Mal was für Rätselfüchse und Codeknacker: Schatzkarte "Pastors Letter"

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  • BOBO
    Heerführer


    • 04.07.2001
    • 4820
    • Coburg
    • Nokta SimpleX+

    #466
    Respekt, da kniet sich jemand richtig rein. Vor allem, auch mal das Musikalische evtl. mit einzubeziehen. Wobei ich denke, das die Musik nix mit dem Code zu tun hat. Aber dazu bin ich viel viel zu wenig in dem Thema. Trotzdem sollte dies auch mal ins Auge gefasst werden.
    Schön bei Euch beiden Schreibenden mitzulesen
    100mal besser, als so eine Gates-Doku.
    Hoffe, hier geht es jetzt noch ein wenig weiter
    MfG BOBO

    Das menschliche Haar wächst mit 4,6 Yoctometer pro Femtosekunde

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    • Georg
      Einwanderer


      • 14.03.2026
      • 9
      • Berlin

      #467
      Zum Thema Zufall:
      Ich gab gestern zwei Schülern Nachhilfe in Geometrie, Dreiecke, In-/Umkreis, Schwerpunkt und habe danach das Ganze spasseshalber am Dreieck Predigtstuhl, Kreuz und Kranz ausprobiert. Der Schwerpunkt lag 20m neben der Erzgrube.
      Naja, ich hatte für das Kreuz noch die Koordinaten einer Hütte drin... aber sah zuerst nicht schlecht aus.

      Kommentar

      • Georg
        Einwanderer


        • 14.03.2026
        • 9
        • Berlin

        #468
        Ich denke ich habe den Geocache gelöst... auch ohne die Schriften und Ideologien aus dem letzten Jahrhundert.
        Von Anfang an waren mir die unterschuedlichen Quellen der Runen suspekt. Ich vermute ein Original, auf dem jemand einen Geocache aufgesetzt hat.

        Die Runen FGS liegen nach meinen Berechnungen bei Krottenkopf (F), Kaltenbrunn (G) und die Wettersteingruppe (E). Insgesamt liefern die Runen den Startpunkt. Befolgt man dann die Ziffernfolge, landet man schließlich an einem markanten Ort (Hinweis: HM).

        Geocache weil:
        1. Runen aus unterschiedlichen Quellen
        2, Der Weg über die Ziffernfolge lässt sich nur mit modernen Karten nachvollziehen
        3. am Zielpunkt würde ich nichts verstecken, außer eben einen Cache
        4. das nächstliegende Bild bei Google Earth sieht nach einer Fotomontage aus

        Original als Basis:
        bei der Suche fand ich auch 4 interessante Stellen, die sich als Schatzversteck bestens eignen und auch erklären, warum bisher nichts gefunden wurde.

        Naja, letztendlich kann ich es nur vorort klären, ggf. schon im April oder Mai.
        Im übrigen hätte ich noch einen Vorschlag für "Kein Wasser kalt": die Brauerei Mittenwald (ab 1820) hat am Lautersee Eis zur Kühlung des Biers gewonnen (Q: Wikipedia). Es geht nichts über ein kaltes Bier!

        Gruß Georg

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        • mun_depot
          Heerführer


          • 04.09.2004
          • 1591
          • 3rd stone from the sun
          • brain 2.0

          #469
          Derjenige, der hier die Tatsachenrecherche ein gutes Stück weiter bringen könnte, wird dies vermutlich leider kaum machen. Er hat es ja in den letzten 10 Jahren schon nicht getan.

          Dagegen spricht die Tatsache Bände, dass Karl Hammers seinerzeit gigantisch inzenierte Märchenstunde schon seit Jahren so gänzlich verstummt ist. Warum eigentlich?
          Er hat das (oder sogar mehr) erreicht, was er wollte ($$$) - und das war's dann für ihn. Die Gemeinschaft der "Pastor's Letter"-Forscher mit ihren Bemühungen ist ihm vollkommen egal. Er könnte, falls das Notenblatt mit seiner Botschaft tatsächlich irgendwie den von ihm geschilderten geschichtlichen Bezug hätte, vieles zur Aufklärung* beitragen. Da er dies nicht macht, spricht dies - jedenfalls für mich - nach einem von Anfang an groß angelegten Betrug, dem er entweder zunächst ahnungslos ausgesetzt war oder wissentlich dazu beigetragen hat. Ich tendiere zur letzteren Variante.

