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  • oliver.bohm
    antwortet
    Draußen ist es zwar schön, aber auch draußen lauert nur Arbeit..


    Ich bewundere deinen Durchhaltewillen...


    Mit der Hälfte dessen, wäre ich wohl schon fertig....(..und wenn ich Ahnung hätte...

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Weiter im Text...

    Dieses WE habe ich gar nicht so viel geschafft - zumindest auf die Fläche betrachtet...

    Naja - es ging Samstag erstmal mit dem Besuch der Restauratorin los, die die Befunduntersuchungen macht - denn bevor ich die Decken tausche, möchte man vorher ja noch die hübschen Dekorationsmalereien erforscht und dokumentiert haben. Das ist im letzten Jahr durch die Kälte ein wenig abgestorben und muss nun dringend zu Ende geführt werden - und da wir uns gut kennen und Sie die (fast) fertige Treppe sehen wollte, ging natürlich auch ein wenig Zeit mit Quatscherei ins Land. Muss aber auch mal sein - die Gelegenheit gibt´s ja nicht so häufig

    Im Anschluß habe ich die beiden verbliebenen Holzstürze entfernt und alles drumherum, was locker war - und wie zu erwarten, war das Loch dann mal wieder relativ groß.

    Ich konnte gestern dann leider nur einen Teil zumauern, da mir der Kalk ausgegangen ist, aber es hat mir eh gereicht. Erstaunlich fand ich, dass auch an der Stelle bereits mehrfach gefrickelt wurde, denn ganz ursprünglich saß die Türöffnung offensichtlich weiter rechts, wurde später etwas nach links verlegt und von mir letztlich jetzt komplett zugemauert. Es fand sich sogar noch ein alter Anker, der darüber Aufschluss gibt, dass auch hier mal ein Türgewände aus Naturstein eingebaut gewesen sein muss...

    Nunja - es erklärt sich jedenfalls von selbst, dass das nicht ganz so einfach war, da eine Linie reinzubringen und um ehrlich zu sein: Bei den letzten Schichten war´s mir dann auch egal - hauptsache Loch endlich zu - den Rest muß dann der Putzer bringen


    Gestern besuchte mich allerdings auch ein alter Steinmetzkollege und half mir noch dabei einige Ziegel zu putzen - der Haufen ist deutlich kleiner geworden, es sind vielleicht noch so 50-80 Stück die zu putzen sind - also auch da ein Ende in Sicht

    Hab dann gleich noch das Gerüst abgebaut und den Schutt beräumt und musste dann aber auch loszischen die beiden Krähen füttern und für die morgige Baustelle vorbereiten

    Draußen ist es gerade so wunderschön und ich hänge nur im dunklen Treppenhaus ab - kein Wunder, dass ich gerade etwas deprimiert bin... Immerhin: "nur" noch die eine Türöffnung verschieben, dann ist das Geschoß soweit erstmal durch und ich kann langsam nach oben wandern...

    Viel Spaß mit den Bildern!
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Tolle Idee...

    Wenn ich die Zeit hätte, jemanden ne Woche lang zu bewirten und zu bespaßen, dann bräuchte ich vermutlich auch keinen Helfer - oder?!

    Okay, ich überspitze das gerade ein bisschen, keine Frage - aber ich glaube DAS wäre mir dann doch zu anstrengend, zumal ich ja nicht mal ein Gästezimmer geschweigedenn ein Gästebett anzubieten hätte...

    Kannst ja mal den Herrn Bohm fragen - ich glaube so gut hat der bei mir nicht gepennt damals...

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  • Lucius
    antwortet
    Die Nachbarin, die du so entzückend fandest, ist inzwischen dort, wo sie meiner Meinung nach schon seit 20 Jahren hingehört; in der Klapper...
    Ja, ich hab mich mit einigen von denen unterhalten. Ein Kanadier war so schon zum Gold schürfen in Alaska, zum Rinder hüten in Äthiopien, in Nepal, auf Neuseeland und an zich anderen Orten. Und dann halt Kulturschock bei einem Exil-Schweizer in Sachsen-Anhalt.
    Nee, es wird doch sicher Freiwillige geben, die von Till gerne lernen würden, wie herum man einen Hammer hält, und die im Gegenzug in seinem Haus 800 laufende Meter Fugen auskratzen oder Bauschutt nach Farbe, Größe und Konsistenz sortieren möchten.

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  • Sorgnix
    antwortet
    Irre Idee! Top!!

    in Anlehnung an das Motto:

    Jeden Morgen steht ein Dummer auf, DU muß ihn nur finden ...

    heißt das bei denen:

    ER wird Dich schon finden ...

    Wobei mir für Dich einfällt:

    Baust eine kleine Zuschauertribüne in die Einfahrt und nimmst Eintritt.
    Damit das Volk den anderen bei der Arbeit zuschauen kann.
    ... und ne attraktive Nachbarin lief gegenüber doch auch rum!


