Loch- und Arbeitsstein?

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  • Kunstpro
    Banned
    • 05.02.2005
    • 1999
    • Dortmund / Bielefeld
    • Hab ein Detector gebaut

    #61
    Zitat von chatschreck
    Hallo,
    ich habe jetzt nicht den alten Thread gelesen, vielleicht hat schon jemand die Idee gehabt, das es sich bei den Löchern um ein bestimmtes Sternzeichen handeln könnte?!
    Das fiel mir gerade bei dem letzten Bild mit dem Nordpfeil ein.

    Gruß
    chatschreck
    Hallo chatschreck,

    Du meinst doch nicht, das es eine Himmelsscheibe in Stein gehauen ist?
    Denkbar wäre so vieles.
    Mit unserem heutigen Kenntnisstand ist sicher nicht auszuschließen, dass ein astronomisches Gerät auf diesem Stein befestigt wurde.
    Die Anordnung der Löcher ist dann unerheblich, solange die Stabilität nicht beeinträchtigt ist.

    Könnte es ein Gipfelkreuz gewesen sein?



    Viele Grüße

    kunstpro
    Wir leben im Zeitalter grenzdebiler Wissenschafts- und Expertengläubigkeit.

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    • chatschreck
      Landesfürst


      • 22.01.2005
      • 740
      • Region Hannover

      #62
      Nein, natürlich keine Himmelsscheibe
      Eher erinnert die Anordnung der Löcher an ein Sternzeichen.
      Frag mich aber nicht an welches...

      Ob ich mich jemals für Astronomie interessiere steht in den Sternen
      chatschreck

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      • Laurin5@gmx.
        Geselle


        • 07.11.2004
        • 56

        #63
        Geometrische Figur

        Wenn man die Punkte auf dem Lochstein miteinander verbindet, erhält man 3 geometrische Figuren mit jeweils einem rechten Winkel (siehe Bild). Es wäre interessant zu wissen, ob es sich dabei um eine bestimmte geometrische Figur handelt und wenn ja, welche Symbolik damit verknüpft ist.
        Herzliche Grüße von Laurin
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        • Kunstpro
          Banned
          • 05.02.2005
          • 1999
          • Dortmund / Bielefeld
          • Hab ein Detector gebaut

          #64
          Hallo Laurin,

          auf einem Foto hast Du auf den Stein bereits einige Dreiecke dargestellt.

          rechter Winkel

          Nun zeigst Du uns in der Zeichnung eine größere Anzahl von rechten Winkeln.

          Ist das ein mathematischer Taschenspielertrick?

          Ich nehme eher an, dass die Löcher gebohrt wurden, um das "Gerät" stabil montieren zu können.

          Das ist recht praktisch gedacht, einer rechter Winkel kann dabei nicht Schaden.


          Viele Grüße

          kunstpro
          Wir leben im Zeitalter grenzdebiler Wissenschafts- und Expertengläubigkeit.

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          • Laurin5@gmx.
            Geselle


            • 07.11.2004
            • 56

            #65
            Hallo Kunstpro,
            ich habe absolut kein Interesse an Taschenspielertricks; es geht mir einzig und allein darum, das Geheimnis dieses Steines zumindest teilweise zu lüften. Je nach dem wie und welche Punkte miteinander verbunden werden, ergeben sich verschiedene geometrische Figuren, das ist richtig. Die Anordnung der Punkte (auf dem Stein die Bohrlöcher) bleibt immer dieselbe. Ich manipuliere daran in keinster Weise herum, denn ich möchte mir ja nicht selber in den Sack lügen.
            Ich glaube übrigens nicht, dass die Löcher gemacht wurden, um ein Gerät stabil zu montieren. Gegen diese These sprechen viel zu viele Details rund um diesen Stein.
            Liebe Grüße von Laurin

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            • Kunstpro
              Banned
              • 05.02.2005
              • 1999
              • Dortmund / Bielefeld
              • Hab ein Detector gebaut

              #66
              handgebohrt

              Hallo Laurin,

              ein rechter Winkel kann muß aber nicht bei einem individuell erstellen Arbeitsstein vorhanden sein.
              Mir ist aufgefallen, dass auch handgebohrte Löcher im Stein bei 15cm Tiefe eigendlich rund sein sollten. Warum es bei diesem Granitstein anders ist, verwundert mich.
              Da ich immer einen praktischen Sinn suche, glaube ich auch, bei diesem Stein handelt es sich um einen Arbeitsstein. Ausschließen möchte ich aber nicht, dass auf diesem Stein eventuel ein Gipfelkreuz oder eine Fahnenstange montiert war.

