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  • prinz61
    Bürger


    • 06.07.2005
    • 120
    • aalen / bw
    • seben target

    #16
    Zitat von BunkerHase
    Auch wen ich nicht tauche durch was kommt so eine lähmung oder diese Krankheit?

    Also durch was wird die hervorgerufen beim Tauchen
    wie erklär ich das jetzt in ein paar worten.
    also....beim tauchen reichert sich dein körper mit stickstoff an (wegen dem höheren druck unter wasser) dieser stickstoff befindet sich in sämtlichen körperflüssigkeiten.....
    beim auftauchen vergrössern sich diese stickstoffblasen drücken dann auf nervenstränge (z.bsp. rückenmark)
    musst dir vorstellen wie ne sprudelflasche. wenn die schüttelst und der deckel ist zu...passiert gar nix (wegen dem höheren druck in der flasche)
    öffnest aber die flasche entweicht der druck (die kohlensäurebläschen werden schlagartig grösser) und die flasche fängt an zu SPRUDELN.

    hoffe habs einigermassen verständlich erklärt
    Es gibt ein leben vor dem tod !!!!!!!!

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    • prinz61
      Bürger


      • 06.07.2005
      • 120
      • aalen / bw
      • seben target

      #17
      also nach 12 min auf 23 metern dürfte EIGENTLICH noch nix passieren....
      vor allem wenn die deko stopps eingehalten wurden (23 min aufstieg klingt doch recht passabel)

      natürlch wäre es interessant zu erfahren wieviele tauchgänge du schon an diesem tag hattest..........
      und wie tief.......usw.

      noch was....was sagte denn der tauchcompi ???
      oder mit tabelle getaucht ???
      Es gibt ein leben vor dem tod !!!!!!!!

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      • BunkerHase
        Lehnsmann


        • 13.08.2004
        • 38
        • Pfalz
        • keine

        #18
        Hm das wucte ich nicht ich dachte immer man darf net so schnell auftauchen den sonst könten die Lunge Risse bekommen oder sogar reisen??

        Ich bin eventuel auch interresiert einen tauchkus zu machen.

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        • blitzkrieg
          Bürger


          • 23.06.2005
          • 173
          • Herford, NRW
          • meine Hände

          #19
          @ prinz61

          Moin, Computer und Tauscheruhr! Alles im grünen Bereich!

          War an dem Tag mein erster TG und vorher hatte ich zwei Tage tauchfreie Zeit...! Also keine Unvernunft, Leichtsinn oder Risikobereitschaft!

          Gruß, daPat
          Solange der Weg stimmt ist die Richtung egal!
          Gruß, daPat!

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          • taucher
            Lehnsmann


            • 01.03.2004
            • 33

            #20
            ....wie ist man denn zu der Diagnose gekommen dass eine Dehydration Ursache ist?

            Man weiß zwar dass die Dehydration die Viskosität des Blutes verändert und der Abtransport des Stickstoffes langsamer geht...nur wie kommt man, zuerst wird ja nur der Blutdruck gemessen, darauf dass andere Ursachefaktoren für die CNS auszuschließen sind?

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            • Speedy [† 2007)
              .
              • 04.12.2000
              • 1427
              • Mainz, Rhoiland-Palz

              #21
              Tauchen

              Moin moin Leute,
              nur mal am Rande, auf das Boot gewartet, also in der Hafenkneipe Kaffee bsw. Wasser getrunken und ein bischen geplaudert, schwedischer MAULTAUCHER mit Superausrüstung, z.B. Scubaro Mark 5 mit lebenslanger Garantie (ich denke jeder weiss was ich meine) ein Schnaps nach dem anderen reingeschütet und dann in 20 meter Tiefe Kreislaufkollaps incl. Notaufstiegt, Krankenwagen, Schei... Tauchgang incl. Kosten war gelaufen.
              MfG
              Kai (der in Eckernförde bei den Kampfschwimmern tauchen gelernt hat incl. Torpedorohrausstieg)
              Speedy hat uns am 8.12.2007
              nach schwerer Krankheit für immer verlassen.
              In stillem Gedenken,
              das SDE-Team

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              • blitzkrieg
                Bürger


                • 23.06.2005
                • 173
                • Herford, NRW
                • meine Hände

                #22
                Zitat von taucher
                ....wie ist man denn zu der Diagnose gekommen dass eine Dehydration Ursache ist?

