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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ihr bringt einen ja echt zum Verzweifeln mit diesen "Tipps" - und ich dachte, ich wäre verstanden worden...

    Jörg hat die neuralgischen Punkte bereits erläutert und die Decke ist insgesamt wohl als einzige Katastrophe zu bezeichnen... Selbst dämmtechnisch völliger Bullshit, weil ja die Träger nicht aus Styropor sind...

    Nö - ich versuche solche komischen und zukünfitg nur sehr schwer bis gar nicht trennbare Konstruktionen generell im Haus zu vermeiden. Die bei mir verbauten Betoneinhangdecken sind auch nur ein Kompromiß - aber eben um solche Mischkonstrukte zu vermeiden. Brandschutztechnisch wären Holzbalkendecken nur mit Verkofferungen aus Rigips o.ä. zu lösen gewesen - und davon halte ich genauso wenig wie von Styropor.

    Zu dem aus der Kartusche zusammengeklebten Haus sage ich gar nichts - wer meint, dass er seine tragenden "Eisstiele" im ungünstigsten Punkt auch noch mehrfach wegen der Medienleitungen durchbohren muss - dem ist einfach nicht mehr zu helfen. Das Haus ist vom Fundament her schon schlecht gebaut und es wird im Bauverlauf nicht besser...

    Ich werde zwar auch nicht ganz um einen bunten Baustoffmix an manchen Stellen herumkommen, aber wie gesagt: wo ich es vermeiden kann, werde ich das auch vermeiden und oberste Maßgabe wird sein, die Stoffe später auch wieder einwandfrei voneinander trennen zu können.


    Aktuell beschäftige ich mich mit meiner Massivdecke als Dachscheibe - die ist nämlich gerade in Punkto Wärmebrücken überhaupt gar nicht einfach zu lösen - weswegen auch gerade eine Anfrage bei Ytong läuft, denn mit deren Produkt wäre das eventuell in den Griff zu bekommen oder zumindest besser in den Griff zu bekommen, als mit einer Betondecke... Trotzdem: das bleiben kleine Ausnahmen, in der Hauptsache wird es so ein Kuddelmuddel bei mir definitiv nicht geben - zumindest nicht, solange ich da baue.

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  • kallepirna
    antwortet
    Der Film danach ist viel interessanter. https://www.youtube.com/watch?v=OpIRhkTOPAI

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  • Sorgnix
    antwortet
    ich frage mich manchmal, wie Du Deine Zeit verbringst ...
    für solch technische Filme hätte ich schon auf verständliche Landessprache bestanden,
    damit ich mir nicht ALLE Gedanken selbst machen muß ...

    Ob das hält?
    Natürlich.
    Nix anderes als eine Hourdisdecke. Denn so fing es früher mal an ...
    Auch eine solche baute auf der Vorgängerversion der Holzbalkendecke
    mit Lehmstaken auf. Es entwickelt sich halt weiter ...

    Statisch halten das immer die "Balken". Egal, ob nun aus Holz, Stahlträger oder Betonprofil.
    Die Felder füllen nur aus - und müssen die kleineren Lasten aufnehmen.

    Die Frage bei dieser Variante ist nun: Wie SCHWINGT die Decke hinterher??
    Da das Ding im Resultat sehr leicht ist, dürfte da auch ein wenig Bewegung drin sein ...
    Und ganz am Rande: Wenn es da mal brennt, möchte ich nicht drunter stehen, wenn
    das sich verflüssigende Styropor brennend nach unten ergießt. Und am Ende steht das
    Balkengerippe ganz schnell alleine da ...
    Ich hab da jetzt keine direkte Kenntnis - aber ich wage zu behaupten, daß das System
    hier im Land keine Zulassung hat bzw. bekommt. (ohne Gewähr)

    Zum Schlu8 noch:
    Etwas was ganz leicht ist, keine "schwere" Masse hat, besitzt auch keine nennenswerten
    Eigenschaften in Sachen Schalldämmung.
    Zumindest für den Mehrfamilienhausbau bzw. Bürobau dürfte das dann auch nichts sein.

