Loch- und Arbeitsstein?

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  • Laurin5@gmx.
    Geselle


    • 07.11.2004
    • 56

    #1

    Loch- und Arbeitsstein?

    Hallo!
    Ich bin aus Südtirol und habe unlängst auf einem meiner Grundstücke (Bergbauernhof) einen rätselhaften Stein mit fünf Löchern gefunden. Die 5 Löcher haben einen Durchmesser von ca. 3 cm und sind etwa 15 cm tief. In unmittelbarer Nähe des Steines (ca. 10 m) soll früher ein kleiner Stall gestanden haben; dieses Gebäude ist in alten Dokumenten noch angeführt. Vom Stein abwärts befindet sich eine teilweise noch erhaltene ca. 30 m lange Steinmauer (ohne Mörtel). Der Stein liegt an der Grenze zu einer alten, umzäunten Weide mit dem Flurnamen „Luach“. Der anschließende Wald trägt die Flurbezeichnung „Brente“. Der kleine Stein, den ich in unmittelbarer Nähe des Lochsteines (ca. 15 m) gefunden habe, ist vermutlich einmal ein Arbeitsstein gewesen (Reibstein zum Zerkleinern von Getreidekörnern?). Wer kann mir helfen, das Geheimnis dieser Steine zu lüften?
    Schöne Grüße aus Südtirol
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  • basti
    Landesfürst


    • 19.07.2004
    • 697
    • ruhrgebiet mitte

    #2
    es könnte sich um einen steinzeitlichen würfel handel seh dir mal die anderen 5 seiten an

    wenn es schon hinkelsteine in der gallien gab waren es sicher würfel bei den süd tirolern

    aber dieser fund wo lag er genau

    cirka ortsangabe reicht vollkommen

    lag er etwa auf der reiseroute des ötzis??

    aber nun mal im ernst es sieht so aus als ob in den löchern stangen oder sowas vorhanden waren
    in england gibt es auch steine die mittels peilung über stöcke genau auf sternzeichen zeigen

    wie gross ist der stein cirka??

    gruss basti
    Zuletzt geändert von basti; 08.11.2004, 17:48.

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    • Laurin5@gmx.
      Geselle


      • 07.11.2004
      • 56

      #3
      Der Stein liegt im Raum Pustertal (Nähe Bruneck) und hat auf der plattenförmigen Oberseite die Ausmaße von ca. 1 m x 1,5 m. Der Ötzi ist hier vermutlich nicht vorbei gekommen

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      • basti
        Landesfürst


        • 19.07.2004
        • 697
        • ruhrgebiet mitte

        #4
        da wo der schinken herkommt oder war das der speck??

        können darin stangen gesteckt haben um wolle zu spinnen oder zu ziehen?? sowas hab ich schonmal in einem museum gesehen

        gruss basti

        Kommentar

        • Laurin5@gmx.
          Geselle


          • 07.11.2004
          • 56

          #5
          Es ist ungefähr da, wo der Speck herkommt, richtig getippt. An ein Arbeitsgerät zum Spinnen von Wolle oder zum Spannen von Fellen habe ich auch schon mal gedacht, ich kann mir das aber nur schwer vorstellen.
          Herzliche Grüße

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          • Hajo
            Heerführer

            • 29.09.2003
            • 3112
            • NRW
            • C-Scope 1220 B

            #6
            Einen Stein wie den auf dem 2. Foto,habe ich schon in einem Türkischen Dorf gesehen.
            Er war ziemlich rund (ca. 1,3-1,5m im Durchmesser) und hatte in der mitte auch ein Loch (ca.30 cm D-Messer).
            Voller Stolz sagten mir die Dorfbewohner,IHR Stein sei schon 600 Jahre alt...

            Ich habe selbst gesehen,wie die Frauen des Dorfes in diesem Stein ihr Getreide "gemahlen" haben.
            Auf meine Frage,warum sie sich nicht eine moderne Maschine anschaffen,kam die lakonische Antwort.."Brot dann nix gut schmecken"...
            Ich habe das Brot nach dem Backen gegessen...es gibt nichts besseres,das kann ich mit Sicherheit sagen.

            Uli
            Türkischer Steinofenbrotfan....
            Wenn ich nur darf,wenn ich soll,aber nie kann wenn ich will,dann mag ich auch nicht,wenn ich muß....

            Kommentar

            • basti
              Landesfürst


              • 19.07.2004
              • 697
              • ruhrgebiet mitte

              #7
              ja hajo das habe ich auch gedacht aber sein stein hat sage und schreibe 5 löcher

              das ist ja das seltsame

              naja ich suche mal weiter

              basti

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              • Laurin5@gmx.
                Geselle


                • 07.11.2004
                • 56

                #8
                eben, das zweite bild zeigt nur eines der 5 löcher aus der nähe fotografiert. es fällt auf, dass die löcher (siehe bild) nicht rund sondern eher dreieckig gebohrt sind. die bohrwände (siehe bild in der mitte) weisen große unebenheiten auf, können also auf keinen fall von einem neuzeitlichen, konventionellen steinbohrer gebohrt worden sein.