          Ein fähiger und engagierter "Investigativjounalist" (Hammers Eigenmarke) würde bei erkanntem Betrug in seiner Rolle als Geschädigtem alles ihm Mögliche zur Aufklärung beitragen. Da er dies in keinster Weise macht, bleibt für mich nur die eine Erklärung übrig.

          Alle Lösungsansätze im Hinblick auf einen geschichtlichen Zusammenhang sind zur Zeit nur Theorien. Begründet und teilweise allgemein nachvollziehbar, ja. Aber der absolute Beweis für die Richtigkeit einer Theorie fehlt noch.

          Weitere Lösungsansätze, die in die Moderne führen, könnten sich eventuell als richtig erweisen. Weiß ich nicht, aber generell ausschließen sollte man keine mögliche Alternative, wenn man sich von der erzählten Story des Buchautors lösen kann. Irgendetwas werden sich die Erschaffer bei der Erstellung des Schriftstücks schon gedacht haben. Und vollkommen wirr und sinnlos ist es ja auch nicht, wie sich hier bereits gezeigt hat.

          Wie oben dargelegt, könnte der Buchautor (wenn er denn ehrlich wäre) einiges zur Aufklärung der Sache beitragen und damit die Sache hier ungemein erleichtern - so oder so. Ansonsten gibt man sich hier bereits seit einigen Jahren die allergrößte Mühe bei unklarer oder zweifelhafter ursprünglicher Faktenlage und daraus resultierendem ungewissen zukünftigem Ausgang. Das finde ich irgendwie unbefriedigend. Da die Sache hier aber den Kollegen dennoch einige Freude bereitet, ist wenigstes dieser Aspekt abgedeckt.

          Deshalb wünsche ich allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg bei der Erforschung des Schriftstücks.

          *) sein Buch ist bekanntlicherweise dabei keine große Hilfe
          Das nächste Mal schreibe ich was interessantes!
          Grüße,
          Rainer

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          • RedSun
            Bürger


            • 09.06.2011
            • 162
            • Bayern
            • Minelab E-Trac

            #470
            Zitat von Georg
            Von Anfang an waren mir die unterschuedlichen Quellen der Runen suspekt. Ich vermute ein Original, auf dem jemand einen Geocache aufgesetzt hat.

            Die Runen FGS liegen nach meinen Berechnungen bei Krottenkopf (F), Kaltenbrunn (G) und die Wettersteingruppe (E). Insgesamt liefern die Runen den Startpunkt. Befolgt man dann die Ziffernfolge, landet man schließlich an einem markanten Ort (Hinweis: HM).

            Geocache weil:
            1. Runen aus unterschiedlichen Quellen
            2, Der Weg über die Ziffernfolge lässt sich nur mit modernen Karten nachvollziehen
            3. am Zielpunkt würde ich nichts verstecken, außer eben einen Cache
            4. das nächstliegende Bild bei Google Earth sieht nach einer Fotomontage aus

            Original als Basis:
            bei der Suche fand ich auch 4 interessante Stellen, die sich als Schatzversteck bestens eignen und auch erklären, warum bisher nichts gefunden wurde.
            Der erste Geocache wurde ja meines Wissens am 03.05.2000 von einem Amerikaner gelegt. Hammers "Schatz" tauchte ca. 2007 auf, also genau in der Zeit, in dem das Geocaching so richtig hoch boomte bei uns. Als Werbemaßnahme für den "Holländer" also nahezu ideal ...

            Deinen Ausführungen kann ich jedoch noch nicht ganz folgen. Wie kommst du denn auf den Krottenkopf und das Wettersteingebirge ("Wettersteingruppe")? Und woher nimmst du die Buchstaben "E" und "H"? Kann man deinen Lösungsversuch irgendwie zu Papier bzw. auf eine Karte bringen, so dass er leichter nachvollziehbar wird? Mir fehlen auch die Bezüge zum Rest des Rätsels z.B. zu den Textzeilen.