    Vorteile hat das Ding natürlich trotzdem.
    Eben "leicht" - was ja manchmal bei ner Sanierung gut zu brauchen ist.
    Es ist - wie beim Till - auch mit wenig Aufwand zu bauen. Gerade wenn es auch um
    Transportleistung innerhalb des Gebäudes geht, an schwer zugänglichen Stellen o.a.

    Es kommt halt auf die baurechtlichen Vorgaben an.
    Persönlich hielte ich nichts davon, würde eher auf eine Füllung aus Tonsteinen o.ä. gehen wollen.

    Gruß
    Jörg

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  • oliver.bohm
    antwortet
    Eine Decke für Till?




    Ich kann mir garnicht vostellen, das das hält.. Aber sollte warm und leicht sein?


    Was sagen die Fachleute?

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Zum Ende des Jahres....

    ...habe ich nicht nur die Zaunanlage fertig repariert, sondern auch noch ein bisschen Zeit fürs eigene Haus gefunden.

    Neulich hat mir ein Kollege mit angepackt und mit mir die beiden Treppenstufen uns Haus gehievt - die liegen nun zum Einbau bereit. Und bei der Gelegenheit haben wir auch gleich mal die beiden Türgewände so zurechtgelegt, dass ich diese bearbeiten und einbauen konnte.

    Gestern habe ich Zeit gefunden, die Gewände einzupassen. Ein bisschen was musste ich noch in der Höhe korrigieren, ein bisschen Mauerwerk noch herausstemmen...joa...und heute habe ich sie dann gleich eingesetzt. JA, ich muss sie noch richtig einmauern, aber das kann auch mal wann anders werden. Hauptsache die Gewände und der Sturz sind endlich drin, wieder was weniger, was im Weg herumliegt

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen ganz wunderbaren Rutsch ins neue Jahr. 2023 war toll, hoffentlich wird 2024 mindestens genauso schön...

    Ich werde auf jeden Fall weiter berichten - und das ist ja schon mal eine gute Nachricht / Aussicht.

    Ich danke euch allen! Bis bald!
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Wer lesen kann....

    ...ist klar im Vorteil


    " Donnerstag flogen diese sogleich aus der Werkstatt, da ich aktuell mal wieder viel zu viel Fertigarbeiten herumstehen habe - 3 Zaunssäulen warten noch auf ihren Einbau, der letzte Auftrag in diesem Jahr, siehe Anhang."




    Doch - Zaunsäulen sind das... wurden letztes Jahr vom Winterdienst mitgenommen und sollten eigentlich schon lange neu werden...

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  • oliver.bohm
    antwortet

    Wieder ein Stückchen weiter... das letzte Bild werden wohl keine Zaunpfähle sein.. sind die Teile für das Geländer?

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Stufen

    Mit der Mauerwerkssanierung bin ich letztes Wochenende überraschend noch relativ weit gekommen - habe es allerdings verpasst, Fotos davon zu machen.

    Sei es drum - ich war eben in Eile und da aktuell ein Gemeinschaftsprojekt am Entstehen ist, war ich auch dieses Wochenende nicht auf der Baustelle. Aktuell ist ja sowieso Wintereinbruch - da geht gerade eh nix...

    AAAAber - letzte Woche Montag habe ich noch fleißig an der Brückensäge zugebracht und meine dringend für das Treppenhaus noch benötigten Stufen zugeschnitten - und dann Dienstag ein bisschen und hauptsächlich Mittwoch die beiden Stufen noch fix profiliert. Donnerstag flogen diese sogleich aus der Werkstatt, da ich aktuell mal wieder viel zu viel Fertigarbeiten herumstehen habe - 3 Zaunssäulen warten noch auf ihren Einbau, der letzte Auftrag in diesem Jahr, siehe Anhang.

    Die Stufen liegen bereits vor dem Haus und warten darauf, ins Obergeschoß verbracht zu werden. Das wird noch eine ganz schöe Aktion...

    Warum diese nötig sind:

    Die ehemalige letzte Stufe, der Austritt, war ja bereits Teil der Holzbalkendecke - da die Betondecke dünner ist und das in Beton natürlich überhaupt nicht gut aussähe, habe ich diese in Porphyr gemacht - und eine noch ergänzt, da ich die Decke ja später irgendwann mal von oben dämmen werde - und zwar so, dass es mit dem nebenan liegenden Dachboden dann eine Ebene bildet. Ist also Zukuntfsmusik, muss aber ja jetzt schon mit bedacht werden.


