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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ja, die Gabelverlängerungen - die sind beim Beladen des 40to LKW kaputt gegangen, als ich 2019 mit Sack und Tüten - und Steinen - umziehen musste... und da ich seit dem Umzug keine Metallwerkstatt mehr habe, kann ich leider auch nix mehr schweißen - sonst hätte ich die längst repariert.

    Tja - und zum Gewicht: Rein rechnerisch ca. 500kg / Stück.

    Kotzgrenze für den T4 - vermutlich wohl auch schon technische Überladung. Auf jeden Fall ein Abenteuer und mein gutes Transporterchen schafft das alles ganz fleißig TÜV ist gerad erst ganz frisch

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  • Gimbli
    antwortet
    Was wiegen die beiden Brocken denn?
    Deine Gabelverlängerung am Stapler könnte aber auch mal eine
    Reperatur brauchen.
    Naja, du wirst wichtigeres zu tun haben.

    Gruß Michael

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ich hatte so verdammt großes Glück - das könnt ihr euch gar nicht vorstellen!

    Ich suchte ja Ewigkeiten nach großen Porphyrstücken für die Knospen. Zwar wusste ich, wo welche liegen, aber ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, davon etwas abzubekommen.

    Solche Formate sind im Grunde nicht zu bekommen...

    Ein Glück hat mir mein KFZ-Künstler vor einigen Jahren verstärkte Federn eingebaut - weil eben die Federn auf beiden Seiten meines T4´s zersprungen waren.

    War schon alles sehr abenteuerlich und ich bin gespannt und voller Vorfreude auf die Herstellung der Knospen.
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Nachtrag

    Sodele... hier noch die Fotos von den Säulenschäften.

    Heute hat mich auch mal wieder Genosse Heinrich besucht. Ich glaube er ist Student - denn er liebt Studentenfutter.

    Letzten Sonntag hatte ich leider nichts mit, was ich hätte mit ihm teilen können und da kam er den ganzen Tag angekrächzt - heute hab ich es dann wieder gut gemacht, denke ich

    Tatsächlich war Genosse Heinrich der einzige, mit dem ich heute gesprochen habe. Langsam hinterlässt Corona bei mir Spuren - ganz ohne durchgemachte Infektion

    Bleibt gesund!
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  • Spürhund
    antwortet
    Auf jeden Fall sehr schöne Arbeiten - auch ohne CNC oder gerade auch weil es Handarbeit ist !
    Automtisierter Maschineneinsatz lohnt meist auch nur bei höheren Stückzahlen und Massenproduktion.
    Vielleicht ergibt sich demnächst mal die Gelegenheit und man kann sich das alles mal persöhnlich anschaun....

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  • Bergedienst
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase
    Heute hab ich noch zwei Säulenschäfte gehauen, morgen muss ich ne kleine Baustelle abhaken, danach gehts dann weiter.
    Saubere Arbeit.

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  • 2augen1nase
    antwortet
    @Spürhund: Ich kenn mich mit so Zeug gar nicht aus und vermutlich ist es deshalb auch so teuer - dann muss das nämlich jemand machen der davon Ahnung hat, meist arbeiten die in der Industrie und verlangen dementsprechend eben Geld für sowas... ist bei mir nicht drin, leider.

    Bin neulich erst vom Glauben abgefallen, als ich eine benachbarte Maschinenfirma nach einem Angebot gefragt habe um zwei alte DDR Maschinen mit neuen Kabeln auszustatten - und da gings nur um neue Anschlusskabel und eben die jetzt nötigen neuen Schalter (und ein wenig Kleinkram, bissl Getriebeöl auffüllen usw.) Ich rechnete vielleicht so mit 300-400€ - das Angebot war mehr als doppelt so hoch...

    Ist ja jetzt auch nicht akut, bin all die Jahre ohne die Technik ausgekommen und betreibe das halt so weiter. Irgendwann kommt dann halt der Punkt, an dem man solche Arbeiten für Kunden schlichtweg nicht mehr ausführen kann und dann werd ich mir wohl ein anderes Betätigungsfeld suchen.

