VEB Budenkombinat

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • 2augen1nase
    antwortet
    Da hat sich was überschnitten :-)

    Danke für deine Antwort Zappo!

    Nur zur Info: Das Netz was ich jetzt legen / reparieren muss hat nix mit dem Hausabwasser zu tun. Ich habe noch gar keinen Kanalanschluss, der kommt erst im Frühjahr.

    Es sammeln sich vor allem die Dachabwässer in dem System, vereinzelt scheinen aber früher auch Waschbecken / Bodeneinläufe daran angeschlossen worden zu sein.

    Das will ich so dann nicht mehr bauen.


    Allerdings will ich bei der Gelegenheit gleich auch vom Hinterhaus ein Abwasserrohr in den Keller der Villa ziehen - in der Hoffnung das später auch als Freigefälleleitung anschließen zu können. Noch ist nicht wirklich klar auf welche Höhe mein Kanal im Haus enden wird, daher würde ich den Abwasserkanal ebenfalls möglichst hoch legen und hoffe das funktioniert.

    Ich werde wohl einige Revisionsklappen einbauen müssen, dann kann ich wenigstens im Nachgang mal einfacher da ran - sollte mal was sein.

    Zwar gehe ich jetzt nicht davon aus, dass ich an die Leitung jemals ein Klo anschließen werde, aber wenn ich jetzt schon aufbuddele, kann es nicht schaden gleich ein zweites Rohr reinzulegen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • 2augen1nase
    antwortet
    Ich habe zwischenzeitlich mal mit meinem Vater telefoniert. Der ist ja Architekt. Bedeutet zwar nicht, dass er in allen Details wirklich Ahnung hat, wohl aber, dass er schon viel gesehen hat und abschätzen kann was funktioniert.

    Ich weiß nicht wann die Rohre dort verlegt wurden und wie lange das Thema dort wirklich funktionierte... Allerdings scheint das was ich dort so sehe schon irgendwie einen Sinn zu ergeben:

    Die Rohrstrecken sind verhältnismäßig kurz.
    Jedes Rohr läuft in einen Wassersammler mit Überlauf in die Zisterne - dort kann sich der Dreck sammeln ( Laub, Erde usw.)
    An den meisten Rohren ist nur ein "Wasseranfallpunkt" angeschlossen.

    Die Empfehlung meines Vaters geht auch wieder in Richtung 100er Rohr, da er meint, bei größeren Durchmessern ist die Gefahr höher, dass die Rohre verstopfen - zumindest wenn die Durchflussmenge zu gering ist, was bei Einzelanschluss ja zu erwarten ist.

    Er meinte weiterhin, ich solle im Standrohr eine Klappe einbauen um das Wasser zur Not umleiten zu können. Wäre das Rohr im Boden also tatsächlich mal gefroren, dann habe ich damit immer noch einen Notablauf, der verhindert, dass sich das gesamte Regenrohr mit Wasser füllt und durch Frost dann platzt.

    Zu den Steinzeugrohren meinte er, dass das zwar sehr haltbare Rohre sind, allerdings neigen die wohl gerne zu Verstopfungen, da der Bereich der Muffen früher oft nicht abgedichtet wurde. Ich konnte weder Asphaltschnur, noch Mörtel, noch eine Gummidichtung bisher erkennen und die Rohre die ich bisher rausgenommen habe, waren alle im Muffenbereich geschädigt. Das führe ich allerdings eher auf den Wurzeldruck zurück.

    Der Hof wurde ja irgendwann mal mit ca. 10cm Splitt aufgefüllt, darauf bildete sich ja der krasse Wurzelteppich / Baumbewuchs. Wenn ich den Hof mal neu pflastere, würde ich das Niveau auch wieder etwas anheben, mehr als 10 cm gehen aber nicht, da ich sonst Probleme mit den Türen bekomme.

    Alternativ könnte ich im Hof eine zweite Zisterne installieren mit einem Überlauf in die alte Zisterne. Obs das dann aber bringt und ob sich der Aufwand lohnt? Ich glaube es kaum...

    Ich wüsste auch gar nicht wohin ich die Erdmassen packen soll - ist der Wahnsinn was da bis jetzt schon nur durch den kleinen Graben liegt...

    Gestern habe ich aufgrund des Regenwetters Innen mal freigeschachtet. Nach 50 cm kommt steinharter, verdichteter und furztrockener Lehm. Bin mal gespannt wie lange ich brauche, bis ich da durch bin. Will halt ungern den Boden noch größer aufreissen als jetzt, von daher komme ich mit der Hacke als Werkzeug nicht weiter. Ich denke ich werde mal mit meinem Erdbohrer einen Versuch wagen und wenn das nicht klappt, muss wohl der Boschhammer ran. Ich hoffe mit dem Erdbohrer wird das was, denn damit bekäme ich den Dreck auch gut aus dem Loch raus.

