII Material handelt könnte also schwierig werden. Einen Versuch ist es aber auf alle Fälle wert!
                  Think! It makes the government nervous.

                  Optimisten behaupten wir leben in der besten aller Welten. Als Pessimist befürchte ich das könnte wahr sein.

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                  • Oelfuss
                    Heerführer

                    • 11.07.2003
                    • 7794
                    • Nds.
                    • whites 3900 D pro plus

                    #10
                    Sind auf den restlichen, vorhandenen Brückenteilen Abnahmestempel drauf?

                    Damit dürfte die zeitliche Zuordnung zumindest möglich sein.
                    bang your head \m/

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                    • enorg
                      Geselle

                      • 18.11.2003
                      • 71
                      • Sachsen

                      #11
                      Stempelung Brückenteile

                      Guten Abend,
                      habe bei den ersten beiden Besichtigungen vor Ort nicht den Ansatz einer
                      Stempelung erkannt. Ich hatte aber auch nicht die Möglichkeit an den Rohren
                      und Kugelköpfen näheres zu untersuchen. [LEFT]Im Laufe der letzten 60 Jahre
                      hat sich einiges an Rost, Mehrfachfarbanstrich und Mechanische Zerstörung
                      angesammelt.
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                      • enorg
                        Geselle

                        • 18.11.2003
                        • 71
                        • Sachsen

                        #12
                        Brückenteile

                        Heute bin ich noch mal los und hatte einen kleinen Glückstag.
                        Durfte mit dem Einverständnis der Besitzer in den Betonverschlag
                        klettern und die Brückenteile Fotografieren.
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                        • enorg
                          Geselle

                          • 18.11.2003
                          • 71
                          • Sachsen

                          #13
                          Brückenteile Vermessen

                          Durfte aber nicht nur Fotos knipsen sondern auch die am besten erhaltenen
                          Teile ans Tageslicht holen.
                          Habe dann die Kugelköpfe und Verbinder Vermessen.
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                          • enorg
                            Geselle

                            • 18.11.2003
                            • 71
                            • Sachsen

                            #14
                            Brückenteile Stempelung

                            Habe dann einige Stunden vor Ort mit feinen Schleifpapier zugebracht um eine
                            Stempelung an den Teilen zu finden.
                            Irgendwann hatte der Besitzer Mitleid mit meiner Plage und so durfte ich
                            Leihweise einen Verbinder und Kugelkopf zur weiteren Spurensuche mit nach
                            Hause nehmen.
                            Zuhause habe ich dann intensiv den Kugelkopf gereinigt.
                            Ergebnis: Kein Stempel außer eine "2." (Wohl eine Montagehilfe)
                            Bei dem Verbinder mußte ich am Flansch mit Stahlwolle vorgehen.
                            Der Rost hat an dem Flasch schon tiefe Narben hinterlassen.
                            Na ja wenigstens kann man eine Zahlenkolonne sehr schwach erkennen.
                            Die Buchstaben und Zahlen kann ich nicht wiedergeben, der Rost sitzt einfach schon zu tief.
                            Habe das Bild dann weiter Bearbeitet, Urteilt selbst.
                            Werde Morgen die Teile an unserer TH weiter untersuchen lassen.
                            Die Farbe der Brücke war im Original 1. Farbschicht Rostschutz helbraun
                            2. Farbschicht schwarz.
                            Grüße enorg
                            [LEFT]
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                            • Sauerländer
                              Heerführer

                              • 06.01.2003
                              • 2027
                              • NRW, Sauerland

                              #15
                              Ende der achtziger anfang der neunziger Jahre, wurden diese Rohre und Kugelverbiender von vielen Spielgeräteherstellern verwendet.

                              Ein Beispiel: Ein Gestell mit den Rohren und Kugelverbiendern in dem ein Kletternetz hängt (genannt Seilzirkus).

                              Habe selber noch vor 2 Monaten solche Teile mit dem Brenner kleingeschnitten.
                              Gruß, Sauerländer

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