              Wozu konnte man auf einem Bergbauerndorf einen solchen Stein gebrauchen? Vermutlich wurde auf einem Bergbauerndorf überwiegend Viehwirtschaft betrieben. Die Käse- oder Butterherstellung ist eine der häufigsten Arbeiten, auf dem Bauernhof. Brauchte man dazu so einen Granitstein?

              Vermutlich ist das, was wir heute noch erkennen können eine Mischung aus dem Notwendigem und Zufälligem. Der Stein ist, so wir er ist.
              Gewürfelt hat man mit diesem Stein bestimmt nicht.


              Viele Grüße

              kunstpro
              Wir leben im Zeitalter grenzdebiler Wissenschafts- und Expertengläubigkeit.

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              • Laurin5@gmx.
                Geselle


                • 07.11.2004
                • 56

                #67
                Bohrloch

                Hallo Kunstpro,
                es gibt viele Löcher in Steinen, die nicht rund, sonderen eher dreieckig sind. Als Beispiel dafür beiliegend eine Bild von einem Lochstein aus Mettmenstetten in der Schweiz.
                Herzliche Grüße
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                • Kunstpro
                  Banned
                  • 05.02.2005
                  • 1999
                  • Dortmund / Bielefeld
                  • Hab ein Detector gebaut

                  #68


                  Es ist wirklich kurios, eckige Löcher im Granit. Ich kann mir das gar nicht erklären, wie man so in den Stein Löcher geprokelt hat, die dann nicht immer gerade sind.

                  Wir leben im Zeitalter grenzdebiler Wissenschafts- und Expertengläubigkeit.

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                  • Reiner_Bay
                    Heerführer


                    • 24.09.2002
                    • 3089
                    • Regensburg
                    • Whites Spectra V3i

                    #69
                    Eckige Löcher treten in vielen Fällen bei der Herstellung durch einfache und nicht geführte Werkzeuge auf.
                    Mit einem zweischneidigen altertümlichen Bohrer (flach - ohne Führungsdrall) bohrt man auch dreieckige Löcher.
                    Saubere runde Löcher kann man nur mit 3 oder mehr Schneiden in Verbindung mit einer entsprechenden Führung erreichen.
                    Auch hier am Stein wurden die Löcher vermutlich mit sehr primitiven Mitteln, einer Art Flachmeissel, eingebracht.

                    Machen ist wie wollen, nur krasser.

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                    • steinadler
                      Banned
                      • 22.04.2005
                      • 596
                      • bei flensburg
                      • gmp , Zertifizierter Sondengänger - S.-H.

                      #70
                      denke mal das der stein die löcher durch jahre langes tropfen bekommen hat , es könnte aber auch ein steinzeitlicher feuerstein sein , wo mit einen holzstab drauf gedreht wurde .
                      es könnten sich auch vor 1000000 jahren schneckenartige tiere in diesen stein gebohrt haben . die erst darin gelegen haben , versteinert und dann halt vergammelt !
                      ich glaube an gott aber keine bestimmte religion !
                      haben ferienwohnung an der dänischengrenze zuvermieten !

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                      • Laurin5@gmx.
                        Geselle


