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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ich verstehe den Grund deiner Frage nicht - der funktioniert natürlich, allerdings wird langsam das Holz knapp

    In der Werkstatt gehts also, nur die Brückensäge steht ja in einer Blechhalle, das IBC Fass ebenfalls und Winterdienst muss ich auch selbst besorgen. Hab das ja neulich gehabt, als mal ein paar Tage Plusgrade angesagt waren, hab ich zwei Tage vorher alle möglichen Hebe in Gang gesetzt um irgendwie die peripherie aufzutauen. Hat geklappt, war aber sehr mühsam. Ist ja hoffentlich bald vorbei - und solange ich IN der Werkstatt noch ein paar Aufgaben finde, ist es ja auch gut. Ab morgen werd ich mal die Halle richtig aufräumen, ist bitter nötig.

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  • Sorgnix
    antwortet
    funktioniert denn Dein Werkstattofen bei dem Wetter??


    Jörg

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ohje... stimmt, es sind wirklich schon zwei Monate

    Aber in der Tat ist die Baustelle gerade völlig eingeschneit und eingefroren und es geht gar nichts voran. Der Stuckateur ist mit dem Putz leider auch nicht fertig geworden, also kann ich nicht mal abrüsten oder anderweitig was sinnvolles tun dort. Schnee schieben muss ich regelmäßig...

    Tatsächlich ist auch einfach sehr viel passiert in den letzten zwei Monaten. Hauptsächlich bezogen auf Aufträge, aber ein bisschen was auch in meiner Werkstatt. Da habe ich in der Weihnachtswoche mal wieder richtig Bauwoche gemacht, mit Bagger und Betonschächten setzen und viel Schutt und Aushub und zehn Tonnen Frostschutz usw.

    Diese Woche habe ich die in den Anhängen zu sehenden Sachen fertig gemacht (teils mit Kollege). Eigentlich müsste ich noch weitermachen, aber ich kann gerade nicht schneiden, die Witterung lässt es nicht zu.

    Großbaustelle ist leider auch mein LK-Witsch geworden, TÜV braucht er, zehn Scheine muss ich reinstecken, damit er das bekommt. Ein Wahnsinn, aber es nützt nix.

    Gesundheitlich ist bei mir aber weitestgehend alles ok. Grippewelle / Erkältungen habe ich ganz gut umschiffen können bisher, aber mein Knie macht nach wie vor Probleme - nur kann ich wegen meinem Psycho-Knacks auch nicht zum Art deswegen. Ziemlich nervig.

    Joa - und heute hab ich endlich mal mein Druckluft-System installiert. Nachdem sich mein Kollege beschwert hat und ich immer mal wieder über die Schläuche stolpere, hab ich jetzt die Gelegenheit genutzt, das seit mind. 3 Jahren im Lager liegende System zu verbauen (Stecksystem mit Steckdosen für Druckluft) und nebenbei mal meinen großen lärmgedämmten Schraubenkompressor in Betrieb zu nehmen.

    Ich bin also am wuseln, aber es gibt wenig wirklich vorzeigbares und auch nicht wirklich Dinge, die mit dem Hobby irgendwas zu tun haben. Aber: Sobald wieder was geht, schreibe ich ganz sicher.




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  • oliver.bohm
    antwortet
    Zwei Monate haben wir Till in Ruhe gelassen...
    Lebt er noch, wohnt er schon...?
    Oder ist die Baustelle eingefroren?

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Naja, das sind ja dann eben die Kompromisse, die ich halt dann doch eingehen muss, finde das aber nicht so schlimm. Die letzte Schicht kommt ja per Hand drauf und wird entsprechend verrieben - und die Wände sind im Original ja auch relativ gerade verputzt. Die haben bei mir am Haus ja die Gewände quasi als Putzlehren benutzt, dementsprechend sauber ist auch der historische Putz gewesen. Beim Verputzen bin ich jedenfalls raus - da hab ich kein Händchen für.

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  • Lucius
    antwortet
    Schon Wahnsinn, was diese dünne Schicht optisch ausmacht, oder??
    Wobei ich wiederum ganz authentisch per Hand geputzt hätte, wegen der nicht-maschinellen Optik. Aber das ist ja auch alles eine Zeitfrage.

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Zunächst mal Entschuldigung für die späte Rückmeldung - aber ihr wisst ja: Im Herbst brennt bei mir immer die Luft und tatsächlich hab ich am Haus (außer Grundstückspflege) auch schon länger keine Hand mehr angelegt - ich wartete ja auf den Putzer.