                Man weiß zwar dass die Dehydration die Viskosität des Blutes verändert und der Abtransport des Stickstoffes langsamer geht...nur wie kommt man, zuerst wird ja nur der Blutdruck gemessen, darauf dass andere Ursachefaktoren für die CNS auszuschließen sind?

                Na, die haben mich komplett aufgeschnitten und jede Ader von innen nachgeguckt!

                Mal ohne Quatsch: Wie kommt man wohl zu so einer Diagnose? Vermutlich Symptome und Erfahrung...
                Solange der Weg stimmt ist die Richtung egal!
                Gruß, daPat!

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                • blitzkrieg
                  Bürger


                  • 23.06.2005
                  • 173
                  • Herford, NRW
                  • meine Hände

                  #23
                  Und für alle, die keine Lust haben Links zu folgen hier nochmal der Text von dieser Seite:



                  Von Jessica Brühl und Herbert Gfrörer

                  Während der Austauchphase können zwei schwer wiegende Unfallereignisse auftreten, vor denen man bereits in den ersten Stunden des Tauchkurses gewarnt wird: Der Lungenüberdruckunfall (Lungenbarotrauma) sowie die Dekompressionskrankheit (DCS). Letztere gilt als die Taucherkrankheit schlechthin, obwohl längst nicht nur Taucher, sondern auch Überdruckarbeiter und Flugpersonal daran erkranken können.

                  Definition und Symptome

                  Deko-Unfälle treten ausschließlich bei einem schnellen Wechsel von einem höheren zu einem niedrigeren Umgebungsdruck auf, wie z.B. in der Austauchphase.

                  Die DCS (decompression sickness) wird in zwei Stadien unterteilt:

                  DCS Typ I: Leichtere Symptome, die meist die großen Gelenke,die Haut und die Muskeln betreffen, also die langsamen Gewebe. Typisch sind durch Mikroembolien verursachte Rötungen, so genannte "Taucherflöhe". Sie können bis zu 24 Stunden nach dem Tauchgang auftreten. Das häufigste Symptom – bereits seit der Jahrhundertwende durch Erfahrungen mit Tauchglockenarbeitern ("Caisson") bekannt – sind so genannte "Bends, stechende Gelenkschmerzen (Knie, Schultern, Hüfte), die ebenfalls noch Stunden nach dem Tauchgang auftreten können.

                  Die Behandlung wird wie bei den anderen DCS-Formen mit hyperbarem Sauerstoff durchgeführt (Druckkammerbehandlung mit O2-Gabe). DCS Typ I, auch wenn nur mit leichteren Symptomen, darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Eine Druckkammerbehandlung sollte unter allen Umständen erfolgen, da die vermehrte Abgabe von Stickstoffbläschen dazu führen kann, dass sich doch noch die schwerere Form – DCS Typ II – entwickelt..

                  DCS Typ II: Schwere Symptomatik, die besonders das zentrale Nervensystem (die schnelleren Gewebe) und die Atmung betrifft, Ausfälle (z.B. Lähmungen) hervorruft und zum Tode führen kann. Sie tritt in der Regel innerhalb der ersten Stunde nach dem Tauchgang auf. Störungen der Atmung machen sich durch atemabhängige, brennende, stechenden Schmerzen hinter dem Brustbein bemerkbar, "Chokes" genannt. Infolge dieser Schmerzen verflacht die Atmung, was wiederum zu einem Mangel an Sauerstoff im Gewebe und zum Schock führen kann.

