STIRBT MAGINOT FÜR IMMER?

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  • Markus
    Admin

    • 18.06.2000
    • 7266
    • 45357 Essen

    #16
    Da will ich doch meinen unbedeutenden Senf auch mal dazu geben.
    Ich bin der Meinung, das jedes Bauwerk erhaltenswürdig ist!
    Was denn, wenn unsere Enkel uns irgendwann mal fragen: Die tollen Burgen und Schlösser habe ich ja alle gesehen, aber gab es nicht auch 2 Weltkriege? Haben die da nichts gehabt um sich zu schützen?? Doch, aber das haben wir den Jugendlichen im 21. Jahrhundert überlassen zum spielen, die hatten grad Langeweile.
    Mir ist ehrlich gesagt unbegreiflich wie man der Meinung sein kann das irgendein hergelaufener Depp doch ruhig mal alles zerstören soll weil ihm grad danach ist und er grad mal Lust hat irgendein 60 Jahre altes Waschbecken zu zerdeppern oder seine neue Sprühdose zu testen. NEIN!
    Man kann nicht alle Bauwerke erhalten, aber man kann es versuchen. Wenigstens so viele wie möglich!!
    Selbst wenn das nicht immer geht, hat immer noch Niemand das Recht dieses mutwillig zu zerstören.
    Wenn unsere Vorfahren genau so gedankenlos mit den Bauwerken der Geschichte umgegangen wären.....ohje
    Alle 50 Jahre kommt mal eine Gruppe hirnloser und denkt, sich das Recht rausnehmen zu können, Geschichte platt zu machen, hinterlässt dabei eine Spur der Verwüstung? Reine Rechensache, wann nichts mehr da ist.
    Daher bitte ich nach wie vor jeden: Zerstöre nichts und nehme nichts mit ausser der Eindrücke und Deinen Fotos!!!
    Markus



    denn dat Leech do ahm Eng vun dämm Tunnel ess en....... Panoramatapet
    (Wolfgang Niedecken)

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    • MYsT3R!ouS
      Lehnsmann


      • 09.12.2005
      • 44
      • Stuttgart

      #17
      HUHU

      Zitat von Zeitzeuge
      Ich frage mich aber trotzdem noch, muss man wirklich jedes Stück Monument aufbewahren weils ein Stück Geschichte ist. Ist es notwendig, einen Landstrich mit Betonklötzen übersäht zu erhalten.


      Es tut mir leid, aber zu dieser Aussage fiel mir spontan das Holocaust-Mahnmal in Berlin ein...
      Auch sicherlich Geschmackssache, Ansichtssache, Interpretationssache.

      Aber dieser Landstrich mit Betonklötzen übersät ist ein Mahnmal.

      Was alles erhaltenswert ist oder nicht muß doch jeder für sich selbst entscheiden können. THX.

      Grüßle
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      • kapl
        Landesfürst

        • 30.08.2002
        • 719
        • NRW. Ruhrstadt Essen. Kulturhaupstadt 2010

        #18
        Zeitzeuge ist blau
        Kapl ist schwarz

        Muss ich grad ein wenig den Kopf schütteln. Sicherlich nicht, da es durchaus genügend Vereine zu Erhaltung dessen gibt.

        Ich denke auch, dass es viele Vereine gibt. Aber nicht genug. Da kommen ziemlich hohe Kosten auf die Betreiber zu. Bleibt nur zu hoffen, dass die Bürokratie denen keine Steine in den Weg legt!
        Die Teilnehmer des Fotoworkshop konnten sich zum Beispiel überzeugen, wie ein Verein eine Anlage beispielhaft betreut. Sonst sähe die Anlage wohl heute anders aus!



        Ich frage mich aber trotzdem noch, muss man wirklich jedes Stück Monument aufbewahren weils ein Stück Geschichte ist. Ist es notwendig, einen Landstrich mit Betonklötzen übersäht zu erhalten.
        ---- Das ist eine schwierige Frage. Vom Gesetz her haben wir gewisse Pflichten, moralisch allerdings auch!
        Am liebsten wäre mir, wenn alles erhalten bleiben kann. Dies ist aber finanziell nicht zu bewerkstelligen. Leider. Der Spagat zwischen Nutzung und Erhalt muss gemeistert werden.
        Aber um die Sache auf den Punkt zu bringen: Die Magiontlinie ist so etwas wie ein gigantisches Kulturerbe. Dies sollte und muss bewahrt werden.
        Nur sollen die Besucher nicht mit der Anlage alleine gelassen werden, es müssen auch Fakten vermittelt werden.