            Des Weiteren schreibst du von einem mathematischen Versuch mit Dreiecken im Bereich Erzgrube. Du weißt das die Flurbezeichnung "Erzgrube" von den ursprünglichen, zum Teil nur vermuteten Stollenmundlöchern erheblich abweicht? Wo genau bist du denn da raus gekommen?

            Ich bin gespannt ...

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            • Columbo
              Heerführer


              • 12.07.2020
              • 1416
              • Bayern

              #471

              Für die Lösungsfindung halte ich die Fixierung auf Hammer nicht für zielführend. Ja, er hat den MI mit einer fragwürdigen Geschichte dazu veröffentlicht, doch muss er nicht zwangsläufig mit dessen Entstehung zu tun haben oder genaueres darüber wissen, auch wenn es zugegebenermaßen ein Gschmäckle hat. Ein ganz klein wenig erinnert mich das an die Himmelsscheibe von Nebra. Auch hier gab es Unklarheiten zu den genauen Fundumständen und es musste diesbezüglich sogar vor Gericht verhandelt werden. Dabei waren sogar alle Beteiligten bekannt und konnten befragt werden. Doch nur weil es Zweifel an der Geschichte der Entdeckung gab, wird die Scheibe nicht automatisch zur Fälschung.

              Deshalb ist für mich das Thema Hammer nicht primär von Bedeutung. Was soll er denn groß sagen? Im besten Fall wurde ihm die Geschichte tatsächlich so erzählt, wie er sie geschrieben hat. Oder er hat mangels Informationen eine schwache Geschichte ausgeschmückt. Erzählen und schreiben kann man eben viel. Dass Hammer die Geschichte mit einem Buch vermarktet hat, kann man ihm nicht ankreiden, das machen Schriftsteller wohl so. Wie von mun-depot sehr gut aufgezeigt wurde, kann sich die Geschichte aber nicht genauso abgespielt haben, wie in dem Buch beschrieben, doch das muss sie auch nicht.
              Warum äußert sich Hammer nicht mehr? Das Buch ist geschrieben, die Geschichte erzählt, was sollte er noch weiters tun. Beantworten kann das tatsächlich nur er. Dass er aber vielleicht wegen der permanenten Vorwürfen einfach keine Lust mehr hat, könnte ich mittlerweile durchaus verstehen.

              Nur, dass Hammer selbst mehr über die Lösung des MIs weiß, darf stark bezweifelt werden, denn in seinem Buch ist eigentlich kein brauchbarer Hinweis zu den verwendeten Methoden, teils ist es dazu sogar kontraproduktiv. Das einzig wirklich verlässliche was wir haben, ist nun mal das Notenblatt und die Erkenntnisse, die man daraus gewinnen kann. Und diese werden bei den ganzen Diskussionen eben überhaupt nicht beachtet bzw. immer wieder ausgeblendet und ignoriert.

              Also entweder versucht man durch die entdeckten Grundlagen und Methoden die Gedankengänge des Verfassers zu verstehen und rätselt in diese Richtung weiter oder man tut jeden einzelnen aufgezeigten Schritt und die Resultate daraus als riesigen Zufall ab und konstruiert irgendwelche andere Ergebnisse.

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              • BOBO
                Heerführer


                • 04.07.2001
                • 4820
                • Coburg
                • Nokta SimpleX+

                #472
                Mal nur am Rande - aber ich sehe Parallelen zur "Helft uns"-Zeichnung (Jonastal).

                Beide Themen, das MI und die „Helf uns“-Zeichnung wurden von ihren jeweiligen Autoren in Buchform veröffentlicht: Karl Hammer präsentierte die musikalisch verschlüsselte Partitur und ihre Deutung in „The Hunt for the Nazi Gold“ , Gerhardt Remdt (mit Günter Wermusch) widmete der Jonastal-Skizze breiten Raum in „Rätsel Jonastal“.

                Die wahre Herkunft beider Artefakte bleibt bis heute ungeklärt und umgibt sich mit Mysterium. Hammer erhielt die annotierte Notenrolle angeblich zufällig, doch Details zur Provenienz, ob echt aus NS-Zeit oder später fabriziert, fehlen verlässlich. Remdts „Helft uns!“-Skizze stammt aus einer 1965 in Gossel gefundenen Medikamentenkapsel, wurde jedoch von der Stasi beschlagnahmt; Vorwürfe, Remdt habe sie selbst gezeichnet, halten sich hartnäckig.

