Folgender Sachverhalt:
Hinter meiner Werkstatt erstreckt sich ja ein großer Hang. Dieser ist in Teilbereichen mit einer kleinen Stützwand (Trockenmauer) aus Naturstein abgefangen, die es allerdings über die Jahre an einigen Stellen ziemlich zerdrückt hat. das hat aber eher mit der schlechten Bauweise der Trockenmauer zu tun und nicht mit dem Hang.
Nun gibt es eine Stelle im Hang, die entweder abgegangen ist oder einfach nur aufgefüllt wurde und sich gesetzt hat (ich tendiere zu letzterem, wegen des Baumbestandes, denn über der abgesackten Stelle stehen die alten Bäume noch kerzengerade, auf der Fläche gibt es NUR jungen Baumbestand). Letztes Jahr habe ich meinen Lagerplatz ein klein wenig erweitert und in dem Zuge mussten wir unten den Ausläufer dieser Stelle ein wenig wegnehmen. Zum Vorschein kam neben haufenweise Müll / Bauschutt auch das zu sehende Betonfundament. Hinter der Erde müsste eigentlich noch das Trockenmäuerchen stecken, aber soweit durfte / wollte ich nicht buddeln, auch weil der Zustand ungewiss ist.
Sichern möchte ich die Stelle trotzdem, auch wenn sich da bisher rein gar nichts bewegt hat. Nicht, weil ich Sorge wegen Hangrutschung hätte, eher will ich einen sauberen Abschluss zum Lagerplatz haben - und da kamen mir die superfetten Winkelelemente für einen Obulus doch sehr recht dahergelaufen.

Da ich keine Ecke für die Winkelsteine habe, habe ich heute den Anfang erstmal mit großen Sandsteinblöcken hergestellt, damit will ich dann auch bis zum Trockenmäuerchen anarbeiten. Also: von der linken Seite meiner Sandsteinmauer an möchte ich die 10 Winkelstützen stellen.
Nun nähern wir uns meiner Frage: Normalerweise werden die Dinger ja in ein Betonbett gesetzt, dahinter wird richtig anbetoniert und dann wird gesondert eine Drainage reingelegt. Den Aufwand würde ich mir ganz gerne sparen und würde die Teile gerne lieber in ein kleines Splittbett setzen - Frostschutz ist ja bereits drunter.
Frage 1: Wäre es bei der Variante sinnvoll, auch die Winkelstützen mit einer Dosierung zu versetzen (also i.R. Hang "gekippt")
Frage 2: Wäre es sinnvoll, im Nachgang eine Rückverankerung in das vorhandene Alt-Fundament zu machen? (geht nur partiell, weil der Beton teils sehr bröselig ist)
Hintergrund meiner Frage: Ich scheue nicht nur den Aufwand. Mir geht es auch darum, dass jetzt vom Hang ankommendes Wasser in den bereits eingebauten Frostschutz versickern kann und ich es mit der Dränage nicht übertreiben muss. Betoniere ich die Dinter jedoch ein, MUSS ich zwingend ein Rohr mit Gefälle legen usw., weil ich ja dann auch bis zum alten Betonfundament zwangsläufig zubetoniere. So würde ich lediglich ein bisschen Kies hinten anfüllen, Vlies drüber, Erde drauf und gut.
Was ich noch erwähnen sollte: EIN Winkelelement wiegt 1070kg.
Irgendwo im Hang steht garantiert noch die alte Natursteinmauer. Die Fläche ist mit gebrauchten Überfahrplatten voll ausgelegt - ich wüsste wirklich nicht, wo es so ein Teil hinschieben sollte - beim besten Willen nicht. Kippen vielleicht, die Standfüße sind nicht gerade üppig tief - aber dem könnte man ja mit einer Dosierung entgegen wirken.Unter uns: Die Dinger waren ja früher garantiert auch auf Beton gesetzt - und an den Fußunterseiten der Stützen erkennt man NULL Anhaftung. Altbeton auf frischem Beton geht sowieso keine gute Verbindung ein, insofern meine ich, dass ich mir das sparen kann - sofern das Splittbett nur 2-3cm stark ist, klar.
Was denkt ihr darüber?

So - und zeitgleich seid ihr mit dem Beitrag auf dem neuesten Stand, was meine Bautätigkeit angeht.








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