                        • 07.11.2004
                        • 56

                        #71
                        Bohrloch

                        Hallo und schönen Tag,
                        ich bin der Meinung, dass die Struktur der Bohrlochwand für die Altersbestimmung nützlich sein kann. Es ist auszuschließen, dass die Löcher mit einem modernen, konventionellen Bohrer gemacht wurden. Mit Hilfe eines Meißels und eines Hammers (Fäustel) kann man problemlos solche Löcher machen. Ich habe das an einem ähnlichen Stein ausprobiert und binnen 30 Minuten ein ca. 8 cm tiefes Loch heraus gestemmt. Das Loch wurde dreieckig, ähnlich der Löcher im Lochstein. Die Struktur der Bohrlochwand ist jedoch völlig verschieden (siehe Bilder). Während beim Bohrloch, das ich mit einem Meißel erzeugt habe, in der Vergrößerung keine Rillenstruktur sichtbar ist, kann man eine solche bei den alten Löchern genau erkennen. Ich vermute daher, dass die Löcher im Lochstein mit einem sog. "Fiedelbohrer" mit Hilfe von Feuerstein erzeugt wurden und aus diesem Grunde sehr alt sein müssen.
                        Was sagt ihr zu dieser Annahme?
                        Gruß Laurin
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                        • Ibero
                          Bürger


                          • 22.06.2005
                          • 121
                          • Barcelona

                          #72
                          hallo, ich weiss nicht ob das schon genannt wurde, aber koennte es sich nicht auch um eine Kontruktion zur Herstellung von Faeden halten. Wenn man dort Stoecke hineinsteckt, konnte man beim Spinnen den Faden drumherumwickeln. ich hab so was schon oefters mal geshen. Es erklaert natuerlich keine rechteckigen Loecher! Aber sollten sie einstigen Bewohner Schafe gehabt haben, wurde die Wolle vielleicht mit dieser Konstruktion bearbeitet. Ist nur so eine spontane Idee......

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                          • Ibero
                            Bürger


                            • 22.06.2005
                            • 121
                            • Barcelona

                            #73
                            Hallo,

                            ich bin es noch mal. Nachdem ich mir alles durchgelesen habe scheint es sich doch um einen kultischen Hintergrund zu halten. Vor allem Deine Ausgrabungen finde ich wirklich interessant. Ich habe mal ein bisschen gegoogelt, schau mal hier:



                            Koennte es vielleicht auch eine Begraebnisstelle sein? Problematisch ist natuerlich das mit einer erweiterten Ausgrabung diesem Denkmal sicher auch geschadet wrden kann.

                            Falls hier neue Erkenntnisse zu tage kommen waere es super wenn Du sie uns posten koeentest,

                            Gruesse

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                            • Laurin5@gmx.
                              Geselle


                              • 07.11.2004
                              • 56

                              #74
                              Begleitfunde und Ritzzeichnungen

                              Hallo,
                              in den letzten Tagen haben wir die Ringmauer um den Stein besser freigelegt und dabei ein paar seltsame Funde gemacht (siehe Bilder):
                              - einen kleinen Stein (ca. 3 X 6 cm) mit einer auffälligen Rille in der Mitte
                              - einen Napfstein mit einer auffälligen Vertiefung in der Mitte; etwa ein Drittel des Randes dieses Steines scheint künstlich in eine runde, bauchige Form gebracht worden zu sein. Auf einer rauhen, ebenen Unterlage (Stein) steht dieser Stein sehr schön und sieht aus wie ein urzeitlicher Steinnapf (mit der Schale oben natürlich)
                              Auf dem Lochstein selbst kann man bei genauer Betrachtung verschiedene Zeichen ausmachen, die zwar stark abgewittert, dennoch erkennbar sind. Ein auffälliges Zeichen (siehe Bild) hat die Form eines T. Vor dem Fotografieren haben wir es mit Wasser ausgegossen, damit es besser sichtbar ist.
                              Begleitfunde und Ritzzeichen könnten auch natürlich entstanden sein, wir sind aber davon überzeugt, dass sie künstlich geschaffen wurden. Es wäre schön, wenn jemand von euch Begleitfunde und Zeichen irgendwie deuten und zuordnen könnte.
                              Herzliche Grüße
                              Laurin
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                              • Laurin5@gmx.
                                Geselle


                                • 07.11.2004
                                • 56

                                #75
                                Schädelform?

                                Guten Tag,
                                mit etwas Fantasie hat der Lochstein, von einer Seite betrachtet, die Form eines Schädels (Totenkopf?). Die Frage erhebt sich, ob der Stein von Menschenhand bewusst in diese Form gebracht wurde, was bei einem Kultstein durchaus denkbar wäre.
                                Grüße von Laurin
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