Rätselfrage zu
Einklappen
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wenn man bedekt,daß die halben,herausschauenden Steine, in einem Abstand von 2,5 in Längsrichtung verlegten Steinen angebracht sind,komme ich zu dem Entschluß,sie dienten als Wiederlager für eine "Mauerungsschablone",auf der dann ca. 3 Reihen des Firstbogens gemauert wurden.
Ich schätze die breite der Schablone auf ca 50cm,denn der Maurer muß ja das schon fertige Mauerwerk erreichen!
Auf die halben Steine wurde ein Kantholz (oder ähnliches) gelegt,auf dem dann die Schablone gestellt wurde.
Die Kanthölzer bewirkten eine gleichmäßige Gewichtsverteilung der auf der Schablone vermauerten Steine.
Uli
bohren,schießen,Haufwerk laden,Ausbauen...funzt schneller
Wenn ich nur darf,wenn ich soll,aber nie kann wenn ich will,dann mag ich auch nicht,wenn ich muß....Kommentar
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ähh ...
... also in meinen Augen ist schon alles gesagt.
Schließe mich voll und ganz den Ausführungen von ChrisMAg2 auf Seite 1 an
Hajo hat´s dann noch etwas ergänzt.
Normalerweise wurden solche Widerlager früher entfernt (bei solche kleinen Querschnitten. Bei größeren, wo mit Revisionsarbeiten zu rechnen ist, wurden sie offen bzw. bestehen gelassen, da die Neuanlage zu aufwendig gewesen wäre.
In diesem Falle besteht doch recht große Gefahr des "Hängenbleibens", da die Dinger ja auf recht ungünstiger Höhe auskragen ...
Vielleicht trotzdem ztw. weitergenutzt, um auf den Widerlagern ne kleine "Zwischendecke" einzuziehen, damit das Einlagerungsgut nicht im Feuchten steht???
Komm´ ich jetzt ins Fernsehen??

Jörg
neuerdings seltener Gast
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)Kommentar
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Moin moin.Zitat von BVKden nachfolgenden 3 Bildern.
Rätselfrage Teil 1
Welche Besonderheit?
Rätselfrage Teil 2
Weshalb und wozu diese Besonderheit?
Rätselfrage Teil 3
Beschreibe die Lösung
Also los:
Also ich habe da zunächst nur mal ein paar Fragen zu den Fotos.
1. Wie breit ist der Tunnel - mangels Größenvergleich so leider nur schwer abzuschätzen.
2. Wie hoch ist der Tunnel?
3. Sind die offenen Stellen, da wo keine Ziegel stecken, durchgehend, also kann man da durchgucken (ist da ein Loch)?
4. Ist die Anlage durchgenend trocken?
Grüße
muhns"Das Wesen von Ebbe und Flut ist in einem Glas Wasser nicht ablesbar." (GUNKL)Kommentar
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Habe die Unterlagen jetzt nicht parat. AberZitat von MuhnsMoin moin.
Also ich habe da zunächst nur mal ein paar Fragen zu den Fotos.
1. Wie breit ist der Tunnel - mangels Größenvergleich so leider nur schwer abzuschätzen.
2. Wie hoch ist der Tunnel?
3. Sind die offenen Stellen, da wo keine Ziegel stecken, durchgehend, also kann man da durchgucken (ist da ein Loch)?
4. Ist die Anlage durchgenend trocken?
Grüße
muhns
zu Fragen 1 und 2
Größe Haupstollen ca. 2,20/2,50 x ca. 2,50/2,80 m (Bild 1)
Schleusenbereich ca. 1,00/1,20 x ca.1,90/2,00
Genaue Maße werden später nachgereicht. Spielen bei der Rätselfrage auch keine Rolle
Frage 3
Man kann und man kann nicht, man sieht nur den Betonausbau dahinter.
Ziegelmauerwerk wurde davor gesetzt.
Frage 4
Ja, die Anlage ist durchgehend trockenKommentar
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Hallo zusammen, möchte nur mal die Aufmerksamkeit von den herausstehenden Ziegeln auf die (ebenfalls regelmäßigen ?) fehlenden Steine lenken. Haben die evemtuell auch einen Nutzen ?
Grüsse
RobertTraue nur dem Fund, den Du selbst gefälscht hast...
Kommentar
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mal ein kleiner Hinweis
In dem Stollen, aus dem die Fotos stammen, war kein Schatz eingelagert

