Auf früheren oder späteren Aufnahmen ist es auch nicht mehr vorhanden.
UFO auf dem Schindberg?
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UFO auf dem Schindberg?
Nein, auch wenn es auf dem ersten Blick so aussieht, ist es doch keine Flugscheibe, die da auf dem Schindberg steht. Nur komme ich leider bei dem Objekt nicht weiter. Bis dato konnte ich keine plausible Lösung für das Teil finden. Vielleicht hat einer von Euch eine Idee, um was es sich dabei handeln könnte.
Auf früheren oder späteren Aufnahmen ist es auch nicht mehr vorhanden.MfG BOBO
Das menschliche Haar wächst mit 4,6 Yoctometer pro FemtosekundeStichworte: - -
Koennte vielleicht aus der Landwirtschaft stammen?
Die grosse Flaeche sieht mir doch landw. genutzt aus. Das koennte vielleicht ein Steinhaufen vom Kartoffelroder sein, Zuckerrueben, irgendeine Form von Halde...Schoen´ Gruss
I would never want to be a member of a group whose symbol was a
guy nailed to two pieces of wood. ~ George Carlin ~ -
wie wär´s denn mit nem Bild von HEUTE??
Ansonsten wird das bei der Auflösung nur ein Rätselraten ...
- ne Motte
- kleiner Ringwall
- alte Wehrkirche (mit Wall)
...
Jörg
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)Kommentar
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Auf historischen LuBi's davor und danach leider nix zu sehen. Auch aktuell nix - das Wäldchen ist heute auch nicht mehr vorhanden auf Grund vom Bau der Sonneberger Straße.
image.png
Quelle gMaps. Auch auf Bayernviewer etc. keine Spuren davonMfG BOBO
Das menschliche Haar wächst mit 4,6 Yoctometer pro FemtosekundeKommentar
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Na, dann wird da wohl nix gewesen sein ...
Es sei denn, Du packst im Frühjahr zu früher oder später Stunde mit tiefem
Sonnenstand mal Deine Drohne aus. So wenn es anfängt zu sprießen ...
Oder im Sommer.
Dürfte sicherer sein, als hier jetzt weiter im Trüben zu stochern ...
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)👍 1Kommentar
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Hy,
wie ist denn der Durchmesser? Es könnte eine Ringwallanlage sein, wie Sorgnix schon erwähnte.
Aber dazu bräuchte es auch den Durchmesser der Anlage"In jeder Legende, mag sie noch so phantastisch sein, steckt ein Körnchen Wahrheit. Und gelegentlich nehmen wir ein schimmer davon wahr."
Bram StokerKommentar
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Ich dachte da mehr an einem Objekt, was nicht direkt mit einer Bodenanomalie zu tun hat. Man beachte die Schattenwürfe. Das Objekt ist nur auf dem LuBi der Alliierten vom Frühjahr 1945. Schätze das Objekt auf 5-6m. Leider ist das LuBi von Dr. Carls in Umzugskarton dato.
Für mich kommt das Objekt mehr wie ein Bauwerk, Landwirtschaftliches Teil oder ähnliches vor. Habe aber dato keine Erklärung dafür. Anbei mal Auszüge aus einer alten Topo und heutiges LuBi. Standort des Objektes wäre der rote Kreis.
P.S.: Der grüne Kreis ist ein Tor im Hang, was ich auf einem alten Foto vom Schindberg gefunden hatte
MfG BOBO
Das menschliche Haar wächst mit 4,6 Yoctometer pro FemtosekundeKommentar
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Welche Stelle meinst Du, grün oder rot? Und ja, ich kenne die Schummerungsbilder. Darauf ist z.B. auch nicht der Schindler-Brunnen zu erkennen. Man darf nicht vergessen: Die Eingriffe sind erheblich gewesen. Selbst die ehemaligen Kartoffelkeller am östlichen Hang sind auch nicht mehr erkennbar. Analog auf westlicher Seite das ehemalige Wohnhaus inkl. der Toreinfahrt.Auf dem Schummerungsbild ist dort an der Stelle nichts besonderes zu erkennen.
https://v.bayern.de/LFm4g
- Bis 1941 normaler Hügel und zeitweise immer als Übungsgelände des Militärs genutzt
- 1942 bis 1945 als Steinbruch, geplante U-Verlagerung für Waldrich, Kapp und COMAG
- 1945 vor Eintreffen der Amerikaner an einer Stelle Hangkante abgesprengt
- 1946 Beginn der Verfüllung des Steinbruches
- 1950'er Verwendung als Verklappung von Galvanikschlämmen
- 1990'er Bau der Verbindungsstraße (Sonneberger Straße)
- Ende der 90'er ging dann die große Sucherei ja los.