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                • Hajo
                  Heerführer

                  • 29.09.2003
                  • 3112
                  • NRW
                  • C-Scope 1220 B

                  #9
                  @ Basti
                  ich sehe dort 3 Bilder mit 3? verschiedenen Steinen...
                  Der Stein auf Bild 2 ist DER stein,in dem vermutlich Getreide "zerbröselt" ..oder "gemahlen" wurde.Der Stein in Bild 1 mißt ja gerade mal 30 cm!
                  Der Stein mit den 5 Löchern,könnte die Rückseite des Stein's auf Bild 2 sein,oder?
                  Der hat ja laut Aussage einen D-Messer von 1,5m..

                  Gruß
                  Uli
                  der das Brot mit den mehrschichtigen Mohneinlagen besonders zu schätzen weiß..

                  ...sehe gerade das andere Posting,ähhhh,Loch aus der Nähe erstellt...
                  ok, vergesst den Türkischen "Mahlstein"...denn!,das Loch in dem Stein,den ich meine,ist ja bekanntlich ein wenig größer..
                  Zuletzt geändert von Hajo; 08.11.2004, 22:48.
                  Wenn ich nur darf,wenn ich soll,aber nie kann wenn ich will,dann mag ich auch nicht,wenn ich muß....

                  Kommentar

                  • Laurin5@gmx.
                    Geselle


                    • 07.11.2004
                    • 56

                    #10
                    vielleicht sollte man darüber nachdenken, welche geräte zu solchen bohrergebnissen führen könnten. der stein ist übrigens aus granit.

                    Kommentar

                    • curious
                      Heerführer


                      • 25.04.2004
                      • 3859
                      • Köln
                      • tesoro/ebinger

                      #11
                      Hi, eine mögliche Lösung wäre die Dübeltechnik, die ich schon bei römischer Bautrechnik gesehen habe. Da werden mit Stöckchen und harten Steinen, da wo es am besten, geht Löcher von 5 mm in den Stein geprokelt, die nicht immer gerade sind, danach wird ein passender Eisendraht in das Loch gehämmert und so gestaucht, das er gut hält. Daran kann dann ein Blech oder Eisen ( Beschlag ) vernietet werden und es kommt zu einer Kräftigen Verbindung.
                      Ich habe einen römischen Steinquader, bei dem die Eisenreste noch im Gestein zu erkennen sind.

                      Gruß Alex
                      Gruß Alex

                      Selbst eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig.
                      Woddy Allen
                      यहां तक कि एक टूटी हुई घड़ी ठीक दो बार एक दिन है. वुडी एलेन

                      Kommentar

                      • Hajo
                        Heerführer

                        • 29.09.2003
                        • 3112
                        • NRW
                        • C-Scope 1220 B

                        #12
                        mhhh..,
                        wie wäre es denn mit Hammer und Meißel?
                        Wenn ich daran denke,wie die alten Römer vor fast 2000 Jahren ihre Grabstatuen erstellt haben?..und die sind aus Marmor !
                        Oder denke einmal an die Pyramiden!
                        Metall müssen sie gehabt haben,sonst wäre es nicht möglich,solche Felsen zu Quadern zu "hauen".
                        Uli
                        Wenn ich nur darf,wenn ich soll,aber nie kann wenn ich will,dann mag ich auch nicht,wenn ich muß....

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                        • Laurin5@gmx.
                          Geselle


                          • 07.11.2004
                          • 56

                          #13
                          Verbindet man die Punkte, ensteht folgende geometrische Figur.
                          Gruß Laurin

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                          • Laurin5@gmx.
                            Geselle


                            • 07.11.2004
                            • 56

                            #14
                            hier das Bild mit den verbundenen Punkten
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                            • Sorgnix
                              Admin

                              • 30.05.2000
                              • 26234
                              • Pöhlde - (=> Süd-Nds.)
                              • Große Nase, Augen, Ohren, Merlin, Whites XLT, Tesoro, Nokta Impact, Rutus, Minelab XTerra, OGF-L, UW 720C, Mariscope Spy, Chasing M2 Pro ...

                              #15
                              Nö.

                              ... das sieht geometrisch zwar sehr schön aus - aber so ganz sinnvoll sieht das mit dem mittigen Loch in der "Grundfläche" der Pyramide wohl nicht aus ...

                              Meine Deutung:

                              also Bild 1
                              könnte ohne weiteres einen Mahstein einer (in dem Falls SEHR alten) Getreidemühle sein. Sieht zwar ein wenig arg geriffelt aus, die steinzeilichen waren da eher mit glatter Oberfläche, aber na ja, er sieht halt ähnlich aus ...

                              und Bild 2+3
                              ... nun, die Löcher sind in meinen Augen unwillkürlich angeordnet.
                              Könnte das mal ein Widerlager für irgend ne "Achse" gewesen sein, die auf dem Stein lief??
                              Wenn tief genug "eingefressen" dann hat man den Stein halt gedreht - bzw. die Achse versetzt.
                              WAS da nun drauf drehte, weiß ich auch nicht ...


                              rumdeutelnderweise
                              Gruß
                              Jörg

                              P.S. @Hajo, ... das Brot schmeckte mit Steinmühle deshalb so gut, weil das Getreide grober gemahlen war, die Spleißen teilw. noch drin blieben (Vollkorn halt) ... UND ne gehörige Portion Steinmehl enthalten war. Der Mahlstein rieb sich halt auch ab ...
                              ... und DAS macht dann die Zähne kurz ...
                              (Vielleicht "schepperts" auch etwas lauter, wenn´s nach dem Gang durch den Körper hinterher in die Keramik fällt ... )
                              Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
                              zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...

                              (Heiner Geißler)

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