Bei Auslieferung 1919 gesunken - Schwimmkran soll kaiserliches U-Boot-Wrack bergen
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"Spektakulär" ist eine vielleicht etwas mutige Wortwahl....
Mein Therapeut hat mir geraten, die Namen der Menschen, die ich hasse, auf kleine Zettel zu schreiben, sie ins Feuer zu werfen und zuzusehen, wie sie verbrennen. Das habe ich getan, und ich muss sagen, jetzt fühle ich mich viel besser.
P.S. Was mache ich jetzt mit den Zetteln?? -
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Ein Teil des U-Boot-Wracks ist jetzt im Fahrzeug und Technik Museum in Benneckenstein im Harz.
Mario Tänzer hat es sich gesichert.
Bis 31.10. ist es sogar möglich sich Teile des Wracks schon anzusehen
und hinein zu schauen.
Von Pöhlde nach Benneckenstein sind es gerade mal 50km.
Schade das er schon zu hat wenn wir unsere Weihnachtsfeier in Pöhlde haben.
"Wer von einem Schatz weiß, um dessen Ruhe ist es geschehen, und er wird sie nicht wiederfinden, eher er den Schatz gehoben hat oder daran zugrunde gegangen ist"
Joseph ConradKommentar
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also mein erster Gedanke ging auch grad in die Richtung ...
Ich werde da mal anrufen, ob vielleicht was möglich ist ...
=> diesen Teil kopiere ich mal ins Weihnachtsfeierprogrammpunkteforum ...
Gruß
JörgDie Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)👍 1Kommentar
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Kurzinfo:
Das Museum hat im November dicht. Kein Fahrbetrieb. Besichtigung aber wohl möglich.
Die Fahrzeuge dürften allerdings dicht an dicht in den Hallen stehen. Also wenig zu schauen ...
U-Boot? Noch nicht da.
Da ja geschlossen, dürfte die "Gastronomie" ebenfalls dicht sein. Und extra für uns? Glaube ich nicht ...
bleibe dran.
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)👍 1Kommentar
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Aktuelle Meldung:
=> Teile von U16 kommen in Museen
Interessanter und langer Bericht zur aktuellen Lage, mit Bildern und Video.
Gruß
JörgDie Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)Kommentar
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Endlich auch mal Fotowettbewerbgewinner 11/2020
😎 2Kommentar
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Hier ein SEHR schöner Bericht mit vielen weiteren Informationen vom
=> Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege
Kaiserliches U-Boot U 16: Neue Heimat für geborgene Wrackteile
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) hatten sich nach der Bergung schnell darüber geeinigt, die Wrackteile des U-Bootes an geeignete Museen zu übergeben. Eine Kompletterhaltung des Wracks, das in zwei Teilen geborgen wurde, war leider nicht möglich. Die BImA nimmt die Eigentümerinteressen der Bundesrepublik Deutschland an ehemaligem Reichsvermögen auf Grundlage des Art. 134 Grundgesetz (GG) wahr.
Bergung und Sicherung der Wrackteile
Nach erfolgreicher Bergung des U-Bootes U 16 vor Scharhörn im Hamburger Bereich des Küstenmeeres im Auftrag der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) wurden die Wrackteile zunächst auf einem Schwimmponton in Cuxhaven sicher verwahrt und für den Weitertransport sowie die museale Nutzung vorbereitet.
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Da bekommen aber so einige Museen Teile ab.
Von "Verschrottung" kann da jetzt aber nicht mehr geredet werden ...
HOCHinteressant der letzte Absatz ...
(also der vor dem Schlußsatz ...)
Die Sache mit Beneckenstein, die bleibt auf der Wunschliste
Gruß
Jörg
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)👍 1Kommentar
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Respekt, ein toller Bericht! Was da an neuen Informationen verfügbar ist.
Glückauf!"The Man Who Saved the World" -S. J. Petrow-Kommentar
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Also, dann wurde auch mittlerweile das 2. Teil geborgen? Die ganze Aktion war für mich eine unprofessionell und dilletantische Bergung, ....Stahlseile unter dem Rumpf durchziehen....so ein Schwachsinn!
Um das ganze Wrack in einem Stück zu bergen, wären mindestens 5 Bergegurte und eine Traverse notwendig gewesen, solche Gedanken sollte man sich vorher machen und die Bergung zusammen mit einer für solche Vorhaben spezialisierte Bergungsfirma durchführen sollen !
Ganz genauso so wie diese laienhafte U-Boot Bergung lief vor vielen Jahren die Bergung einer FW 200 aus der Nordsee vor Norwegen ab. Wegen schnell, schnell und mangelnder Bergeerfahrung und - technik zerbrach das ansonsten intakte Flugzeug bei der Bergung in mehrere Teile.
Wäre das U-Boot nämlich in einem Stück raufgeholt worden, wäre es bestimmt schon längst in einem Museum (Sinsheim, Speyer?) zur Ausstellung vorbereitet worden!
Hoffentlich birgt man nicht noch mehr U-Boote aus dieser Zeit auf dieselbe Weise.....Kommentar
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Ohne jetzt irgendetwas bewerten zu wollen, dazu fehlen mir die Fachkenntnisse.
Aber generell hat bestimmt eine Bergung neben dem angenommenen Umfang des Nutzens auch immer eine Kostenseite. D.h. dem späteren Nutzen eines Bergeguts werden vermutlich die Bergekosten gegenüber gestellt.
Es muss ja auch im Vorfeld jemand geben, der bereit ist, die Kosten zu übernehmen. Vielleicht waren die Geldmittel begrenzt. Eine aufwändigere, weil schonendere Bergung, hätte vermutlich mehr gekostet.
Ja, es ist schade, dass das U-Boot nicht in einem Stück geborgen werden konnte und in einem Stück ausgestellt werden kann. Das Aufteilen auf verschiedene Museen ist irgendwo auch nur ein Kompromiss. Nicht alles im Leben läuft optimal. Manchmal muss man eben mit Kompromissen auskommen.Grüße,
Rainer👍 1Kommentar
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Es ging ja nicht um" erhaltene Bergung", sondern um Beseitigung einer Gefahrenstelle für die Seefahrt.
Hätte sich nicht die Presse eingeschaltet und großes Interesse erzeugt wäre das Boot direkt auf den Schrott gewandert.👍 2Kommentar
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Genau.
Das war auch von Anfang an der Tenor in den Berichten.
Es war nie eine museale Bergung geplant - es ging um die Beräumung von "Schrott" aus der Schifffahrtsrinne.
Den "Wert" bekam die Sache erst hinterher ...
Ein Bergungsunternehmen ist vom Grundsatz her auch nicht so Blöde, das man nicht wüßte, wie man so
eine Bergung durchzuführen hätte, so um es um einen Werterhalt ginge.
Der Vergleich zur Bergung mit der Condor seinerzeit (war hier auch ausgiebig Thema) hinkt ein wenig,
dann da waren halt "Experten" am werkeln. Wobei die Maschine damals auch eher unabsichtlich so lange
in der Luft hängen blieb. Sollte sie wohl nicht, es gab irgendwelche Probleme, die sich dann zur Katastrophe
auswirkten. Trotzdem sieht die restaurierte Maschine heute wieder aus wie NEU ...

=> die FW 200 Condor - restauriert
=> Absturz und Bergung der C3
ABER: hier im Thema geht es um das U-Boot!

Gruß
JörgDie Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)Kommentar






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