                Gewollt oder ungewollt: Beide Dokumente könnten authentische Relikte sein oder geschickte Fakes, die Legenden nähren. Die Unsicherheit verstärkt ihren Reiz als moderne Rätsel der NS-Geschichte.

                Ob bei Hammer oder Remdt - es förderte den Verkauf der Bücher. Schatzgeschichten faszinieren uns, weil sie tief sitzende Ursehnsüchte ansprechen: Reichtum ohne Arbeit, das Besiegen von Gefahren, die Entdeckung von Verborgenem und das Gefühl, etwas Einzigartiges zu besitzen. Sie vereinen Abenteuer, Geheimnis, Macht und Belohnung. Und versprechen die seltene Möglichkeit, das eigene Leben radikal zum Besseren zu wenden.

                Somit kann man mun_depot seine Meinung durch aus teilen

                Jetzt wird bestimmt der Eine oder Andere sich wieder auf den Schlipps getreten fühlen oder meinen, es besser zu wissen. Aber eine sachliche Meinung darf ja wohl noch gesagt werden
                MfG BOBO

                Das menschliche Haar wächst mit 4,6 Yoctometer pro Femtosekunde

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                • RedSun
                  Bürger


                  • 09.06.2011
                  • 162
                  • Bayern
                  • Minelab E-Trac

                  #473
                  Vielleicht sind unsere gewonnen Erkenntnisse aus dem Notenblatt ja auch falsch und man muss sie gar nicht mehr beachten 😉 Diejenigen die sich über Jahre hinweg mit dieser Thematik beschäftigt haben, haben natürlich ihre gefestigte Meinung dazu, Columbo genauso wie ich und das ist auch völlig verständlich und ok, aber die finale Lösung mit der Akzeptanz aller Beteiligten hat hier noch niemand vorgelegt.

                  Also lass die Kollegen doch erst einmal arbeiten und ihr Gesamtwerk präsentieren, dann kann man es untersuchen und immer noch entscheiden, was stimmt, was sein könnte, oder was komplett daneben liegt. Kontraproduktiv ist es nur, wenn es der eigenen These widersprechen würde und in jedem anderen Fall werte ich es eigentlich als Bereicherung, da man eben auch einmal mit neuen Ansätzen konfrontiert wird 😎.

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                  • Georg
                    Einwanderer


                    • 14.03.2026
                    • 9
                    • Berlin

                    #474
                    Hallo,

                    Spoiler - meine Lösung

                    seht euch die Letzte Rune im Notenblatt an... M=I, daraus erbigt sich BAU IST EIN KREUZ, d.h. die evang. Kirche in Mittenwald.
                    https://atlas.bayern.de/?c=670490,5257209&z=17&r=0&l=atkis,zeitreihe_tk&l_ t=,1945&t=ba&fir=1253890.880580,6015235.234724&mid =5

                    1o
                    ist o ein Kreis, dann steht die 1 bei 1*pi rad, also 180°, auf dem Kompaß West

                    050
                    0.50 rad entspricht einem Winkel von 28.67°

                    16
                    16mm auf einer Karte 1:10000 entsprechen 160m

                    Geht man von der Kirche -28.67° Nord, d.h. 331.33°, 160m, gelangt man zum östlichsten Wegkreuz aus einer Gruppe von 4 an diesem Weg am Kalvarienberg. Nur in den modernen Karten sind alle 4 eingezeichnet, desweiteren entsprechen die 4 Kreuze unter der 2 genau diesem Symbol (obere 15x15 Pixel), deshalb Geocache.
                    Der BayernAtlas – der Kartenviewer des Freistaates Bayern mit Karten, Luftbildern und vielfältigen Themenkarten


                    2++++
                    gehe zum 2. Wegkreuz der 4, oder gehe 2 Wegkreuze weiter (vom 4. zum 2.)