                  Als weitere Komplikation kann die arterielle Gasembolie (AGE) auftreten. Dabei vereinigen sich viele Stickstoff-Mikroblasen an einer Gefäßverengung (wie z.B. einer Gabelung) zu einer großen Blase und blockieren die Blutversorgung des dahinter liegenden Organs. Besonders viele kleinste Blutgefäße versorgen Lunge, Herz und Gehirn. Deshalb betrifft eine AGE meist diese Organe. Die Symptome sind die gleichen wie bei Lungenembolie, Herzinfarkt oder Schlaganfall, nur dass der Auslöser kein Blutgerinnsel ist. Das ist aber auch der einzige Unterschied!

                  Relativ häufig bilden sich Gasblasen im Rückenmark. Sie unterbrechen die Nervenleitung zu tiefer liegenden Versorgungsgebieten und lösen eine Querschnittslähmung aus (im schlimmsten Falle des gesamten Körpers). Zusätzlich oder auch nur als Einzelsymptom, können die Nerven geschädigt werden, die für das Tastempfinden zuständig sind. Wärme- und Schmerzreizweiterleitung können so dauerhaft zerstört werden. Ebenso kann es zu Störungen im Harnblasen- und Darmbereich sowie bei den Sexualorganen kommen.

                  Relativ selten passiert es, dass Stickstoffbläschen Fettzellen zum Zerreißen bringen. Die so freigesetzten Fetttröpfchen können in die Blutbahn eingeschwemmt werden und verursachen dann eine Fettembolie mit den gleichen Auswirkungen, wie oben unter AGE beschrieben.

                  Tatsache ist, dass nach jedem (!) Tauchgang und beim Aufstieg in höhere Regionen (Flug; Anfahrt zum Bergsee), auch bei ordnungsgemäßem Tauchgangsverlauf, Mikroblasen entstehen. Diese werden in die Blutbahn eingeschwemmt und gelangen über den Kreislauf in die Lungenkapillaren. Wird eine bestimmte Menge nicht überschritten, treten keine pulmonaren Symptome auf, und der Stickstoff wird ohne weitere Folge für den Körper abgeatmet. Bei zunehmender Blasenlast oder bei Vorliegen eines offenen Foramen ovale (einen Loch in der Herzscheidewand, siehe auch den dazu erschienenen Artikel) stellen diese Blasen aber eine potentielle Emboliequelle dar.

                  Folgende Arten einer AGE werden unterschieden:

                  * Barotrauma der Lunge mit Einschwemmen von Mikroblasen in die Lungenkapillaren.
                  * "Normale" venöse Gasembolie nach einem TG (normaler Entsättigungsvorgang). Durch ein offenes Foramen ovale (auch Rechts-links-Shunt genannt) treten Mikroblasen aus dem venösen Kreislauf in den arteriellen Kreislauf über.
                  * Massive venöse Gasembolie nach extremen Druckverlusten (z.B. langer Tauchgang auf großer Tiefe, jedoch direkter Aufstieg).
                  * Bildung von Mikroblasen im arteriellen Blut bei sehr schnellem Aufstieg aus Tiefen über 40 m.

                  Ein Problem in der Diagnose und Behandlung einer DCS besteht darin, dass viele (einige Quellen sprechen von mindestens der Hälfte) der betroffenen Taucher keinen offensichtlichen Regelverstoß begangen haben. Der Grund liegt darin, dass Austauchtabellen und Computer nur Durchschnittswerte liefern und Risikofaktoren nicht berücksichtigen. Diese sind u.a.:

                  * Rauchen
                  * Anstrengung während des Tauchgangs
                  * Dehydration
                  * Alkohol
                  * Kälte
                  * Höhenexposition (Bergseetauchen ,besonders ohne Adaptionszeit, Fliegen, Passfahrten)
                  * Erhöhter Körperfettgehalt durch Übergewicht
                  * Offenes Foramen ovale des Herzens
                  * Sonstige vorher durchgemachte Krankheiten

                  Beachte: Extremes Non-Limit Tauchen, ohne Ruhetage zur Entsättigung der Körpergewebe, muss ebenfalls als Risikofaktor für DCS angesehen werden. Nach drei bis vier Tagen mit jeweils drei Tauchgängen sollte zur Sicherheit ein tauchfreier Tag eingelegt werden. Natürlich ist auch hier die individuelle Konstitution (siehe oben) ein ausschlaggebender Faktor.