    Bilder folgen irgendwann mal.

    Eine Frage:

    Ich würde wenn, dann gerne wieder so einen Abwassersammler vor die Zisterne schalten. Das macht aufgrund des hohen Laubanfalls bei mir echt Sinn. Nun ist der jetzige Schacht aber gemauert und kaputt, gibts sowas auch aus Beton / Kunststoff als Fertigware?


    Liebe Grüße,

    Till

    Einen Kommentar schreiben:


  • Zappo
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase

    Was denkt ihr? Ein neues Rohr ist wohl eh von Nöten und könnte man mit einem größeren Durchmesser da was gewinnen? Tiefer legen geht ja schlecht, die Anschlusspunkte für die Zisterne sind ja fix. Wenns frostig ist, hat man ja eher selten mit Regen zu tun und mein Gedanke wäre halt, dass bei nem 160er Rohrdurchmesser vielleicht auch genug Raum ist für eventuelle Eisbildung. Wichtig ist ja nur, dass das Wasser immer abfließen kann, wenn da mal ein bisschen Eis drin ist, würde mich das nicht stören.

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich meine: Früher muss das ja auch mal funktioniert haben.
    Miene Erfahrung ist, richtig verlegte Tonrohre gehen - abgesehen von mechanische Überbelastung durch Überfahren oder Setzungen des Gebäudes - selten kaputt. Das Einwurzelproblem hast Du aber da immer. Wenn das in der Nähe von "grün" sein soll und bleiben soll, dann lieber austauschen.

    Und die Rohrgröße muß zum erwarteten Wasserdurchfluß passen - ein zu großer Querschnitt ist da nicht von Vorteil, sondern eher von Nachteil.

    Und das mit dem Zufrieren: Im Straßenkanal ist es "warm". Durch die Tiefe und durch das Abführen von Duschwasser o.ä. Diese Wärme steigt auch bis zu Deiner Leitung und hält die mit gewisser Wahrscheinlichkeit auch eisfrei, wenn der Boden ETWAS tiefer gefroren ist. Da hast Du nen "Puffer".

    Wenn Du allein auf weiter Flur an der Leitung hängst oder aussenrum nur tote Häuser, ist der Effekt natürlich nicht so groß. Anscheinend hat das aber früher funktioniert - warum sollte es das heute nicht mehr tun?

    Gruß Zappo

    Einen Kommentar schreiben:


  • fleischsalat
    antwortet
    Die Wurzeln in der Nähe des Rohres müssten dann aber weg und das Rohr mit Vlies sichern. Haben hier auch so ein Problem gehabt- Alle paar jahre waren wieder Wurzeln in das Rohr gewachsen.
    Am Ende haben wir es rausgerissen, den Graben tiefergelegt und Kunststoffrohr in einer Schutzschicht verlegt.
    Seitdem ist Ruhe

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sorgnix
    antwortet
    ... ich habe hier noch ein paar BW-Kreuzhacken liegen. NEU - unbenutzt!
    Kannste haben.
    Sind mir zu schwer ...


    Die Rohre?
    Tja, früher hat es ja auch funktioniert.
    So regelmäßig und hart sind die Winter in Chemnitz nicht??
    Keine Ahnung - könnte man ja mal recherchieren.

    Größerer Durchmesser?
    ... friert genauso zu wie der kleine. Wird meiner Meinung nach nicht helfen.
    Größerer Durchmesser hat dazu noch den Makel, das die Fliesrinne ja auch dem
    gleichen Niveau wie beim dünneren liegt - der größere Durchmesser am Ende aber
    noch weniger Überdeckung hat, sprich, vielleicht noch früher einfriert ...


    Die Frage ist eher, SIND die Rohre, die ja nun schon ewig dort liegen,
    überhaupt schon mal kaputtgefroren??
    Wenn nicht, warum sollten sie in Zukunft??
    Wie sehen die Stellen aus, wo die Wurzeln rein sind, wo Erdreich eingespült wurde?
    Sind das Frostsprengungen?? Oder sind die Wurzeln zu den Muffen rein und haben
    dann die Rohre auseinandergedrückt?


    Wenn man die Rohre nicht tiefer legen kann, trotzdem Frostsicherheit will, muß man
    das Gelände drüber eben auffüllen ...
    Ansonsten gibt es ja noch sowas wie Rohrheizungen.
    Liegen als Schleife ja z.B. auch in Dachrinnen.


