Bunker oder so

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  • sepp
    Ritter

    • 13.09.2002
    • 416
    • Hagen-Haspe

    #46
    Sprengstoffherstellungsbetriebe wurden damals oft in Leichtbauweise hergestellt,um Detonationen nach oben abzuleiten.Daher der Wall um einzelne Produktionsabschnitte.
    beetpott.de

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    • Compi
      Ratsherr

      • 23.10.2003
      • 235
      • Bayern

      #47
      Hmm, Munitionsherstellung würde schon Sinn machen, aber so mal rein nach der Zeichnung zu urteilen müssten dann noch mehhr Fundamente zu finden sein. So wie jetzt macht die Verteilung irgendwie keinen rechten Sinn. An die Führung der ?Rohrleitung? glaub ich so auch nicht, Winkel von 90° und mehr versucht man doch eher zu vermeiden, ausser es handelt sich um einen Abzweig.

      Also wenn auch nach intensiver Suche innerhalb der Wälle nichts zu finden ist, und auch sonst keine weiteren Fundamente auftauchen, würd ich fast sagen, das ist nicht fertig geworden.
      Think! It makes the government nervous.

      Optimisten behaupten wir leben in der besten aller Welten. Als Pessimist befürchte ich das könnte wahr sein.

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      • Uwe
        Landesfürst

        • 28.07.2000
        • 612
        • BRD, 06886 Wittenberg
        • 2x MD 3009, 1x MD 3006

        #48
        Ein bisschen googeln..........

        Zitat

        "Eisenach - Vor 75 Jahren begann BMW mit dem eigenständigen Bau von Automobilen. Am 9. Juli 1929 wurde das erste Serienauto von BMW, der 3/15 präsentiert.
        Dieses Datum war für den BMW-Veteranen-Club Deutschland ein bedeutender Anlass nach Eisenach an die Wiege des BMW-Automobilbaus einzuladen.
        Vom 9. bis 11. Juli werden rund 100 BMW-Oldtimer nach Eisenach kommen. Gemeinsam mit dem Automobilbau Museum Eisenach e.V. organisiert der Club das BMW-Veteranen-Treffen.

        Am Freitag werden die Fahrzeuge aus allen Teilen Deutschlands in die Wartburgstadt reisen. Treffpunkt ist am Nachmittag das BMW-Autohaus Langenhan an der Rennbahn.

        Samstag erfolgt dann die große Ausfahrt. Los geht es am ehemaligen Haupttor des AWE. Das erste Fahrzeug startet 9 Uhr.

        Vom Haupttor geht die Strecke über die B 84 in Richtung Marksuhl, vorbei am Hautsee, weiter nach Kieselbach. Von dort geht es über Springen, Vitzeroda, Berka/Werra, Gerstungen, Neustädt; Lauchröden, zur BMW-Fahrzeugtechnik und weiter nach Creuzburg. An der historischen Brücke gibt es für die Teilnehmer einen Fototermin. Über Buchenau, Mihla geht es wieder zurück nach Eisenach zum Heinrich-Ehrhardt-Platz. Gegen 15 Uhr werden die Fahrzeuge erwartet und ausgestellt.
        Die Streckenwahl steht in einem engen Zusammenhang mit der Eisenacher Automobilproduktion und der Geschichte des Werkes. Teile der Strecke wurden einst von Einfahrern genutzt und am Rande befanden sich im 2. Weltkrieg ausgelagerte Produktionsstätten."

        gefunden auf:http://www.wartburgkreisonline.de/ne...04.07.07-08662

        sooooooooo long

        kommt mir noch was in die Finger, meld ich mich wieder
        Gruß Uwe





        ....Und der Mensch heißt Mensch
        weil er vergisst, weil er verdrängt....

        H. Grönemeyer ( Mensch )

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        • diddlmaus
          Geselle


          • 23.05.2004
          • 81

          #49
          hallo alle,

          es scheint sich ja die meinung über eine produktionsstätte oder ein munilager herauszukristalisieren.
          was mich irritiert ist für beide fälle der fehlende bahnanschluß. meines wissens war der nächste bahnanschluß ca. 15km entfernt
          gegen produktionsstätten spricht, das viele u-verlagerungen in kalischächten der region (mit bahnanschluß und luftschutz) erfolgten (siehe zitat der route von uwe). das einzige was für eine übertageproduktion sprechen würde ist eine rostempfindlichkeit der produkte (bedingt durch salzstaub)
          ich werde doch noch mal versuchen irgendwelche informatinen von einheimischen aufzutreiben denn das gelände wirft mehr fragen als antworten auf.

          gruß diddl

          p.s. uwe hat recht. bmw (emw) hat damals flugzeugteile in diesen u-verlagerungen produziert. dafür wurden häftlinge aus dem kz-buchenwald mißbraucht.
          Zuletzt geändert von diddlmaus; 21.02.2006, 21:45.

