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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ja - wenn der Austausch so einfach wäre...

    Tatsächlich sind die Rohre so verbaut, dass man sie nicht komplett herausziehen kann - die sind dagegen gesichert. Damit ist auch der direkte Austausch von Teilen immer schwierig - und verzinktes Zeug schweißen, damit hab ich keine gute Erfahrungen gemacht - selbst wenn ich die Zinkschicht weggeflext habe.

    Von welchem Hersteller meine Stützen sind, weiß ich nicht. Ich habe die mal gebraucht von privat gekauft (und zwar in Größenordnung mit Doka Trägern, Gabelköpfen und einigen Dreibeinen). Ich weiß nur, dass es die "schwere" und größtenteils leider auch die "lange" Ausführung ist - was die Dinger unhandlich und oft nicht verwendbar macht.

    An meinen Stützen sind teilweise solche verschraubten Gewindeteile dran - und das ist sicher ein Reparaturteil - habs aber bisher noch nirgends gefunden. An der Stütze mit dem Edelstahlstab ist so ein Ding auch zu sehen meine ich... Eine der beiden Stützen hab ich jedenfalls mit sowas repariert.

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  • Sorgnix
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase
    Übrigens: Wenn du eine Adresse für Ersatzteile für Baustützen hast, ...


    Nee, sorry. Da hab ich nix.
    ... ich kenn aus den Katalogen nur die Bolzen oder eben G-Haken als Ersatzteil, weil die
    eben auch immer Hauptsächlich wegkommen.
    Gewindemuffen hab ich noch nicht gesehen. Genauso wenig halt auch Kopf- und Fußplatten, Rohre etc.
    Sobald sowas fehlt, ist das wohl ein Grund für den Komplettkauf ....

    Gib mir das Maß, Stützenhersteller oder Tragkraft, und ich halte die Augen offen.
    Hier landet sowas regelmäßig im Container ...
    Im letzten halben Jahr hab ich mind. 5 Stützen im Container liegen sehen.
    Einmal 3 am Stück - mußten wg. einer Unterfangungs-/Sicherungsmaßnahme ca. 1 m hoch
    einbetoniert werden. Wurden dann abgeflext - und wanderten in den Container.

    Scheinbar hat keine Baufirma heute mehr ne Schlosserei, wo man die Dinger mal eben wieder
    auf Länge bringt und ne neue Fußplatte anschweißt.
    kurze Stützen in NEU werden dann eben lieber für ca. 50,-- das Stück gekauft oder teuer gemietet ...


    Man kann die natürlich dann auch retten und selber herrichten
    Wunderbar für den Stollenbau geeignet ...



    Wie gesagt: Teile könnte man ja auch recyceln, ähh, wiederverwerten!

    Gruß
    Jörg
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Tja Jörg... bis wirkliche Ausbauarbeiten kommen, werden wohl noch einige Jahre der Langeweile ins Land ziehen

    Den Rohbau muss ich ja auch erstmal bewältigen - und das ist wirklich nicht ohne.

    Zudem: Ihr bekommt ja immer von zwei Seiten her "Futter" - die ganzen Steinmetzarbeiten die ich hier zeige, sind ja für die Wiederherstellung der Fassade. Zwar sind das auch Rohbauarbeiten - aber immerhin in Richtung AUFBAU

    ...und glaube mir: mich nervt es auch, dass ich gefühlt immer nur mit Abbruch so richtig gut vorankomme. Bald wird besseres Wetter, dann gibts auch wieder schönere Arbeiten.

    Was den Bolzen angeht, so täuscht du dich. Es ist kein Gewindestab, sondern ein V4A Massivstab den ich seinerzeit sogar von Sven bekommen habe. Theoretisch könnte ich die Stützen auch rausnehmen, da die Balken durchlaufen - allerdings hab ich wegen der abgeranzten Balkenköpfe da kein gutes Gefühl gehabt das ganze Thema unabgestützt zu lassen.


    Immerhin, die Abbruchsachen müssen ohnehin irgendwann gemacht werden, es bringt jetzt Material zur Wiederverwendung und vor allem ist die Zeit optimal genutzt. Eigentlich wollte ich gestern weitermauern - aber bei -2 bis -5° hab ich das sein lassen müssen. Viel wäre ohnehin nicht geworden, ich mauere nur gerade einen nachträglich eingebrachten Türdurchbruch zu - was in Kleinformat aber eben dennoch bissl Zeit erfordert.


    Übrigens: Wenn du eine Adresse für Ersatzteile für Baustützen hast, wäre ich dir sehr dankbar. Weniger wegen den Bolzen, vielmehr habe ich einige fette Stützen, bei denen die Gewindemuffen defekt sind. Ich weiß, dass es da welche zum Drumherumschrauben gibt, aber ich weiß nicht wo und bin bisher auch nochnicht fündig geworden...

