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  • Sorgnix
    antwortet
    ...

    ach ja, wer keine Arbeit hat, der macht sich welche ...

    mal ehrlich:

    ... ich glaube, die Zeit, die jetzt für Reinigung, Sortierung und Transport draufgehen, die hättest Du
    auch besser investieren können ...

    Zugegeben, am Ende sieht das - so eine Arbeit - mal gut aus.
    Aber weniger mit DEN Steinen ...

    Scheinbar mit Kalkmörtel vermauert, so daß Mörtelreste sich "leicht" lösen lassen. Schön.
    Lehm wäre noch besser - Kalkzementmörtel oder gar Zementmörtel die Höchststrafe ...

    Aber diese Unmengen an beschädigten Steinen und offensichtlichem Schutt, da bleibt
    am Ende nicht viel "Gutes" übrig.
    Und bei DEINEN Ansprüchen an Optik und Qualität, da wirst Du doch jetzt im Keller nicht
    anfangen, so ein Zyklopenmauerwerk zu basteln ...
    Allein die Vollfugigkeit macht Arbeit - der erhöhte Mörtelverbrauch dazu ...

    Und mit "Schrotten" einen Boden pflastern??
    Sorry, aber mir schwant, daß das in der Theorie vielleicht nett aussehen mag - die Arbeit bis zum
    Ziel aber mehr Aufwand bereitet, als z.B. ein Pflaster aus kleinteiligen Granitsteinen ...


    Und man sieht, Du stapelst die Steine unter den Schuppen.
    NICHT auf Palette???
    Du willst jeden Stein also mehrfach anfassen?
    Wer keine Arbeit hat, ...
    Wenn ich sehe, daß ich die (nur 6!) Paletten bei mir mehrfach umgestellt habe, 1 x nur um EINEN
    Meter, damit sie direkt auf die Rutsche in den Keller gelegt werden konnten ...
    Ich dachte Du wüßtest, das die Kosten für u.a. horizontale Transporte den Job des Bauhelfers
    vernichtet haben ... -

    Na.
    Du weißt ja was Du machst

    ... da ja immer noch der halbe Osten aussieht, als ob er abgebrochen werden müßte ( ) hätte ich
    vielleicht ein Auge auf ne Abbruchhütte geworfen, wo ich die Steine selber abbreche und gleich
    auf Palette packe - oder einen Haufen Abbruchschutt, aus dem ich mir das Beste raussuche, und
    den Schrott dort liegen lasse ... - also ähnlich wie bei Dir auf dem Hof jetzt, nur halt, daß der
    Hof WOANDERS ist


    Im Wissen, daß hier bei mir für EINEN Stein der Markpreis (für Unbedarfte) bei 1,-- €/Stück liegt,
    man sich über 50 Cent/Stück absolut nicht beschweren darf.
    Da steckt aber die Sortierarbeit schon im Preis.
    Da Du ja aber Deine Leistung nicht mitschreibst, wirst Du nie erfahren, ob das jetzt ein
    Geschäft war ... ( )
    In meinen Augen hättest Du Deine Zeit sinnvoller investieren können ...


    ... bei mir stehen noch 1 1/2 Paletten Steine.
    Ich werde die demnächst via ebaykleinanzeigen ... - ... verschenken


    ich hab einen Landwirt hier im Dorf beim Abbruch seines Schweinestalls darauf aufmerksam gemacht,
    daß auf meiner Baustelle da aktuell 1,-- € für einen Stein gezahlt wird ...
    Von da an packte er sie - nachdem ein Anhänger schon auf der Deponie - auf Palette.
    Und nach einem halben Jahr hat er sie mir auf den Hof geliefert ... - für NIX
    Außer: "irgendwann muß Du auch mal was für mich machen ..."

    das war die eine Hälfte meiner Kellerpflasterung.
    Die andere Hälfte hab ich mit nem anderen Landwirt gemeinsam aus seinem Stall abgebrochen und
    palettiert. Die hat er mir auch gleich geliefert. Mit gleicher Entlohnung - "irgendwann mußt Du mal für mich ..."