          Kommentar

          • Uwe
            Landesfürst

            • 28.07.2000
            • 612
            • BRD, 06886 Wittenberg
            • 2x MD 3009, 1x MD 3006

            #50
            Hi, noch ein bisschen Neues

            Es gab in Kieselbach eine Firma, welche Rüstungsgüter produzierte:

            klb --- J.F. Eisfeld GmbH, Kieselbach plant .

            Weiterhin weiß ich seit gestern, daß in Springen eine Gruppe der OT untergebracht war, was die dort auch immer zu tun hatten.
            Zuletzt geändert von Uwe; 23.02.2006, 09:26. Grund: Fehler
            Gruß Uwe





            ....Und der Mensch heißt Mensch
            weil er vergisst, weil er verdrängt....

            H. Grönemeyer ( Mensch )

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            • diddlmaus
              Geselle


              • 23.05.2004
              • 81

              #51
              hallo uwe,

              klb --- J.F. Eisfeld GmbH
              hast du einen link oder weist du was j.f. bedeutet?

              daß in Springen eine Gruppe der OT
              was ist ot org. todt
              wenn ja, dann haben sich laut zeitzeugen nicht wenige zum kriegsende im thüringer wald rumgetrieben.

              der kalischacht springen muß wohl bei der rüstung nicht unbedeutend gewesen sein. soweit ich weis ging es um flugzeugmotoren. es ist durchaus möglich das bmw diese motore geschraubt hat?

              gruß diddl

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              • diddlmaus
                Geselle


                • 23.05.2004
                • 81

                #52
                hallo compi,

                tschuldigung der späten antwort.
                Hmm, Munitionsherstellung würde schon Sinn machen, aber so mal rein nach der Zeichnung zu urteilen müssten dann noch mehhr Fundamente zu finden sein.
                fundamente gibt es reichlich, nur ich kann sie nicht zuordnen.
                So wie jetzt macht die Verteilung irgendwie keinen rechten Sinn.
                ja, das einzige system was ich erkennen kann ist, das an 2 stichstraßen irgentwelche bauten angelegt wurden.
                Rohrleitung? glaub ich so auch nicht, Winkel von 90° und mehr versucht man doch eher zu vermeiden, ausser es handelt sich um einen Abzweig.
                die trasse wird so von mir vermutet, ich habe aus 3 erkennbaren "trassenelementen" eine vermutliche trassenführung konstruiert. die kurven könnten auch rund verlaufen sein. es kann sich auch um eine elektro-kabeltrasse handeln, ich habe bisher nur 2 pfeiler und einen rohr- (kabel-) schacht gefunden.
                Also wenn auch nach intensiver Suche innerhalb der Wälle nichts zu finden ist, und auch sonst keine weiteren Fundamente auftauchen, würd ich fast sagen, das ist nicht fertig geworden.
                das ist nicht ausgeschlossen. das einzige was ich innerhalb der wälle gefunden habe war ein asphaltfußboden (aus dem bäume gewachsen sind) und (wenig) zivilisationsmüll. da es nach dem totalen krieg den totalen engpaß gab könnte ich mir vorstellen das einiges demontiert wurde (aber alles?)

                gruß diddl

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                • Uwe
                  Landesfürst

                  • 28.07.2000
                  • 612
                  • BRD, 06886 Wittenberg
                  • 2x MD 3009, 1x MD 3006

                  #53
                  Nun.....

                  machen wir mal weiter.

                  J.F. ist zu 99,99% die Abkürzung für den Vornamen vom Eisfeld.

                  Der Schacht Heiligenroda I - III gibt aber zu denken.

                  Vielleicht war ja das, was Du gefunden hast so eine Art Zwischenlager für die Verbringung von Sachen in den Schacht.
                  Gruß Uwe





                  ....Und der Mensch heißt Mensch
                  weil er vergisst, weil er verdrängt....

                  H. Grönemeyer ( Mensch )

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                  • diddlmaus
                    Geselle


                    • 23.05.2004
                    • 81

                    #54
                    @uwe,
                    Der Schacht Heiligenroda I - III gibt aber zu denken.
                    nicht nur die schächte heiligenroda geben zu denken.

                    zwischenlager? könnte sein aber ohne überdachung?

                    zur zeit bin ich beruflich mächtig eingespannt.
                    ich werde aber demnächst mal zu einem landwirt/waldbesitzer kontakt aufnehmen der ländereien bei diesem gelände besitzt.

                    gruß diddl

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                    • Uwe
                      Landesfürst

                      • 28.07.2000
                      • 612
                      • BRD, 06886 Wittenberg
                      • 2x MD 3009, 1x MD 3006

                      #55
                      Zum Schacht........

                      .... Deckname Kalb für Schacht III vorgesehene 30000 qm für Lagerzwecke für BMW Eisenach - BMW stellte hier auch Teile für die A2 her.
                      Weiterhin wurde laut www.Beutekunst.de dort im Sprengstofflager kunstgut eingelagert, später durch GI`s nach Amerika verbracht, und erst nach 50 Jahren an die deutschen Besitzer zurückgegeben.
                      Gruß Uwe





                      ....Und der Mensch heißt Mensch
                      weil er vergisst, weil er verdrängt....