    Nun denn - drückt mal die Daumen, dass der Wintereinbruch bald ein Ende nimmt, denn bei Minusgraden ist ein weiterbauen nicht möglich
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Sodele - Samstag war doch ein erstaunlich produktiver Tag, hatte ich selbst gar nicht so erwartet...

    Erstmal habe ich den restlichen Stützenwald abgebaut und konnte damit auch endlich mal "richtig§ durchkehren. Im Anschluß habe ich noch ein paar Stellen mit Mörtel unterstopft - an die kam ich vorher nämlich nicht ran.

    Joa - und dann war ja noch dieses Loch zwischen Decke und jetzt letzter Natursteinstufe

    Ergeben hat es sich, weil die Austrittsstufe der Treppe durch die Holzbalkendecke gebildet wurde - hierzulande eine übliche Konstruktion zum Dachgeschoß hin. Diese fiel aber mit Wegfall der alten Decke weg - und eine Betonstufe kam nicht in Frage, würde auch mit der jetzgen Dcke der Decke nicht korrespondieren. Sei es drum - von UK Decke zu OK verbliebener Natursteinstufe ergab sich eine Differez von 6cm. Ich hatte die Hoffnung, einfach Ziegelstürze einlegen zu können - diese sind aber leider 7,1cm stark. Zwischenrein dachte ich: ach komm, dann pappste später vorm Verputzen halt n bisschen Holzwolle-Zementplatte an die neue Stufen von unten ran - aber irgendwie fand ich das auch doof. Ich schaute nach, hatte in meinem Baustofflager tatsächlich noch ein bisschen Q-matte übrig und beschloß: das wird betoniert.

    Kurzerhand also ne Platte zugeschnitten, von unten gegen die Decke gespreizt, ein bisschen was an der Seite aufgemauert und dann den Estrichbeton noch mit etwas Trasszement und Kalk "vergütet"... Die Baustahlmatte ab ins unterste Drittel und ordentlich verdichtet - Loch zu!

    Keine Sorge - das muss nichts tragen außer sich selbst. Die 6cm "starke" Betonfüllung wird von der neuen Natursteinstufe überspannt.

    Joa - und dann konnte es auch schon weitergehen mit der Mauerwerkssanierung - die letzten Stunden habe ich dann noch alles aus der Wand gehackt, was defekt war, inkl. Restputzflächen usw. Waren am Ende auch 29 Eimer Schutt, die ich noch runtergeschleppt, ins Auto gepackt und in die Firma gefahren habe, denn dort steht aktuell mein Bauschuttcontainer.

    Sonntag habe ich 2mal Besuch bekommen - da war nicht ganz so viel drin, aber immerhin konnte ich die 200l Bütte Sand in Eimer vertun und hochschleppen und einen Großteil der Löcher gleich wieder zumauern.

    Plan ist, erstmal alle Stellen bis auf Höhe der neuen Decke zu machen - für den Rest nach oben muss ich mir dann wieder einen Gerüstturm reinstellen. Mal sehen wann ich dazu komme, denn parallel steht auch in der Firma noch n bisschen was an, was ich gerne noch abhaken würde.

    Bin auf jeden Fall froh, dass ich nun nicht mehr so zwischen dem ganzen Gerüst herumturnen muss, geht einem wirklich auf den Keks auf Dauer - es ist eben eng im Treppenhaus...
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  • 36Sandhase41
    antwortet
    bei dem Arbeitspensum dürfte ein gewisser Erschöpfungszustand
    normal sein.
    Bei dem was Du da an nur einem "faulen Tag" hinbretterst kann man
    einfach nur staunen !!
    "Gönn dir doch einfach mal eins deiner neuen Bücher" sage ich jetzt
    nicht .
    Kenn den Spruch nämlich und der nützt gar nix wenn man Projekte oder
    andere Arbeit im Nacken hat.
    Keep on

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  • ogrikaze
    antwortet
    Ich wüsste da nen Ort am Harzrand wo man sich ein Wochenende erholen kann
    Lars ist übrigens auch mit am Start

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ich schulde ja noch ein paar Fotos. Von der Betonaktion selbst gibt es keine, wohl aber vom Tag danach.

