Erfahrener Taucher in Hannover gesucht

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  • hennessy
    Anwärter


    • 24.05.2005
    • 18
    • Hannover

    #1

    Erfahrener Taucher in Hannover gesucht

    Hallo,

    ich arbeite an einem Dokumentarfilm über unterirdische Bauwerke in Hannover und kenne hier einen abgesoffenen kaum bekannten Tiefbunker, den ich untersuchen möchte.

    Ich habe bereits Kontakt zu einem erfahrenen Höhlentaucher, der Interesse hat, den Bunker abzutauchen und für uns ein paar Aufnahmen zu machen. Wir suchen nun mindestens noch einen weiteren erfahrenen Taucher, der ebenfalls Interesse hätte.

    Die Bunkeranlage selbst ist standsicher. Mögliche Gefahr besteht am Ehesten durch aufwirbelndes Sediment oder Gegenstände, die im Bunker zu finden sein können. Der Zugang ist sehr einfach: Eine Betontreppe führt direkt ins Wasser.

    Wenn jemand Interesse hat, würde ich mich über eine Meldung freuen. Am besten über PN. Dann könnte man weitere Dinge vorbesprechen.

    Meine Anfrage richtet sich nur an sehr erfahrene Taucher! Der Bunker ist unbekannt und kein geeignetes Übungsgelände. Es wäre daher schön, wenn diejenigen, die Interesse haben, auch in diesem Forum als geübte Taucher bekannt sind.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hennessy
  • MarkChampagn
    Geselle

    • 07.04.2002
    • 81
    • Baden- Württemberg
    • PI, TR, Magnetometer

    #2
    Hi Hennessy,

    Du meinst doch nicht zufällig den alten Bunker der Hanomag in Han./Linden!? Willst Du selbst tauchen oder suchst Du jemand, der die Aufnahmen macht/ Beleuchter spielt?

    Bin zwar auch schon in Wracks und Höhlen getaucht, nur Bunker waren bislang nicht dabei...

    Melde Dich doch mal...

    Gruß,

    M.C.

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    • Masters-Mind
      Einwanderer


      • 07.09.2005
      • 1
      • Braunschweig, Niedersachsen

      #3
      Was genau ist Ziel ... wie tief solls rein gehen ... und was soll gemacht werden. Liegen ggf. Genehmigungen vor. Welche Infos hast Du bereits?
      Ausrüstung und Team wären nicht das Thema ...

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      • kerby
        Geselle

        • 09.10.2003
        • 50
        • Thüringen

        #4
        ... genau das wären auch meine Fragen . Art des TG, max. Tiefe , Genehmigungen der Ordnungsbehörde , Ausrüstungstransport ( Zugänglichkeit) , sind zum Ausgangspunkt des TG Kriechstrecken zu überwinden? usw.
        Sapere Aude

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        • hennessy
          Anwärter


          • 24.05.2005
          • 18
          • Hannover

          #5
          Hallo Zusammen,

          Danke fuer die vielen spontanen Angebote!
          Ich habe mittlerweile Kontakte zu zwei, drei Tauchern und wir werden das irgendwie schaukeln.

          Sicherlich werden wir hier im Forum nach dem Tauchgang einen Erlebnisbericht abgeben.

          mfg
          Hennessy

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          • PG1976
            Einwanderer


            • 18.12.2004
            • 2
            • Hannover/Döhren

            #6
            Hanomag Rentner treffen sich!!!

            Hallo Habe im netz einen bericht gefunden der vieleicht für den einen oder anderen interesant sein könnte
            Ein bisschen Blech, ein bisschen Lack



