Die Fotos waren ja für die öffentlichkeit es ist ja nicht so das ich sie aus einer privaten Fotosammlung kopiert habe und ich verdiene da kein Geld mit.
neues museum soll entstehen
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@ Oelfuss
Die Fotos waren ja für die öffentlichkeit es ist ja nicht so das ich sie aus einer privaten Fotosammlung kopiert habe und ich verdiene da kein Geld mit. -
I quote : Artikel TA, OTZ und TLZ 12.11.2004
Erinnern statt Vergessen
Ehrenamtlich arbeitende Mitglieder des Vereins Reimahg wollen die Geschichte des ehemaligen Rüstungswerkes am Walpersberg bei Kahla aufarbeiten. Dafür werden noch viele Spenden benötigt.
KAHLA. Heute, da vielen die Gräuel und Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes in weite Ferne gerückt scheinen, was die Wahlergebnisse in Sachsen und der vor kurzem in Leinefelde stattgefundene Bundesparteitag der NPD bestätigen, ist es um so notwendiger geworden, dass sich Menschen engagiert dem Vergessen oder Vergessenwollen entgegenstellen: Im Frühjahr 2003 wurde der Verein Reimahg in Kahla gegründet. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder wollen eine Gedenkstätte in und um den Walpersberg bei Kahla mit eigenem Museum aufbauen.
Eine geplante Ausstellung soll die Zeit vom Beginn der Arbeiten am Berg 1944 über das Flugzeugwerk Reimahg bis zum heutigen Zeitpunkt darstellen. "Das Wichtigste ist, die Geschichte des Berges und aller beteiligten Menschen umfassend zu erzählen und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen", äußerte sich die Vorsitzende des Vereins, Steffi Freyer, gegenüber dieser Zeitung. Das Engagement sei "vor allem eine Verpflichtung gegenüber den ehemaligen Zwangsarbeitern".
Ende des 19. Jahrhunderts war im Walpersberg ein unterirdisches Netzwerk von Stollen zur Gewinnung von Porzellansand entstanden. Ab April 1944 entstanden dort unter Tage die Rüstungswerke. Zeitgleich wurden zehn Haupt- und achtzehn Nebenlager in den umliegenden Ortschaften für Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und ausländische Zivilarbeiter errichtet. Bis zum Ende des Krieges wurden in diesen Lagern 15 000 Menschen unter fürchterlichen Bedingungen untergebracht. Die Kontakte zu den ehemaligen Zwangsarbeitern seien lebendig und würden weiterhin gepflegt. "Wir bewegen uns hier nicht nur auf regionaler, sondern auch auf internationaler Ebene", sagte die Vorsitzende. Es gebe Verbindungen nach Belgien, Italien, Tschechien sowie nach Polen und in die Ukraine. Auch in die USA gebe es noch Kontakte zur 89. Infanteriedivision, welche die Lagerinsassen im April 1945 befreit hatte.
Bisher dokumentierten die 30 Vereinsmitglieder durch zahlreiche Vorträge in verschiedenen Städten Thüringens die Geschichte der Reimahg. Zudem gedachte man der Opfer bei jährlichen Treffen mit ehemaligen Zwangsarbeitern.
Bis Mai 2005 soll die Gedenkstätte eingeweiht werden, um interessierten Besuchern in einem Teil der Stollen ein Stück Geschichte zugänglich zu machen. Es fehlt nur noch das Kapital, um eine gemeinnützige Stiftung zu gründen.
Jeder Bürger hat die Möglichkeit, sich zu beteiligen und zu helfen, den Eröffnungstermin einzuhalten. Weitere Informationen über die Arbeit des Vereins Reimahg gibt Steffi Freyer unter Tel. 036 424 / 51 289.
REIMAHG: Unterirdisches Rüstungswerk bei Kahla in Thüringen. Führungen, Forschung, Publikationen und News des Geschichts- und Forschungsvereins Walpersberg e. V.