    Und: Der kam nun auch endlich mal :-)

    Und wie das beim Altbau so ist - ich fahre guter Dinge am ersten großen Tag mit Putzmaschine auf die Baustelle, sehe, dass die Frontseite schon dran ist, freue mich riesig, klettere hoch aufs Gerüst zu dem Putzer, der mich mit sehr ernster Miene empfing. Der erste Satz "Das funktioniert nicht".

    Ich, ziemlich verdattert, weil ja Frontseite dran, fragte nach und bekam dann zur Antwort, dass es lediglich Mehrstärken in Größenordnung sind und er einfach eine Palette mehr material braucht - aber haften tut´s - und das ist die Hauptsache. Die Palette hat er organisiert, dann fiel beim Baustoffhändler der LKW aus, letztlich lieferte Sakret dann aber selbst und ich holte die Palette dann ab und stellte sie bereit. Aber am Anfang hab ich mich ganz schön erschrocken, weil ja reiner Kalkputz in Putzmaschine schon auch ein Thema für sich ist.

    Für die, die noch keinen Altbau saniert haben: Mehrstärken beim Putz sind im Altbau keine Seltenheit und letztlich handelt es sich aber um selbst verursachtes "Leid" - ich hätte die Gewände 0,5-1cm doch weiter ins Mauerwerk versenken können - die Gesimse ebenfalls - wobei diese ja dem Originalmaß entsprechen, insofern sicherlich eine Mischung aus: Scheiße gemauert und Gewände zu weit draußen.

    Aber: Nichts, was nicht lösbar wäre. Mittlerweile ist der Turm rundherum geputzt und nun ists eben so, dass er mit einem Oberputz arbeiten muss. Geht die Welt auch nicht unter.

    Soweit aber das Update hierzu - den Rest teile ich an anderer Stelle mit.


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  • 2augen1nase
    antwortet
    Rauchen hab ich nicht untersagt - aber ich glaube es waren gar keine Raucher da. Vermutlich, weils auch eher älteres Publikum war :-)

    Morgen mache ich ja nochmal Führungen und es ist verrückt: ich hab sicherlich 80 Leuten zum Tag des offenen Denkmals geschrieben, dass sie sich ab Mitte Oktober nochmal für eine Führung anmelden können - bis jetzt sind es nur 9 Anmeldungen.

    Aber ich bin darüber nicht böse, so kann ich morgen den Rest des Tages noch irgendwie sinnvoll nutzen - hab ja nach wie vor für die aktuelle Baustelle noch zig Stücke zu kloppen.

    Anbei mal einen "Spiegel" den ich heute fix fertig gemacht habe. Wie gesagt: NICHT für mein Haus!

    Aber: zwischen dem Haus welches ich gerade saniere und meinem Haus gibt / gab es eine familiäre Beziehung. Ich muss mich im Winter wirklich mal mit der älteren Dame treffen, die hat jede Menge Unterlagen zur Familie bzw. zu einem Zweig.

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  • trilobit
    antwortet
    das ist der vorteil einer privatführung ...da darf auch geraucht und geknippst werden!😂

    wobei ich mir dein objekt im herbst nochmal ganz anders vorstelle wenn der baumbestand ringsum sein herbstkleid trägt!
    gegen die leute die komischen leute kannste nix machen ...wie bei kleinanzeigen da haste von alles super bis fck dich doch du w...er alles bei!

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Hmm... ich sehe da irgendwie keine wirkliche Verbindung zu dem was ich mache. Klar, zum Hauptthema Bauen und zu speziellen Sachthemen könnte man sich sicher austauschen, aber da gibt es auch Menschen, die mir näher sind - auch räumlich. Soll jetzt nicht wertend sein - die machen ja schon nen tollen Job.

    Aktuell geht am Haus leider nichts voran. Die Fördermittelabrechnung hab ich jetzt gemacht und ein wenig gebangt, aber der Putzer legt (hofffentlich) in der kommenden Woche los - das Wetter hemmt gerade ungemein jeglichen Fortschritt, auch bei meinen Aufträgen usw.

    Aber: Sobald es Neuigkeiten gibt, werde ich natürlich berichten, ist doch klar.





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  • oliver.bohm
    antwortet
    https://www.youtube.com/watch?v=nf33...index=10&t=41s ...ein sehr interessantes Projekt..

    Vielleicht etwas zum Austauschen..?

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Jaaaa - stimmt, da war ja noch was!

