das freut mich aber, dass es hier Interessenten für Fotos aus dem dänischen Strömungstauchgebiet gibt.
In den einschlägigen Tauchzeitschriften kommen solche Gewässer ja kaum vor.
Wie schon erwähnt hatten wir unheimlich viel Glück mit dem Wetter und der strömung. An stellen wo sonst total die Post abgeht, dass man kaum heil die Drift übersteht wehte nur ein laues Lüftchen, dafür hatten wir einen Nachttauchgang im D-Zugtempo, bei dem die Strömung permanent abwärts lief und man rechtzeitig abbrechen mußte, um sich Stück für Stück aus dann schon 30m wieder hochzuarbeiten. Das hat mächtig Luft gekostet und ist Anfängern keinesfalls zuzumuten. Hier kommt man schnell an seine Leistungsgrenzen.
Alle Fotos dieses ersten Tauchgangs entstanden bei Nacht unter freundlicher Begleitung von Leuten, die sich dort auskannten und mit einer Canon EOS400D und Makro EFS60 wegen der eingeschränkten Sicht + Blitz.
Etwas ganz seltenes ist der Froschdorsch, von dem leider keine wirklich scharfe Aufnahme entstand. Zu flink und unruhig der Kollege für ein korrektes Model...
Gruß
dER qUERTAUCHER



Vielen vielen Dank an Dich. DAs sieht ja richtig gut aus. ALs wir 1996 dort waren hatten wir extrem schlechte Sicht und die von Dir beschrieben Strömung im D-Zug Tempo. Wir hatten beide erst zirka 25Tauchgänge weg, als wir uns das angetan haben, rein ins Wasser...ehh alles easy, mussten natürlich die tiefste Stelle mit 30 Metern unbedingt mitnehmen, ab 8 Meter wurde es dann zum Nachttauchgang. Und dann haben wir das gemacht, was ich bestimmt nie mehr machen werde
ich gestehe, wir sind bis auf 30 Meter runter, alles nur mit einer Lampe
. Es kam wie es kommen mußte, als wir auf 30 waren setzte die heftigste Strömung ein, die ich mir bis zu dem Tag eigentlich nicht vorstellen konnte. Für die Rotmeertaucher: ungefähr so wie am Elphinstoneriff wenn dort Starkströmung ist.
Den Tag vergess ich in meinem Leben nicht und der Kollege ist der Hardy wer ihn vom Stammtisch kennt, damals hatten wir uns frisch kennen gelernt, heute ist es mein bester Freund und ab und an lachen wir über das Erlebnis. War uns eine Lehre und wir hatten verdammt viel Glück und sind beide Gottseidank nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen. Wenn in der Situation noch Panik hinzu kommt, kann es auch anders enden.




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