        Ein anderes schwieriges Beispiel ist zur Zeit in Berlin.
        DasBerliner Stadtschloß (?) soll wieder aufgebaut werden. Nur ist nicht nur dieses Schloß historisch wertvoll sondern auch die Nutzung danach. Der Palast der Republik der DDR....


        Das man das eine oder andere exemplarisch, aufbewahrt. ok.
        Aber es ist doch nicht notwendig, dass man (Achtung ") "alle paar Jahre eine Erdkopie zieht".

        Da würde ich dir bei diversen Bunkern rechtgeben. Aber die Maginot ist ein Gesamtkonzept was auch nur in der Gesamtheit verstanden werden kann!
        Die Objekte sollten nach einer Prioritätenliste geschützt werden.





        Wenn Ich mir überlege, wieviele Interessen vertrehten werden müssten, beim erhalten Geschichtsträchtiger Bauten, dann hätten wir bie Erde bald als Globales Museum.
        Ist sie das nicht schon längst?



        -> Diesbezüglich ist mir die Aufregung darum suspekt. Und deshalb frage ich mich doch gleich, Aus welcher guten Grund muss man denn alles aufbewahren.
        Nunja mann könnte als Messi sagen: Man weiss ja nie wann man es mal brauchen kann.
        Ich würde aber- als historiker- sagen: Alles aufbewahren!
        Wenn etwas "kassiert" werden muss, dann muss ein pepräsentativer Querschnitt gefunden werden.
        Du hast doch auch mit PC usw zu tun... Da kommt ein Riesenproblem auf unsere Generation zu. Wir werden ganz schön geschichtslos sein.
        Wie können wir alle digitalen Zeugnisse erhalten?
        Das fängt hier im Forum an, geht über zu den Emails und endet bei den Steuererklärungen....



        Wenn man es überspitzt betrachtet, ist doch jedes Stück das jemals entstanden ist Teil der Geschichte und trägt dazu bei.
        Stimmt. Entscheidend ist nur: was macht man aus der Erkenntnis?



        Sucht man nun andere Beispiele unter diesem Gesichtspunkt, warum wurde die DDR aufgelöst und nicht als Geschichtsträchtiges Monument vollständig erhalten?

        Nunja ein System ist nunmal keine Akte, zumn Glück, und auch kein Relikt.
        Aber als "Ideologie" bleibt diese DDR erhalten, bzw. ihre Geschichte ist überliefert. (Wenn auch nur in Teilen....entscheidend auch hier was man daraus macht!)



        Die "Wanbeschmierungen" sind demnach ebenfalls Geschichtliches gut.
        ---stimmt! Es soll sogar Leute geben, die sich für Inschriften aus dem Altbergbau interessieren!



        Es sind Einflüsse unserer Zeit. Warum sind diese dann nicht erhaltenswert?
        Werden sie doch tw.
        Vor einigen Jahren hat ein Kölner Künstler, Nägli, einen Totentanz quer durch die ganze Stadt gesprüht. Dieser ist an der St. Cäcilien Kirche (Museum Schnütgen) zu sehen. Als eine überfleissige Putzfrau dies entfernen sollte, hat man das Kunstwerk entsprechend wieder restauriert....
        In der Regel übersprayen sich die Sprayer aber selber. Eigentlich schade, ist aber wohl ihre Ideologie...

        Im gegenzug haben diese und letzendliche dessen Ergebnisse nicht zum Tod vieler Menschen beigetragen.
        Verstehe ich nicht! ???




        Die gleiche Diksussion habe ich in gleicher Sachlihckeit mit einem Historiker geführt. Das Ergebniss der diskussion war aber Informativ und Inhaltsreich.

        Sind Diskussionen mit Historikern doch immer



        Dessen Meinung war äusserst interessant.
        "Grundsätzlich ist nichts erhaltenswert. Schon seit jeher wurden viele Dinge gut und aussreichend dokumentiert.
        Das wisend umdie Vergangheit ist im Regelfall vorhanden. Manchmal verfälscht, jedoch ein Stock Beton ....
        Die heutigen Dokumentationstechniken mit Bild und Ton sind mehr als ausreichend um das Wissen der Nachwelt zu erhalten.