    Ich wünsche viel Freude beim Säubern, Verpacken, Transportieren und Vermauern von 20 (und mehr ... ) Paletten Steinen ...


    mal kurz neben der Kritik auch Alternativen bietend
    Jörg

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Trümmerfrau gesucht!

    Sodele... der aktuelle Abbruch ist im vollen Gange und so ergab sich endlich mal die Gelegenheit einen größeren Posten Ziegel abzubekommen.

    Ich habe das mittels Fuhrunternehmen und Abrollcontainer gelöst, jetzt liegen da ca. 16m3 Ziegelschutt den ich in den nächsten Tagen bzw. Wochen durchsortieren und abputzen werde.

    Da heute zumindest zeitweise angenehme Temperaturen UND Sonnenschein waren, ging es erstmal ganz gut voran - die ersten 350 Ziegel sind schon gesäubert und eingelagert.

    Warum das Ganze? Tja - mir schwebt vor, meine Kellergewölbe eines Tages mal neu zu mauern, zumindest im Gebäudeteil von 1875. Denn: die haben in dem Bereich damals die Ziegel nur flach gelegt verbaut und die Decke war eine richtige Holzbalkendecke, die frei darüber gespannt war. Macht natürlich über einem moderat feuchten Keller nicht wirklich Sinn, zumindest nicht, wenn man nicht mehr so baut wie früher - und heutzutage möchte man ja schon ein bisschen Dämmung und evtl. eine Fußbodenheizung haben.
    Zudem ist die Eisenbahnschiene auf der zwei Kappen aufliegen ziemlich angegammelt und in Zukunft würde ich diese gerne gegen Gewölbebögen ersetzen, so dass in diesem Bereich gar kein Stahl mehr verbaut ist.

    Aber: Das ist Zukunftsmusik, für dieses Jahr stehen ganz andere Aufgaben an.

    Nur: die Gelegenheiten werden seltener und so liegen jetzt halt (hoffentlich) tausende Ziegel in meiner Einfahrt - hat halt gerade gepasst.

    Das schöne ist: die Ziegel stammen von Güterschuppen und haben größtenteils eine richtig gute Qualität. Bei der Art der Bergung muss man halt damit leben, dass viele Kanten angeknackt sind und leider auch viel Schutt darunter ist, aber im Keller spielt das ja eher eine untergeordnete Rolle.

    Ich finde leider meine Bedarfsrechnung nicht mehr, erinnere mich aber grob daran, dass ich für die im letzten Jahr gebaute Treppe UND die Gewölbe mit 6000 Ziegeln gerechnet habe. Bin mal gespannt, wieviele brauchbare Ziegel ich aus dem Schuttberg ziehen kann und gehe Stand jetzt davon aus, dass es vermutlich zwischen 3000 und 4000 Stück werden - was dicke reichen würde. Ziegel kann man eh nie genug haben und werden ja immer gesucht.

    Was ich noch nicht weiß ist, ob ich die kaputten Ziegel wirklich alle entsorge...Im Moment geistert mir die fixe Idee im Kopf herum, dass man sie ja auch als Pflaster weiterverwenden könnte... nur der Aufwand und die Lagerung... mal sehen...


    Ihr seht also: die nächsten Wochen wird es eher eintönig werden hier...
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ahaaaa - jetzt klärt sich natürlich einiges

    Gut - ich kenne das QSG 200 zwar als die leichtere Variante des Stachelgerüstes - aber von Handwerkskunst würde ich vermutlich bei keinem GerüstSYSTEM sprechen...aber das spielt ja keine Rolle...

    Im T-Shirt baut es sich in jedem Falle angenehmer - selbst hundsschweres DDR Gerüst.

    Mein QSG 300 hab ich ja neulich verklingelt - ist immer noch beliebt, das System. Aber leider n bisschen unflexibel...