                    19
                    vom 2. Wegkreuz Westen 19° nach Nord, also 289°, liegt ein Steinfeld
                    Bei Google Earth ist es mit einem Bild von Heinz Mroncz (Hinweis HM) versehen. Viele der Steine passen nicht so recht ins Bild, sie haben ungewöhnliche Umrißlinien. Auf den Steinen erkennt man Runen, Febu, Gebo, u.a., ich habe mir nicht mehr die Mühe gemacht alles herauszulesen.
                    47.446564°N 11.261158° O

                    Ich fahr trotzdem mal hin... auch wegen der anderen Zielpunkte.


                    Anmerkung:
                    Legt man die Balken in den Notenlinien auf Predigtstuhl, Kreuz und Kranz, so kommen eben Febu, Gebo und Eihwaz in etwa auf Krottenkopf, Kaltenbrunn und Rotplattenspitze (Wetterstein). Auch ein Zufall?

                    Viele Grüße
                    Georg

                    P.S. sollte dort doch etwas zu finden sein, hätte ich gerne ein kaltes Bier als Belohnung
                    Zuletzt geändert von Georg; 22.03.2026, 14:48.

                    Kommentar

                    • RedSun
                      Bürger


                      • 09.06.2011
                      • 162
                      • Bayern
                      • Minelab E-Trac

                      #475
                      Vielen Dank Georg 😀!

                      Die Interpretation der letzten kombinierten Rune M=I finde ich genial!
                      Somit wird aus BAUM STEIN KREUM die durchaus gut passende Interpretation BAU IST EIN KREUZ.
                      Warum sind wir da nicht drauf gekommen? Ich denke diese Interpretation könnte sehr gut in zahlreiche Thesen der Mitforscherkollegen passen.

                      Auch die mathematische Interpretation (Kreis, Pi, rad, Kompassgradzahlen ...) des bislang noch nie gelösten Zahlencodes am Ende des Notenblatts gefällt mir auf den ersten Blick recht gut und hat auch durchaus seine Berechtigung. Sie könnte ebenfalls ein wichtiger Bestandteil bei existenten Thesen werden und zur Lösungsfindung des finalen Punktes wertvolle Beiträge leisten. Das werde ich mir sicherlich noch einmal in Ruhe im Zusammenhang mit anderen Örtlichkeiten ansehen. Aus meiner Sicht ebenfalls eine durchaus gelungene Interpretation. Militärischer Hintergrund, einfach, anwendbar, gut nachvollziehbar. Klasse!

                      ---------------------------------------

                      Bei der Interpretation des Finalen Endpunktes haben wir jedoch noch zwei kleinere Probleme, daher ist es für ein kühles Bier noch etwas zu früh 😉

                      Es geht um die Interpretation "2++++".
                      Dieser Eintrag 2 mit den vier Pluszeichen ist auf dem Originalblatt nicht verfügbar und wurde erst nachträglich hinzugefügt, als das Notenblatt im Internet seine Kreise zog. Somit kann es zur Lösungsfindung also nicht hergenommen werden. Leider ... Die mir zur Verfügung stehenden unteren Abschnitt/Versionen der Notenblätter lege ich einmal bei, damit du vergleichen kannst (diese Copyright-Hinweise sind blau markiert).
                      Allzu große Auswirkungen haben diese Pluszeichen jedoch nicht, da der Rest der mathematischen Interpretation zur Zahlenfolge nur entsprechen auf möglicherweise andere Ausgangspunkte angepaßt werden müsste.

                      Punkt zwei, warum der finale Punkt möglicherweise nicht stimmen kann ist dieses Steinfeld. Er ist Bestandteil des Mittenwalder Geologie-Lehrpfades und der wurde leider auch erst 2009 angelegt. Jetzt weiß ich jedoch nicht, ob sich diese Steine nicht schon vor Anlegung des Lehrpfades an dieser Stelle befunden haben, es spricht aber nicht allzuviel dafür. Ebenfalls leider ... Runen sehe ich auf den ein oder anderen Stein ebenfalls. (Witz-Modus on) Vielleicht sind es ja die Überbleibsel des ehemaligen Verstecks, die hierher verfrachtet wurden (Ok, Witz-Modus wieder off)

