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  • Sorgnix
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase
    ... - was will man mehr
    Vielleicht ein gemütliches, ruhiges, entspanntes Feierabendbier??

    Auch dem Körper mal was gönnen
    nicht immer nur Arbeit.

    Gruß
    Jörg

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  • 2augen1nase
    antwortet
    in "Echt" siehts schöner aus...

    Da hab ich doch riesengroßes Glück gehabt und mein Lieblingshelfer hatte zufällig heute Zeit - und dank ihm war die letzte Strecke des Gurtgesimses dann sogar relativ schnell UND entspannt eingebaut. Klar, die kleinen Restarbeiten hielten mich dann noch ne kurze Weile auf - aber er konnte sich dann weiter der Entkernung widmen - heute ging also wieder mal richtig was vorwärts - trotz wiederkehrenden Regengüssen.

    Ich bin heilfroh - meine Vorarbeit passte ziemlich gut und nun bin ich mit der Fassade wieder einen kleinen Schritt weiter.

    Nur die Fotos - die sind mir leider nicht wirklich gelungen


    Aber: es sieht wirklich toll aus, ehrlich. Wenn mal wieder die Sonne scheint, liefere ich bessere Bilder nach.

    Joa... Gestern habe ich noch ne Palette mit fertigen Steinen für die neue Treppe ins Haus geschafft, morgen säge und bearbeite ich dann in der Firma weiter.

    Auch wenn es an der Fassade noch wirklich viel zu tun gibt - so richtig weiter komme ich aktuell nicht, da ich erstmal noch ne ganze Menge Stücke hauen muss. Da ich aber den Samstag trotzdem weiter im Haus verbringen will, beschäftige ich mich demnächst mal wieder mit meinem Treppenprojekt - muss ja auch mal mit werden.

    Im Moment hab ich mir das schön eingetaktet - Samstag im Haus, Sonntag in der Firma - an einem der nächsten "Schneide-Tage" werde ich dann noch die Stücke schneiden, die mir für die Fassade noch fehlen.

    Hachja... heute bin ich richtig glücklich... der Container ist nun auch endlich voll und kann weg - was will man mehr
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Erstmal vorweg:

    Ich kann alle Seiten verstehen. Diese "Reichsbedenkenträger" gehen einem manchmal schon echt auf den Keks - andererseits finde ich die Story von UR auch irgendwie lesenswert, vor allem mit dem Ausgang. Gerechnet hätte ich eher damit, dass er abstürzt oder es bei den abgetrennten Gliedmaßen bleibt. Aber daran sterben - das ist schon ne krasse Nummer.

    Ansonsten:

    Ich mache wirklich viel "Unfug" - zumindest sieht das oft für Außenstehende so aus. Aber: ich achte immer (!!!) höllischst darauf, dass ich nicht abstürzen kann oder mir irgendwas auf den Kopf, die Füße oder die Hände fällt - und natürlich auch, dass das niemand anderem passiert.

    Hatte neulich erst wieder den Fall, dass einem Putzer aus dem Gehänge des Seilaufzuges ein halber Sack Mörtel abgestürzt ist - 3m vor mir, 1m neben seinem Kollegen - und aus der 3. Etage des Baugerüstes. Hätte auch schief gehen können. Gleicher Firma ist vor Jahren aus einem ähnlichen Seilaufzug mal das Seil von der Rolle gesprungen. Die angehängten Betonstürze landeten 1,2m hinter meinem Kollegen - und Überlast war hier nicht das Problem und es kann davon ausgegangen werden, dass die ihr Zeug regelmäßig prüfen lassen - ist ne ordentliche Firma.

    So gesehen: Passieren tut oft genug was und vorsehen muss man sich daher grundsätzlich - da muss man dann nicht noch zusätzlich unnötige Risiken eingehen, indem man Maschinen zweckentfremdet.

    Es gibt Gründe warum ich mein Gerüst bauen LASSE - sparen kann ich mit selber Gerüst kaufen, planen und schleppen genug.

    Ganz risikofrei ist Bauen nie, aber wenn man sich vorher ein paar Gedanken macht, kann man die richtig schlimmen Dinger meist gut vermeiden.


    Zu meinem Finger:

    Der ist immer noch nicht ganz verheilt, was aber sicher auch damit zu tun hat, dass ich in letzter Zeit wieder viel mit Kalkmörtel rumgematscht habe.


    "Für mich ist das hier noch ein Riesenthema."

    @Sorgnix: Wie ist das denn gemeint?

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  • Lucius
    antwortet
    Okay, okay (zurückrudernderweise)
    Ich hatte mal einen Kollegen, der wußte zu jedem, aber auch wirklich jedem Werkzeug einen Schwank über die potentiell tödlichen Gefahren. Sogar, wenn man, überspitzt gesagt, ein Plastelöffelchen für seinen Joghurt ausgepackt hat, konnte er über die Unfallrisiken referieren. An diesen fühlte ich mich gerade unangenehm erinnert.

