Loch- und Arbeitsstein?

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  • Killhack
    Ratsherr


    • 26.07.2004
    • 287
    • NRW

    #46
    löcher für räucherstäbchen ??
    ja kla räucherstäbchen
    oden! guide our ships our axes, spears and swords
    guide us through storms that whip and in brutal war!

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    • ghostwriter
      Moderator

      • 24.09.2003
      • 12048
      • Großherzogtum Baden
      • Suchnadeln

      #47
      hmh, ...

      wieso neuer beitrag??
      ... gefällt dir der "alte" ("loch- und arbeitsstein") nicht mehr??
      hier im unterforum "fundbilder" geht`s eigentlich auch nur um die bilder ...
      keine fund-identifizierung usw. ...!!
      Zuletzt geändert von ghostwriter; 17.04.2005, 17:10. Grund: fehlerteufel

      ich lasse mir nicht in meinem gehirn rumwühlen,
      … ich lasse mir nicht meine kleine show stehlen!?

      dr. koch - "1984"
      😲

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      • Laurin5@gmx.
        Geselle


        • 07.11.2004
        • 56

        #48
        neuer beitrag deswegen, weil unter dem alten titel niemand mehr geantwortet hat

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        • Kunstpro
          Banned
          • 05.02.2005
          • 1999
          • Dortmund / Bielefeld
          • Hab ein Detector gebaut

          #49
          Himmelsrichtungen

          Der alte Beitrag ist recht lesenswert.

          alter Beitrag

          Da die Vermutung geäußert wurde, dass es sich um ein Kalenderstein handelt, wäre es interessant zu wissen, wie die Himmelsrichtungen sind.

          Wie ist die Lage der Trockenmauer? Grenzt sie an einem Arbeitsweg?
          Wären brennende Lichter im Stein von weitem zu sehen, wenn die Bäume nicht da wären? Möglicherweise ist hier eine bestimmte Richtung vorbestimmt. Was befindet sich in dieser Richtung??

          Viele Grüße
          Kunstpro
          Wir leben im Zeitalter grenzdebiler Wissenschafts- und Expertengläubigkeit.

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          • Laurin5@gmx.
            Geselle


            • 07.11.2004
            • 56

            #50
            Ein Bild mit den Himmelsrichtungen liefere ich nach. Die Trockenmauer schließt praktisch an den Stein abwärts an und verläuft in Richtung Westen. Brennende Lichter wären sehr gut zu sehen; wenn die Bäume nicht da wären, würde man perfekt in 2 Richtungen sehen: nach Osten und nach Westen. Der Blick ins Tal würde u.a. den Blick auf eine alte, nachgewiesene Wallanlage ermöglichen. Mir persönlich erscheint vor allem die Umfriedung dieses Steines sehr eigenartig und bedeutsam. Was es wohl damit auf sich hat?
            Grüße von Laurin

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            • Kunstpro
              Banned
              • 05.02.2005
              • 1999
              • Dortmund / Bielefeld
              • Hab ein Detector gebaut

              #51
              Meßgerät

              Hallo Laurin,

              die Umfriedung ist vermutlich zum Schutz des Steines gebaut worden. Deshalb steckt hinter dem Stein eine Besonderheit.

              Heute können wir viel vermuten, um aber dahinter zu kommen, was mit diesem Stein (Meßgerät) bezweckt worden ist, müssen wir nur mit offenen Verstand hinschauen.
              Falls es sich um eine kultisches? Meßgerät handelt, dann können wir von verschiedenen ungeprüften Annahmen ausgehen.
              Bereits haben wir den Kalenderstein genannt.
              Ein Meßgerät als Entfernungs- und Höhenmessung wäre aber auch denkbar, damit eine Verteidigungsstellung gegen Angreifer besser zu sichern ist. Die Schußbahnen zu kennen und berechnen wäre eindeutig ein Vorteil.

              Ein wenig mehr
              Geometrie als wir in der Schule gelernt haben, könnte uns sogar noch weiter bringen.

