Wie kann man einem Ausfall vorbeugen und trotzdem im "Winter" Sondeln?
Werden neue Geräte anfälliger für Temperaturschwankungen?
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Werden neue Geräte anfälliger für Temperaturschwankungen?
Nach der RoHS Richtlinie in welcher Blei in Lötverbindungen verboten wird kommt es insb. in kalter Jahreszeit zu Ausfällen der Geräte da die Lötverbindungen nicht mehr elastisch sind und einfach brechen. Wer hat Erfahrungen hinsichtlich dieser Thematik.
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Habe damit keinerlei Probleme, da meine Lötverbindungen (im Elektronikbereich) nicht mechanisch belastet werden.Nach der RoHS Richtlinie in welcher Blei in Lötverbindungen verboten wird kommt es insb. in kalter Jahreszeit zu Ausfällen der Geräte da die Lötverbindungen nicht mehr elastisch sind und einfach brechen. Wer hat Erfahrungen hinsichtlich dieser Thematik.
Wie kann man einem Ausfall vorbeugen und trotzdem im "Winter" Sondeln? -
Nach dem was ich gehört habe brechen diese einfach von der Platine und das ohne mechanische Einwirkung. Da alle neuen Metalldetektoren davon betroffen sind wäre anzunehmen das es zu Ausfällen kommtVerkaufe Suchspule 21x25 Spider (4-Pin Stecker) Preis VBKommentar
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Hi, da ist was dran. Reines Zinn, also Lötzinn ohne entsprechende Beigaben zerfällt bei Minustemperaturen zu weißem Pulver.
Gruß Aquila
PS: Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass jetzt alle ROHS-Konformen Geräte ohne entsprechenden Beimengungen ausgeliefert werden.Ich sehe verwirrte Menschen.
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Habe gerade eine frisch gelötete Platine ins Tiefkühlfach gelegt. Mal schauen was mit den Lötstellen bei extremen Temperaturschwankungen passiert.
Wie ich schon geschrieben habe, hatte ich noch nie Probleme mit Bleifreien Lötzinn. Wenn ich mir aber so chinesische "Industrielötungen" anschaue, kann es gut sein das diese Kälte nicht vertragen.
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Ach du sch.... jetzt hab ich doch echt die Platine im Tiefkühlfach vergessen.
Morgen wird aber auf jeden Fall getestet.
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So, habe jetzt mal die Platine getestet. Es handelt sich dabei um ein 40 MHz, 4-Kanal-Empfänger (hergestellt in den 80er Jahren), den ich auf 8-Kanäle erweitert habe. Bleihaltige und Bleifreie Lötungen befinden sich also auf einer Platine.
Und er funktioniert!!!
Es gibt keinen Unterschied bei den Lötungen, alles sitzt "bombenfest".Kommentar
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Schau mal an. Da haben meine alten Lehrmeister wohl nur den Teufel an die Wand gemalt.
Oder in den 80iger Jahren wurde schon legiertes Lötzinn verarbeitet, was ich stark annehme.
Zu dem Thema ein Artikel aus der Wikipedia. Recht interessant, auch für diejenigen die verzweifelt französiche Knöpfe in Russland suchen.
Zinnpest
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Zinnpest (auch Zinnfraß oder Gusspest) ist eine allotrope Umwandlung von Zinn, die dabei Zinngegenstände zerstört.
Silberweißes, metallisches Zinn (β-Zinn), das von 16 °C bis 181 °C beständig ist, wandelt sich unterhalb von 13,2 °C in das graue/schwarze α-Zinn um. Diese Umwandlung geht von einzelnen Zentren aus und breitet sich langsam aus. Sie äußert sich an Zinngegenständen durch dunkle Flecken, gefolgt von Bläschen an der Oberfläche. Da α-Zinn ein größeres Volumen einnimmt als β-Zinn, verliert das Zinn seine Integrität: die Kornstruktur löst sich auf und es entsteht Pulver.
Die Neigung zur Umwandlung nimmt mit abnehmender Temperatur noch zu, die Reaktionsgeschwindigkeit wird jedoch niedriger. Die ideale Umwandlungstemperatur liegt bei ca. −48 °C. Die Umwandlung kann durch Legieren mit anderen Metallen beschleunigt (z. B. Zink, Aluminium) oder verhindert (z. B. Antimon, Bismut, Blei) werden. Der Kontakt mit einer alkoholischen Lösung von Pinksalz (Ammoniumhexachlorostannat, (NH4)2[SnCl]6) beschleunigt die Umwandlung ebenfalls.
