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  • 2augen1nase
    antwortet
    Quatsch mit Soße...

    Nix Recycling - das ist ein originaler Befund der Brüstung im Eingangsbereich - leider nur noch eine Hälfte erhalten und ziemlich übel zugerichtet...

    Neogotische Villa macht ja nur Sinn mit neogotischen Details, oder etwa nicht?

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  • oliver.bohm
    antwortet
    Recycling von alten Baumaterial?

    Das war doch bestimmt zu geputzt?

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  • 2augen1nase
    antwortet
    @Uwe:

    Ganz "einfach": Ich habe mir zwei Holzböcke hingestellt um höher zu stehen, darauf zwei Bretter und darauf einen großen KS-Stein. Den Sturz von unten dann erstmal auf diese Ebene gewuchtet, anschließend hochkant auf en KS-Stein gestellt und einseitig am Auflager angelehnt. Anschließend hab ich den Sturz dann vom KS Stein hochgewuchtet auf das andere Auflager, dann weggerückt, Mörtel aufs Auflager und Seite für Seite auf das Mörtelbett gehoben.

    Beim zweiten Sturz musste ich das Mörtelbett vorher machen (da kein Platz mehr) und hab den direkt reingehoben, also wie vorher, aber eben mit Mörtel.

    Den kleineren Sturz innen, unter dem Treppenpodest, habe ich einfach so reingehoben.


    @Oli: Früher war das "Scheißhaus" rechts neben dem Treppenhaus angebaut. Als die Villa dann 1884 in Richtung Garten / Hinterhof erweitert wurde, kam das an die heutige Stelle. Ich vermute an der Stelle ein Fenster, was aber auch nicht wirklich einen Sinn ergibt, da sich das Fenster mit der Treppe geschnitten hätte. Also so ganz blicke ich bei den vielen Umbauten auch nicht durch, ich glaube aber kaum, dass das Treppenhaus selbst mal verändert wurde.

    Vielleicht gab es ein Zwischenstadium, also einen einfachen Anbau an den linken Urprungsbau und anschließend dann den Umbau zum Treppenhaus. Es sind auf jeden Fall zwei verschiedene Steinformate, am Ursprungsbau tendiert es eher Richtung Klosterformat, der Rest ist Reichsformat.

    Ich habe auch im Treppenhaus alte Fenstergewände entdeckt, die nur Sinn machen, wenn das Treppenhaus weg wäre. Ist schon eine spannende Baugeschichte...

    Im Anhang mal noch ein kürzlich entdecktes Detail was beim Putz abschlagen zum Vorschein kam.
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  • oliver.bohm
    antwortet


    Oberhalb erkenne einen Bogen..? Was da mal eine größere Tür?

    Oder kamen , als mehr Geld da waren, die Steingewände später rein?

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  • U.R.
    antwortet
    Moin,
    1. Hut ab, du knabberst dich aber auch wirklich durch den Bau!

    2. .....wie hast du den Sturz allein auf seinen Platz befördert?

    3. Gruß vom Uwe

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Lange nicht gezuckt

    - und doch fleißig gewesen....

    Frei nach dem Motto: "Dem Mutigen gehört die Welt" habe ich mich am Wochenende mal meinem Türsturzproblem gewidmet - und hätte ich geahnt was da auf mich zukommt, glaubt mir - ich hätte das Thema weiter vor mir hergeschoben.

    Leider hab ich den Thread nicht mehr gefunden in dem wir über die Ausführung diskutiert haben, daher hänge ich das jetzt an diesen Thread an.

    Eindrucksvoll zeigt sich auch an meinem Bau, dass Zementputz nicht wirklich gut im Altbau funktioniert - schon gar nicht, wenn Feuchtigkeit, Frost und saugende Baumaterialien im Spiel sind. - und nein: Ich habe da nicht wie ein Bekloppter mit dem großen Abbruchhammer gewerkelt, die Steine waren durchgehend zerfroren.