                      H. Grönemeyer ( Mensch )

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                      • diddlmaus
                        Geselle


                        • 23.05.2004
                        • 81

                        #56
                        hallo,

                        schacht I heiligenroda, liegt mitten im wald.
                        dort steht auch ein denkmal für die kz-häftlinge.
                        auf die schächte alexanderhall und heiligenroda sollte ein luftangriff zu ende des krieges geflogen werden. die schächte wurden jedoch nicht getroffen, "nur" ortschaften in der nähe von berka wurden in mitleidenschaft gezogen.

                        gruß diddl

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                        • Hawkeye83
                          Einwanderer


                          • 13.02.2006
                          • 2

                          #57
                          leute zwischen ohrdruf und crawinkel gibt es genau die gleichen bauten und dass dort ist eine MUNA und Kein zwischenlager gewesen.

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                          • kps
                            Bürger

                            • 31.08.2002
                            • 164
                            • Crawinkel
                            • Garrett ACE 250

                            #58
                            Hai, was es ursprünglich im gesuchten Fall war, kann ich natürlich nicht sagen. Anbei aber mal Fotos der Munitionsbunker (Erdbunker) der Luftmunitionsanstalt 1/IV Crawinkel, wo sicherlich auch Standard-Bauten eingesetzt wurden. Baubeginn fällt in das Jahr 1934, was bei einem Vergleich wichtig ist. Bei den verbleibenden Bunkerresten zeichnet sich hinter den Portalen jeweils eine ehemals überdachte Lagerfläche ab. Die Decken waren die Sollbruchstellen und sind bei der "Entmilitarisierung" weggeflogen - so wie es sein sollte im Explosionsfall eingelagerter Bomben und Munition. Die Bunker wurden damals mit Erde überdeckt und bepflanzt.



                            mehr -> http://ilm-provider-support2.de/gtgj...php?showcat=57

                            Es gab bei uns auch größere Zufahrten und Bunker als im Bild und es ist durchaus möglich, dass im gezeigten Fall ein Schutzwall ausreichen sollte, um benachbarte Munitionsbestände im Havariefall zu schützen. Ist der Wall rund herum geschlossen? Welchen Abstand haben verschiedene Zufahrten/ Schutzbauten? Bei uns gab es auch dafür Sicherheitsabstände.



                            MfG
                            kps
                            Zuletzt geändert von kps; 27.03.2006, 16:46.
                            Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen. (George Santayana)

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                            • diddlmaus
                              Geselle


                              • 23.05.2004
                              • 81

                              #59
                              @ Hawkeye83,

                              was'n das für'n scheiß
                              leute zwischen ohrdruf und crawinkel gibt es genau die gleichen bauten und dass dort ist eine MUNA und Kein zwischenlager gewesen.
                              entschuldige bitte meine unwisenheit
                              obwohl ich aus thüringen komme habe ich nicht jeden tag in crawinkel und ohrdruf zu tun. das entschuldigt jedoch nicht das mir diese weltweit bekannten bauten unbekannt sind
                              diesen thread gibt es ja erst ein vierteljahr deshalb freue ich mich das du so blitzschnell reagiert hast und uns nicht länger im dunkeln tappen lässt
                              also vielen dank für deine hilfe

                              @ kps,

                              goil, ziemlich genau so sehen diese bauten aus die ich meine.
                              der stil ist derselbe, die durchgangshöhe kommt mir auf deinem bild etwas gedrungen vor aber man weis ja nicht wie tief die sohle unter dem laub ist.
                              aus welchem material waren diese gesprengten decken?
                              wenn beton, müßten doch reste im umkreis rumliegen?
                              der wall, rechteckig, ist rundum geschlossen und mit der rückseite in den berg eingearbeitet.
                              die abstände sind, geländebedingt, unterschiedlich, ca. 20-50?m.
                              wenn der matsch weg ist wird gemessen.
                              danke für den link, den werde ich mal durchforsten.

                              gruß diddl

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                              • kps
                                Bürger

                                • 31.08.2002
                                • 164
                                • Crawinkel
                                • Garrett ACE 250

                                #60
                                Zitat von diddlmaus
                                ...aus welchem material waren diese gesprengten decken?
                                wenn beton, müßten doch reste im umkreis rumliegen?
                                der wall, rechteckig, ist rundum geschlossen und mit der rückseite in den berg eingearbeitet.
                                Die Decken bei uns waren aus Beton (allerdings nicht sehr stark und Sollbruchstelle im Explosionsfall) und es gibt wie gesagt auch größere Einfahrten - ähnlich wie auf deinen Fotos. Die Deckenreste liegen meist auf dem Boden oder wurden im Umkreis verteilt. Der oben verlinkte Bereich gehört zur ausgelagerten Online-Galerie unserer Plattform www.jonastalverein.de

                                MfG
                                kps
                                Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen. (George Santayana)

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