    Kopierfräse brauchts jedenfalls nicht mehr, die beiden Konsolen sind fertig. Ich hab die unteren Flächen nochmal 1,5cm zurückgesetzt, damit der Putzer da ordentlich anputzen kann und nochmal an den Kanten bissl nachgefummelt damit es einigermaßen ordentlich aussieht.

    Das zweite Stück habe ich nach einer anderen Methode gehauen und die hat sich dann doch als aufwendiger herausgestellt - immerhin: Eine Erfahrung mehr gemacht. Wobei es auch aufwendiger war, weil ich an den blödesten Stellen Tongallen und Kohleeinschlüsse hatte - generell ist das Stück vom Stein her leider nicht die beste Qualität, aber das sieht man halt immer erst wenn man dran ist... Schade eigentlich, aber dann hat die nächste Generation eben wieder was zu tun

    Heute hab ich noch zwei Säulenschäfte gehauen, morgen muss ich ne kleine Baustelle abhaken, danach gehts dann weiter.
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  • Spürhund
    antwortet
    Die Ansteuerung der Servomotore geht mitlerweile über den PC recht einfach - ist
    aber auch davon abhängig welche Regler(Schnittstelle) für die Servomotore verbaut sind.
    CNC Ansteuerungssoftware gibts schon sehr gute als Freeware.
    Das Problem liegt dann meist ber der CAM Software die für deine Maschine und Steuerung
    die 3D Daten/Zeichungen in ein entsprechendes CNC Programm übersetzt.
    Um ein einfaches Profil/Linie abzufahren benötigt man das natürlich nicht.

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Meine Brückensäge umzubauen würde irgendwass zwischen 3000-5000€ kosten - dann könnte sie gerade Profile fräsen. Die Servo Motoren usw. ist ja alles dran, es bräuchte nur ne neue Steuerung und irgend eine Einheit mit der man die Maschine füttern kann - also entweder nen richtigen Computer, oder eben ne Kamera die ein schwarz / weiß Profil abfährt - mit letzterem war unsere alte Brückensäge ausgestattet.

    Nur: Mit der Austattung könnte die Maschine das Profil dann trotzdem nur mit geraden Sägeschnitten herstellen - also hat man am Ende nochmal Werkstattarbeit um die durch die Schnitte entstandenen Stufen wegzuarbeiten.

    Modernere Brückensägen haben es mittlerweile drauf, das Blatt während des Sägevorgang auch hoch und runter zu bewegen, so dass das Profil quasi aalglatt aus der Maschine kommt, ich häng mal ein Video zur Verdeutlichung an:



    Da ist man dann aber schnell jenseits der 100.000€ für so n Gerät - plus das ganze drumherum was benötigt wird... Da kann ich von Träumen - mehr nicht. Wäre mein Job hier besser bezahlt, wäre das vielleicht anders, aber so...

    Und man muss so ein Gerät auch auslasten können, das kommt ja noch hinzu... Sehe da nicht die Auftragslage - nicht bei den AG die wir hier so haben...

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  • Spürhund
    antwortet
    Eigenbau ist kein Problem:
    nein, nicht Knast ;-) Das total seitenfremde Thema ... Alles rund ums Bauen und Handwerk - Hilfe für Heimwerker von Praktikern - und umgekehrt ...

    Geht auch in größer, Ansteuerung der Servomotore ist kein Problem obwohl ich heutzutage
    eher auf Hybrid oder Closed Loop Stepper setzen würde weils günstiger ist.
    Zum auslegen der Antriebe müsste man nur ein paar Eckdaten (Massen, Verfahr/fertigungsgeschwindigkeiten ...) haben um eine ungefähren
    Kostenaufwand für den Umbau deiner Brückensäge zu berechnen ?

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  • samson
    antwortet
    Wenn ich es körperlich noch könnte, würde mich der Bau so einer Maxi-Fräse unheimlich reizen. Auch die Programmierung ist (je nach Steuerung) kein Hexenwerk.
    Der große Vorteil wäre, dass es hier nicht um Genauigkeiten im 0,01 Millimeter Bereich handelt, sondern eher im Millimeterbereich. Somit wäre ein sehr massiver und stabiler Aufbau mit Kugellagern und Edelstahl als Führungen möglich, was auch Wasser und Staubresistent ist.
    Eine Herausforderung wäre nur die Ansteuerung der großen Servomotoren, welche hier Sinn machen.