    Schon beim Abklopfen der Zementschwarte kam mir die erste Eisenbahnschiene entgegen - und ich war zu langsam um diese noch rechtzeitig aufzufangen, aber schnell genug um die nicht abzubekommen. Es war echt heikel.

    Besonders spannend war es, mit 3 verschiedenen Ziegelgrößen in einen mehrfach schon gestörten Mauerwerksverband irgendwie Ordnung bringen zu wollen - und auch wenn die Maurerei wirklich beschissen aussieht, so hab ich dieses Ziel doch für die herrschenden Verhältnisse ganz gut erreicht.

    Und ja: Es ist natürlich grenzwertig irgendwann ALLE Stürze raus zu haben - aber mir blieb keine andere Wahl - die Auflager waren so dermaßen kaputt und die Örtlichkeit so beengt, es ging wirklich nicht anders.

    Geschwitzt hab ich allerdings nicht nur deswegen, auch das reinwuchten der großen Stürze war echt nicht einfach - ich war ja alleine.

    So eine Aktion brauche ich so schnell nicht wieder, andererseits bin ich gerade total happy, dass ich das Projekt nun erstmal abhaken kann.


    Noch was zur Erläuterung der Ausgestaltung:

    Ich möchte in Zukunft wieder ein steinernes Türgewände an der Stelle einbauen, links wird das Gewände frei stehen und den Anschlag für die Tür bilden, rechts kommt das Seitengewände in die aufgelassene Aussparung und da der Sturz aus Naturstein ja auch noch seinen Platz finden muss, sind hier auch die Stürze höher gesetzt. Mal sehen, wann ich dazu komme das Gewände dafür herzustellen.


    Das ist nicht das einzige, was in letzter Zeit dort passiert ist, aber ich komme aktuell wirklich nicht mehr dazu jeden Schritt zu dokumentieren. Wenn es mal etwas ruhiger bei mir wird, schreibe ich sicher öfter wieder zu dem Thema.


    Übrigens: Dachsanierung ist für dieses Jahr leider vom Tisch. Rechne ich alle Angebote zusammen, komme ich bei 60.000€ raus und das ist mir für 170m" Dachsanierung einerseits zu teuer, andererseits hab ich das Geld nicht zur Verfügung - das nur als Info am Rande.


    Nun viel Spaß mit den Bildern
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Achso... Für den Einbau muss man sich übrigens dann nicht mehr durch zu niedrige Türen quälen, dafür habe ich Samstag schon gesorgt...


    ...und bevor einer mäkelt: Über der Wand steht genau nix, und an der Stelle des Durchbruchs war ein Türgewände eingebaut, darüber nur eine Schicht Ziegel, darüber dann ein waagerechter Schornsteinzug der dann ebenfalls nur mit wenigen Ziegeln bis UK Decke übermauert war. Der Schornstein dessen Rest man noch in der Wand sieht, fiel mir nahezu entgegen, alles nur noch Krümelkuchen...

    Und: Die Decke wurde trotzdem richtig gut abgesteift -wird ja irgendwann mal zumindest kurze Zeit bissl Last tragen müssen...
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Sodele....

    Die Tiefbauarbeiten sind anscheinend beendet, mein Garten ruiniert wie nie zuvor und ich schätze mal, dass die Straßensperrung inkl. Ampelregelung morgen auch weg sein wird, denn heute wurde noch der Asphalt komplettiert und damit sind die Leute wohl fertig.

    Eigentlich schade, dass es dann doch so schnell ging, wollten den netten Bauleuten eigentlich noch ein letztes Mal nen Kaffee ausgeben - aber die mussten ganz fix weg zur nächsten Baustelle.

    Gleichzeitig habe ich heute den ersten großen Schub Baumaterial von der Firma abholen und mir liefern lassen. Hauptsächlich Pflastersteine - aber eben auch die großen Teile des Tresorraumes

    Die Tür ging total unproblematisch ins Haus rein, wir mussten nur den Portalkran mehrfach umsetzen. Mit den großen Stahlplatten sah das aber ein klein wenig anders aus - und das Kunststück muss uns erstmal einer nach machen: 1,90 breite Stahlplatten durch eine 1,88m hohe Tür durchbugsieren, mit dem zusätzlichen Schwierigkeitsgrad einer ca. 15cm Höhendifferenz zwischen Herrenzimmer und Flur plus einer Türschwelle von knapp 3cm Höhe...