        Tja. Ich befahre lieber ein Originalbergwerk aus dem Mittelalter als eine virtuelle Befahrung zu machen!
        Was den Historiker betrifft: Schön, dass es in unserer Zunft so viele Meinungen gibt. Im Regelfall ist das Wissen um die Vergangenheit nicht vorhanden. Wenn ich nur an die Schulklassen denke, die kennen noch nicht mal "Muckefuck" und "Henkelmann"...wie sollen die eine Rasenhängebank erkennen und erklären??
        Das Relikte natürlich die Sicht auf Dinge manchmal erschweren ist leider so.

        Natürlich ist die Technik verdammt weit, aber sie kann die Realität nicht verändern. Nur besser anschaulich machen!

        Wenn nur noch die Fundamente eines Tempels zu sehen sind, dann ist der PC ein Segen


        Was als zusätzlicher Punkt noch bedacht werden kann (Achtung kann),
        bei der ganzen Brauchtumspflege wie z.B. Schlössleseigentümer, Oldimer Besitzer usw.

        Die Gefahr die heirbei ausgeht, ist leider auch jene, dass Tatsachen "verdreht" bzw. ignoriert werden und dass einige an alten Idealen festhalten. (Ich sagt gefahr und nicht dass es grundsätzlich so ist.) Auch wenn diese aus Erfahrung der Geschichte als falsch erkannt wurden.


        Da gebe ich dir Recht. Daher den Besucher nie alleine lassen. siehe oben. Das ganze kann nicht isoliert betracht werden, sondern muss in den zu vermittelnden Kontext eingeordnet werden.




        Die Maginotlinie hat Ihren Zweck erfüllt, damit ist die Aufgabe dessen erloschen.

        Stimmt. Aber wenn die Maginot auch erlischt, dann erinnet sich keiner mehr an die urspüngleich Bedeutung.




        Dass Teile davon erhalten bleiben ist gut und recht, das aufhebens jedoch darum, dass diese im laufe der Zeit kaputt gehn und dann noch Besprüht werden für mich nicht unbedingt verständlich.

        Da muss ich dir entschieden widersprechen!
        Keiner hat das Recht, so mit der Maginot umzugehen. Das ist einerseits respektlos gegen den Ort als auch gegen die Leute die sich um die Geschichte der Magiont bemühen. Ich dachte eigentlich auch, dass sich hier im Forum einige herumtreiben. Einige zum dokumentieren, einige zum fotografieren (doppelt gemoppelt..) andere zum informieren, andere zum abenteuern usw..ein Herr S, braucht dies zum profilieren usw...
        Wenn ich sehe wie wunderbar manche Anlagen erhalten sind und dann sehe wie manche verwüstet werden, wird mir ganz schlecht!
        Wenn ich sowas im Altbergbau sehen würde, tw sehe ich es, kommt einem mehr als die Wut hoch.

        Natürlich dürfen Kriegsrelikte nicht so erhalten und präsentiert werden, so dass ich mich auf einer Welt von "Future World " o.ä. befinde und dort Krieg spiele! Da gebe ich dir vollkommen recht!



        Daher wollte Ich von den Leuten, die sich so tierisch darüber aufregen einfach mal wissen, warum? Warum ist es so wichtig und welche guten Gründe sprechen für die Erhaltung.
        Siehe oben!



        -> Es ist zwar schön, dass es die alten Burgen aus einst noch bestehen, es beeindruckt mich, welche pompöse Werke damals geschaffen wurden.
        Allerdings beim wandern durch die Museen, dem betrachten solcher Burgen, bekomme Ich kein gefühl für die Schrecken dieser Zeit.

        Wir können uns eben nur annnähern! Nur versuchen zu probieren wie es war.
        Z.B: die WK 1 Museen. Vergleicht einfach mal Peronne mit Ypern!

        wer dar war, weiss was ich meine...




        Teilweise wird durch das Erhalten dieser Gebäude doch die damalige Zeit eher wieder idialisiert. Auch eine vielzahl der Veranstalltungen lassen eher weniger die teilweise auch graussamen Hintergründe erhahnen.

        Weisst du was Matthias: Ich lade dich ins Ruhrlandmuseum ein. Dort gebe ich dir eine Spezialführung, dann wird klar sein, dass ich die scheinbare Idylle aufreissen werde ...