Ich habe so ziemlich alle zur Verfügung stehenden LuBi's ausgewertet. Das "runde" Objekt findet man nur auf dem LuBi kurz vor dem Absprengen eines Teiles der Hangkante und vor dem Eintreffen der Amerikaner. Und auf Grund des Schattenwurfes gehe ich nicht von einer archäologischen Bodenanomalie aus.
Habe damals auch die beiden Zeitzeugen noch persönlich kennen gelernt, welche im Buch von Reuth Erwähnung finden. Des Weiteren auch andere Zeitzeugen, welche damals noch nicht befragt wurden, als das Medienspektakel gewesen ist mit Bitz, Reuth, Hänsel, BMI, THW und der Bild. Im Laufe der Jahre sind zahlreiche weitere Informationen, Hinweise und Erkenntnisse dazu gekommen. Leider wird man aber an die begonnene U-Verlagerung nicht mehr heran kommen.
Das runde Objekt beschäftigt mich aber bis heute.
Auf der originalen Koordinate, welche damals zu Grunde lag gibt es aber eine recht interessante Anomalie:
image.pngZuletzt geändert von BOBO; 27.09.2025, 22:49.MfG BOBO
Das menschliche Haar wächst mit 4,6 Yoctometer pro FemtosekundeKommentar
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Roter Kreis. Ich wollte nur mal auf das Schummerungsbild als weitere nutzbare Informationsquelle hinweisen. Hier ist dies allerdings ohne besondere Auffälligkeiten in dem Bereich. Was immer auch das für ein Objekt war, es hat keine signifikante derzeitige Geländeerhebung hinterlassen. Wobei ich aus den Höhengenauigkeitsangaben* nicht so schlau werde, welche Höhengenauigkeit denn dort nun tatsächlich vorzufinden ist. Die Flächenauflösung ist 1m/Pixel.
Nach dem Luftbild #1 wäre ich auch im ersten Eindruck von einem Ringwall ausgegangen. Aber selbst ein planierter Ringwall könnte ggfs. einen Bewuchsunterschied hervorrufen.
*)
Erläuterung zu Qualitätsangaben
Datengrundlage sind Laserscanning-Punkte (klassifiziertes letztes Echo). Das DGM wird generell aus Laserscanning (Airborne Laserscanning) berechnet. Zur Fortführung wird auch eine topographische Geländeaufnahme eingesetzt. Beim DGM1 und beim DGM2 beträgt die Höhengenauigkeit ca. +/- 0.2 m, die Lagegenauigkeit liegt bei +/- 0.5 m, beim DGM5 beträgt die Höhengenauigkeit ca. +/- 0.2 m, die Lagegenauigkeit liegt bei +/- 0.5 m und beim DGM25 beträgt die Höhengenauigkeit ca. +/- 2-3 m. Die Genauigkeitsangaben beziehen sich auf freies ebenes Gelände. Die Genauigkeitsangaben sind statistische Werte, d. h. es können einzelne Gitterpunkte auch einen höherern Fehler aufweisen.
Grüße,
RainerKommentar
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In diesem Bereich (südöstlich des Bauernhofs) wurde sowieso einiges aufgeschichtet, wie es so den Anschein erweckt. Eventuell einiges davon für den Bau des Bauernhofs.
Für den Bauernhof wurde der Hang begradigt. Eventuell ist einiges von dem Aushub in dem Bereich dort gelandet. Ebenso vielleicht auch von dem "Teich" (ursprünglicher Zweck unbekannt) südlich des Bauernhofs. Es sieht ja nach zwei Aufschüttungen aus.
Auch die auf dem Hügelkamm liegende Koppel wurde begradigt.
Die Furche mit Vertiefung am Hang hat einige mögliche Ursachen. Z.B. Stollen- oder Kellereingang oder kleiner Steinbruch. Östlich davon wurde der Hangauslauf - so wie es scheint - künstlich gekappt. Dies vielleicht im Zusammenhang mit dem Bau der Straße dort.
