Loch- und Arbeitsstein?

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  • Hajo
    Heerführer

    • 29.09.2003
    • 3112
    • NRW
    • C-Scope 1220 B

    #16
    Die "Spleißen",oder die Kornhülsen,die Du wahrscheinlich meinst,wurden von den Frauen auf das feinste entfernt,es wurden auch keine "Zähne" in irgentwelcher Art und Weise benutzt!
    Die Frauen hatten einen Stiel in der hand,an dessen oberen Ende eine Art"Dreschflegel" befestigt war.(komm jetzt nicht auf dumme Gedanken!)

    Mit diesem Dreschflegel schlugen die Frauen (erst waren es 2,danach 6!),immer wieder in einer Art Stakatto in diese Mulde des Steines,um das Getreide zu zerkleinern bzw.zu mahlen.
    Ich habe das Ergebnis ihrer Arbeit gesehen,es läßt keinen Unterschied zu einer heutigen,modernen Mahltechnik zu!

    Und was die Keramik angeht....
    Westware ist halt stabiler! ...und eine ausgeglichene Verdauung trägt ihr übriges dazu bei!

    Uli
    Zuletzt geändert von Hajo; 09.11.2004, 00:40.
    Wenn ich nur darf,wenn ich soll,aber nie kann wenn ich will,dann mag ich auch nicht,wenn ich muß....

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    • basti
      Landesfürst


      • 19.07.2004
      • 697
      • ruhrgebiet mitte

      #17
      du kannst granit mit verschiedenen sachen bohrer

      man muss nur lange zeit haben.

      ich schätze es ist auch nicht gebohrt sondern in langer handarbeit ausgekratzt worden

      basti

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      • basti
        Landesfürst


        • 19.07.2004
        • 697
        • ruhrgebiet mitte

        #18
        ihr habt die sache mit den römern angesprochen aber was haltet ihr von der idee das ein loch in einen stein gesetzt wurden das gegenloch in einen anderen stein beide durch einen eisendübel verbunden wurden und der hohlraum um den dübel mit blei oder zinn verfüllt wurde?
        so wurden zb die kreuzblumen und säulen steine in kirchen gemacht wie zb der kölner dom der aachener dom

        gruss basti

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        • Laurin5@gmx.
          Geselle


          • 07.11.2004
          • 56

          #19
          hallo basti,
          wie genau wurden kreuzblumen oder säulen für kirchen hergestellt? kann die technik nicht ganz nachvollziehen.
          was hält ihr von der these, dass es eine art jahreszeitenuhr war; für unsere vorvorderen war ja die kenntnis des beginnes einer bestimmten jahreszeit (aussaat im frühjahr) geradezu lobensnotwendig.
          Gruß Laurin

          Kommentar

          • basti
            Landesfürst


            • 19.07.2004
            • 697
            • ruhrgebiet mitte

            #20
            also für säulen usw wurden ersteinmal die passenden steine von einem steinmetz bearbeitet *in form* gebracht es wurden verschiedene längen hergestellt meistens so um die 50 cm länge dann wurden jeweils in die kopfseiten löcher gebohrt oder ausgearbeitet in den unten stein kam ein eisendübel dann wurde der obere stein drübergesetzt durch ein kleines loch in der seite wurde dann zinn oder blei in den hohlraum um den eisendübel eingeleitet . so das fest im zinn/ blei sitzt.

            solch eine verbindung hält 1000 jahre

            ich hoffe ich hab das gut beschrieben

            gruss basti

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            • Laurin5@gmx.
              Geselle


              • 07.11.2004
              • 56

              #21
              ich bin zufrieden, danke dir, basti!

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              • Claus
                • 24.01.2001
                • 6219
                • Bernau bei Berlin
                • Pulse Star II pro, modifiziert ...und einen guten Freund mit Bergeunternehmen :-)

                #22
                Zitat von Laurin5@gmx.
                was hält ihr von der these, dass es eine art jahreszeitenuhr war; für unsere vorvorderen war ja die kenntnis des beginnes einer bestimmten jahreszeit (aussaat im frühjahr) geradezu lobensnotwendig.
                Gruß Laurin
                Diese Möglichkeit halte ich auch für die wahrscheinlichste...

                Kannst du aber ganz einfach kontrollieren.

                Vorausgesetzt der Stein liegt nicht in einem Tal und ist so schwer, dass man davon ausgehen kann, dass er die letzten 100 Jahre nicht bewegt wurde.

                Stecke doch einfach in jedes Loch einen Stock und beobachte den Sonnen untergang, den -aufgang, den Mond und die Sterne.
                Einmal als Peilung und dann auch den Schattenwurf.
                Vielleicht ergeben sich ja daraus irgendwelche Hinweise...

                Spätestens in einem Jahr weisst du es

                claus
                Vertrauen ist eine sehr zerbrechliche Angelegenheit!

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                • basti
                  Landesfürst


                  • 19.07.2004
                  • 697
                  • ruhrgebiet mitte

                  #23
                  alsoich glaube die aussaat im frühjahr konnte man sich anders merken als wenn man sowas baut oder??

                  basti

                  Kommentar

                  • Claus
                    • 24.01.2001
                    • 6219
                    • Bernau bei Berlin
                    • Pulse Star II pro, modifiziert ...und einen guten Freund mit Bergeunternehmen :-)

                    #24
                    konnte man

                    aber wie bitte???

                    Indem man am heimischen Herd auf den Kalender schaut?