        GA
        Kapl
        Zuletzt geändert von kapl; 03.01.2006, 19:57.
        (vorerst) nur noch lesend. Schreibend? Woanders! Wo? pn!

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        • der kermit
          Ritter


          • 21.11.2005
          • 383
          • Saarland

          #19
          wie gesagt ICH habe keinen krieg erlebt !
          aber ich war dabei wie der soldat da war !
          er hat in erster linie nicht vom krieg gesrochen sondern von (dortigen )LEBEN!!!
          ER möchte bestimmt keinen krieg mehr ! das ist sicher !
          leider ist er vor kurzen verstorben sonst hättest du ihn ja selber mal fragen sollen ! warum er glücklich war als er sah wie alles noch gepflegt wird !
          bei der besichtigung erzählte er von dem leben in der festung !

          ist es nicht das was wir auch in erinnerung behalten sollten !das leben !
          die ml wurde gebaut zum überleben also ist es nicht immer ein mahnmal des krieges sondern des überlebens !!

          wie ich bereits sagte denke ich das es bei der erhaltung und pflege nicht darum geht alte werte zu erhalten sondern das zu erhalten was vor 60 jahren den menschen schutz und geborgenheit gegeben hat !

          und es ist bestimmt auch schön für denjenigen der jahrelang an seiner arbeit ist zu sehen wie alles wieder funktioniert !

          hier ein beispiel von alt und kaputt gemacht und ganz neu aufgebaut !
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          • Oelfuss
            Heerführer

            • 11.07.2003
            • 7794
            • Nds.
            • whites 3900 D pro plus

            #20
            Ich denke, über den Erhaltungswert von U-Anlagen, insbesondere der Maginot-Linie brauchen wir hier NICHT diskutieren. Was dort und anderswo von debilen Idioten zerstört wird, ist weder gerechtfertigt noch zu entschuldigen.

            Nochmal zur Erinnerung: Das hier ist das U-Anlagen-Forum. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Interesse an Festungsbauten. Wer hier die öffentliche Zerstörung entschuldigend relativiert sollte sich einmal fragen, ob der Sinn einer solchen Antwort vielmehr gezielte Provokation ist.

            Ich empfehle die Teilnahme in einem Vegetarier-Forum, um für den Fleischgenuss zu werben. Dürfte wohl den selben Zweck erfüllen.

            @Matthias
            Wenn Du gern eine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen möchtest, sei bitte so fair und mach einen eigenen Beitrag auf. Kermits Beitrag hat sicherlich eine andere Zielsetzung, als Deinen Gedankengang zu bedienen. Da Du (im Gegensatz zu einigen anderen hier) die Wirkung solcher gezielten Beiträge einschätzen kannst, wäre ich für etwas weniger Provokation dankbar. Mit der Zeit nervt es.
            bang your head \m/

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            • kapl
              Landesfürst

              • 30.08.2002
              • 719
              • NRW. Ruhrstadt Essen. Kulturhaupstadt 2010

              #21
              Zitat von Zeitzeuge



              @Kapl, die Museumsführung nehme Ich gerne an.
              Kein Problem. Mail wann du Zeit und Lust hat. Können sich ja noch ein paar Ruhrpottler anschließen.... Alles weitere dann via Email und nicht hier....soll kein noch "größeres" off topic werden

              Nachtrag: Verschieben gerne aber nicht zu Dies und Das!

              GA
              kapl
              Zuletzt geändert von kapl; 03.01.2006, 20:51.
              (vorerst) nur noch lesend. Schreibend? Woanders! Wo? pn!

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              • matin3
                Landesfürst


                • 03.01.2004
                • 745

                #22
                soso,vermüllung soll also belohnt werden

                ich finde die disskusion voll daneben,bin auch dagegen,wenn solche monumente,zeitzeugen,oder das,was noch übrig ist,vermüllt,mutwillig zerstört oder verschmiert wird,ganz ehrlich,bei diesen leuten geht es doch nicht ums vergessen,die werden sich,solange sie keinen ärger bekommen ,wo anders auch nicht besser benehmen,finde,daß deren erziehung,wenn sie dann überhaubt welche genossen haben,arg gelitten hat,allein die vermüllung sagt schon alles,sowas brauch man nun wirklich nicht verteidigen
                Das Selbst ist sich selbst verborgen.Von allen Schätzen wird der eigene zuletzt ausgegraben.
                (nach Friedrich Nietsche)

