So wie es derzeit aussieht, sind auf den Notenblatt auch verschiedene Teilinformationen mit unterschiedlichen Bezügen/Zwecken vorhanden. Es könnte z.B. auch sein, dass jeweils die Teilinformationen für sich genommen eine für den Empfänger mit ihrem Teil bereits eine einzeln verwertbare Information darstellen. Die kompletten Informationen der Nachricht auf dem Notenblatt haben aber – davon kann ausgegangen werden – einen weitaus größeren Wert für den Empfänger, wenn nicht gar die kompletten Informationen unabdingbar für die Sache sind. So oder so.
Es kann auch sein, dass die MI-Nachricht nur in Verbindung mit einer anderen Nachricht den gesamten benötigten Informationsgehalt ergibt und ohne diese weitere Nachricht/Information die MI-Nachricht allein keine zielführende Erkenntnis erbringen vermag. Das wurde hier ja schon öfter angesprochen. Eventuell also eben nur Teilerkenntnisse oder auch gar nichts von weiterführendem Wert.
Die einzelnen Elemente der verschlüsselten Nachricht,
- Textzeilen
- Runenzeichen
- Zahlenreihe
- Rechtecke
- geschwungenes 'M'
erfüllen jeweils einen bestimmten Teil-Zweck, der entweder nur in seiner ausgeführten Form erfüllt werden kann, oder der Tarnung der verschlüsselten Nachricht dient. Oder aber – zumindest teilweise – beidem dienen könnte. Dabei könnten, wie oben bereits erwähnt, die einzelnen Elemente auch jedes für sich Einzelnachrichten sein, die einzeln verwertbar sind.
Ich hatte ja unlängst geschrieben, dass die handschriftlich hinzugefügten Elemente mit Bleistift geschrieben wurden. Das ist jedenfalls nach dem optischen Eindruck meine Annahme. Also nicht mit Tinte oder Tusche aufgebracht, sondern mit einem Medium, dass weitgehend wasserfest/feuchtigkeitsresistent ist. Dies möchte an dieser Stelle auch mal deutlich als Fakt festhalten. Es ist also vom Ersteller vermutlich an die Datensicherheit gedacht worden. Es könnte selbstverständlich aber auch so gewesen sein, dass ihm bei der Erstellung kein anderes Schreibgerät verfügbar war, aber das nehme ich mal nicht an – eine Schreibmaschine stand ja auch zur Verfügung. Vielleicht wurden aber auch die verschiedenen Elemente zu unterschiedlichen Zeiten/Orten, oder gar von unterschiedlichen Personen aufgebracht. Da ist einiges denkbar.
Die mit Schreibmaschine aufgebrachten Textzeilen/Zahlenreihe/M überstehen durch die übliche Art ihrer Tinte auch etwas Feuchtigkeit. Der Ersteller hätte die Textzeilen usw. aber auch handschriftlich mit seinem Bleistift aufbringen können. Warum dann aber nicht? Habe dafür keine eindeutige Antwort, aber vielleicht sollten die Texte dadurch sich optisch besser in das Notenblatt einfügen. Handschriftliche Texte würden eher wie eine verdächtige Nachricht (Brief) wirken, so mein Eindruck. Das sollte vermieden werden.
Steganografie hatte – wenn ich mich nicht täusche – hier im Thema bereits schon früher jemand erwähnt. Die verwendete Steganografie ist ja ganz offensichtlich vom Ersteller der Nachricht als zusätzliche Sicherheitseinrichtung beabsichtigt gewesen. Er hat also damit gerechnet, dass das Notenblatt in unberechtigte Hände gelangen könnte, damit für den Empfänger – zu dessen und seinem Nachteil – verloren gewesen wäre und erhebliche Vorteile (Nichtübermittlung, Erkenntnisse über den Nachrichteninhalt und dessen Ausbeutung) für die Unberechtigen bedeutet hätte. Schon alleine aus diesem Grund, neben der sehr speziellen Verschlüsselungsart, kann davon ausgegangen werden, dass die verschlüsselte Nachricht nicht an eine Allgemeinheit (an alle) gerichtet war, sondern an einen ganz bestimmten Empfänger/Empfängerkreis. Zur Verdeutlichung: Beispielsweise ein Aushang des Notenblatts mit seiner verschlüsselten Nachricht sichtbar für alle an eine Litfaßsäule, hätte bei den allermeisten und unbedarften Betrachtern nur kurze Verwunderung und schnelles Desinteresse ausgelöst.
Aus den bisherigen Erkenntnissen der Entschlüsselungsversuche hier im Forum könnte Hammers publizierte Geschichte den Eindruck einer tatsächlich passenden Geschichte zur MI-Nachricht erwirken. Alles passt ja so gut zusammen. Es könnte aber auch sein, dass Hammers erzählte Geschichte um die seinerzeit bereits ansatzweise erlangten Entschlüsselungsergebnisse (richtig oder fehlerhaft) drumherum von ihm oder anderen vollständig konstruiert wurde. Dies ist jedenfalls meine Annahme im Hinblick auf meine diesbezüglichen Erkenntnisse. Warum sollten denn irgendwelche anderen bisher unwiderlegten Teile (welche das auch immer sein sollten) seiner Erzählung der Wahrheit entsprechen, wenn bedeutende Teile bewiesenermaßen nicht den Tatsachen entsprechen? An Hammers Geschichte gibt es nicht einen unwiderlegten verbliebenen Teil, der vertrauensvolle Glaubwürdigkeit ausstrahlt. Wo sind seine Beweise für eine Glaubwürdigkeit? Alles bisher bekannte über seine Person und seine erzählte Geschichte spricht gegen Glaubwürdigkeit und eher für ein Fantasiekonstrukt, dass um das Notenblatt herum als scheinbar geschichtliche Rahmenhandlung konstruiert wurde. Bei vielen unbedarften Lesern hat dies ja ihr Ziel ereicht und zudem hat es an einer deutlich wahrnehmbaren Kritik von fachlichen Personen aus der echten Jounalistik oder Geschichtswissenschaft gemangelt – das Gegenteil war eher der Fall, vor allem von Seiten der Sensations-Jounalistik (bekanntlich ist so ein Thema ja Gold wert). Damit wollte sich niemand fachlich befassen? Kann schon sein, dass die Story vielen fachlichen Personen einfach zu schräg und zu zweifelhaft war. Man wollte sich vielleicht nicht das eigene Image über eine Auslassung zu der Story beschädigen, auch wenn die Publicity damals jedem Kommentator eine riesige Aufmerksamkeit (Werbung für eigene Bücher, YT-Klicks etc.) hätte zuteil werden lassen.

. Natürlich ist auf dem MI ein Versteck beschrieben, die Frage ist: Ist nur das Versteck beschrieben oder zusätzlich etwas anderes?


Es gilt nur das „wie?“ herauszufinden. Denn eigentlich müsste dieser Hinweis als allererstes verstanden werden, um den MI überhaupt lösen zu können. Durch Glück und Zufall hab ich aber von Anfang an mit dieser richtigen Karte gearbeitet. Denn ohne diese eine spezielle Karte sind die beschriebenen Ergebnisse nicht zu erzielen, auch nicht, wenn man List in- und auswendig kennen sollte.


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