Loch- und Arbeitsstein?

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  • Laurin5@gmx.
    Geselle


    • 07.11.2004
    • 56

    #91
    Simulation 21.06.

    Gemäß Simulation am PC müsste sich am 21. Juni zur Sommersonnenwende bei Sonnenaufgang um 6.07 Uhr (Sommerzeit) folgendes Bild ergeben.
    Grüße Laurin5
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    • Wolfo
      Oberbootsmann
      Heerführer


      • 02.11.2006
      • 1466
      • Heiðabýr
      • Oculus

      #92
      Bist du schon an professionelle Hilfe herangetreten, soll heißen die staatliche archäologie?


      Kein Berg zu tief!

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      • Laurin5@gmx.
        Geselle


        • 07.11.2004
        • 56

        #93
        Das Landesdenkmalamt ist schon seit Jahren informiert; ein Beamter hat auch einen Lokalaugenschein durchgeführt. Es besteht jedoch keinerlei Interesse an dem Stein.

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        • Wolfo
          Oberbootsmann
          Heerführer


          • 02.11.2006
          • 1466
          • Heiðabýr
          • Oculus

          #94
          Achso, das gleiche Problem kenne ich.
          Laienarbeit wird selten anerkannt. Es ist für die Archäologie eine Schmacht, Leute, die nicht ihre Lakaien sind, in die Arbeit mit einzubeziehen.

          Aus selben Grunde wird z.B. ein vermuteter Siedlungsplatz im Zusammenhang mit dem Bau des Dannewerkwalles bei mir in der Gegend ignoriert. Obwohl schon Publikationen von Privat erschienen sind. Gründe? Z.b. dass ein renomierter Archöologe gesagt hat, da ist nichts - und solange er lebt hat da nichts zu sein.

          Die archäologischen Landesämter lesen übrigens im SDE mit, auf Jagd nach bösen Denkmalschändern.

          Meine Meinung:
          Bleib dran an der Sache. Scheint interessant zu sein...

          Habt ihr bei allen Simulationen die tatsächliche Ausrichtung im Gelände berücksichtig?

          Und:
          Suche nach neuzeitlichen Spuren, es gibt zu viele Fälle, wo Leute Tatsachen mit extrem großen Aufwand gefälscht haben.
          Ich denke da z.:B an einige Runensteine.

          Gruß,
          Wolfo


          Kein Berg zu tief!

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          • Sugambrus
            Geselle


            • 11.11.2006
            • 54
            • Baden-Württemberg
            • Keiner

            #95
            Hallo Laurin,

            erst heute habe ich diesen ganzen Thread einmal durchgelesen, der ja sehr interessant ist. Ich finde es schon etwas bestürzend, dass sich das Landesdenkmalamt nicht dafür interessiert. Wie sieht es denn mit dem Interesse der örtlichen Publizistik aus? Zu Zeiten des von mir außerordentlich geschätzten Dr. Josef Rampold, eines sehr kenntnisreichen und stets neugierigen Wanderers durch Südtirol, hätte Dein Stein sicher Interesse gefunden. Gibt es in der Nachbarschaft keinen Kultur- oder Heimatverein, den Du beiziehen könntest? Jede Gemeinde ist schließlich daran interessiert, Zeugen der Frühgeschichte auf ihrem Areal nachweisen zu können.

            Was mich an der Kalenderdeutung, die ich allerdings unbedingt für möglich halte, ein wenig irritiert, ist die kleine Basis für Visuren oder Schattenwürfe. Schon kleine Abweichungen der Stäbe aus der geplanten Achsrichtung würden zu relativ großen Ungenauigkeiten von mehreren Tagen hin und her führen. Gerade in den Bergen wäre es doch in aller Regel leichter, sich genügend weit entfernte Punkte (Berggifel, Scharten, etc.) auszusuchen, mit den man wegen der größeren Messbasis wesentlich exakter die relevanten Sonnenaufgänge beobachten könnte als mit Deinem kleinen "Taschenkalender".

            Für wie maßhaltig schätzt Du die Konstruktion mit gut passenden Stöcken ein? Kann man den Schatten wirklich sicher taggenau ablesen? Kann man mehrere Sonnenaufgänge in Folge eindeutig voneinander unterscheiden? Oder gibt es markante Punkte in einigen Kilometern Entfernung, wenn man Linien vom mittleren Stab über die äußeren Stäbe nach außen verlängert, also über die Stäbe peilt? Konntest Du eventuell auch am 21. Dezember Sonnenaufgang und Schattenwurf beobachten - oder war es bedeckt? Diese und viele ähnliche Fragen stellen sich.