              Wie lang könnten die Stäbe gewesen sein, die in die Löcher gesteckt worden sind? Ich schätze mal 3- 4 fach länger als die Lochtiefe. Und wie schwer könnte dann das Meßgerät gewesen sein?

              Schalensteine könnten einen ähnlichen Zweck gedient haben.

              Der legendäre Pythagoras (um 570 – um 497 v. Chr.), der eine mathematische Sekte gründete, würde sich über diese Vorüberlegungen freuen.

              Viele Grüße

              Kunstpro
              Wir leben im Zeitalter grenzdebiler Wissenschafts- und Expertengläubigkeit.

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              • Deistergeist
                Moderator

                • 24.11.2002
                • 19701
                • Barsinghausen am Deister

                #52
                Tja, eine interessante Anlage. Eventuell sollte man staatliche Fachleute zu Rate ziehen....Wenn offizielle Grabungen und eventuelle Nutzungseinschränkungen nicht stören!
                Bitte halte uns weiter auf dem Laufenden.

                Glückauf! Thomas
                "The Man Who Saved the World" -S. J. Petrow-

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                • Laurin5@gmx.
                  Geselle


                  • 07.11.2004
                  • 56

                  #53
                  "staatliche" Fachleute würden überhaupt nicht stören; es besteht bei uns, ob man es glauben will oder nicht, sehr wenig interesse für diese dinge. ich finde das sehr schade.

                  Kommentar

                  • Laurin5@gmx.
                    Geselle


                    • 07.11.2004
                    • 56

                    #54
                    Alter des Lochsteines

                    Was das Alter des Lochsteines angeht, gibt es meiner Meinung nach zwei Anhaltspunkte, die von Interesse sein könnten:

                    Es fällt auf, dass der Oberflächenbereich, der unter der Walderde verborgen und damit geschützt war, weit weniger abgewittert ist als der Bereich, der nicht mit Material zugedeckt war. Wenn man mit einem Bildbearbeitungsprogramm die Ränder nachzeichnet, ist ein großer Unterschied zu erkennen zwischen der zugedeckten und der freien Fläche, die mit ziemlicher Sicherheit von Beginn an der Witterung ausgesetzt war.

                    Wie bereits an anderer Stelle angeführt, befand sich ein Bohrloch auf der freien, ungeschützten Fläche. Von diesem Bohrloch führt eine gut erkennbare „Abflussrinne“ weg, die das abfließende Wasser im Laufe der Zeit ausgebildet hat. Wenn man dieses Loch mit Wasser füllt, sieht man eindeutig, dass das Wasser genau über diese Rille abfließt und mit großer Wahrscheinlichkeit auf diese Weise gebildet wurde. Ich habe errechnet, dass bei einer jährlichen Niederschlagsmenge von 1.500 mm im Laufe eines Jahres nicht mehr als maximal 6 Liter Wasser über diese Rille abfließen. Die Rille ist an der tiefsten Stelle 3,5 mm tief, durchschnittlich 13 mm breit und gut erkennbar ca. 30 mm lang. Demnach beträgt das „Abtragungsvolumen“ ca. 1.365 mm³ (= 1,365 cm³). Bei der Entstehung der Rille sind natürlich mehrere Faktoren wie Gesteinsart, abfließende Wassermenge, Temperaturunterschiede und Art des Wassers (das aus dem Loch austretende Wasser ist bedingt durch das darin enthaltene Material wie Erde und Baumnadeln etc. sicher aggressiver als reines Regenwasser) zu berücksichtigen.