                  Das Lungenbarotrauma entsteht aufgrund von Druckschwankungen in der Lunge. Während der Druckreduktion in der Austauchphase dehnt sich (nach dem Gesetz von Boyle-Mariotte) die Luft in der Lunge aus. Der Aufstieg muss entsprechend langsam erfolgen, damit die expandierende Atemluft adäquat entweichen kann. Geschieht dies nicht, baut sich in der Lunge ein Überdruck auf, der zu einem Riss der Lungenbläschen führen kann. Diese Gefahr ist besonders in den ersten zehn Metern Wassertiefe gegeben und kann durchaus schon ab einem Meter Wassertiefe auftreten.

                  Das Risiko eines Lungenüberdruckunfalls ist besonders bei drei Risikogruppen gegeben:

                  * Anfänger, die beim Auftauchen die Luft anhalten, womöglich vorher noch tief eingeatmet haben.
                  * Taucher in Panik, gleich welche Ursache diese hatte, die mit angehaltener Luft schnell auftauchen.

                  * Raucher, Allergiker, Asthmatiker, deren Bronchialsystem z.B. durch Sekrete verengt und deren Lungengewebe nicht mehr so elastisch ist.

                  Die Symptome eines Lungenbarotraumas treten innerhalb der ersten zehn Minuten nach Erreichen der Wasseroberfläche auf. Zeichen der Lungenschädigung können Husten, Bluthusten, Atemnot und stechende Brustschmerzen sein. Eine zusätzliche Folge kann der Lungenriss sein, gefolgt von einem so genannten Mediastinalemphysem. Dabei tritt Umgebungs-/Atemluft in das Gewebe im Brustkorb und unter die Haut ein. Weil zwischen den Lungenflügeln nicht nur das Herz liegt, sondern auch große Blutgefäße verlaufen, die das Hirn versorgen, kann es wieder zur einer AGE kommen, die besonders das Gehirn betrifft. Bewusstseinsstörungen, Krämpfe und Halbseitenlähmung können die Folge sein.

                  Behandlung

                  Wie bei jedem schwer wiegenden Unfall steht die Überwachung/Wiederherstellung der Vitalfunktionen an erster Stelle! Folgendes Vorgehen kann empfohlen werden:

                  * Reanimation bei Herz-Kreislauf-Stillstand
                  * Blutstillung bei offenen Verletzungen
                  * Kälteschutz
                  * Notruf
                  * Gabe von 100 % Sauerstoff bis zum Eintreffen des Notarztes (die Gabe von O2 kann unter allen Umständen erfolgen!!!)
                  * Aufschreiben der Tauchgangsdaten für den Notarzt, Sicherstellen der Ausrüstung, besonders des Computers

                  Ein Notfallprotokoll sollte folgende Daten enthalten:

                  * Angaben zur Person (Name, Alter etc.)
                  * Tauchgangsart (Tiefe, Anstrengung, Wiederholungstauchgang, sonstige bekannte Risiken)
                  * In welcher Tiefe passierte der Unfall, Art des Unfalls
                  * Zeit des Unfalls
                  * Zeugen/Buddies
                  * War der Verunfallte bewusstlos (wie lange), wurde reanimiert oder hatte er einen längeren Herz-Kreislauf-Stillstand?
                  * Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden bisher durchgeführt?
                  * Adresse von Verwandten

                  Sowohl die DCS als auch die AGE bedürfen einer schnellen Rekompressionstherapie unter Sauerstoffzuführung. Eine nasse Rekompression birgt zu viele Risiken und wird heute nicht mehr empfohlen.