            Ich bin jedes Jahr ein- oder zweimal in Südtirol, meist in Rodeneck-Gifen. Wenn es möglich und für Dich in Ordnung ist, würde ich mir das Gebilde gern einmal selbst ansehen. Eine Sonde würde ich allerdings nicht mitbringen, sondern nur eine Kamera
            Viele Grüße,
            Sugambrus

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            • Laurin5@gmx.
              Geselle


              • 07.11.2004
              • 56

              #96
              Hallo odalrich,
              mit den offiziellen Stellen habe auch ich meine leidvollen Erfahrungen gemacht, nicht nur im Zusammanhang mit diesem Stein...
              Die Simulationen erbringen das gleiche Ergebnis wie die 1:1-Übertragung des Steines auf eine Platte. Die einzige Unbekannte ist der Zeitpunkt des Sonnenaufganges beim Lochstein. Spätestens in einem halben Jahr werden wir darum genau wissen, ob es sich um einen Kalenderstein handelt.
              Ich denke nicht, dass die Löcher im Stein eine neuzeitliche Fälschung sind, da sie ursprünglich mit einer bis zu 40 cm Schicht aus Walderde und Baumnadeln bedeckt waren. Auch die Wurzel einer alte Fichte hatte sich bereits über den Stein verirrt.
              Herzliche Grüße
              Laurin5

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              • Laurin5@gmx.
                Geselle


                • 07.11.2004
                • 56

                #97
                Hallo Sugambrus,
                dein Interesse an dem Lochstein freut mich. Du bist herzlich eingeladen, uns zu besuchen, wenn du wieder einmal in Südtirol bist. Dr. Rampold ist aus Altersgründen nicht mehr besonders aktiv, das Desinteresse von offizieller Seite stört mich mittlerweile nicht mehr besonders, daran habe ich mich gewissermaßen gewöhnt.
                Selbstverständlich gibt es bei uns Punkte im Gelände, an denen man die Sonnenstände auch ablesen kann. Auf den Tag genau ist das allerdings nach meinem gegenwärtigen Beobachtungsstand nicht möglich. Dasselbe gilt auch für den Stein mit Stäben. Am 27.12. war keine Abweichung zum 21.12. feststellbar, am 5.1. schon (ca. 1 cm). Das liegt auch daran, dass sich der Zeitpunkt des Sonnenaufganges bis 10. Jänner praktisch nicht verändert. Auf den Tag genau kann also mit dem Stein ein bestimmtes Datum nicht angezeigt werden. Ich denke aber, dass dies auch nicht unbedingt notwendig war. Absolute Zuverlässigkeit in einem gewissen (Zeit)Rahmen wäre mit diesem "Hilfsmittel" auf jeden Fall gegeben. Ich denke, den Menschen von damals war es auch ein Bedürfnis, den jahreszeitlichen Zyklus mit den entsprechenden Sonnenständen auf einen (Kult)Stein zu bannen.
                Liebe Grüße
                Laurin5

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                • Wolfo
                  Oberbootsmann
                  Heerführer


                  • 02.11.2006
                  • 1466
                  • Heiðabýr
                  • Oculus

                  #98
                  Ich hab nochmal recharciert:

                  Es gibt einen vergleichbaren Fund, in Schleswig-Holstein, ist in diesem Falle ein Schmiedestein gewesen.

                  Nu aber der Harken:
                  Beifunde: Rennfeueröfen
                  eine 3-4 cm dicke, nachweisbare Eisenhammerschlagschicht
                  Reste von Raseneisenerz

                  Also ist dein Stein vermutlich doch etwas besonderes...

                  Was ich für eine genauere Recherche bräuchte wären gute Bilder der Fundsituation und deiner Ausgrabung.
                  Zudem wenn möglich Seitenlichtaufnahmen zu den Zeichen.
                  Am besten noch eine Fundkarte und ein Fundprofil.

                  Wenn du sowas hast, könnte ich mal schauen.

                  Gruß,
                  Wolfo


                  Kein Berg zu tief!

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                  • Laurin5@gmx.
                    Geselle


                    • 07.11.2004
                    • 56

                    #99
                    Hallo odalrich,
                    danke für das Angebot. Wenn ich alles zusammen habe, werde ich es dir schicken.
                    Laurin5

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                    • Sugambrus
                      Geselle


                      • 11.11.2006
                      • 54
                      • Baden-Württemberg
                      • Keiner

                      #100
                      Zitat von Laurin5@gmx.
                      Selbstverständlich gibt es bei uns Punkte im Gelände, an denen man die Sonnenstände auch ablesen kann. Auf den Tag genau ist das allerdings nach meinem gegenwärtigen Beobachtungsstand nicht möglich. Dasselbe gilt auch für den Stein mit Stäben. Am 27.12. war keine Abweichung zum 21.12. feststellbar, am 5.1. schon (ca. 1 cm). Das liegt auch daran, dass sich der Zeitpunkt des Sonnenaufganges bis 10. Jänner praktisch nicht verändert. Auf den Tag genau kann also mit dem Stein ein bestimmtes Datum nicht angezeigt werden. Ich denke aber, dass dies auch nicht unbedingt notwendig war. Absolute Zuverlässigkeit in einem gewissen (Zeit)Rahmen wäre mit diesem "Hilfsmittel" auf jeden Fall gegeben. Ich denke, den Menschen von damals war es auch ein Bedürfnis, den jahreszeitlichen Zyklus mit den entsprechenden Sonnenständen auf einen (Kult)Stein zu bannen.
                      Hallo Laurin,

                      wenn Du den Zeitpunkt des Sonnenaufgangs beobachten willst, musst Du unter Anlegung der so genannten Zeitgleichung erst die "Vergleichmäßigung" aus der gesetzlichen Zeit herausrechnen, um auf die wahre Sonnenzeit zu kommen. Um die Wahre Ortszeit (WOZ) als definierte Uhrzeit zu erhalten, musst Du auch den Längengradversatz gegenüber dem 15 Längengrad berücksichtigen, aber das wäre für Deine Betrachtung unerheblich.