                      Bei deinen Berechnungen hast du die evangelische Kirche in Mittenwald gewählt für das Kreuz. Warum, wieso, weshalb kann ich noch nicht so Recht nachvollziehen, da wir viele interessante Kreuze innerhalb dieser Thematik haben. Es gäbe da z.B. ein sehr "heißes Kreuz", dass bei mir in der näheren Betrachtung steht, nämlich die "Gertraudtafel". Auf unserer Arbeitskarte aus dem Wanderführer befindet sich genau an der Stelle ein Kreuzsymbol, in der Realität steht dort eine kleine Kapelle. Das Kreuzzeichen liegt nordwestlich von Mittenwald am Weg zum Kranzberg und genau auf einer geraden Linie zwischen "Hoher Kranzberg" und "Kreuzwandspitze" (Textteil: Predigtstuhl Kreuz u. Kranz).
                      Angehängte Dateien

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                      • Columbo
                        Heerführer


                        • 12.07.2020
                        • 1416
                        • Bayern

                        #476
                        Nur, dass die Zahlenreihe am MI völlig ungeeignet ist, um auf eine bestimmte Stelle hinzuweisen.
                        Ich hab schon öfters versucht das zu erklären, vielleicht kann es KI besser
                        Zahlen .pdf

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                        • Georg
                          Einwanderer


                          • 14.03.2026
                          • 9
                          • Berlin

                          #477
                          Hi,

                          aufgrund der Kreuze (ggf. aus Bayern-Atlas, topografischen Karte) und dem "Zielfoto" entstand bei mir der Eindruck eines Geocaches.
                          Weiterhin sind die Runen an den Notenschlüssel aus dem älteren Furthak, während die Runen an den Pausen aus dem Armanen-Furthak nach List entstammen.

                          Ausgehend von der Karte von 1945 im Bayern-Atlas ist die evang. Kirche das einzige Gebäude in deutcliher Kreuz-Form.
                          Kirchen, Kapellen, Wegkreuze, etc. werden durch Symbole dargestellt.
                          Alledings gibt es westlich von der Kirche St. Peter und Paul, an dem kleinen See, noch ein weiteres.
                          https://atlas.bayern.de/?c=669876,5256691&z=17&r=0&l=zeitreihe_tk&l_t=1945 &t=ba&fir=1252954.013034,6014500.877791&mid=5

                          Gibt es einen Link zur älteren Version des MI?
                          ... zur Wanderkate?
                          Ich könnte noch einige Tage investieren.

                          Gruß Georg

                          Kommentar

                          • Georg
                            Einwanderer


                            • 14.03.2026
                            • 9
                            • Berlin

                            #478
                            Bei genauer Betrachtung ist das Gebäude am See nicht in kreuz-form, sondern ist lediglich um 45° gedreht, es "steht auf der Ecke".

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                            • Columbo
                              Heerführer


                              • 12.07.2020
                              • 1416
                              • Bayern

                              #479
                              Das „Bau ist ein Kreuz“ sieht auf den ersten Blick verlockend aus, ist aber auch nur ein Zirkelschluß. Man nimmt eine beliebige Methode (hier Austausch und neu Gruppierung von Buchstaben) und erhält eine Lösung. —> Die Methode ist richtig, weil es eine Lösung gibt, —> die Lösung ist richtig, weil sie durch die Methode entsteht.
                              Nach dem gleichen Prinzip können auch andere Ergebnisse konstruiert werden.
                              Tauschen wir bei „BAUM“ den Zwielaut aus, erhalten wir BEIM-STEIN-KREUZ. Hier müssen nicht mal die Buchstaben neu gruppiert werden.
                              Nun gibt es irgendwo um Mittenwald bestimmt irgendein Steinkreuz, mit etwas Glück auch einen Geocache in der Nähe. Die Ziffernfolge interpretieren wir entsprechend. Et voila, Notenblatt gelöst.

                              Nichts desto trotz ist auch bei Georgs Ansatz zu erkennen, welche komplexe und einfallsreiche Gedanken sich zu dem Thema gemacht werden. Deshalb schreibe ich hier ja, eben weil sich hier soviele kluge Köpfe tummeln. Nur, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist, warum nachweislich verwendete Methoden keine Beachtung finden.
                              Ach ja, ich vergaß, die aufgezeigten Methoden und deren Resultate sind ja nur reiner Zufall…, genau wie dieser Beitrag…, der ist nur entstanden weil ich auf der Tastatur eingeschlafen bin.