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  • Lucius
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase
    Um den ersten Teil deines Posts nachvollziehen zu können fehlt irgendwie die Hintergrundinfo...?
    Jörg hatte die Ehre, beim Aufbau meines QSG 200 helfen zu dürfen
    Einem Gerüst, dessen Aufbau noch echte Handwerkskunst war. Und für einen Künstler ist ja Applaus der wahre Lohn ...
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    Zuletzt geändert von Lucius; 04.03.2023, 18:07.

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Um den ersten Teil deines Posts nachvollziehen zu können fehlt irgendwie die Hintergrundinfo...? Ich raffe nicht, worauf du hinaus willst - aber gut, muss ich ja vielleicht auch nicht

    Zum Gerüstbau: Es ging eigentlich - zumindest solange man in Bewegung war. Es war halt teils nur sehr rutschig, wir mussten ja auch auf dem Dach herumklettern und klar - so rutschige Teile hochgeben, da muss man sich schon auf den anderen verlassen können.

    Das Gerüst habe ich von Anfang an "betreut" aufbauen lassen - erstens würde mir sonst eh der zweite Mann fehlen (ohne den es teils unmöglich und ansonsten extrem anstrengend wäre) und zweitens muss das Gerüst ja auch so gebaut sein, dass es möglichst den Normen entspricht. Es fehlen mir noch ein paar Bordbretter, aber sobald ich die installiert habe, könnte er mir auch nen Abnahmezettel ranhängen und dann wäre das auch von der Seite her absolut safe.

    Ansonsten mag ich ihn auch als Mensch einfach total gerne und es macht Spaß mit ihm zu bauen, auch mal Vorschläge einbringen zu können und zu wissen, dass er auch einfach Bock drauf hat, ne gescheite Arbeit zu hinterlassen. Ich glaube da sind wir uns sehr ähnlich und ich werde nie vergessen, was er beim Aufbau des ersten Parts gesagt hat: "Ein Gerüst muss schon auch schön sein"


    Klar - über Schönheit lässt sich streiten, aber bisher passte wirklich alles ganz wunderbar zusammen - weil er eben auch vorausdenkt bei dem was er tut. Das Gerüst ist stabil und bequem - und so muss es auch sein, um ordentlich arbeiten zu können. Manch Auftraggeber begreift das leider nicht - wenn Gerüst billig, dann meist auch die Arbeit deutlich aufwendiger und teurer - mit anderen Worten: es wird häufig am falschen Ende gespart...


    Mir bringt das übrigens beruflich auch ganz viel - denn wenn mal irgendwo was gerüstet oder umgerüstet werden muss, kann ich da mit dem erworbenen Wissen auch mal konstruktive Vorschläge bringen. Hat schon ab und an geholfen

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  • Sorgnix
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase

    Der Gerüstbauer rechnet nach Stundensatz ab, ...

    ... da brat mir doch einen nen Storch - mir fällt grad siedendheiß ein, daß wir neulich
    beim Lucius glatt die Einschaltung der Buchhaltung vergessen haben ...


    Nun, damals konnten wir uns ja am Grill die Finger wärmen.
    Das bei Dir zu DIESER Jahreszeit ist allerdings wirklich ne Qual für die Finger, wenn es
    um einen Dauereinsatz geht. Da helfen auch irgendwann Handschuhe nicht mehr.
    Festkleben muß man auch ohne nicht gleich - aber einen heißen Grog in der Hand ist
    trotzdem angenehmer ...

    Für die Kontruktion ist ein Fachmann an der Seite sicher die bessere Idee
    Und der Aufwand ist natürlich immer gerechtfertigt - wirst Du ja spätestens merken, wenn
    Du da oben auch ARBEITEN kannst, nicht alle 5 Minuten den Artisten mimen mußt ...

    Stuntman beim Griff zum Frühstücksmesser reicht ja auch ...

    Gruß
    Jörg

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Das kann ich dir so genau gar nicht auf Anhieb sagen...

    Grob überschlagen für das Material ca. 20.000€ - vielleicht etwas mehr.


    Der Gerüstbauer rechnet nach Stundensatz ab, aber die ganzen Einzelrechnungen habe ich wirklich nicht mehr im Kopf - abr lass das mal insgesamt irgendwas zwischen 2000€ und 3000€ sein.

