P. S.: Ist von rechts vorne!
Wegen der nicht sehr großen Nachfrage: Der Hufeisendatierungsthread ;)
Einklappen
Das ist ein wichtiges Thema.
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Deins gehört eher in den 30. jährigen, war ja auch schön was los, sieht mir nach nasser Wiese aus, hast schön sauber bekommen, dürfte eher tief gelegen sein, passt als Griffstolleneisen in die erste Hälfte des 17. Jhdts., nach 1625, denke stammt von nem Lagerpaltz oder Schalchtfeld, nö, eher Pferdeplatz, quasi mit Sumpfwisden, da haben die die Rösser gern untergebracht, die frassen dann sehr viel Gras, verloren aber aufgrund des saugenden Untergrunds viele EIsen, denke, da wirste noch mehrere finden!
P. S.: Ist von rechts vorne!Gruß Septi
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Jahresabschlußfotowettbewerbsgewinner Dezember 2010
"Tapferkeit und Edelmut vergranten auch den kleinsten Wicht zum Helden!"
Jebediah Springfield -
Genau, echt toll!! Bin gespannt, was da noch kommt!Gruß Septi
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Jahresabschlußfotowettbewerbsgewinner Dezember 2010
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Jebediah SpringfieldKommentar
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Hier das erste Eisen... ist aber nicht vollständig. Das Teil lag bestimmt 36 Stunden in der Lyse. Hast du eigentlich schon eine Internetseite eingerichtet ? Eine Datenbank mit Fotos und Zeit wäre toll. Ich hab bei Nummer 120 aufgehört zu lesen. Erzähl mal bitte etwas zu meinem Eisen ...Kommentar
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Nach 36 h (
) Lyse sieht mir das aber nicht aus... Glaub das hat nicht ganz so gut geklappt oder?
Es ist gut, daß die Menschen unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn wenn sie es täten, glaube ich, gäbe es eine Revolution noch vor morgen früh.
(Henry Ford)Kommentar
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ich weiß... das Teil war locker mit 5 mm Rost bedeckt. Ich bin über den jetzigen Zustand ganz erfreut. War es doch mein erstes Bad. Sobald ich das Eisen anfasse, bröselt es mir auseinander. Ich habe aber das Bad nachts ausgemacht und morgens erst iweder an. Unter Strom stand es aber 36 Stunden. Das andere Eisen sieht um Welten besser aus. Ich bin für jeden Tipp dankbar. Wie beseitigt ihr den groben Rost?Kommentar
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seltsame Hufeisen
obwohl heute 1. April ist: das ist kein Aprilscherz
Hufeisen 2:
das (halbe?) Hufeisen hat an beiden Enden Stollen. Und dann noch: relativ nah am Stollen ist noch ein Hufnagel zu erkennen, obwohl diese Stelle für einen Hufnagel relativ unüblich ist (hab ich noch nie gesehen); ein Ochseneisen schließe ich eigentlich auch aus
Hufeisen 1:
für so ein kleines Pferd relativ breit geschmiedet
und nun bin ich auf die Expertenmeinung gespannt.
Danke schon im VorausKommentar
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Geh von nem sehr kleinen Eisen aus, das eine ist vom nem Paarhufer, sprich Ochsen, das andere wohl von nem armen Muli das die Loren ziehen musste, den von oben geschlagenen Nagel kan ich mir nur erklären, dass die bettelarm waren, die Hufe nicht gleich nachgeschnitten haben und so noch das Arme Tier am Eisen hielten, bevor es abflog, werd bei Gelegenheit aber nochmal nen Spezi fragen, das Eisen an sich spricht wegen der Stollen und so ab 14. bis fruhes 18. Jhdt. wegen der Grösse und dem Fundzusammenhang muß man vielleicht noch viel neuzeitlicher datieren, aber war eher ein Pferd, die Esel und so haben viel kleinere Hufe, gehe von nem Kollerwerk aus, wo das Tier immer im Kreis geht und Seilzüge antreibt..Gruß Septi
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Jebediah SpringfieldKommentar
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@allradteam: Naja, sagen wir mal, das hängt davon ab, wer da im Amt ist... wenn es da nen Denkmalschutzverein gibt, der wegen der Grube Exponate sucht, sind die sicher auch dran interessiert... aber einzelne Hufeisen vom Acker... da lächeln die dann meist milde, weil sich fast niemand mit dieser Datierungsgeschichte reinhängt. Von Innsbruck (Uni) hab ich mal was gehört, wegen Stempelungen, aber da kam auch nix rüber, der Imhof hat m. W. auch noch nicht das volle Werk publiziert... wenn die Dinger nicht aus z. B. ner Datierbaren Brandschicht etc. stammen, wirds die wohl eher nicht jucken, aber probiers am Besten mal selber aus. Viel Spaß!Gruß Septi
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Jebediah SpringfieldKommentar


Septi,Danke für schäzung,Das passt gut,mit viel Gras


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