Der Vorgang ist nicht verwandt mit der Zinkpest, einem Korrosionsprozess.
Beispiele [Bearbeiten]Viele Orgelpfeifen im Sichtbereich (Prospekt) sind aus optischen Gründen aus reinem Zinn hergestellt und besonders anfällig für die Zinnpest.
Auf dem Russlandfeldzug 1812 von Napoleon zerfielen angeblich die Zinnknöpfe der Uniformen seiner Soldaten aufgrund der Kälte, und zahlreiche Soldaten erlitten Erfrierungen.
1912 fand der Polarforscher Robert Falcon Scott den Tod, angeblich unter anderem, weil die mit Zinn verlöteten Brennstoffkanister durch die Zinnpest undicht wurden.
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Zinnpest“
LG AquilaIch sehe verwirrte Menschen.
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Wie im o.g.Beitrag erwähnt scheint dieser Vorgang eine längere Temperatureinwirkung zu benötigen.
Vielleicht sollte man die Platine nochmals für drei bis sechs Monate in der Tiefkühlung belassen um eine aussagekräftige Antwort auf diese Frage bekommen.
(Bitte die bessere Hälfte vorher informieren um eine ungewollte Unterbrechung des Versuchs durch "Entsorgung" zu vermeiden)
Hausfrauentip #21 : Salat schmeckt viel besser wenn er kurz vor dem servieren durch Steaks ersetzt wird.
AVRI*SACRA*FAMES
quid non mortalia pectora cogis, auri sacra fames (?Wozu treibst du nicht die Herzen der Menschen, verfluchter Hunger nach Gold!?)Kommentar
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Hört sich mir doch stark nach 'ner RC-Anlage an
Im allgemeinen finde ich die neue Verordnung: Bürokratischer Sch***!
Da waren wieder Keks-essende Beamte am Werk die keinerlei Ahnung von der Materie haben. Bleifreie Lote bringen so viele Nachteile mit sich das der Vorteil des "Umweltschutzes" schon wieder nichtig ist.
Dann Ausnahmegenehmigungen von wegen "Sicherheitsrelevante Anwendungen"... :kotz
Entweder alles oder nix! Sollen Privatanwender jedes Jahr ihre Elekt
tikel zum Schrott bringen?
Die sollen mal den Anglern das Blei verbieten, das landet nämlich in Gewässern und nicht im Elektroschrott... Der wird eh sortiert und das Blei später abgeschöpft.
Ich habe mir damals einen Vorat an Bleihaltigem Zinn angelegt, nur der ist langsam aufgebraucht... mich graut es jetzt schon davor das erste mal Silberlote nutzen und kaufen zu müssen...MfG Björn
"Sondeln ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man bekommt"Kommentar
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Also in der Bauklempnerei hat sich nichts geändert.Mein Plattenzinn hat weiterhin 40% Zinn und 60% Blei.Und so wirds wohl auch bleiben.
Sollten sich Lötverbindungen in Detektoren lösen,wird es eher an der Wechselwirkung Warm-Kalt liegen.Platinen,Lötstellen,Leitungen,Widerstände etc. alles 'arbeitet' gegeneinander und Lötstellen sind die schwächsten Punkte.
Gruß,ErdspiegelKommentar
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Das das wieder eine Verordnung ist, die von Bürokraten gemacht wurde, steht außer Frage. Dennoch denke ich eher, dass der Arbeitsschutz, also die Gesundheit der Beschäftigten im Vordergrund steht.
Früher waren sogar Zahnpastatuben aus Blei... Möchte ich heute auch nicht haben. (Geschweige denn bezahlen müssen.)
Kann mir dennoch nicht vorstellen, dass ein Detektor an den Löstellen zerbröselt, nur weil "neues" Lötzinn verwendet wird.
MartinKommentar
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Naja,
Arbeitschutz hin oder her. Okay, die Gefahrstoffverordnung sagt:
"Bevor aktive Maßnahmen zum Schutz der Arbeiter gegen gefährliche
Stoffe ergriffen werden, ist zu prüfen, ob der Gefahrstoff durch einen
weniger gefährlichen ersetzt werden kann"
Aber mal ehrlich, soll keiner am Lötzinn lutschen. Auch ein Tankwart
weiß dass er mit gesundheitsschädlichen Stoffen arbeitet...
Irgendwo muss man die Kirche auch im Dorf lassen...MfG Björn
"Sondeln ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man bekommt"Kommentar



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