    Das tückische ist bei sowas eben, dass man immer mal wieder merkt: Ach verdammt, eigentlich bräuchte ich noch dieses und jenes für das System - jetzt aktuell ist der Bedarf an Normalkupplungen deutlich höher als ursprünglich mal gedacht. Hab ja neulich erst nochmal 30 Kupplungen mit bestellt - die sind heute fast alle draufgegangen - und da ich letztes Jahr ja noch nen kompletten Stapel 2,57m Gerüstböden für nen wirklich guten Preis gekauft habe, fehlen jetzt langsam noch passende Rahmen dazu, Diagonalen und Durchstiege habe ich genug, Geländer neulich nochmal 20 Stück bestellt...

    Da kommt irgendwie immer noch was dazu

    Aber die Basis steht eigentlich und ich kaufe höchstens noch ein paar Rahmen dazu, wenn ich für nen Bekannten eine Baustelle einrüsten sollte - das geht aber erst, wenn bei mir soweit alles steht und ich dann genau weiß, was ich noch brauche und wieviel Material ich tatsächlich noch da habe... mal sehen.


    Immerhin: Mit dem Kauf habe ich in den allermeisten Fällen wirklich gute Preise aushandeln können und hatte da viel Glück - mittlerweile ist der Gebrauchtpreis deutlich gestiegen und mein Material deutlich mehr "wert". Was mir ja aber aktuell auch nix nützt - ich brauche das Gerüst ja wohl noch längere Zeit

    Trotzdem: ist ne stolze Summe mittlerweile - und ich bin auch ein bisschen froh, jetzt so gut ausgestattet zu sein - heißt ja auch, dass ich in Zukunft nicht mehr ganz so viel reininvestieren muss, da bleibt dann auch ein bisschen mehr fürs Haus übrig...

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  • oliver.bohm
    antwortet

    Was hast du für das Gerüst in etwa bezahlt?

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Gerüstbau vom Feinsten

    Getreu dem Motto: "Arbeit ist die wärmste Jacke" ging es heute bei gefühlten Minustemperaturen (laut Vorhersage sollten es 3° sein ) "ran an den Speck"!

    Die Gerüstteile waren teils mit einer Eisschicht überzogen (quasi "glasiert") und vermutlich würde jeder Normalsterbliche spätestens an der Stelle dann aussteigen - aber da mein Gerüstbauer da ziemlich schmerzfrei ist und ich mir es auch nicht nehmen lasse, haben wir da ganz ordentlich die komplizierteste Ecke des Gerüstes wirklich mit Bravour gelöst.

    Mit dem Laser erstmal die exakte Bauhöhe ermittelt, dann den Turm gestellt, gegen Wände ausgspreizt (da wackelt NIX mehr!) und auf der 3. Etage dann zwei Rahmen 90° gedreht auf den hinteren Rahmen aufgesetzt, das ganze mit Konsolen und diversen Rohren abgesteift und darauf dann mit 6m Gitterträgern dann jeweils noch ein 2.07er und ein 3.07er Feld angebaut.

    Im Anschluss nochmal kurz beraten wie es weitergehen wird und festgestellt, dass es ziemlich gut aufgehen wird.

    Aber - das "bisschen" Gerüst hat dann am Ende doch 2 Mann durchweg immerhin 4,5 h beschäftigt.

    Da geht dann trotz aller Vorbereitung, Planung usw. doch ganz schön Zeit drauf... Aber ist ja auch ne ganz schöne Sonderkonstruktion




    (...und sorry für die schlechte Bildquali...Linse zerkratzt, schlechtes Licht usw. mal sehen ob ich das ma irgendwie in den Griff bekomme in nächster Zeit )
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  • ghostwriter
    antwortet
    ich hätte jetzt exakt 1912 gesagt!?
    wenn man sich so die geschwungene "2" anschaut,
    dann steckt da doch auch eine "9" mit drin …

    zur friedenshütte:


    pdf-auszug:
    Der Schriftzug FRIEDENSHÜTTE findet sich nur in Stahlträgern

    Friedenshütte,
    Schlesische Berg- und Hüttenwerke Morgenroth
    Oberschlesien jetzt Kattowitz
    https://walzzeichen.de/wp-content/up...17.09.2021.pdf (pdf)

    hauptseite:
    Zuletzt geändert von ghostwriter; 18.02.2023, 19:14. Grund: zusatz