                    Du gehst hier von falschen Voraussetzungen aus, es gab weder einen Kalender wie du ihn kennst, noch eine Uhr am Handgelenk.

                    Da war man auf ganz andere Hilfsmittel angewiesen, damit die wertvolle Saat nicht aus Versehen erfriert, die konnte man damals nämlich nicht einfach im Grosshandel nachbestellen...

                    Heute ist das alles einfach von Arbeitsfrei zu Arbeitsfrei weiter zu zählen...!

                    Ausserdem ist z.B. die Sommersonnenwende ein wichtiger Feiertag in der damaligen Kultur gewesen.

                    Ich schlag vor du googelst einfach mal mit den Begriffen Peilstein und Sommersonnenwende.
                    Nimm dir aber Zeit!!!

                    claus
                    Vertrauen ist eine sehr zerbrechliche Angelegenheit!

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                    • basti
                      Landesfürst


                      • 19.07.2004
                      • 697
                      • ruhrgebiet mitte

                      #25
                      ja das gab es damals noch nicht richtig claus
                      aber die menschen damals lebten noch näher am **busen**der natur die werden auch so gewusst haben das wenn die bäume ausschlagen es frühling ist

                      und wenn du mit stonehenge anfängst mag sein das sie einen kalender gebaut haben
                      aber warum sollen bis zu 1000 menschen über 1700 jahre nur für einen kalender gearbeitet haben?
                      es ist ja auch erwiesen das diese steinesetzungen als astronomische beobachtungs station dienten und mittels peil fersen steinen und schälsteinen gestirne und einzelne sterne angepeilt werden konnten und können

                      gruss basti

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                      • Claus
                        • 24.01.2001
                        • 6219
                        • Bernau bei Berlin
                        • Pulse Star II pro, modifiziert ...und einen guten Freund mit Bergeunternehmen :-)

                        #26
                        Du stellst

                        die Frage ja selber...

                        Warum haben 1.000-de von Menschen über alle Kulturen in aller Welt an so "nebensächlichen" Sachen wie einem Kalender gebastelt...

                        Weil er von existenzieller Wichtigkeit war!

                        Nun aber zurück zur Ausgangsfrage!

                        claus

                        PS Stonehenge meinte ich nun weniger
                        Vertrauen ist eine sehr zerbrechliche Angelegenheit!

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                        • basti
                          Landesfürst


                          • 19.07.2004
                          • 697
                          • ruhrgebiet mitte

                          #27
                          ok ich denke das dort ein bauer vor 20 jahren seine erste bosch maschine getestet hat

                          die löcher sind zu eben gemacht auch von innen

                          ich schätze eine bohrkrone
                          dann lass das mal 20 jahre draussen liegen und dann sieht das so aus

                          gruss basti

                          und wenn hier einer sagt auf der alm haben die keinen strom

                          es gibt akku maschinen

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                          • Laurin5@gmx.
                            Geselle


                            • 07.11.2004
                            • 56

                            #28
                            die Löcher sind mit gewissheit älter als 50 jahre, weil nämlich vier davon unter einer 10 bis 30 cm dicken Schicht aus moos und fichtennadeln verborgen waren. sogar die wurzel einer stattlichen fichte hat sich bereits über die platte mit den löchern verirrt.
                            gruß von laurin

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                            • curious
                              Heerführer


                              • 25.04.2004
                              • 3859
                              • Köln
                              • tesoro/ebinger

                              #29
                              Zitat von basti
                              ok ich denke das dort ein bauer vor 20 jahren seine erste bosch maschine getestet hat

                              die löcher sind zu eben gemacht auch von innen

                              ich schätze eine bohrkrone
                              dann lass das mal 20 jahre draussen liegen und dann sieht das so aus

                              gruss basti

                              und wenn hier einer sagt auf der alm haben die keinen strom

                              es gibt akku maschinen
                              Ich hatte vor ca. 15 Jahren einen der ersten Schlagbohrer mit Akku, damit konntest du gerade mal 6 mm bohren...

                              Der Unterschied zwischen einem maschinell gebohtem und einem mit schleif- oder meißeltechnik erstelltem Loch ist sehr deutlich.
                              Gruß Alex
                              Zuletzt geändert von curious; 11.11.2004, 01:07.
                              Gruß Alex

                              Selbst eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig.
                              Woddy Allen
                              यहां तक कि एक टूटी हुई घड़ी ठीक दो बार एक दिन है. वुडी एलेन

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                              • curious
                                Heerführer


                                • 25.04.2004
                                • 3859
                                • Köln
                                • tesoro/ebinger

                                #30
                                Zitat von Sorgnix
                                ... nun, die Löcher sind in meinen Augen unwillkürlich angeordnet.
                                Könnte das mal ein Widerlager für irgend ne "Achse" gewesen sein, die auf dem Stein lief??
                                Wenn tief genug "eingefressen" dann hat man den Stein halt gedreht - bzw. die Achse versetzt.
                                )

                                Bei Steinen die als Lager benutzt wurden ist die Stelle regelrecht blankpoliert, wie glasiert. wenn das Lager aus Eisen war, (z.B. bei Torbalken) ist eine deutliche Rostfärbung in die Oberfläche des Lagers eingezogen.

                                Gruß Alex
                                Gruß Alex

                                Selbst eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig.
                                Woddy Allen
                                यहां तक कि एक टूटी हुई घड़ी ठीक दो बार एक दिन है. वुडी एलेन

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