Aufmerksam mein Posting 1 lesen!!!
Die Antworten bisher:
von
über
(Vogelsteiger) 
bis
bis
Ps: Die Auflösung des Rätsels könnte evtl. am kommenden WE erfolgen.
Das hängt allerdings davon ab, wie schnell ich die Antworten weiterer, mir doch notwendig erschienener Anfragen bei Experten wg. genauer fachlicher Benennung der Lösung meiner Fragestellung erhalte. Der/die Experten benennen zwar die Lösung, allerdings mit verschiedenen Ausdrücken...
Tja, das hatte ich mir leichter vorgestellt
Zuletzt geändert von BVK; 18.05.2005, 23:04.Kommentar
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Ich weiss es zwar nicht wirklich, aber nach durchstöbern der bisherigen Beiträge kann ich
a) ausschliessen das die Steine zur Aufnahme von irgendwas dienten, auf das dann etwas aufgelegt wurde als Zwischenboden- Decke oder sonstwas. Sicher wären dann etliche der Steine abgebrochen oder wenigstens beschädigt. Das fällt in meinen Augen definitiv aus!
b) Tippe ich darauf das dort eine Stütze angebracht wurde um die Rundung zu Mauern, denn aufgrund der Schwerkraft neigen die Ziegel dazu, sich mit recht hoher Geschwindigkeit dem Kopf des Maurers zu nähern
Wie wir das ganze jetzt Fachlich auch nennen mögen
Ich hab sowas auch in Nierstein mal gesehen, auch wenn es dort sicherlich erheblich älter war, an der Technik selbst dürfte sich wenig geändert haben.
Kofferpackend
Markus
denn dat Leech do ahm Eng vun dämm Tunnel ess en....... Panoramatapet
(Wolfgang Niedecken)Kommentar
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Hmmmm....
Also wenn das Ganze nur von Fachausdrücken abhängt... Ich sehe im Moment dein Problem nicht. Es sind konstruktive Elemente zum Bau von Tonnendecken. Tonnendecken haben eine mehr der minder exacte Halbkreisform. Das unterscheidet Sie von Hänge- od. Korbbögen, Preuß. Kappengewölben, Spitzbögen etc.
Prinzipiell bleibe ich aber, bei dem, was ich zuvor gesagt habe:
1. Die aus den Ziegelwänden herausragenden Steine sind Lager für Rahmenhölzer. Rahmenhölzer waren das "Niveau" auf dem die Decke gemauert wurde und dienten auch dazu die Last des Lehrgeüstes auf weinge relative schmale Lagersteine/ -hölzer zu verteilen. Entsprechend sind die "Löcher" Öffnungen für Lagersteine oder Lagerhölzer.
2. Auf den Rahmenhölzer waren die Lehrbögen (ausgerichtet) aufgebracht. Die Lehrbögen waren auf der Oberseite durch Schalungsbretter verbunden und von unten durch Stempel und/ oder Schwerter sowie Diagonalverstrebungen innerhalb des "Gewölbes" zusätzlich abgestützt.
3. Die/ das Tonnendecke/ -gewölbe wird von außen direkt auf die Schalbretter aufgemauert. Nach der Mauerung und einer entsprechendn Abbindezeit des Mörtels, werden die Lehren weitergeschoben bzw. abgebaut und an der nächsten Stelle neu aufgebaut.
Willst du es noch detaillierter wissen? Soll ich noch die Teile des Lehrbogens benennen?
Feste oder gesprengte Konstruktion
Schwelle, Strebe, Schildbogen
Hängebock
usw.
Ich garantiere dir, es wird bestimmt regional und zeitlich andere Begriffe für die einzelnen Elemente geben. Ebenso wie die verschiedenen Gewerke bestimmt auch andere Begriffe für ein Element haben können.
Trotzdem oder deshalbZuletzt geändert von ChrisMAg2; 20.05.2005, 09:16.Gruß
Christian M. AguilarKommentar
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... würde nur noch eine Systemskizze aus dem Fachbuch für historische Konstruktionen in Stein fehlen ...
Hab ich zwar - aber es steht da, wo ich natürlich grad nicht bin ...
(
)
Gruß

P.S. @ Markus: Unterschätze nicht die Scherfestigkeit von nem stinknormalen Mauerziegel!
Vor allem nicht, wenn er statische Lasten abfangen soll - keine dynamischen.
... bei diesem System (=>
) geht der Stein natürlich ab und an kaput ...
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)Kommentar
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Sorgnix,
mein obiger Einwand ist nicht als Beschwerde oder Kritik gegen BVK gedacht. Ich finde nur seine Argumentation etwas ..."seltsam".
An die Skizzen "aus dem historischen Fachbuch" habe ich auch gedacht. Jetzt wo du es sagst, ist 1907 historisch genug?


Thanks to ImageShack for Free Image HostingZuletzt geändert von ChrisMAg2; 20.05.2005, 11:21.Gruß
Christian M. AguilarKommentar




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