    Es war einfach nur geil und ich schwöre: im nächsten Leben suche ich mir definitiv ein anderes Hobby


    Zugegeben: ein dritter Mann wäre nicht verkehrt gewesen, aber zu zweit gings dann auch.

    Ja... und wäre noch ein vierter Mann am Start gewesen, so gäbe es auch mehr Bilder.

    Wie dem auch sei, die Teile sind jetzt erstmal im Haus und der Rest wird irgendwann mal - dann aber in aller Ruhe und definitiv mit 4 Mann, denn der Aufbau wird sicherlich nicht weniger anstrengend...
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  • Sorgnix
    antwortet
    Nein.
    War nur das "Auge".
    die Vorschriften für Mindestgrabenbreiten je nach Leitungspaket ist ja eingehalten


    Sand? Nun, könnte sicher besser sein - ist ja aber noch nicht fertig ...
    Warnband? ... kommt ja erst oben drauf


    Gruß
    Jörg

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ja, solche Angsthasen kenne ich auch

    Um ehrlich zu sein: Der konnte das vor Ort ja nicht sehen / beurteilen, kam ja erst zutage als ich die Decke aufgemacht habe. War ja aber gleich gut so, so konnte ich das ja abstützen.

    Und: hält ja immerhin schon seit fast 100 Jahren - erstaunlicherweise

    Zu den Rohrleitungen:

    Ursprünglich wollten die die Leitungen schießen, was aber durch den Fels wohl dann doch nicht ging. Daher haben die dann doch nen Graben gebuddelt, dabei meinen Rhododendron rausgerupft und um mit dem Bagger wieder rausfahren zu können wieder einen Teil zugekippt.

    Sind zwei alte Hasen, denke das haut schon alles hin was die basteln.

    Was hättest du denn zu meckern? Kein Warnband? Nicht eingesandet?

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  • Sorgnix
    antwortet



    ... also ich kenne Statiker, die hätten Dir die Bude ob dieser Dachkonstruktion sofort gesperrt
    Hängewerk ist gut und schön - aber die Sache mit dem Lufthaken hat sich nie so richtig durchgesetzt ... ( )
    (Bild 4-7, Beitrag 411)


    Um die eine oder andere Stütze wirst Du wohl nicht drumrumkommen




    Und etwas ketzerisch:
    ... bei uns im Westen, da werden Leitungen im Boden (meist) etwas anders verlegt ...
    SO sieht das häufig im Bereich des privat gebastelten Teils des Grabens an der eigenen Hauswand aus. (Bild 3 + 4, Beitrag 412)


    => Technisch aber O.K.!




    Gruß
    Jörg

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  • 2augen1nase
    antwortet
    .... vorerst Ende

    ...zumindest am Ende meiner Kräfte

    Wie gesagt, aktuell läuft alles parallel: Der Umzug, meine beiden Werkstattbaustellen, die Aufträge UND: Die Hausanschlüsse

    Die beiden Jungs die das alles aufbaggern und umgraben sind supercool drauf, richtig entspannte und nette Bauleute, absolut vorbildlich

    Der Stutzenanschluss (Kanal) liegt schon, das Setzen eines Abwasserschachtes war mir von der Firma leider zu teuer, da hatte ich erheblich günstigere Angebote und das kommt dann eben wann anders, vielleicht auch gleich im Zuge der Rohreinführung ins Haus.

    Zusätzlich wurde / wird noch Gas und Wasser gelegt, Gas ist bereits angeschlossen, für Wasser müssen die Jungs erst noch die ganze Straße aufmachen - aktuell ein richtiger Spaß für alle die an der Ampelregelung verzweifeln. Die alten Hausanschlüsse wurden netterweise auch gleich mit zurückgebaut, insbesondere der alte Stromanschluss, der angeblich tot sein sollte, aber ich hab mich da nicht rangetraut.