                  Beim Transport zur Druckkammer sollte keine weitere Druckreduktion stattfinden. Ein Transport mit der Flugrettung sollte deshalb unterhalb von 300 m stattfinden oder in Fluggeräten, die einen Innendruck von 1 Bar erzeugen können (in der Kabine eines normalen Linienflugzeugs herrschen nur 0,75 Bar).

                  Die frühzeitige Gabe von Sauerstoff (O2), schon vor Eintreffen des Notarztes wird dringend empfohlen. Grund hierfür ist nicht nur die bessere O2-Versorgung der Organe, sondern auch der Stopp des Gasblasenwachstums und der beschleunigte Stickstoffabbau, bedingt durch das höhere Gasdruckgefälle zwischen dem sauerstoffreichen Blut und den stickstoffgesättigten Geweben (man spricht von Ausschwemmen).

                  Für den Laien werden eine Reihe von verschiedenen Sauerstoff-Koffern angeboten. Eine maximale Sauerstoffversorgung des Patienten kann nur bei eng anliegender Atemmaske und unter Verwendung von Demand- oder halb geschlossenen Systemen erreicht werden.

                  Ergänzend dazu muss der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen werden, idealerweise mit einer Infusion. Aber auch das Einflößen von (nicht alkoholischen und koffeinfreien) Getränken in möglichst großer Menge (wenn der Arzt länger auf sich warten lässt) ist als unterstützende Maßnahme zu empfehlen.

                  Die Lagerung eines Patienten mit Verdacht auf DCS/AGE sollte flach liegend erfolgen, mit leichter Anhebung des Kopfes (sofern der Patient bei Bewusstsein ist und auf dem Rücken liegend atmen kann). Dies vermindert die Gefahr des Aufsteigens von Gasblasen in das Gehirn und somit ein Anschwellen des Hirngewebes (Hirnödem).

                  Schlussfolgerung

                  * Der Tauchgangsverlauf muss nicht immer Hinweise auf das Vorliegen einer DCS/AGE liefern.
                  * Eine Druckkammertherapie muss sofort eingeleitet werden.
                  * Als Erstmaßnahmen sind Sauerstoffgabe und Flüssigkeitszufuhr empfohlen.
                  Solange der Weg stimmt ist die Richtung egal!
                  Gruß, daPat!

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                  • blitzkrieg
                    Bürger


                    • 23.06.2005
                    • 173
                    • Herford, NRW
                    • meine Hände

                    #24
                    Von den hier beschriebenen Ursachen:

                    * Rauchen
                    * Anstrengung während des Tauchgangs
                    * Dehydration
                    * Alkohol
                    * Kälte
                    * Höhenexposition (Bergseetauchen ,besonders ohne Adaptionszeit, Fliegen, Passfahrten)
                    * Erhöhter Körperfettgehalt durch Übergewicht
                    * Offenes Foramen ovale des Herzens
                    * Sonstige vorher durchgemachte Krankheiten

                    traf bei mir halt nur Dehydration zu! Wieder zu Hause habe ich in einer Herzklinik nach einem offenen Foramen suchen lassen - ist aber alles zu!
                    Solange der Weg stimmt ist die Richtung egal!
                    Gruß, daPat!

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                    • taucher
                      Lehnsmann


                      • 01.03.2004
                      • 33

                      #25
                      .....dann ist die Diagnose "DCS wegen Dehydration" also nur eine Vermutung nach der Ausschlussmethode. Hätte mich auch sehr gewundert, wenn die Ärzte das genau festgestellt hätten, und die Feststellung wäre auch Nobelpreisverdächtig. Bisher kann man ja nur die DCS selber anhand der Symtome diagnostizieren, nicht was die DCS genau verursacht hat. Da kann man, teilweise vermutlich mit hoher Wahrscheinlichkeit, nur anhand gewisser Erfahrungswerte spekulieren.