    Meine Diagnose aus der Ferne: Altes System sanieren/wiederbeleben.


    Gruß
    Jörg

    Einen Kommentar schreiben:


  • 2augen1nase
    antwortet
    Schaufel putt...

    Heute hatte ich keinen so guten Tag wie sonst... superspät losgekommen, dann kam Sven noch zu Besuch (was cool war ) und anschließend blieben noch ein paar Stunden um weiter zu buddeln...


    Kaum fing ich an zu buddeln, kam plötzlich die Abwasserleitung zum Vorschein - wie aus dem Nichts. Ein Glück hab ich die nicht zerdeppert...


    Ich buddelte also weiter, bis in die Ecke wo sich Wasserleitung, Abwasserohr und noch eine dicke Wurzel kreuzten. Dort wars dann sehr mühsam weiterzugraben, denn ich wollte ja nix kaputt machen.

    Ich hatte die Hoffnung, dass nur der Rohrbogen zugesetzt war und ich die Dachentwässerung vielleicht wieder anschließen könnte - war aber ein Satz mit X. Selbst als ich das Y-Stück plus noch einen weiteren Meter herausgenommen habe, hat sich herausgestellt, dass das gesamte Rohr gefüllt ist mir Erde und Wurzelwerk.

    Erstaunlicherweise habe ich keinerlei Abdichtung gefunden, wurden die Steinzeugrohre wirklich nur lose ineinandergesteckt?

    Aufgrund des Regens war meine schöne Grube ganz schön aufgeweicht heute. Da ich jetzt aber bis in die Ecke freigeschachtet habe und oben der Fallrohrstutzen von der Rinne direkt über dem Loch hängt, muss ich da was unternehmen.

    Die Rohre vom Hinterhof münden alle in einen gemauerten Schacht. Dieser ist wahrscheinlich dazu gedacht Dreck zu sammeln und hat einen Überlauf in Richtung Zisterne. Ob da noch was offen ist: keine Ahnung. Ich bin aber guter Dinge, denn zumindest vom Schacht aus sieht das Rohr frei aus.

    Die Rohre liegen allesamt sehr flach in der Erde, vielleicht gerade mal mit 20 cm Überdeckung. Dass das nicht ausreicht bei Bodenfrost ist mir klar, allerdings läuft da nur Regenwasser durch - sonst nix.

    Was denkt ihr? Ein neues Rohr ist wohl eh von Nöten und könnte man mit einem größeren Durchmesser da was gewinnen? Tiefer legen geht ja schlecht, die Anschlusspunkte für die Zisterne sind ja fix. Wenns frostig ist, hat man ja eher selten mit Regen zu tun und mein Gedanke wäre halt, dass bei nem 160er Rohrdurchmesser vielleicht auch genug Raum ist für eventuelle Eisbildung. Wichtig ist ja nur, dass das Wasser immer abfließen kann, wenn da mal ein bisschen Eis drin ist, würde mich das nicht stören.

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich meine: Früher muss das ja auch mal funktioniert haben.

    Und: Irgendwann werde ich das Niveau des Hofes eh ein wenig anheben.

    Fragen über Fragen... Lohnt ein extra Beitrag im Bauforum?

    Achja: heute hat dann gegen Ende die Schippe die Hufe hoch gemacht. Der Kreuzhackenstiel ist leider auch kaputt... taugt irgendwie alles nix mehr...


    Liebe Grüße,


    Till
    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • Michael aus G
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase
    Das mit dem Graben hat am Ende richtig Spaß gemacht.
    Denk dran, wer eine Gru... ähm... Graben gräbt, fällt meist selbst hinein.

    Einen Kommentar schreiben:


  • 2augen1nase
    antwortet
    Ihr dürft das nicht so negativ sehen... Schaut mal, in einigen Jahrzehnten wird ein Jungspund viel Freude daran haben die alten Häuser auszupacken

    Heute habe ich leider nicht ganz so viel geschafft, da ich noch andere Dinge erledigen musste...


    Aber immerhin, ich habe den restlichen Bauschutt von gestern weggefahren und im Anschluss hats mich gejuckt und da hab ich noch 2 Stündchen an der Leitungstrasse weitergegraben.

    Gefunden habe ich in dem Graben nur ein Wasserrohr. Ich frage mich wo der Strom fürs Hinterhaus herkam, da habe ich bislang keine vernünftige Zuleitung gefunden. Da dort mal ein Produktionsbetrieb drin saß, kann ich mir nicht vorstellen, dass der mit der kleinen Alu-Freileitung zurechtkam - zumal diese vom Nachbargrundstück durch das Hinterhaus in das Obergeschoß der Villa verlief - total verrückt...