    Anbei ein paar Impressionen... große Buddellöcher halt, fürs Forum eigentlich zu langweilig, für mich aber spannend was da so zu Tage tritt.

    Leider konnten die die Leitungen doch nicht schießen und ich habe die Befürchung, dass der etwas ruppig ausgepflanzte Rhododendron das leider nicht überleben wird - und das trotz Hinweis... Naja, Kollateralschäden halt


    Tja... Jetzt seid ihr mal wieder auf dem aktuellen Stand. Wie gesagt, dadurch dass aktuell ALLES parallel läuft, bin ich nur noch am rotieren - was nicht geil ist. Aber es ist ja ein Ende absehbar, oder besser gesagt: ein Etappenziel. Am WE wird es noch ein wenig stressig, weil ich die letzten Räumarbeiten machen muss, da am Montag dann der LKW kommt der Baumaterial von meiner aktuellen Firma in mein BV bringt. Hauptsächlich Pflaster- und Mauersteine - aber dann wird in der Firma mal wieder Platz, denn dort habe ich relativ viel zugeräumt gerade.... Umzugschaos ohne Ende...

    Das Angebot mit dem Zimmerer ist weitestgehend geklärt, nur der Dachdecker kam verständlicherweise noch nicht dazu mir ein Angebot zu schreiben, da der eine ganze Menge Sturmschäden zu beseitigen hat und auch sonst nur am rotieren ist. Bin da aber zuversichtlich, dass das alles noch klappt - nach dem Umzug

    Einen Sturmschaden habe ich auch zu beklagen: ein Ahorn hat nen mächtig dicken Ast abgeworfen und ich hatte richtig Glück, dass es kein Auto erwischt hat. Der einzige Baum, in dem der Baumpfleger nicht drin war, da der einzig gefährdete Ast vor seinem Termin von selbst runtergefallen war. Alle anderen Bäume haben dank Baumpflege den Sturm sehr gut überstanden.


    So. Fertig jetzt - ich muss noch in die Wanne
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Weiter gehts....

    Nun wirds etwas komplizierter - und statisch vor allem höchst interessant

    Nun, neulich hat es ja auch mal mit dem Besuch meines befreundeten Statikers geklappt und vornehmlich wollte ich von ihm wissen, ob ich die dünnen Trennwände im OG der Villa bedenkenlos entfernen kann - was kein Problem war. (hochkant gemauerte Ziegel und zwischendrin 2 7x7cm Kanthölzer...)

    Hintergrund ist ja der geplante Einbau des Tresorraums (irgendwann mal) und zu dem Zweck will ich die Decke entlasten. Im EG will ich ein Türgewände ausbauen um Platz für die Tresortür zu schaffen und zur Sicherheit die Decke absteifen - auch weil ich eventuell durch die Decke hindurch die Tür montieren muss (also wieder mit Loch durch die Decke für den Kettenzug). Da war es mir lieber, wenn der Zinnober oben gleich mit weggeräumt ist.

    Zweiter Hintergrund ist: um die Tür anliefern zu können und auch ins Haus zu bekommen, brauche ich vornedran Platz. Dummerweise stand dort ein fast leerer Container und den wollte ich nicht mit Luft gefüllt abholen lassen. Also habe ich vorletzte Woche Samstags die Wände eingerissen und Sonntags mit starken Kopf- u. Rückenschmerzen Ziegel geputzt - was sehr zäh war, aber nötig. Montags habe ich dann gleich noch die Decke des OG rausgerissen - ich war ja eh gerade dabei