                      Es stimmt allerdings, dass wegen der geringen täglichen Änderung die Winter- und Sommersonnenwende deutlich schwieriger zu bestimmen sind als die Frühlings- und Herbstdurchgänge. Bei der Kurve der Tageslängenänderung befindet man sich im Winter und Sommer auf den Scheitelpunkten einer Sinuskurve, im Herbst und Frühjahr in den steilsten Passagen der Kurve (Wendepunkte).

                      Für eine Uhr stimmt es wohl, dass es im bäuerlichen Tageslauf auf eine Viertelstunde hin oder her nicht angekommen ist. Für einen Kalender, denke ich, war eine gewisse Genauigkeit aber unbedingt wünschenswert. Schwankungen um zehn Tage hin oder her sind da schon relativ viel.

                      Eine kultische Bedeutung des Steins zu vermuten, ist allerdings reine Spekulation. Diese ist erlaubt, aber sie bleibt eben Spekulation. Meine Spekulation ist sicher auch nur eine solche, geht aber eher in andere Richtung: Immer wenn die Archäologen keine offensichtliche Erklärung für etwas haben, kommt das Wort "kultisch" rasch ins Spiel. Es mag in vielen Fällen auch zutreffen, in anderen aber vielleicht auch nicht. Wir sollten uns die Steinzeitmenschen nicht dümmer und nicht unpraktischer vorstellen, als wir selbst es sind. Die hingen nicht nur irgendwelchen Kulten an, sondern trachteten sicher auch erfolgreich danach, ihr tägliches Leben durch praktische Anwendung von beobachteten Gesetzmäßigkeiten laufend zu verbessern.

                      Welchen Suffix muss ich an Deinen Namen "laurin5@gmx." anhängen, um Dich per E-Mail zu erreichen? it, de, net ...?
                      Viele Grüße,
                      Sugambrus

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                      • Laurin5@gmx.
                        Geselle


                        • 07.11.2004
                        • 56

                        #101
                        Hallo Sugambrus,
                        musst das Suffix net anhängen.
                        Herzliche Grüße
                        Laurin5

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                        • capari
                          Einwanderer


                          • 28.12.2006
                          • 13
                          • kosovo

                          #102
                          Hallo Laurin
                          Wen du noch nicht aufgegeben hast? ich hoffe ich könnte dir eine kleine Hilfe geben.
                          Hasst du in der Richtung Sonnenaufgang einen anderen Stein ohne Zeichnungen in etwa 5m Entfernung?

                          Meine deutsche Sprache ist nicht so gut, ich hoffe du verstehst mich.

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                          • Laurin5@gmx.
                            Geselle


                            • 07.11.2004
                            • 56

                            #103
                            Hallo capari,
                            was genau möchtest du mir damit sagen?
                            Grüße von Laurin5

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                            • capari
                              Einwanderer


                              • 28.12.2006
                              • 13
                              • kosovo

                              #104
                              Hallo Laurin

                              Wie gesagt ich kann nicht so gut deutsch aber ich werde es mal versuchen dir zu erklären.

                              Die Räuber haben den Schatz in verschiedene weise versteckt, wen sie es mit einer Jüdischen Kodierung versteckt haben dann sollte das so bedeuten. ( Weil dein Stein nach unseren Meinung ein Jüdischer Kodierung hat ):.
                              Du hasst 5 Löcher, das heißt 5x0.78m ( 5 X 78cm = 3.9m ) also ungefähr 4-5m Richtung Sonnenaufgang musste ein Stein sein ohne Zeichnungen oder Löcher, den Stein umdrehen und schauen ob es in untere seite Zeichnung hat ( zum Beispiel einen x oder + oder....), hier musst du in einer tiefe von ungefähr 1.5m suchen VIIleicht hasst du Glück und findeesst du was. ( Es kann auch tiefer sein wer weist je nach dem wie fiele erde es jetzt in dem Ort gibt, nimm einfach deinen Detektor mit und kontrolliere dieses Ort ist es einfacher ). wen das nicht funktioniert dann versuch es in der gleiche Beschreibung einfach in etwa 40-50m Entfernung Richtung Sonnenaufgang und schau hier die Besonderheiten VIIleicht merkst du hier was.

                              Die Räuber haben nicht immer die gleiche Kodierung, ich hoffe das ich dir helfen konnte aufgeben sollte man nie.

                              grüß capari

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                              • Wolfo
                                Oberbootsmann
                                Heerführer


                                • 02.11.2006
                                • 1466
                                • Heiðabýr
                                • Oculus

                                #105
                                Geht das so in Richtung Zinken?
                                Aber wieso Jüdisch?


                                Kein Berg zu tief!

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