            Ein bisschen Blech, ein bisschen Lack Von Gerda Valentin Schwere Dampflokomotiven, ein legendäres Kleinauto namens „Kommißbrot“, unzählige Schlepper für die Landwirtschaft und Radlader für den Tiefbau – all dieses verließ einmal die Werkshallen der Hanomag. Die Geschichte des Lindener Traditionsbetriebes reicht weit zurück bis ins 19. Jahrhundert. Vor gut 20 Jahren steuerte das Unternehmen in den Konkurs; Nachfolger wurde die Komatsu Hanomag GmbH mit der Produktion von Baumaschinen. Doch manche der alten Hanomag-Arbeiter kennen sich noch untereinander. Ein Kreis von 25 bis 30 Ehemaligen trifft sich jede Woche einmal im Freizeitheim Ricklingen. Dem Stadt-Anzeiger haben sie erzählt, wie es war, als sie einst bei der Hanomag anfingen. „Ein bisschen Blech, ein bisschen Lack, und fertig ist der Hanomag“, zitiert Hans-Hermann Rump, ehemals Schlepperbau und Gießerei, einen alten Spruch. Schon erhebt sich heftiger Protest: „Was wir gebaut haben, war immer grundsolide“, schallt es aus der Runde. Auch die Ausbildung bei der Hanomag hätte etwas gegolten. Karl-Heinz Mahnkopf gehört zu denen, die 1944 mit einer Lehre begannen, als die Hanomag noch ein Rüstungsbetrieb war. Die Lehrwerkstatt lag damals in Ricklingen. „Bei Bombenalarm mussten wir immer zum Bunker an der Hamelner Straße laufen“, erinnert sich der ehemalige Maschinenschlosser. Nicht mehr lange, und dieser Zustand war vorbei: Nur wenige Wochen war die Lehrzeit nach Kriegsende unterbrochen, dann ging es unter britischer Hoheit weiter. Alter Facharbeiterstolz lässt sich in der Runde nicht verkennen: Jochen Seiler, der 1947 zur Hanomag kam, hat bis heute sein altes Lehrbuch über die Metallbearbeitung verwahrt. „Eigentlich wäre ich gerne Uhrmacher geworden“, erzählt der heute 74-Jährige. Aber Hanomag war eben Hanomag. Also lernte auch Seiler Maschinenschlosser und fuhr später als Kundendienstmonteur viel über Land – zu den Bauern, die gerade ihre Pferdegespann gegen einen Hanomag-Schlepper ausgetauscht hatten. Viele der Arbeiter zog es von weither zur Hanomag, wie 1951 Hans Pfingst aus Salzgitter-Bad. Seine erste Schlafstelle war eine Couch bei Bekannten, doch bald darauf fand er einen Platz im Ledigenheim in der Hanomagstraße. In jedem Zimmer gab es zwei Doppelstockbetten für vier Bewohner. Rau, aber herzlich soll es in dem Haus zugegangen sein. „Wenn jemand mal vor der Schicht verschlief, kam der Hausmeister Knust und hat ihn aus dem Bett geschmissen“, erinnert Pfingst sich schmunzelnd. Er selbst arbeitete an einem der Öfen in der Härterei und Vergüterei, wo es heiß und schmutzig war. In den Öfen wurden Getriebe-und Motorenteile auf 850 Grad erwärmt und anschließend wieder abgekühlt. „Wenn im Sommer die Raumtemperatur auf 70 Grad stieg, wurde nur noch in der Nachtschicht geglüht“, erzählt Pfingst. Um sich zu reinigen, machte man etwas Wasser am Ofen warm, denn einen Duschraum gab es hier erst ab 1958. Die Hitze wurde auch noch für andere Zwecke genutzt: Heimlich grillten sich die Arbeiter in einem Abteil des Ofens manchmal ein paar Würstchen. Paul Lindner, heute 78 Jahre alt, fing 1950 bei der Hanomag an. An seinem zweiten Arbeitstag wurde gerade der tausendste Lastwagen gebaut. Der ehemalige Bandarbeiter stieg schließlich in das Büro das Lastwagenbaus auf. Als er 1976 in den Betriebsrat gewählt wurde, war das Ende schon nicht mehr fern. Unter verschiedenen Eigentümern geriet die Hanomag immer tiefer in eine finanzielle Krise und brach schließlich 1984 endgültig zusammen. „Als es hieß, es sei aus, haben wir noch so manche Nacht am Werkstor verbracht“, berichtet Lindner. Doch aller Protest hatte nichts geholfen. Warum es soweit kommen musste, ist den Ehemaligen bis heute unklar. Die Lastwagen hätten es früher auf 300 000 Kilometer gebracht, und die Hanomag-Schlepper seien stets sehr robust gewesen. Auch über den Knick-Radlader mit dem Gelenk in der Mitte gäbe es noch viel zu erzählen – aber bis zum nächsten Ehemaligentreff ist es zum Glück nie lange hin.


            Quelle: HAZ 19.08.
            MFG PG1976

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            • sottesch
              Einwanderer


              • 16.08.2005
              • 6

              #7
              hm ... alles nur heiße luft ?

              Kommentar

              • hennessy
                Anwärter


                • 24.05.2005
                • 18
                • Hannover

                #8
                Hallo Sottesch,

                nein, keine heiße Luft, alles nur schwer zu organisieren. Das dauert länger als gedacht und wird in jedem Fall nichts vor dem 23.9.

                Ich melde mich aber wie versprochen, kann nur leider nicht genau sagen wann.

                ABER ich kann schon mal für alle Hannoveraner ankündigen, dass am
                Fr. 23.9.
                Sa. 24.9.
                So. 25.9.
                der Film "Unter den Straßen von Hannover - eine unterirdische Geschichte" um jeweils 18 Uhr 15 im Hochhauskino zu sehen ist!

                Leider erstmal ohne die Bilder vom noch ausstehenden Tauchgang. Die gibt es dann erst für die geplante DVD.

                Deswegen bin ich sehr im Stress und kann mich erst in ein paar Tagen wieder melden.

                mfg
                Hennessy

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                • niemandsland
                  N/A
                  • 17.08.2003
                  • 1679

                  #9
                  @ hennessy

                  Die Leute hier auf SDE sind zum Teil sehr ungeduldig. Ich hab immer so den Eindruck, das wenn ein Termin steht, dann muss auch immer alles gleich und sofort klappen. Das eine Menge Arbeit in der Vorbereitung von Touren, Besichtigungen, etc. pp. - eben in der Recherche steckt, das wissen hier offenbar nur wenige. Jedenfalls im Verhältnis zur Mitgliederzahl hier im Forum.

                  Ich bin jedenfalls sehr auf die DVD gespannt.

                  Achja, Du hast eine PN mit ein paar Neuigkeiten.

                  Schönen Gruß,

                  -NL-

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