                    Ich habe gehört, dass es eine eigene Wissenschaft gibt, die sich mit der Ab- bzw. Rückwitterung von Steinen (in unserem Fall handelt es sich um Granit) beschäftigt. Die Daten werden normalerweise in mm je 1.000 Jahre angegeben. Mit Hilfe dieser Wissenschaft (Petrochronologie) könnte man das ungefähre Alter von Steinen, die einmal bearbeitet wurden, bestimmen. Leider finde ich dazu weder im Internet oder sonstwo Literatur. Es wäre nämlich schon sehr interessant zu wissen, in welchem Zeitraum abfließendes Regen- und Schmelzwasser imstande ist, eine solche Rille auszubilden. Wer von euch weiß mehr darüber? Ich bin um jeden Hinweis dankbar.
                    Grüße von Laurin
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                    • Kunstpro
                      Banned
                      • 05.02.2005
                      • 1999
                      • Dortmund / Bielefeld
                      • Hab ein Detector gebaut

                      #55
                      Petrochronologie

                      Den Begriff Petrochronologie habe ich noch nie gehört.

                      Aus verschiednen Zeitschriften kenne ich folgende Bezeichnungen zur Altersbestimmung von Steinen:

                      Alpha-Rückstoß-Methode

                      Lumineszenz-Methode


                      Viele Grüße

                      Kunstpro
                      Wir leben im Zeitalter grenzdebiler Wissenschafts- und Expertengläubigkeit.

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                      • Laurin5@gmx.
                        Geselle


                        • 07.11.2004
                        • 56

                        #56
                        Nordrichtung

                        Hier ein Bild des Lochsteines mit Pfeil in Nordrichtung
                        Grüße von Laurin
                        Angehängte Dateien

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                        • chatschreck
                          Landesfürst


                          • 22.01.2005
                          • 740
                          • Region Hannover

                          #57
                          Hallo,
                          ich habe jetzt nicht den alten Thread gelesen, vielleicht hat schon jemand die Idee gehabt, das es sich bei den Löchern um ein bestimmtes Sternzeichen handeln könnte?!
                          Das fiel mir gerade bei dem letzten Bild mit dem Nordpfeil ein.

                          Gruß
                          chatschreck

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                          • Oelfuss
                            Heerführer

                            • 11.07.2003
                            • 7794
                            • Nds.
                            • whites 3900 D pro plus

                            #58
                            So, ich habe das jetzt zusammengefügt. Wenn sich niemand mehr meldet, ist das kein Grund, woanders das gleiche Ding wiederaufzumachen.

                            Die bisherige Resonanz auf Deinen Fund war jawohl ausgezeichnet. Manch anderer wäre froh über eine solche Beteiligung....

                            Ein Dank an die Kollegen ist eher angebracht als eine Neueröffnung.....
                            bang your head \m/

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                            • Laurin5@gmx.
                              Geselle


                              • 07.11.2004
                              • 56

                              #59
                              Lieber Moderator,
                              ich finde es auch besser, wenn das Ganze wieder zusammen ist. Sollte ich mit der "Wiedereröffnung" etwas Unstatthaftes gemacht haben, tut es mir leid. Selbstverständlich bin ich allen sehr sehr dankbar für die vielen konstruktiven Beiträge. Also, allen nochmals herzlichen Dank dafür!
                              Grüße von Laurin

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                              • Deistergeist
                                Moderator

                                • 24.11.2002
                                • 19701
                                • Barsinghausen am Deister

                                #60
                                Tja, ein Stein mit Löchern ist nur merkwürdig-ABER die Steine drumherum machen die Sache interessant. Eventuell bringt ein Artikel in der Lokalzeitung die Fachleute auf Trab? Oder ein älterer Einwohner erinnert sich an gaaanz alte Geschichten.
                                Ansonsten finde ich den Tipp mit den Sternen hilfreich: Stäbe in die Löcher, und nachts mal nen Blick werfen....Ob man als Anfänger damit allerdings wirklich weiterkommt ?
                                Leider ist das Interesse der Archis an alten Steinen wirklich nicht besonders ausgeprägt-das Thema wurde von den Nazis zu sehr ausgelutscht. Unsere ALTE TAUFE hat meines Wissens auch noch keine "ordentliche" Untersuchung erhalten. Gerade Bodenproben würden mich da sehr interessieren....häufige Blutopfer sollten deutliche Spuren hinterlassen haben.

                                Glückauf!
                                "The Man Who Saved the World" -S. J. Petrow-

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