    Durch den Presseartikel stieg die Nachfrage sprunghaft an und war kaum noch zu handeln. Eigentlich sollte die letzte Führung um 16.30 Uhr beginnen und eigentlich sollten nur 6 Personen pro Führung mitkommen - aber obwohl ich auf 8-10 Personen aufgestockt habe und zusätzlich um 18 Uhr noch eine Führung reingeschoben habe, war das nicht abzudecken. Keine Chance.

    Unterm Strich habe ich also durchweg, ohne Pause, ohne was zu futtern, ohne irgendwas von 10.30 Uhr bis kurz nach 20 Uhr die Gruppen durchs Haus geführt. Im Vorfeld gab es eine kleine Einweisung inkl. Handy- und Fotografieverbot und es hat sich herausgestellt, dass das sehr positive Wirkungen hatte - denn die Leute hörten zu, waren richtig bei der Sache und hochinteressiert.

    Leider gab es aber auch sehr unschöne Situationen und vor allem Diskussionen, da viele auch ohne Voranmeldung kamen und der Meinung waren, sie hätten ein Recht darauf jetzt reingelassen zu werden. Manche ältere beschwerten sich, dass sie keine Emails schreiben können usw. usf. Das hat meine Stimmung schon etwas getrübt und es war ziemlich anstrengend, unangemessen und unfair.

    So im Nachhinein betrachtet fiel mir das allerdings auch bei den Anmeldungen auf - der Ton ging da von förmlich, zu freundlich bis hin zu einfordernd, manch einer hat sogar unterstrichen wann er kommt - wohlgemerkt, bei der Anmeldung, noch vor einer Bestätigung oder sonstiges. Das war schon kurios, zeigt aber eben, mit welchem Mindset manch einer so durchs Leben geht.

    Da ich relativ zeitig wirklich vielen Leuten absagen musste, habe ich denen dann geschrieben, dass ich nochmal eine Sonderführung Ende Oktober einrichten werde und sie sich bitte ab Mitte Oktober nochmal melden sollen. Nach den gemachten Erfahrungen fehlt mir da fast schon ein wenig die Lust dazu, aber es nützt ja nix - ich habs angeboten und das ziehe ich dann also nochmal durch. Da der Termin ja aber nicht öffentlich bekannt ist, werden da wenigstens keine Leute "einfach so" auftauchen und ich gehe auch davon aus, dass sich die Rückmeldungen dann auch in Grenzen halten werden.

    Ob ich das nochmal anbieten werde, weiß ich nicht. Einerseits waren bei den möglichen Besichtigungen wirklich nur ganz wenige private Objekte dabei und eigentlich ist gerade das ja das spannende am Tag des offenen Denkmals, andererseits hat es mich im Anschluss an den Tag auch 3 Tage ordentlich aus dem Rennen genommen, weil es am Ende schon auch eine wirklich krasse Nummer war. Immerhin - die Stimme war nur etwas rauh, nicht ganz weg Aber: Bei den letzten beiden Führungen hatte ich dann ab und an auch richtige Aussetzer im Kopf. Respekt an die, die das regelmäßig und mit noch größeren Gruppen machen.

    Immerhin: Die, die dabei waren, waren hellauf begeistert und sind voll auf ihre Kosten gekommen, es gab keine Unfälle (was ich immer nochkaum glauben kann, weil da durchaus auch der 85jährige Besucher mit Krücken dabei war), es ging nichts zu Bruch und manch einer kann mir vielleicht sogar noch Fotos oder Unterlagen besorgen. Eine war dabei, die früher beim Finanzamt tätig war und die Schätzung des Hauses gemacht hatte wegen Grundsteuer - das war auch ulkig, dass die sich nach so langer Zeit speziell an dieses Objekt noch erinnern konnte.

    Also insgesamt schon ne tolle Sache, aber wie gesagt, manches ging mir so auf den Nerv, dass ich mir eine weitere Teilnahme wirklich gut überlegen werde.

    Reicht das als Bericht erstmal aus?


    Bilder habe ich leider keine - außer von der kleinen Ausstellung der neuen "Räucherdingens", die ich da mit gezeigt hatte.


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  • Sir Quickly
    antwortet
    Vielleicht arbeitet er gerade noch die vorletzte Besuchergruppe ab...

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  • Sorgnix
    antwortet
    DIE Frage geistert mir auch schon seit geraumer Zeit durch den Kopf ...

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  • Grubenmolch
    antwortet
    Hi Till!
    Interessehalber…
    Wie war dein Tag des offenen Denkmals?
    Gruß Grubenmolch

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