    Bei der Gelegenheit habe ich dann auch mal den Gerüst- u. Stützenwald darunter abgelichtet und die Unterseite der Decke von EG zu OG.

    Gestern habe ich die Gerüsttürme abgebaut und die Schalung entfernt - kurioserweise war der Beton hinter der Schalung noch gar nicht richtig fest, also hab ich die Stützen doch erstmal drin gelassen und werde diese erst zum nächsten WE entfernen.

    Gestern wurde nicht so viel... außer Abbau von Schalung und Gerüst und ein bisschen saubermachen und Ziegel für die noch folgende Mauerwerkssanierung hochholen war ich ausnahmsweise mal faul - zumindest am Haus. Da ich wegen Schutt wegfahren dann eh noch in der Firma war, hab ich fix noch zwei Stürze fürs Trafohaus fertig gehauen und eine Sohlbank dazu... Heute hab ich die letzte Sohlbank fertig gemacht und noch an einem Auftrag gewurschtelt - allerdings ist bei mir gerade so richtig die Luft raus. Mein Körper kämpft gerade massiv gegen etwas an, aber es scheint noch nicht klar zu sein wer gewinnt... Ich fühle mich ein wenig kränklich, hab aber eigentlich nix... geht schon seit Tagen so - und ich hoffe, dass mein Körper das Rennen machen wird... Hab gerade überhaupt keine Lust auf Erkältung... Wobei: ich hab mir zwei wunderbare Bücher gegönnt - da wäre dann wohl mal Zeit....

    Viel Spaß euch erstmal mit den Fotos!
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  • Simon
    antwortet
    Respekt ! Ich drücke dir auf jeden Fall weiterhin die Daumen, für dein Objekt und werde weiterhin deiner Story folgen
    Du bist Steinmetz oder ?
    Hab ja vor 2 Jahren selber ein Haus gekauft, Bj 1930 wobei ich aber auch zugeben muss, das ich das meiste gegen teures Geld machen lasse, da mir da einfach das Verständnis dafür fehlt....
    Grüsse
    Simon

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ach Simon.... planen? DER war gut!


    Ich weiß ja nicht, wie lange du den Thread schon liest - und ich denke nach all den Jahren wir den KEINER von Anbeginn an lesen - never!

    Daher - die Kurzfassung:

    Ich habe das Haus weniger wegen Wohnzwecken gekauft, sondern hauptsächlich um meine Werkstatt darin unterzubringen, da ich die alte Werkstatt - nach damliger Info - in 4-5 Jahren räumen sollte.

    Es kam aber alles anders als geplant (wie so oft) - 5 Monate nach Hauskauf kam plötzlich die Kündigung mit Frist von einem (!!!) Jahr. Tja... glücklicherweise hatte ich zu dem Zeitpunkt schon ein Kaltlager in Aussicht (ohne Dach, ohne Klo, ohne Wasseranschluss - dafür mit Strom und Glasfaser)

    Tja - und da ich irgendwohin musste und mich vertraglich bedingt eh um das Objekt kümmern musste, bin ich da kurzerhand einfach mit Sack und Pack eingezogen - natürlich mit Rücksprache mit Vermieter, Erhöhung des Mietzinses, dafür Anbindung an Wasser- und Abwassernetz und eben auch mit einem einseitig verlängerbaren Mietvertrag mit Mindestlaufzeit von 15 Jahren...

    Und damit habe ich mir eine nette "Zweitbaustelle" ans Bein genagelt - Anfangs noch als Übergang gedacht, aber mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass ich das gemietete Objekt irgendwann mit den Füßen voran verlassen werde - ich tu mir das nicht nochmal an mit Umzug, Neueinrichtung usw.

    Tja - und meine (einst wunderschöne) denkmalgeschützte Villa, die will ich eben auch nicht "einfach so" abgeben - denn letztlich ist es das einzige Stück Grund und Boden was tatsächlich mir gehört und wohin ich mich im absoluten Notfall immer hin zurückziehen kann. Zumal es auch keinen anderen geben wird, der dem Objekt das zurückgeben wird, was ich ihm zurückgebe. Den Aufwand könnte kaum einer bezahlen und wenn - dann sicher nicht in Chemnitz (trotz der ziemlich geilen Lage des Objektes).

