Dass die Listˋsche Welt etwas „komplex“ ist, ist unbestritten. Manche Teile davon sind aber klar definiert wie z.B. das Runenalphabet oder eben die Zahlensymbolik. Beides ist in seinen Büchern nachzulesen und wenn man beides kennt kann man es auch anwenden.
Ich versuch das mal anhand eines Beispiels zu erklären.
Nehmen wir die Symbole für die Wörter BAUM STEIN KREUZ. Diese sind codiert und man kann sie eigentlich nicht lesen. Jemand könnte auf die Idee kommen die Symbole stehen für HUND KATZE RATTE weil es für ihn stimmig ist. Das ist ein Zirkelschluß. Die Lösung gibt die Codierung vor.
Nun kennen wir aber das Runenalphabet von List und wissen, dass dort die selben Symbole verwendet werden und diese für Buchstaben stehen. Nutzen wir das Runenalphabet von List erhalten wir die Wörter. Die Methode wird nicht durch das Ergebnis vorgegeben! Wir nutzen eine vordefiiniere Methode und wenden sie an und erhalten ein logisches Ergebnis. Das ist kein Zirkelschluß.
Gleiches bei der Zahlensymbolik. Auch sie muss man kennen, damit die angewendet werden kann. Der Hinweis darauf ist durch die Großschreibung einzelner Wörter gegeben und das List durch das Runenalphabet eine Rolle spielt. Durch die Anwendung auf die Textzeilen werden einzelne Punkte zweifelsfrei beschrieben am Schluß ergibt sich ein Gesamtbild. (Die verdrehte Beschreibung der Punkte habe ich im Anhang dargestellt). Darum ist das kein Zirkelschluß, da die Methode nicht durch die Lösung vorgegeben wird, sondern durch Hinweise auf dem Notenblatt. Dass die Anwendung der Zahlensymbolik bei mehreren „Teilrätsel“ des MIs saubere Lösungen ergibt, ist der letzte Beweis. Eine Methode, die sich durch das ganze Rätsel zieht.
Da der MI aber ein besonders schweres Rätsel zu sein scheint, gibt es wohl noch etwas zu beachten. So gibt es konkrete Hinweise darauf, dass alles auf dem MI zwei Bedeutungen hat. Bei den drei schwarzen Balken kennen wir diese schon, bei den Textzeilen ist es wahrscheinlich und auch bei den Beschreibung die zum Versteck führen ergeben sich sinnige Ergebnisse. Dass dann für zwei unterschiedliche Bedeutungen so etwas wie der „kleinste gemeinsame Nenner“ beschrieben wird, würde manch kleine Ungereimtheit erklären. Auch hier gilt es den Hinweisen nachzugehen, die der MI bietet.
Genauso sollte m.M.n. eben der MI betrachtet werden, als Logikrätsel. Dass dabei nicht jeder sofort in die richtige Richtung denkt, ist der Kern von Rätseln. Wenn es jeder auf Anhieb verstehen könnte, wäre es kein Rätsel sondern eine Gebrauchsanweisung (wobei das auch manchmal Rätsel sind).
PS:
Das was wohl die meisten hier interessiert, dürfte das vermutete Schatzversteck sein. Auch hierfür gibt es konkrete Hinweise auf dem Notenblatt. Die Beschreibung dazu ist eigentlich überhaupt nicht kompliziert, wobei das natürlich sehr subjektiv ist. Doch der Lösungsweg ist wohl so weit logisch und reproduzierbar, dass ich es weder als einziger noch als erster herausgefunden habe, s. ->hier. Die Lösung, soviel habe ich ja schon verraten, beruht dabei auf der gleichen Methode, wie die einzelnen Punkte der Unterschrift beschrieben werden. Doch wer eben diese Methode nicht nachvollziehen kann, wird diese beschriebene Stelle auch nicht finden.


. Natürlich kann man versuchen irgendwas irgendwie nach List umzudeuten, doch die Resultate wären wohl willkürlich. Trotzdem hatte er eine
. Zum beschriebenen Versteck habe ich einige (eigentlich schon zu viele) Hinweise gegeben, mehr gibtˋs nicht. Ich kann auch nicht sagen, ob dieser „unbekannte Dritte“ mit der gleichen Methode wie ich zur Lösung kam, oder ob wir beide zufällig auf das selbe Gebiet kamen. Alles was ich schreiben kann ist, dass es so war, glaubt es oder nicht
.

. 

Das menschliche Haar wächst mit 4,6 Yoctometer pro Femtosekunde
Kommentar