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                • linux_blAcky
                  Heerführer


                  • 10.09.2004
                  • 4898
                  • Köln / NRW
                  • Bounty Hunter Tracker 1D

                  #23
                  ich fürchte, viele maginot - anlagen wurden bereits seit kriegsende ausgeschlachtet und zugemüllt. von daher dürfte es schwer fallen, die anlagen sämtlich -außen wie innen-original zu erhalten bzw. zu restaurieren. sinnvoll wäre es, wenn das militär vor der merlonage die vorhandenen einbauten den vereinen zur verfügung stellen würde, die sich um den erhalt bestimmter bunker kümmern. inwieweit das geschieht weiß ich leider nicht.
                  die übererdung selbst dürfte wohl auch eine maßnahme sein, um den staat vor schadensersatzansprüchen derer zu bewahren, die unauthorisiert darin rumrennen und evtl. verunglücken könnten. dabei wird es denen egal sein, ob jemand zum kupfer klauen, zum sprayen, zum müllabladen oder einfach zum photographieren da war.
                  es müssen, wie so oft, viele unter der idiotie einiger weniger leiden.
                  Twitter ist eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.

                  Kommentar

                  • maxiei
                    Ritter


                    • 27.03.2005
                    • 466
                    • Leipzig
                    • Lügendetektor :o)

                    #24
                    @Zeitzeuge: Ja ich habs halt so verstanden,das dir die Zerstörungen an solchen Bauwerken egal sind,da sie sowieso überflüssig sind.Wundern tut mich bloss,das du dich "Zeitzeuge" nennst,dir aber die Zeitzeugen (Bauten) unserer Geschichte scheinbar so relativ egal sind.Und wenn du schreibst ,es gibt Video und Foto,gut da hast du recht aber ich persönlich fand z.B. die Bunker und Geschützbatterien in der Normandie(welche ich mir letzten SOmmer im Urlaub angesehen habe)wesentlich interessanter live zu sehen als im Internet nur die Bilder anzuschauen.In vielen Örtlichkeiten waren Führungen franz/engl. und es war überaus interessant im Nachhinein an das Führungspersonal noch Fragen zu stellen.Dort zum Beispiel werden sogar zugeschüttete Batterien und Bunker wieder ausgebuddelt um sie der Nachwelt zu erhalten.

                    Burgen werden doch hierzulande auch nicht abgerissen,oder irre ich.Die könnten ja auch weg,die braucht ja keiner mehr.Abrissbirne ran,bums und krach,schon ist wieder Platz.
                    Wer Rechtschreibfehler findet,darf sie behalten!

                    Kommentar

                    • sepp
                      Ritter

                      • 13.09.2002
                      • 416
                      • Hagen-Haspe

                      #25
                      Auffi!
                      Mal ganz pragmatisch.
                      Warum abreißen?
                      Die Dinger stehen 10 KM hinter der Grenze,da wohnt keiner und es stört keinen.
                      Wer sich mal in eine Panzerkuppel gezwängt hat,bekommt wohl einen besseren Eindruck von dem Bunkerwerk als auf tausend Fotos.
                      Bilder sind zwar wichtig und wertvoll,vermitteln aber nichts von der Enge,dem Geruch,der Feuchtigkeit der Kühle und dem monatelangen Eingesperrtsein.
                      Von den Kriegsgeschehen rede ich erst gar nicht.
                      Warum was abreißen,was nicht im Wege steht?(Wie den Westwall).
                      Weil eventuell irgendwelche Nazis die Bunker für ihre Zwecke mißbrauchen könnten?Schwachsinn!
                      Beide Linien haben ihren Zweck NICHT erfüllt.
                      beetpott.de

                      Kommentar

                      • FBS
                        Bürger


                        • 03.11.2005
                        • 151
                        • Wetterau

                        #26
                        @sepp


                        Das sehe ich ganz genau so. Die Bunker um den Adlerhorst stören auch keinen. Benutzt werden sie lediglich von Jungendlichen, die da mal `ne Party feiern und keine Menschenseele dabei stören oder so bekloppte wie ich, die durchs Gemüse latschen um sich die Dinger anzusehen.
                        Quis custodiet ipsos custodes?

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