    Wobei ich die Grundidee von dem Laden ganz nett finde.
    Es gibt ja Urlauber, die können nicht ohne Arbeit.
    Und manche renovieren ja parallel auch erstmal das Hotelzimmer durch,
    um sich wohl zu fühlen. Da kann man auch im größeren Rahmen ...
    Ich versuche mal ein wenig zu den Kosten rauszulesen ...

    Gruß
    Jörg

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  • Lucius
    antwortet
    Also, mein (durchgeknallter) Schweizer Biobauern-Nachbar findet regelmäßig Sklaven ähhh Hilfen auf einer "Urlaub gegen Hand"-Plattform. Der hatte schon junge Leute aus aller Welt da, Kanada, Holland, Italien, Polen usw, die mal (Abenteuer-) Urlaub auf dem Bauernhof machen wollten und freudestrahlend Unkraut gezupft und Ställe ausgemistet haben .

    EDIT:
    Er findet die über workaway. Da sind die nämlich versichert.
    Komm in die globale Reise-Community, um neue Fähigkeiten zu lernen und zu lehren. Kontaktiere jetzt Gastgeber auf der ganzen Welt, triff gleichgesinnte Abenteurer und knüpfe Kontakte!

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Hehe... na ich habe prinzipiell gar nichts gegen Holzstürze - viel zu tragen haben sie ja eh nicht...nur: Das Mauerwerk ist halt über Jahre abgesoffen und die Balken sind halt stellenweise richtig hinüber (sieht man aber auf dem Bild nicht, zugegeben).

    Der ehemalige Türdurchgang wird in Zukunft nicht mehr benötigt, deswegen habe ich ja schon vor Jahren mal damit angefangen den zuzumauern - nur bin ich halt irgendwann drüber abgestorben und da ich mich jetzt eh dem TH widme, mache ich auch alles andere gleich mit.

    Das Tür verschieben muss leider im gleichen Atemzug mit geschehen, da ja die Türschwelle auf Ebene der Decke liegt - und den ganzen Aufwand mache ich ja nur, weil ich ja dieses Jahr die Decken austauschen will und später dann nicht mehr an die Stelle rankomme...

    Naja... im Moment geht mir das alles zu langsam und vor allem liegt mir gerade viel zu viel Zeug herum... Aber ich kann mir gerade keinen Container stellen lassen, da die Einfahrt voll ist und eigentlich müsste ich auch mal die Feuertonne anwerfen und ach... es bräuchte eigentlich auch mal für 1-2 Tage nen ordentlichen Helfer...

    Mal sehen..kommt Zeit, kommt Rat :-)

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  • Lucius
    antwortet
    Was hast du denn gegen Holzstürze? Hat doch 100+ Jahre gehalten?
    Und sogar dort gibt es noch Einsparpotential...
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Hachja... wieder ne Woche weg...


    Gut - zunächst mal noch Fotos von außen - die hatte ich ja letztes Mal vergessen.

    Ansonsten ist dieses WE nicht ganz so viel geworden - gestern habe ich weiter Steine rausgekloppt und das Türgewände ausgebaut, heute hab ich das alles gleich wieder ausgemauert und das Gerüst nochmal so umgebaut, dass es etwas bequemer von der Arbeitshöhe ist - hab mich heute ganz schön gequält...

    Warum ich das Türgewände ausgebaut habe? Ganz einfach: Um es in die gleiche Flucht zu stellen wie die Tür gegenüber. Ist wichtig für später... bzw. irgendwann...und überhaupt!


    Man beachte die Holzstürze und deren großzügige Auflage
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  • trilobit
    antwortet
    danke für eure tipps!
    werde es mal mit der widia methode versuchen!
    darf ruhig bisschen grober ausschauen!
    wenn ich hilfe beim bohren brauche besuche ich dich mal till!

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Das mit den Fugen ist auch n guter Tipp, stimmt! Man kann sich aber "auf die Schnelle" auch mit Keilen behelfen

    Ich hatte Glück, dass der Bereich einfach mit guten Ziegeln und gutem Mörtel ausgeführt wurde, sonst wäre das sicherlich nicht gut gegangen...

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  • Lucius
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase
    Wirklich kritisch war nur der Moment, als ich alles offen hatte um die Stürze einzusetzen und im Normalfall macht man das auch nicht so - im Normalfall würde man die Stürze Stück für Stück einsetzen - ging hier ja aber nicht, weil ich die Öffnung "verschoben" habe. Da muss man darauf vertrauen, dass die Haftkraft des Mörtels noch einigermaßen ist und die eingebundenen und abgestützten Stufen das Mauerwerk wenigstens an einem Punkt oben halten...

    Verstehe ich jetzt nicht so ganz.Hast du nicht erst von außen und dann von innen getauscht? Nein? Dann kam das auf den Bildern falsch rüber.
    Es hilft auch mehr, als man glaubt, vorher die alten, bröseligen Fugen auszukratzen und neu zu verfugen. Das gibt auch Stabilität.

    EDIT

    OK, ich hab das richtige Bild gefunden, war im falschen Beitrag unterwegs.