                      Deine Formulierung "sonstige vorher durchgemachte Krankheiten" ist ja auch noch ein weites Feld, und es müssen ja auch nicht unbedingt durchgemachte Krankheiten sein, sondern es könnten auch vorherige anstrengende Tätigkeiten, eingenommene Medikamente, schlechte Luft usw. sein.

                      Manche Risikofaktoren erscheinen mir recht spekulativ. Beispielsweise "Alkohol". Ich tauche schon einige Jährchen, und wenn ich ich sehe was an manchen Tauchplätzen weggesoffen wird, müssten da jeden Tag welche vom Taucherschlag getroffen werden. Habe Aber noch nie gehört das irgendwo im Einzelfall vermutet wurde das Alkohol für die DCS ursächlich sein sollte. Andere mögliche Risikofaktoren wie "Sex vor dem Tauchgang" fehlen ganz in den Risikolisten, obwohl allseits bekannt ist dass Sex die Viskosität des Blutes verändert.

                      Tatsache ist, dass manche von der DCS aus heiterem Himmel getroffen werden, ohne dass ein bekannter Risikofaktor festgemacht werden kann. Deshalb nennen die Profis das ja auch Taucherschlag.

                      Kommentar

                      • blitzkrieg
                        Bürger


                        • 23.06.2005
                        • 173
                        • Herford, NRW
                        • meine Hände

                        #26
                        Zitat von taucher
                        Deshalb nennen die Profis das ja auch Taucherschlag.
                        So wie Ritterschlag? Na, den hab' ich dann wohl!
                        Solange der Weg stimmt ist die Richtung egal!
                        Gruß, daPat!

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                        • jobidi
                          Banned
                          • 13.08.2003
                          • 417
                          • Wilhelmshaven

                          #27
                          hallo,

                          ich würde auch sagen, daß es sich dabei schon um gewaltiges pech gehandelt hat. das profil sieht ganz normal aus und auch die aufstiegszeit ist moderat. dennoch denke ich, daß die dehydration nur ein teil der wahrheit ist.

                          gruß

                          jo
                          PADI --- Produce Another Diving Idiot ...or.... Put Another Dollar In

                          Real divers don´t die --- they only get deeper

                          Kommentar

                          • Spooky
                            Geselle

                            • 24.06.2001
                            • 69
                            • Krefeld

                            #28
                            Hallo zusammen ...
                            Mit Intresse verfolge ich schon etwas länge dieses Thema , aber eins will mir nicht aus dem Kopf ...
                            Du schreibst selber , das du in Mexico tauchen gewesen bist .
                            KÖNNTE es nicht sein , das die Leute deine Pulle mit nem Kompressor ohne oder mit verdreckten Filter gefüllt haben ? Oder gar direkt neben einem Dieselgenerator ?
                            Ist nämlich ner Freudin von mir auch in Kuba passiert ....

                            gruss
                            Spooky
                            ( schon 3 Jahre über Wasser , muss echt mal wieder runter )

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                            • jobidi
                              Banned
                              • 13.08.2003
                              • 417
                              • Wilhelmshaven

                              #29
                              na bei verunreinigter atemluft sind die symptome aber ein wenig anders und treten in der regel schon während des tg´s auf. schätze das war es nicht.
                              PADI --- Produce Another Diving Idiot ...or.... Put Another Dollar In

                              Real divers don´t die --- they only get deeper

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                              • blitzkrieg
                                Bürger


                                • 23.06.2005
                                • 173
                                • Herford, NRW
                                • meine Hände

                                #30
                                Zitat von jobidi
                                dennoch denke ich, daß die dehydration nur ein teil der wahrheit ist.

                                Also ich verschweige nix und habe auch nix dazugetextet! Welche Wahrheit Die Ärzte oder die Flaschenbefüller gesagt haben...??? Weis' das mal nach mit Schul-Spanisch im Rollstuhl
                                Solange der Weg stimmt ist die Richtung egal!
                                Gruß, daPat!

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