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  • Lucius
    antwortet
    Die Träger müssen von vor 1922 sein, da Friedenshütte nach der Volksabstimmung in diesem Jahr dem polnischen Teil des Oberschlesischen Industriegebietes zugeschlagen wurde und seitdem Nowy Bytom heißt. (obwohl es ein ganzes Stück von Beuthen/Bytom entfernt liegt.)
    Direkt an der Gemeindegrenze verlief von 1922-39 die deutsch-polnische Grenze.
    Hier ein unfertiger Bunker auf deutscher Seite und das polnische Gegenstück, keine 200m entfernt.
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    Zuletzt geändert von Lucius; 18.02.2023, 18:24.

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  • 2augen1nase
    antwortet
    ...immer noch nicht richtig motiviert, aber hab ein schlechtes Gewissen - also gibts wenigstens ein paar Fotos - viele habe ich in letzter Zeit ja nicht gemacht.

    Also, hier Bilder von den schönen Trägern - diesmal mit Walzzeichen "Friedenshütte NP12" - war wohle eine Hütte in Oberschlesien.

    Mich würde mal interessieren wie alt die Träger sind, aber ich habe im Netz nis gefunden zum Alter der Walzzeichen. Bemerkenswert ist die schön ausgerundete 2 in der 12 und das zusammengenommene "NP"

    Naja. Hab die Träger von Rost und alter Farbe befreit, gebohrt, Abstandshalter angefertigt und mittels Gewindestab verschraubt. Will mir noch Penetriermittel besorgen, damit die Träger rundherum streichen. Eventuell betoniere ich den Zwischenraum vorab auch gleich komplett aus - nach dem Streichen. Dann fällt wenigstens im Zuge der weiteren Bauarbeiten kein Dreck rein und das Paket ist schön kompakt.


    Nuja, ansonsten wurde Freitag der Container abgeholt, kurz danach kam die Lieferung mit Gerüstteilen die ich noch für mein Layher Gerüst brauchte, zwischenrein habe ich das ganze restliche Feuerholz aus dem Garten gespaltet und ins Auto geworfen und nachmittags kam dann noch ein Nachbar um sich ein paar Steine abzuholen - bei der Gelegenheit habe ich dann gleich noch ein bisschen was auf Palette gesetzt, damit die Stücke perspektivisch mal in meine Werkstatt transportiert werden können.

    Da war heute dann aber ziemlich die Luft raus...bissl was hab ich noch gewurschtelt, aber nichts nennenswertes... Muss jetzt am WE noch meinen Fördermittelantrag fertig überarbeiten und irgendwie hab ich immer noch so gaaaaar keine Lust... Wird Zeit, dass das Frühjahr kommt.


    Das wars erstmal von meiner Seite, viel Spaß mit den Fotos....
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Tatsächlich hat der Till auch nur zwei Hände - und der aufmerksame Leser verfolgt ja, dass ich derzeit bzw. die letzten Wochen / Monate mich hauptsächlich meiner Werkstatt gewidmet habe und nicht dem Haus.

    Aber zugegeben - ich habe lange weder zum einen noch zum anderen was gepostet und bin auch gerade nicht sehr motiviert...

    Hintergrund ist simpel: ich warte darauf, dass endlich die Tür eingebaut wird und der Elektriker vorbeikommt - solange geht es erstmal nicht wirklich weiter bzw. nur mit Kleinkram weiter. Geld ist auch alle, Arbeit nicht wirklich in Sicht da noch zu kalt und manche Sachen in der Werkstatt kann ich wegen der Kälte auch noch nicht angehen...