    Da kam dann eine aus meiner Sicht absolut hanebüchene Konstruktion zu Tage, die aber scheinbar seit 1920 /25 funktioniert hat: Da der Kniestock damals ja erhöht wurde um mehr Wohnraum zu schaffen, haben die kurzerhand die Dachsparren abgeschnitten und den Dachstuhl an zwei scheinbar durchgehenden Balken aufgehängt - die Metallklammern sind gut zu sehen. Auf der einen Seite ist das nicht das Problem, weil der Balken dort nach ca. 5m wieder auf einer tragenden Wand aufliegt - auf der anderen Seite hängt die Konstruktion aber über 10m quasi "frei". Man hat zwar noch flachgelegte neue Balken von Aussenwand zu Aussenwand gelegt, aber ob die so viel ausmachen? Nun, gehalten hat es, vertraut habe ich der Sache aber nicht und daher am Mittwoch entsprechend mit Dokastützen nach unten abgesteift. Da der Dachstuhl ziemlich angefressen ist und im Zuge des Umbaus sowieso irgendwann rausfliegen muss, mache ich mir darüber aber keine weiteren Gedanken.

    Der Zimmermann war gestern nochmal da wegen den anderen Dachstühlen und dem zeigte ich das auch gleich - der hat sich gefreut ob der total verbastelten Situation

    Nun ein paar Eindrücke - das Vorher habe ich hier ja nie gezeigt, man kann es aber anhand der Kanthölzer im Boden erahnen.

    Achso: Bei der ganzen Aktion habe ich auch gleich den Putz abgenommen und dabei das mittlere Fenster ein Stück freigelegt, denn ursprünglich gab es nur das und die Ziegel lagen locker drin (der Putz hats gehalten) also habe ich die Gelegenheit genutzt und nachgesehen ob das Gewände noch drin steckt, was es tut

    Noch einen Satz an die KABELDIEBE: Die Lampe wurde über ein Aggregat betrieben - und nein, das lasse ich dort nicht stehen
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Aiiiiii....

    .... ist das lange her, dass ich was geschrieben habe...

    Nun aber mal ein kurzer Abriss der letzten Wochen:

    Vornehmlich bin ich den Winter über ja damit beschäftigt gewesen, mein ganzes Bergelager an Steinen durchzusortieren und dabei habe ich auch jede Menge Steine für die Villa aufgeschnitten und auch bearbeitet, wobei da bei den wirklich wichtigen Teilen erst der Anfang gemacht wurde. Die ersten Bilder zeigen die Herstellung eines Profilstücks. Die Gurtgesimse am Hinterhaus wurden ja schändlicherweise abgespitzt und werden mithilfe dieser Vierungen dann wieder vorgeblendet. Da bin ich aber wirklich erst am Anfang - und ich habe noch einige Meter zu kloppen....

    Ansonsten habe ich m3-weise Platten geschnitten und zum größten Teil auch scharriert. Die werden sicherlich benötigt, aber ich habe die eher auf Halde prouziert - braucht man immer mal
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Naja, ganz so auch nicht, aber wir sind natürlich am Fuße des Erzgebirges und generell hier in der Region sehr "steinreich".

    Es gibt auch im Umkreis richtig schöne Gesteine, nur leider werden die immer seltener abgebaut oder zu Werksteinen verarbeitet.

    Erst kürzlich hat ein Steinbruch in der Lausitz die Werksteinproduktion eingestellt - die machen jetzt nur noch Schotter. Der Grund: zu viele kaufen billig in Polen ein... wirklich schade drum, denn die hatten einen ganz feinkörnigen Lausitzer Granit. Habe ich neben dem Soraer auch auf dem Brühl viel verbaut (Sockel, Treppen)

    In Saalburg gibtsMarmore, die den italienischen in nichts nachstehen - meines Wissens nach wurde der sogar im Empire State Bulding verbaut.

    Naja... die hiesigen Gesteine werden leider immer weniger. Ist halt billiger in China oder Brasilien Steine von Kindern abbauen / bearbeiten zu lassen, diese um die halbe Welt zu schippern und per LKW durch Europa zu kutschieren als im Steinbruch um die Ecke einzukaufen

    Wobei ich felsenfest davon überzeugt bin, dass in Zukunft ganze Gebäude wieder aus Naturstein errichtet werden - einfach weil man erheblich weniger Energie braucht, man kaum CO2 ausstößt und die meisten Natursteine sogar höhere Festigkeiten haben als die heute üblichen Baustoffe.

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