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ist das ein Angebot?


    Die Werkzeuge sind nicht das teure, das glaube ich nicht. Habe neulich erst einen Katalog von einem großen Händler in dem Bereich bekommen, da gabs verschiedene Fräswerkzeuge (also diamantbesetzte Frässtifte, z.B für Küchenarbeitsplatten) ab 130€ / Stück. Selbst wenn: Mein Sägeblatt kostete damals zwar 1000€, aber das hält bis heute und hat sich innerhalb von ca. 5 Jahren (?) gerade mal zur Hälfte abgenutzt.

    Theoretisch könnte ich ja für meine Brückensäge eine Steuerung basteln lassen, damit die gerade Profile fräsen kann - selbst damit wär mir schon geholfen. Allerdings kostet sowas mehrere tausend Euro - und genau beziffern kann das keiner, wegen der Programmierung, der Justierung usw.

    Das Problem sehe ich eher an der Stelle, dass die Maschinen größer sein müssen als herkömmliche Fräsmaschinen, da ja auch die Teile oft größer sind. Dann kommt hinzu, dass die Maschine unglaubliche Last abkönnen muss - was ja gerade bei Drehtellern schnell ins Geld geht. Wenn ich dran denke, dass alleine die Reparatur des Hydraulikzylinders an meinem Tisch (inkl. Wartung Fusspumpe und Ersatz Hydraulikschlauch ca. 1000€ gekostet hat - ohne Montage - , das wird dann schon teuer... unter 2 to macht es wohl keinen Sinn da überhaupt drüber nachzudenken.

    Das entscheidende ist wohl aber: Stein ist einfach ein aggressives Medium. Zur Kühlung braucht es Unmengen Wasser, es entsteht Schlamm ohne Ende und der ist (je nach Material) schon auch aggrresiv. Deswegen gibt es selten wirklich gute gebrauchte Brückensägen - entweder sind diese extrem alt und noch aus der "robusten" Ära - dann aber meist ohne Steuerung oder mit total überalteter Steuerung für die es keinen Ersatz mehr gibt - oder die Maschinen sind schlichtweg Schrott, weil durchgerostet, Lager völlig zerschlissen usw.

    Und wenn es dann doch mal gute gebrauchte neueren Datums gibt, gehen die Preise meist so im mittleren 5 Stelligen Bereich los...

    Mit meiner Säge hatte ich richtig Glück - denn in neu, mit gleichen Funktionen aber kleiner, hätte die Maschine 80.000€ gekostet.

    Vom Prinzip her hast du aber Recht: Es ist keine komplizierte Technik. Schlussendlich sind es bei meiner Maschine ja auch nur 3 gesteuerte Achsen die da verfahren - aber wieviel Aufwand in der Steuerung steckt, kann ich auch nicht einschätzen. Mein Glück ist, dass die Maschine von einem konstruiert wurde, der wohl früher bei der Wismut AG tätig war, also einem DDR Betrieb. Die "Mentalität" ist bei der Maschine gut zu erkennen: fast alles ist mit herkömmlichen Normteilen konstruiert, gut zugänglich, einfach zu warten, gut zu pflegen, günstig auszutauschen (wenns doch mal muss) und insgesamt recht solide gebaut.

    Wenn ich da an unsere Vorgängermaschine aus Italien denke... Gut, die hatte mehr Leistung und auch noch ein paar andere Features, aber im Prinzip hab ich mit der das gleiche gemacht. Da meine Maschine einen Stufenschnitt hat (automatische Absenkung), nutze ich das häufig - das ging bei der alten Maschine meines Wissens nach nicht. Das einzige was bei meiner Maschine doof ist: der Tiefenanschlag lässt sich nicht schön einstellen - fällt aber auch nur auf, weil sich alle anderen Anschläge total simpel einrichten lassen.

    Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen: So eine Maschine macht auch nie den vollen Job. Es bedarf immer der Nacharbeit durch die Hand eines Steinmetzen - außer vielleicht bei sowas wie Küchenarbeitsplatten, also Stücke, die man auf die Maschine auslegen kann. (scharfe Kanten oder rechte Winkel lassen sich mit einem runden Fräser eben nicht erzeugen - Oberflächenbearbeitungen schon gleich gar nicht)

    Somit wäre es schlussendlich nur körperlich eine Entlastung, das Fräsen wäre vermutlich immer teurer, als die rein handwerkliche Herstellung - mit Ausnahme sehr großer und sehr aufwendiger Stücke vielleicht.

    Und: Grundvoraussetzung ist natürlich auch immer eine einwandfreie CAD Datei - und die ist für manch simple Steinmetzarbeit nicht selten kompliziert zu erstellen.

    Hier mal ein spannendes Beispiel aus dem Bereich der Gewölbe. Herr Wendland beschreibt das in dem Beitrag recht gut: https://www.youtube.com/watch?v=KokrF7dneXQ&t=1027s

    (Übrigens: dazu hat er auch ein tolles Buch herausgebracht: "Steinerne Ranken, wunderbare Maschinen - Entwurf und Planung spätgotischer Gewölbe und ihrer Einzelteile"

    Hab das Buch gerade erst bekommen und freue mich schon darauf es zu lesen (auch wenn die Hoffnung gering ist, danach Gewölbe planen zu können)

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  • Sorgnix
    antwortet
    ... und schon stehen wir an der Schwelle der Entscheidung:

    Handwerkskunst - oder Industrieware?

    Mit heutiger Technik könnte ein Roboter wahrscheinlich die Mona Lisa oder Michelangelos David an einem Tag
    im Dutzend produzieren. Günstig, MediaMarkt läßt grüßen.

    Stehen zwei Werke nebeneinander - Original und "Fälschung", so wird die Masse der Betrachter nicht
    erkennen können, was jetzt was ist.
    Aber wenn das Wissen da ist, wird das Original mit ganz aunderen Augen gesehen ...
    Vom Handwerker sowieso

    Und ich glaube, Till würde für SEINE Sachen immer das "Original" bevorzugen ...
    Beim Kunden entscheidet dann die Wirtschaftlichkeit - oder der individuelle Wunsch.

    Gruß
    Jörg

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  • samson
    antwortet
    Da ich selbst schon einige CNC-Fräsen gebaut habe (kleinere), vermute ich, dass das Teuerste die Werkzeuge dafür sind. Vor allem, da sie sicher schnell verschleißen, auch wenn es Diamant ist. Alles andere ist eher grobe Mechanik, wobei ich für so ein Projekt einen ausgedienten Industrieroboter mit zusätzlichem Drehtisch umprogrammieren würde. Das ist einfach staubresistenter.

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Hachja...eine der wenigen Nachteile meines Gewerks: Die Maschinen sind so unfassbar teuer und so extrem selten in gutem gebrauchtem Zustand zu finden...

    So ne CNC gesteuerte Fräse wär schon was feines - einfach die rohen Klötze auf den Tisch werfen, die CAD Daten einlesen und über Nacht die Maschine werkeln lassen - was würde das die Arbeit erleichtern und den Körper entlasten... Aber von sowas bin ich noch ganz ganz ganz weit entfernt - und ich glaube auch nicht, dass ich mir sowas jemals leisten kann, dazu sind die Preis hier nach wie vor zu sehr am Boden...

    Immerhin: Die Anerkennung ist natürlich eine andere, wenn´s selbst geklöppelt ist

    Alle anderen ist zum Glück nur noch EINE - das reicht dann auch. Danach kann ich wieder "metern". Wobei ich so fürs Gefühl vielleicht auch zwischenrein mal was "metere" - brauch man ja auch ab und an mal Kommende Woche wird wieder schlechtes Wetter und da ich nicht wirklich was an Aufträgen abarbeiten kann, wird da wieder was werden. Vermutlich.

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