Die Kohlegegner drohen mit einer Klagewelle gegen den neuen Tagebau. Sie hatten 121.000 Unterschriften gesammelt. "Wir wollen nicht, dass die Kohle morgen aufhört", sagt Helga Tetsch aus Proschim. Aber irgendwann müsse auch mal Schluss sein. Und zwar so, dass ihr fast 500 Jahre altes Dorf stehen bleiben kann, mit der Backsteinkirche, mit dem Museum in der alten Schule, mit der Biogasanlage, den Windrädern und dem Solarpark am Ortsrand.
"Kommen wird dieser Tagebau nie. Dafür werde ich arbeiten, solange mein Herz schlägt", sagt Proschims Ortsvorsteherin Petra Rösch bei der Beratung des Braunkohleausschusses. In Amerika würden Kohlegegner auch schon mal erschossen, zischt währenddessen jemand leise im Publikum. Niemand widerspricht.
Glückauf!















Kommentar