    Zeitlich geplant ist gar nix - nützt auch nix, weil es ja letztlich vom Geld und der Manpower und der Zeit abhängt. Ich wurschtele mich Stück für Stück da jetzt durch, nach bestem Wissen und Gewissen und so, wie ich es zeitlich und finanziell eben schaffe. Kredite gibt es keine - und unter uns: ich will auch keinen mehr. Ich hab für mich beschlossen, dass ich das jetzt so probiere, mal sehen wie weit ich damit komme. Irgendwann bin ich ja auch mit der Werkstatt mal fertig und dann habe ich wieder mehr Zeit, um mich voll und ganz auf das Haus zu fokussieren.

    Doof ist halt, dass ich keine Familie mehr hier habe und auch sonst keinen, der mal mit anpackt - ich muss immer ganz schön rudern, wenn ich mal einen Helfer brauche und auch die kosten natürlich was, logisch.

    An der ursprünglich mal erdachten zukünftigen Nutzung als Wohn- u. Gewerbeobjekt halte ich nach wie vor fest - nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich die Gewerbeflächen dann wohl eher vermieten werde, weil ich ja meine Werkstatt nun woanders habe. So gesehen wäre es natürlich praktisch, wenn ich mich erstmal nur um die Flächen kümmern würde, die Geld einbringen könnten - aber dazu sind erstmal noch eine ganze Menge Problemecken zu lösen - und derzeit benötige ich den Platz ja auch dort für den Bau.

    Ich bade halt nach wie vor meine Werkstattkrise aus - der Verlust war echt immens - erst Recht, wenn alles nur auf den eigenen Schultern lastet.

    Mal sehen wie sich das alles entwickeln wird - ich hatte schon bessere Zeiten als Handwerker, die ganzen Krisen die da seit Jahren permanent auf einen einprasseln, bremsen da halt auch ein bisschen aus... Trotzdem: ich finde, ich erreiche dennoch relativ viel - bin also nicht unbedingt unzufrieden mit meiner Leistung und dem Vorankommen...

    Dieses Jahr ist schon ganz schön was geworden, vor allem in der Werkstatt. Ich kann endlich mal sinnvoll einen Raum heizen, habe Strom, eine sehr ordentliche Tür, einen Kran, die Trafostation ist weitestgehend entkernt und der Sturzeinbau ist vollbracht... Im Haus habe ich die Mauerwerkssanierung von EG bis OG durchgezogen, jetzt die beiden Decken eingebaut, inkl. der ganzen Abbrucharbeiten, dann habe ich auch mal an den Teilen für die Gartenfassade weitergearbeitet... Ich weiß nicht - aber dafür dass ich hauptberuflich auch so einiges bewege UND sogar noch verrückte Projekte zwischenrein mache und vorantreibe - ich finde da ist schon echt was geworden...

    Aber klar: wenn ich manches liegen lassen würde, ginge es an bestimmten Stellen sicher auch schneller voran, aber ich kann halt weder das eine noch das andere längere Zeit liegen lassen... klar - das parallele Arbeiten nervt manchmal kolossal, aber manchmal ist es auch ganz praktisch - kommt man an der einen Stelle mal nicht weiter, schiebt man halt das andere Projekt rein. Prinzipiell arbeite ich lieber Projekt für Projekt ab - aber da das ja auch immer vorfinanziert werden muss, geht das halt nicht immer... Das ist ja einer der Gründe für den späten Einbau der Decken - ich habe einfach lange sparen müssen dafür - obwohl die nicht wirklich teuer waren. Aber die vielen Reparaturen in der Firma haben nun mal Vorrang...

    Also: Es gibt keinen langfristigen Zeitplan. Fördermittel muss ich zum 30.11. abgerechnet haben - und da ist noch einiges zu leisten bis dahin. Kurzfristige Zeitpläne fetzen

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  • Simon
    antwortet
    Guude,

    ich finde deine Story samt Bilder irgendwie Megageil, interessant und auch lehrreich ! Respekt

    Was ich mich so manchmal frage, und bitte nicht böse sein. Wann planst du in dem Haus zu wohnen ?

    Grüsse
    Simon

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