    Das mit dem Graben hat am Ende richtig Spaß gemacht. Ich glaube vom Grabenbau kommt sicherlich auch der Spruch "Aller Anfang ist schwer" - denn kaum hat man mal ein klein wenig Platz im Graben, kann man durchmetern.

    Die Wasserleitung liegt übrigens auf 60 cm Tiefe. Ich bin mal gespannt, was unter dem Sandbett zum Vorschein kommt, ich müsste ja noch mindestens 20 cm tiefer - oder noch mehr?


    @Sven: Es wird mal Zeit, dass du mit der Sonde vorbeikommst. Erstens könnte man damit sicherlich alte Leitungen finden, zweitens würd ich gerne wissen ob da irgendwo ein Schatz verbuddelt ist
    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • ogrikaze
    antwortet
    Bei uns um die Ecke auch, altes Stellwerk günstig von der Bahn geschnappt. Eine wunderschöner Klinkerbau und top in Schuss.
    Jetzt gedämmt und das als Schreibtischtäter auch noch selber gemacht. Weinrot gepinselt...schaut furchtbar aus

    Einen Kommentar schreiben:


  • Frank Enstein
    antwortet
    Dies Unsitte alles zu verputzen, am schlimmestn noch bei Klinkerbauten. In der Nachbarstadt hat einer ein schönes alten Pfarrgebäude gekauft und als erste Amtshandlung Styropordämmung drangebastelt---über die völlig intakten Backsteine! Frevel!

    Einen Kommentar schreiben:


  • 2augen1nase
    antwortet
    Heute habe ich mal den Schutt von der eingerissenen Wand beräumt und noch eine alte Heizungsleitung weggebaut und damit ist wieder ein Raum LEER

    Im Anschluss hab ich noch ein bisschen Laub zusammengekehrt und mich dann daran gemacht, die Hofseite der Villa im EG Bereich vom Putz zu befreien - zumindest einen Teil davon. Dort wo jetzt noch der IBC und die Schwengelpumpe steht mache ich den Putz erst weg, wenn ich die Baustelle winterfest mache.

    Schönerweise habe ich im Anschlussbereich des Kloanbaus noch ein Stückchen Gesims im Originalzustand gefunden - damit habe ich also auch die einstige Profilierung wieder und kann das Gesims originalgetreu wiederherstellen.

    Fund des Tages quasi...

    So befreit wirkt die Rückseite gar nicht mehr so bedrohlich und das Haus wird auch immer schöner. Leider hat der Putz der darunterliegenden Natursteinfassade nicht so gut getan - oder wohl vielmehr das Wasser unter dem Putz... Zumindest die unteren Reihen der Steine sind oberflächlich sehr mürbe, da wird es tüchtig Arbeit geben

    Heute bekam ich auch gleich von zwei Kollegen Besuch, was mich auch sehr gefreut hat. Beide waren relativ am Anfang mal da zum Anschauen und waren erstaunt was so zum Vorschein kommt und wie sich das Ganze entwickelt.

    Kalt wirds aber langsam... das ist nicht so schön...
    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • Caddy-MVP
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase
    Ich hatte ne eher wildromantische Vorstellung:

    Ein alter Mann hat sich das mit letzter Kraft dahingepflastert um sich dort ne schöne Bank hinzustellen und in der Sonne sitzend lächelnd und kopfschüttelnd den täglichen Wahnsinn zu beobachten....
    Das war auch mein erster Gedanke.

    Einen Kommentar schreiben:


  • 2augen1nase
    antwortet
    @Lucius:

    DAS könnte tatsächlich eine plausible Erklärung sein, danke dafür!

    Zwar wurden nich nur hinter den Fenstern die Kohlen gelagert, aber eben auch.

    Ich hatte ne eher wildromantische Vorstellung:

    Ein alter Mann hat sich das mit letzter Kraft dahingepflastert um sich dort ne schöne Bank hinzustellen und in der Sonne sitzend lächelnd und kopfschüttelnd den täglichen Wahnsinn zu beobachten....

    Einen Kommentar schreiben:


  • samson
    antwortet
    Wobei ich das tägliche schleppen von 4-6 Eimern in den dritten Stock lästiger fand. Vorallem weil meine Schwester nie helfen musste.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lucius
    antwortet
    Ich kenns nur lose, per Multicar 1 Tonne vors Kellerfenster. Rate mal, wer dann immer schippen mußte...

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...