Das Objekt (50,26219 10,93425) unweit der Koppel würde mich mal interessieren. Es war bereits vor Errichtung der Koppel dort. Auf aktuelleren Satellitenbildern ist dort noch etwas dazugekommen. Landwirtschaftlich?
Objekt.jpg
Grüße,
RainerKommentar
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Dabei handelt es sich um die Ernstfarm. Diese ist 1878 gebaut worden - der Steinbruch im Schindberg wurde auf Ende der 1930'er hin aufgefahren. Großteil aus dem Steinbruch wurde für den Straßenbau und teilweise auch für den Bau der Wohnungssiedlung am Ernst-Faber-Ring (über dem Krankenhaus Coburg) verwendet.
Oktober 1946 sind im Misthaufen der Ernstfarm 37 Goldbarren von den Amis entdeckt worden. Diese stammten aus einer Coburger Bank, welche diese vor dem Anrücken der Amerikaner am Ende des WK2 dort versteckt hatten. Dazu gibt es zahlreiches Archivmaterial aus den USA - müsste ich aber wieder heraus suchen. Ist aber relativ gut dokumentiert. Sogar "online" abrufbar im Archiv von Übersee. Deshalb auch meine Vermutung, das evtl. die Koordinate (Quelle Hermann Z im Buch von Reuth/Hänsel) darauf verweist. Schließlich lag die Koordinate genau auf der Straße zwischen der Ernstfarm und dem Schindberg. Dies ist aber nur eine Vermutung von mir. BMI, Reuth, Hänsel und Co favorisierten hier aber mehr den Schindberg, in dem eine U-Verlagerung aufgefahren werden sollte (s. dazu den Aktenbestand im Stadtarchiv Coburg). Schließlich gab es ja noch zwei weitere Koordinaten in und um Coburg, welche eindeutig zu Kunst-Depots gehörten.
Der Teich ist ein alter Erdbruch, ein weiterer Erdbruch liegt westlich davon. Hierzu gibt es eine Abhandlung auch im Buch von Harald Sandner "Coburg im 20. Jahrhundert", sowie in anderen geschichtlichen Publikationen zu Coburg und Umgebung.Für den Bauernhof wurde der Hang begradigt. Eventuell ist einiges von dem Aushub in dem Bereich dort gelandet. Ebenso vielleicht auch von dem "Teich" (ursprünglicher Zweck unbekannt) südlich des Bauernhofs. Es sieht ja nach zwei Aufschüttungen aus.
Bei uns in der Region Gang und Gebe, das im Zuge der Flurbereinigung oftmals landwirtschaftliche Flächen immer wieder durch Erdaushub anderen Orts begradigt werden.Auch die auf dem Hügelkamm liegende Koppel wurde begradigt.
Der gekappte Hang ist auf jeden Fall dem Bau der Straße geschuldet.Die Furche mit Vertiefung am Hang hat einige mögliche Ursachen. Z.B. Stollen- oder Kellereingang oder kleiner Steinbruch. Östlich davon wurde der Hangauslauf - so wie es scheint - künstlich gekappt. Dies vielleicht im Zusammenhang mit dem Bau der Straße dort.
Sog. Kartoffel-, Bier-, Eis- und sonstige Lager-Keller gibt es bei uns in der Region wie Sand am Meer. Ist auch der Brauerei-Dichte in Franken geschuldet
Von solchen Kellern gab es auch paar östlich am Schindberg gelegen, wovon auch die Rede der beiden Zeitzeugen ist im Buch von Reuth. Teilweise gab es kurz nach dem Krieg vereinzelt noch Bewetterungen von diesen Kellern, in welche die Kinder beim Spielen Steine warfen.
Ja, rein landwirtschaftlichen Ursprunges.Das Objekt (50,26219 10,93425) unweit der Koppel würde mich mal interessieren. Es war bereits vor Errichtung der Koppel dort. Auf aktuelleren Satellitenbildern ist dort noch etwas dazugekommen. Landwirtschaftlich?
Seit langer Zeit vermute ich ja hinter dem rundlichen Objekt evtl. eine Flakstellung - wäre das im Bereich des Möglichen?
rund.jpgMfG BOBO
Das menschliche Haar wächst mit 4,6 Yoctometer pro FemtosekundeKommentar



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