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  • Sorgnix
    antwortet
    ... na, irgendwann wirst Du uns auch mal mit Bildern vom Ausbau beglücken - denn immer
    nur Rohbau ist auf Dauer doch auch ein wenig langweilig ... ( )

    Und dann besorgst Du Dir bei Gelegenheit mal ein paar zugelassene Sicherungsbolzen für die
    Bausprieße. Oder läßt Dir vom Sven ein paar vernünftige Eisendorne geben.
    So´n Ding kostet im Fachhandel zw. 3 und 5 Euro - und schon bist Du der beste Freund vom BG.ler ...
    Mit dem Gewindestab kannst Du dann das machen, wofür er vorgesehen ist ...

    Ansonsten:
    Wie Du Dich zum Feierabend fühlst, kann ich Dir nachempfinden - habe selber grad erst Feierabend gemacht
    (na gut, war um 21:30 ... )
    Hab Löcher für Wandtresore gestemmt - für große Türen reicht´s bei mir halt nicht ...

    Frohes Weiterschaffen!
    Gruß
    Jörg

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  • oliver.bohm
    antwortet
    Fleissiger Till....

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  • 2augen1nase
    antwortet
    pfffff....

    ....irgendwie ist heute die Luft raus - Oh Wunder!

    Oder: Wieder eine Wand raus / Wieder was weg

    Ich habe kürzlich schon damit begonnen, einige nachträglich eingefügte Wände aus verschiedenen Bauzeiten zu entfernen und heute flog in dem Bereich des Hauses die nächste Wand raus.

    Besagte Wand ist als "neu" im historischen Plan von 1884 eingefügt und hatte keine statische Bewandnis. Entgegen des Plans wurde sie als 28er Wand ausgeführt - und das, ebenfalls entgegen des Plans, ohne eigene Gründung. Die Wand wurde einfach auf die vorhandenen steinernen Bodenplatten aufgesetzt und im unteren Bereich bestand sie zumeist aus Natursteinquadern, wie sie auch im Sichtmauerwerk des Hinterhauses bzw. der Fassade verwendet wurden. Erst in den oberen Schichten wurde mit Klosterformatsteinen gemauert - und zwischendrin verwertete man noch ein altes Türgewände.

    Der Durchgang wurde später mal umgebaut und in der Wand, an der die abgetragene Wand stumpf anschloss befinden sich unmittelbar nebeneinander zwei zugesetzte Türen - einmal in "alt" und einmal "etwas neuer"

    Es bewahrheitet sich also immer wieder auf neue: Das Haus wurde offensichtlich von jeder Generation mehrfach umgebaut...

    Das Ende vom Lied?

    Jede Menge Schutt, einiges an geborgenen Natursteinen und ein schöner Stapel Klosterformatziegel, die bei der Sanierung des Treppenhauses dringend von Nöten sind. Tja... und natürlich zwei müde Gesellen

    Nett: Es hat sich im stumpfen Anschluss kurzzeitig noch ein Stückchen Putz mit alter Farbe erhalten - scheinbar eine Art "Sprenkeltechnik" - kurz bevor der Putz abfiel, konnte ich es noch dokumentieren. Wunderschön
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Und Nummer 2 ist nun auch fertig geworden... Endlich abgehakt die Teile...
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Danke für euer positives Feedback!


    @Sorgnix:

    Glaub mir, ich habe lange mit mir gerungen ob ich den Schritt gehe oder nicht - und sogar in einem Fachforum bei Gleichgesinnten nachgefragt, wie die damit umgehen würden - die allermeisten meinten: mach es so wie es war, das bisschen tut nichts zur Sache...

    Ganz im Ernst: Es geht um eine Kuhle die vielleicht 1-1,5cm tief ist und vielleicht 5 cm2 in der Ausdehnung hat - also wirklich um einen "Fliegenschiss". Trotzdem: Ich hatte so das bessere Gefühl, auch wenn es aufwendiger ist, das Profil zu verziehen.

    Alternativ hätte man natürlich auch ein Kupfer-oder Messingröhren einbauen können - das hätte die "Brühe" dann auch gleich von der Fassade weg geleitet. Wäre mir aber zu auffällig und vor allem zu pflegeaufwendig geworden.


    Trotzdem ich in der ersten Kampagne im Januar 39 Stücke gehauen habe, bin ich immer noch im Hintertreffen... bin mal gespannt ob ich das alles schaffe oder ob ich mich vollends übernommen habe mit der Seite und dem Plan, das dieses Jahr zu rocken

    Aktuell entkerne ich ja parallel noch ein bisschen im Haus und gestern hab ich sogar mal wieder ein bisschen gemauert - muss ja auch mal was vorwärts gehen und bei dem miesen Wetter aktuell ist die Zeit wenigstens halbwegs gut genutzt

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  • Sorgnix
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase
    Ein "baukonstruktives" Problem habe ich dabei auch gleich noch gelöst, ...