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                              • RedSun
                                Bürger


                                • 09.06.2011
                                • 162
                                • Bayern
                                • Minelab E-Trac

                                #480

                                Definition Zirkelschluss: Es wird behauptet, eine Aussage durch Deduktion zu beweisen, indem die Aussage selbst als Voraussetzung verwendet wird.

                                Nichts anderes machst du doch auch selbst und dazu noch mit kräftiger Unterstützung von Guido List und der KI, mit dem Mann bzw. mit dem System - und dabei bleibe ich - mit dem man alles begründen und beweisen kann. Ob es aber nun die richtige Lösung ist bleibt nach wie vor offen.

                                Die Lösungsfindung wird hierdurch auch noch so komplex, dass sie nahezu niemand mehr nachvollziehen kann, der Guido List nicht (mehrfach) gelesen hat und das Schlimme daran ist, dass man nicht nur ein Buch von List, sondern gleich mehrere Bücher von ihm lesen muss. Das grenzt fast schon an Selbstkasteiung, ist aber leider ein notwendiges Übel, wenn man mitreden will (selbiges mit der KI im Bezug auf die Gestaltung des prompts).

                                Zitat: "Nur, was ich nicht nachvollziehen kann ist, warum nachweislich verwendete Methoden keine Beachtung finden." Du verwendest den Begriff "nachweislich" ... für dich mag die Methode nachweislich sein, für mich ist die Methode konstruiert.
                                Es gibt keinen Final, also haben wir auch keine Nachweise, die von jedermann akzeptiert werden. Auch denken viele (mich eingeschlossen), dass eine Lösungsfindung in der Zeit von 1945 nicht so kompliziert gestaltet worden sein kann, wie sie derzeit verfolgt wird. Eigentlich eine einfache, verständliche Antwort dazu, wenn man sie den akzeptieren wollen würde.

                                Bei den grundsätzlichen Informationen sind wir uns zum größten Teil ja alle einig, schwierig wird es wenn man in's Detail gehen will oder das Rätsel zwangsweise um weitere Bedeutungen erweitern will und hier gibt es eben unterschiedliche Ansätze und Meinungen, die eben nicht alle Zirkelschlüsse sein müssen. Du siehst eine Unterschrift von Adolf, ich sehe darin ein Konstrukt, das ich auch versucht habe zu erklären (Beitrag 30.08.2025), aber mich hat auch keiner verstanden 😂. Unabhängig von der nicht passenden Reihenfolge der Linienverbindungen frage ich mich halt auch, für was ich eine Besitzmarch des Führers benötige, der dazu noch mit seinem Vornamen, anstelle mit seinem Nachnamen unterschreibt, um seine Diamanten verstecken zu können. Für ein Schatzversteck eigentlich absolut überflüssig, egal wie gut es in's Konzept paßt. Es macht einfach keinen Sinn.

                                Natürlich müssen alle "Auffälligkeiten" im Notenblatt irgendwie zusammen passen und es ist auch völlig verständlich, dass man eigene Konstrukte zur Stärkung der eigenen These dafür gerne verwenden wollen würde, aber was wäre denn davon übrig geblieben, wenn Georgs Lösungsversuch zu einem finalen Ziel geführt hätte, dass von jedermann akzeptiert wird? Ich lasse die Frage einmal so im Raum stehen ...

                                Mittenwald ist bekannt für sein Reichsbankgold am Steinriegel bei Einsiedel. Dementsprechend angehäuft haben sich natürlich auch die Geschichten zu den Schatzverstecken aus den Wehrmachtszeiten, aber die Anzahl dieser Verstecke läßt sich zum Glück heute gut eingrenzen. Ich sehe da durchaus Verbindungen. Spricht man mit den "Altvorderen" kommt man immer wieder auf einige wenige Örtlichkeiten, die auch bestens zu unserem Notenblatt-Rätsel passen könnten. Aufgezeigt werden muss nur noch der logische Zusammenhang. Wir schaffen das schon noch. Im schlimmsten Falle finden wir dann halt die Diamanten und kommen zu der Erkenntnis, dass sie absolut rein gar nichts mit unserem Pastors Letter zu tun haben 😂

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