    Die letzten Tage habe ich den Fördermittelantrag ergänzen müssen - ich musste einige Positionen zerpflücken, da die wissen wollten wieviel Eigenleistungsanteil in welcher Position steckt usw. und ich muss jeden Furz mit Angeboten hinterlegen - unmöglich und auch unfassbar demotivierend...

    Ich glaube deren Hoffnung war, dass die beantragten Summen sich deutlich reduzieren - bei einer Position mit hohem Eigenleistungsanteil ist dem auch so. Nur alle anderen Positionen sind deutlich teurer geworden - da ich die Mengen richtig erfassen musste und das ganze dann auch noch über Arbeitszeitrichtwerte ausgerechnet habe und vor allem: weil die Materialpreise mittlerweile echt unverschämt hoch sind. Mein geliebter Trasskalkmörtel kostet mittlerweile 12€ / Sack... Das war früher mal die Hälfte, im letzten Jahr noch 8€... die haben echt ne Meise.

    Ich hab auch gerade echt keine Lust mehr - gefühlt kann man sich abrackern in diesem Land und kommt doch kein Stück weiter...


    Zum Haus:

    zuletzt habe ich ja die Mittelwand im Hinterhaus abgerissen und da kamen auch 3 brauchbare Stahlträger heraus, von denen ich zwei als Deckenauflager verbauen werde (anstelle des von Ogrikaze angebotenen Träger. Die Träger habe ich entrostet und gebohrt und sogar Fotos davon gemacht - aber wegen "unspektakulär" hier noch nicht hochgeladen.

    Der Hintergrund ist übrigens auch hier: gestiegene Preise.

    Hier die Story:

    Ich komme ja höchst selten hier weg und wollte die Trägerabholung von Ogri mit dem Gebrauchtgerüstkauf in Leipzig verbinden - nur: Cetrac ist dermaßen teuer geworden bei Gebrauchtgerüst - tatsächlich ist der über 500km entfernte Händler trotz Speditionskosten in Höhe von ca. 300€ noch günstiger (und ich habe die Teile dann HIER - ohne umständliche Abholerei, Verladen usw. Langsam falle ich echt vom Glauben ab...

    Naja - und da wohl Anfang nächste Woche das Material kommt, musste ich mal schalten und das Grundstück entsprechend vorbereiten.

    Gestern kam also der 7m3 Container und ich spielte "Agent Orange" im Garten. Sprich: ich habe mal "entlaubt"

    Der 7m3 Container ist nun randvoll...

    Ansonsten läuft nur Kleinkram... hier ein bisschen was wegräumen, da Feuerholz machen, dort ne Tür einbauen, Baustromkasten reparieren, Baustellenkabel flicken... Zeug was gemacht werden muss, aber eben keinen interessiert...


    Mich nervt es, dass es nicht voran geht und ich überall ausgebremst werde - entweder weil ich sinnlos Anträge überarbeiten muss oder weil andere Gewerke einfach keine Zeit haben oder weil schlichtweg permanent Geldmangel herrscht.

    Aber zugegeben: gestern und heute mal im Garten Ordnung machen, ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen, mal wieder richtig ins Schwitzen kommen und abends am ganzen Körper die getane Arbeit spüren war schon auch ganz ok. Mal sehen... Arbeit habe ich ja eigentlich genug, auch solche, die nicht immense Ausgaben erfordern - aber: in der Werkstatt räume ich momentan alles von a nach b nach c nach d wenn ich irgendwas machen will - und das nervt gerade ein bisschen - zumal ich staubige Arbeit gerade nicht wirklich brauchen kann, weil ich ja mitten im Umbau bin...

    Hachja... wäre schön, wenn ich die ruhige Zeit wenigstens genießen könnte...

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  • oliver.bohm
    antwortet
    Still ruht der See hier?


    Ist die Baustelle eingefroren..?
    Oder hat der Till gar zu viel zu tun..?

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  • bbastler
    antwortet
    Ja, wenn man es weiß wie, dann geht das immer gut. Und deshalb heißen die, die das können ja auch Facharbeiter :-) Hut ab vor deiner Leistung

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