    DAS zeichnet ja auch den echten und guten Handwerker aus!
    ... nicht nur einfach nachbauen - nein, auch die konstruktiven Dinge hinterfragen und
    bei Bedarf korrigieren

    "Ham wa schon immer so jemacht" zieht halt nicht immer

    Hab mal in ner Restaurationswerkstatt für V2-Triebwerke ( ) einen ähnlichen Kurs gemacht.
    Der Kollege war total Stolz darauf, am Restaurationsobjekt die konstruktiven Fehler
    gefunden zu haben. Hatte die Arbeitsweise analysiert, was anhand div. Schweißnähte auch ging,
    hat sich dann Gedanken gemacht - und eine Biegemaschine selbst gebaut, die einige
    Treibstoffleitungen am Stück in die richtige Form bog. Bis zur Funktionsfähigkeit der Triebwerke ...
    Ursprünglich hatte man im Krieg die Leitungen gebogen, angeschweißt, und dann, weil sie
    eben unter Spannung standen, an den beim Probebetrieb immer wieder auftretenden
    Bruchstellen wieder aufgeflext und neu verschweißt. Danach flogen sie ohne Versager ...
    Das hat der Tüftler halt umgangen. Massenproduktion wurde trotzdem nicht wieder angefahren ...


    Ja, ich weißt, gehörte hier nicht unbedingt hin - aber ich fühlte mich von Dir dran erinnert


    Gruß
    Jörg

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  • oliver.bohm
    antwortet
    Tolle Arbeit..

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  • Deistergeist
    antwortet
    Respekt!

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Vor etwa einem Monat...

    ...habe ich Bilder von dem Spiegel gepostet - und dann bin ich darüber abgestorben, weil wieder andere Dinge wichtiger waren.

    ABER! Heute hab ich den ersten Spiegel fertig gemacht.

    Ein "baukonstruktives" Problem habe ich dabei auch gleich noch gelöst, denn das Profil ist so vertieft bzw. hinterschnitten, dass sich im unteren Bereich des Spiegels Wasser / Dreck sammeln könnte. Daher hab ich das Profil im unteren Bereich etwas verzogen - was kaum auffällt, aber eben den Wasserabfluss gewährleistet. Im Original war das nicht so, allerdings erkennt man ganz gut, dass der untere Bereich "zerfressener" ist als der Rest - was auf die Problematik hindeutete.

    Naja... und weil ich gleich dabei war und die Dinger "nerven" (ist echt Frickelkram mit ganz sehr viel Handarbeit) hab ich den zweiten Spiegel auch gleich angefangen. Eigentlich müsste ich Sockelprofile hauen, die brauche ich eher, aber ich wollte an die Sache nen Haken machen - und das kann ich jetzt "fast".

    Die ersten Bilder zeigen den fertigen Spiegel sowie das verwitterte Original, die anderen Bilder zeigen "Schritt für Schritt" die Vorgehensweise - diesmal ohne lange Erklärung.
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Türenmaße

    @Lucius:

    Ich habe heute mal gemessen - und zwar IM Falz!

    Im Durchschnitt sind die benötigten Türen bei mir 90cm breit und 2m hoch - wie gesagt, im Falz gemessen, durch die Überlappung brauchs also ein paar cm mehr. Die Türen sind leicht unterschiedlich, mal ist eine 89 breit, mal eine 1,98 hoch usw. also im Schnitt die genannten Maße - und kleinere Anpassungen sind ja auch kein Thema. Im Obergeschoß brauche ich 4 Türen und dafür suche ich hauptsächlich. Fürs Erdgeschoß kann man zur Not auch mit anderen Bauarten ergänzen. Von noch vorhandenen Türfragmenten habe ich die Kasetten gerettet - das ist ja eigentlich das, was man für den Nachbau der Türen am nötigsten braucht, da man die Holzqualität für solche Kasetten heute kaum noch bekommt.

    Das Türenthema ist allerdings noch ganz ganz weit entfernt - ich hab vorher noch gaaanz andere Dinge zu klären bzw. zu meistern

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Hab ich nicht im Kopf... Meist sind die ja standardmäßig bei etwas um die 2m bis 2.20m und 90-95cm breit. Muss ich wirklich mal schauen...

    Heute haben wir das Tagesziel jedenfalls erreicht und den Container endlich voll gemacht. War ne schöne Aktion - und wieder ist was "weg" :-)

    Interessant ist, wie die damals mit dem Bestand umgegangen sind... Scheinbar wahllos wurde das Holzständerwerk durchtrennt. Durch einen Ständer hat man sogar ein Ofenrohr durchgebaut

    Nu ist alles fort. Also fast.


    Gestern hab ich noch innerhalb von 2 Stunden 4 Fuhren Teerkork und eine Fuhre Schutt weggeschafft - immerhin 1.02to Teerkork. Das hatte ich ja nach dem Kühlhaussabbruch und vor dem Schnee einfach nimmer geschafft wegzufahren. So langsam wird also endlich wieder Platz in der Hütte bzw. drumherum

    Wirklich unglaublich, was da für ein Müll zusammenkommt bei so ner Bude...
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  • Lucius
    antwortet
    Gib mal Maße durch.

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