12.11.2004 Von Christoph ROTHÄMELKommentar
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Zitat von rtoMit der Bewetterung hat du recht, immoment gibt es ja gar keine. Daher erhöht sich das Risiko von Jahr zu Jahr das im Berg größere Sandsteinschollen runterkommen.
In welchem Teil der ANlage warst du? Wenn das es so schlimm mit der Luft war musst du ja recht tief drinne gewesen sein (und das schaft man inner halben stunde nicht
) ?
@ rto
Du wolltest wissen von welcher Seite ich drinnen war ?
Von der Kahlaer Seite mitten im Sommer und beide Tore standen weit offen
(es waren ja zwei Eingänge ) aus beiden Eingängen kam schon so"n kalter
und modriger Gruftgeruch raus da wurde einem doch schon ganz aders zumute
und nur mit n"er Taschenlampe im Bunker da wird einem doch ganz komisch .Kommentar
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In der Nähe des Schrägaufzuges draussen am Berg wo heute ein Betonklotz ist
gab es mal einen (angeblich)Illegalen Zugang ich möchte mal wissen wo der
hingefürt hat ? Und wer was weiß kann ja mal was dazu schreiben !!!Kommentar
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Reimahg - Forum
Hallo,
an dieser Stelle sei erwähnt, dass der Reimahg e.V. auch ein eigenes (junges) Forum zum Walpersberg hat.
Ich will dieses Forum nicht unterwandern, aber ich denke dass der Verein regen Schriftverkehr, Hinweise und Ratschläge gern aufnimmt.
mfG
Searcher007Kommentar
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@ rto
Wozu war der Gang denn mal angelegt worden ??
Das hätte ich nämlich auch gerne mal gewusst.
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Meinst du den Gang unterm Aufzug in den Berg ? das war Erkundungsstollen 3 der STASI, der Illegale Zugang befand sich über der damaligen Betonblombe.Zitat von Störtebecker@ rto
Wozu war der Gang denn mal angelegt worden ??
Das hätte ich nämlich auch gerne mal gewusst.
Wenn du dann von dort aus drinne bist gehts westlich in einen recht versprengten Alterbergbauteil und östlich über die Montagehallen ins Ostfeld und damit auch richtung NVA Ausbau.
cu RTOKommentar
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@ rto
Du weißt ja gut bescheid !! Wohnst du da hinten auf der Ecke ???
Du wolltest doch noch wissen von wann die Bilder waren .
Kann ich dir nicht sagen ich hab sie ja nicht geschossen aber ich gaube
gelesen zu haben das sie so um 2000 gemacht worden sind.
Und ich war so 98-99 drinn sogenau weiß ich das garnich mehr.Kommentar
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Ja bin ganz in der Nähe vom Berg
Ich glaubeich weis von dem die Fotos sind. Ich schätzte es war so gegen 2001 aber genau kann ich das auch nicht sagen.
Du scheinst aber auch ganz interessiert an der Anlage zu sein
Nagut ist ja auch eine der größten in Deutschland.
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Ich bin öfter"s mal in Kahla und kenne da ein Paar Leute. Und das mit dem Berg
habe ich nachhinein mal mitbekommen und weil mich das interessiert habe
ich mir den Berg mal ganz aus der Nähe angeguckt .
Mit Gedenkstätten habe ich nicht viel mit am Hut mich interessiert das Bauwerk
und die Umgebung .Kommentar
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Um das Thema mal wieder aufzuwärmen:
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Ein wirklicher guter Beitrag des REIMAHG e.V.
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Vereinsmeierei, sag ich bloß. Mit einer IG (Interessengemeinschaft) passiert sowas nicht - nie nicht. Wie der eine Kommentator schon schrieb: "Demokratische, geregelte Formen und der Umgang in Ehrlichkeit miteinander sind die einzigen Elemente mit denen ein solcher Verein funktioniert."
muhns, IGELZuletzt geändert von Muhns; 04.07.2005, 21:10."Das Wesen von Ebbe und Flut ist in einem Glas Wasser nicht ablesbar." (GUNKL)Kommentar





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