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Oli, das lasse ich doch nicht dauerhaft so

    Zum besseren Verständnis:

    1. Mauerwerk "brückt" - im schlimmsten Fall löst sich das pyramidenförmig, der Rest bildest dann einen "Bogen" der die Last nach links und rechts verteilt.

    2. Drittel-Regel: Bis zu einem Drittel kannst du gefahrlos rausnehmen - danach wirds dann schon kritischer

    3. Im konkreten Fall (Außenwand) sitzt ein Fenster über dem Loch - da funktioniert 1. im Zweifelsfall nicht. Aber: durch den eingemauerten Bruchzoll (die groben Seiten der Fenstergewände i.R. Mauerwerk hält erstmal die Reibung - da ich mich darauf alleine aber nie verlasse, habe ich die beiden Seitengewände gegen das Mauerwerk ausgespreizt. Das erhöht quasi die Reibung und alles bleibt oben.


    Wirklich kritisch war nur der Moment, als ich alles offen hatte um die Stürze einzusetzen und im Normalfall macht man das auch nicht so - im Normalfall würde man die Stürze Stück für Stück einsetzen - ging hier ja aber nicht, weil ich die Öffnung "verschoben" habe. Da muss man darauf vertrauen, dass die Haftkraft des Mörtels noch einigermaßen ist und die eingebundenen und abgestützten Stufen das Mauerwerk wenigstens an einem Punkt oben halten...


    JETZT zu fragen ob das alles so gut ist... NACH dem was ich da schon gemacht habe


    Ist halt alles Rotz - da lief jahrelang (vor meiner Zeit) das Wasser runter, die Steine sind nicht wirklich hart gebrannt und Frost und Bewuchs taten dann den Rest...


    Nur mal so spaßeshalber habe ich zwei Fotos aus der Anfangszeit rausgesucht - das eine zeigt den obersten Treppenlauf (ich bin aktuell noch eine Etage darunter). Der ganze Schutt ist das Gebrösel, was sich im Laufe der Zeit von der Wand gelöst hatte.
    Das zweite Bild zeigt den Schutthaufen am Hinterengang des Hauses - das ist der Schutt, der ohnehin schon von der Außenwand dort lag (inkl. einem kleinen Dach, was zwischen Kloturm und Gebäude war) plus der Schutt, den ich von der aktuellen Etage beraits aus dem Fenster geschippt hatte...

    Da ist schon mächtig was kaputt - aber so langsam bekomme ich es in den Griff..denke ich zumindest...
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  • oliver.bohm
    antwortet
    Ob das gut ist, soo viele Steine fehlen zu lassen??

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Heute war ich irgendwie fleißig - zumindest fühlte es sich so an

    Früh habe ich erstmal Sand, Kalk und Zement beim Baustoffhändler nachgefasst, dann in der Werkstatt meine Maschinen eingesammelt und die Krähen gefüttert und anschließend dann ab ins Haus - heute konnte ich ja noch Krach machen.

    Ich hab zuallererst mal damit angefangen, auf der Außenseite alle defekten Steine rauszuhauen an die ich rangekommen bin auf der Gerüstlage.

    Anschließend habe ich Innen weitergemacht - und dann lag da so viel Schutt herum, dass ich erstmal den Schutt weggeladen habe. Weil dann so schön sauber war und ich das Auto noch ausladen musste, habe ich gleich alles "für morgen" vorbereitet, also Sand hochgeschleppt, die Bindemittel hochgeschleppt und Wasservorräte angelegt. Da ich ohnehin noch einen Boden und zwei Gerüstkonsolen in der Nähe rumliegen hatte, habe ich die kurzerhand noch ins Gerüst geschraubt um außen ein wenig mehr Fläche zu haben. Im Anschluss wollte ich eigentlich noch Ziegel bergen gehen, habe aber festgestellt, dass ich an diversen Stellen im Haus noch welche gewinnen kann bzw. noch herumliegen habe (z.B. im Keller )

    Naja... und weils erst um 3 war, hab ich mir dann doch noch ne Mischung angerührt und gleich angefangen innen wieder einige Steine einzusetzen. Hat nicht für alles gereicht, aber irgendwann will man ja auch mal Feierabend machen und so weiß ich, dass ich morgen nicht den ganzen Tag im Haus verbringen muss - ein bisschen mauern und danach ab in die Werkstatt, den Montag vorbereiten - perfekt!

    Eigentlich wollte ich ja zum Geburtstag meiner Tante fahren, aber da gestern mein Auto rumgesponnen hat (Kontrolleuchte der Bremse ging an) habe ich doch abgesagt und mir die mehr als tausend Kilometer Strecke in zwei Tagen gespart - und so kann ich auch die Zeit am Haus gut nutzen. Einerseits zwar schade, weil ich die Tanteee lange nicht gesehen habe, andererseits hole ich jetzt langsam ein bisschen auf und das ist ja auch wichtig - dieses Jahr will ich ja noch die Decken austauschen und wenn es richtig gut läuft, mich auch ans Dach wagen... Mal sehen... Zeit vergeht ja manchmal ganz fix...


    Viel Spaß mit den Bildern von heute!
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