habe es endlich geschafft den Kontakt mit einem Bauern in der Nähe der Keuschenburg Ostenfelde herzustellen. Und ich darf dort sondeln- den genauen Standort des Bauern kann ich euch leider nicht verraten, wie ihr sicherlich verstehen werdet. Die Felder direkt an der Keuschenburg sind alle nicht besondelbar- es ist BD und wird da auch streng überwacht (ich kenne auch den ansässigen Bauern, der in den zu einem Hof umgewandelten Resten der Keuschenburg wohnt und er ist da sehr sehr empfindlich!).
Aber nichts für ungut, hier einmal die Geschichte des Dorfes Ostenfelde, welches trotz seiner Größe sehr geschichtsträchtig ist.
In einem Güterverzeichnis des Klosters Werden an der Ruhr taucht erstmals um 900 der Name Ostenfelde als “Astonfelde” auf. Zwischen 1022 und 1032 fällt wahrscheinlich die Gründung der Pfarre, die im Jahre 1177 erstmals in einer Urkunde genannt wird.
Hinricus dictus Vinke de Ostenfelde erbaute um 1300 die Burg Varnholt, was so viel wie “vor dem Holze” heißt und von dem sich leicht der heutige Begriff Vornholz ableiten lässt. Zum gleichen Zeitpunkt errichtete ein Halbbruder des Hinricus die Keuschenburg. Zudem wird aus dem castrum tor Horst die Nienburg (neue Burg). Um 1580 beginnt der lang andauernde Rechtsstreit zwischen den Besitzern der Nienburg und der Keuschenburg.
Während des 30-jährigen Krieges überfiel Christian von Braunschweig, mit den Hessen verbündet, zweimal Ostenfelde. Die Straße Hessenknapp Richtung Ennigerloh zeugt noch heute namentlich von jener schlimmen Zeit.
Im Jahre 1656 erwirbt Dietrich Hermann von Nagel den Besitz Vornholz, der im 30-jährigen Krieg zum Teil zerstört wurde. Auf den alten Grundmauern erbaute der Architekt Pictorius der Ältere das heutige Schloss Vornholz. Die Geschichte Ostenfeldes ist bis heute mit diesem Adelsgeschlecht eng verbunden.
Nach dem immer noch anhaltenden Streit zwischen den Besitzern der Keuschen- und der Nienburg wird 1675 der Besitzer der Nienburg verhaftet. Auf Befehl des Fürstbischofes Christoph Bernhard von Galen wird die Nienburg anschließend von den Soldaten des Dietrich Hermann von Nagel zerstört. Nur eine Ruine erinnert heute an den Standort der Burganlage.
Der als “toller General” bekannte Christoph Bernhard von Nagel erwirbt im Jahre 1697 den Landbesitz von Nienburg und Keuschenburg. Auch von der Keuschenburg ist heute kaum noch etwas übrig geblieben, nachdem sie 1868 abgetragen worden ist, so dass im Mühlbachtal nur noch Reste dieser alten Anlage zu sehen sind. Durch die Heirat des Hermann Adolf von Nagel mit Johanne Elisabeth von Doornick im Jahre 1765 heißt das Geschlecht nunmehr von Nagel-Doornick."
Hier also die ersten Photos der ersten Funde und es werden sicherlich noch mehr werden!!! Bitte gebt mir doch Infos, wenn ihr die Funde hier näher bestimmen könnt oder sonstige Anmerkungen habt!! Wäre toll.
Viel Spaß mit diesem neuen Thread-
Bjoern









Was denkst Du denn, wie die Tiefenleistung unter Normalbedingungen bei einem Tesoro Golden Sabre II so ist, bei Metallkleinteilen? ( Wie teuer war das Ding damals überhaupt und wie alt müsste es sein? Finde da nichts zu)
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