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  • Columbo
    antwortet
    OT - Erste Hilfe

    Da die richtige Erstversorgung wichtig ist hier noch ein kurzer Beitrag zu richtigen und falschen Maßnahmen, hoffe es ist genehm

    Das abgetrennte Körperteil sollte dann beim Transport gekühlt werde, vor allem bei warmen Temperaturen. Denn bei Hitze stirbt Gewebe viel schneller ab. „Das hat sich inzwischen herumgesprochen“, sagt Biesgen. Doch Vorsicht! Noch schädlicher als Hitze kann zu große Kälte sein. Immer wieder meinen es Ersthelfer mit dem Kühlen zu gut und packen das Körperteil direkt auf Eis. In den Zellen bilden sich Kristalle und lassen diese platzen. Das Gewebe stirbt ab. Auch direkter Kontakt mit Wasser ist schädlich, da es das Gewebe aufquellen lässt.



    Zum Glück war das bei Tillˋs gezeigter Schnittverletzung nicht nötig. Hoffe es ist gut verheilt.

    <— geheilter Finger <— Medizin

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  • Sorgnix
    antwortet
    Diese Zeigefinger-Geschichte spiegelt einfach auch das WAHRE Leben wieder. Auch sowas gehört
    zum Erfahrungsschatz. Und soll scheinbar einfach nur zeigen, daß jede noch so "sportlich" genommene
    Abkürzung - auch "Routine" genannt - mal eben in die Hose gehen kann.

    Was DICH jetzt dabei an schlechtem Gewissen geritten hat, hierbei derart ins Horn zu stoßen,
    erschließt sich mir grad nicht. Sorry.

    ... die übliche Gelassenheit sollte man hier vielleicht auch mal walten lassen
    Das Thema bzw. der Faden ist hier bislang immer erhalten geblieben. Auch bei solchen kurzfristigen
    Abschweifen. Ein "Zeigefinger" ist hier (für mich) bei weitem nicht herauszulesen. Dafür müßte ich
    andere Worte lesen ...
    Für mich ist das hier noch ein Riesenthema. Und für Berufsoptimisten mit Deiner Signatur würde ich
    das einfach nur "Ganzheitlich" betrachten. Schon ist die Wiese wieder grün ...

    locker bleiben!
    Jörg

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  • Lucius
    antwortet
    ...und diese moralische Zeigefinger-Geschichte ist einer der Gründe, warum immer weniger in den Foren gepostet wird. Irgendein Klugsch..er kommt immer mit einer besserwisserischen "Ja, aber, wenn..."-Geschichte um die Ecke.
    Die eigentliche Geschichte gerät völlig in den Hintergrund, weil viel lieber über hypothetische Gefahren bei falscher Nutzung geschwafelt wird. Als ob ich mich in einem Autoforum anmelde und Unfallbilder poste.
    Hat Till an irgendeiner Stelle behauptet, dass er den Aufzug als Lift benutzt?
    Man, man...

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  • U.R.
    antwortet
    Fleißig wie die Bienen der Mann, sein Power in einem Akku und das E-Auto wird ein Renner!


    Aufzug und Personenbeförderung:

    Da hatte ich mal eine Baustelle Hannover Badenstedt, wo der Bauherr einen Baukarrenaufzug eingesetzt hat. So einen Aufzug mit schwenkbarer Plattform.
    Er hatte es sich zu eigen gemacht mit diesem Aufzug immer nach dem Mittagessen in die zweite Etage zu fahren, obwohl der Leiteraufgang gleich daneben war. Ich habe Ihn mehrfach gewarnt das diese Aufzüge ihre Tücken haben und er bitteschön lieber den Leiteraufgang benutzen soll.
    Er war übrigens ein echt guter Tausendsasser, (Ing)das muss ich eingestehen.
    An seinem Haus wollte er den Riesigen Dachboden zum Wohnraum umbauen.
    Eigentlich war das ganze Haus eine Baustelle so wie bei dir.
    Es war ein sonniger Sommertag als er vom Mittagessen kam und mal wieder auf die Aufzugsplattform stieg. ich war genau neben Ihm auf dem Leiteraufgang auf dem Weg nach oben ca. 1. Etage.
    Ich sagte ihm noch, er solle lieber den Leiteraufgang benützen, das ist auf alle Fälle sicherer.
    Dickkopf wie er war, hörte er nicht auf mich. Er hielt sich an dem Aufzugskorb fest und fuhr los.
    Genau auf meiner Höhe ein Markerschüttender Schrei, er konnte nicht so schnell den Korb stoppen.
    Ich sah nun das er seine Hand festhielt und sich ungesteuert bewegte. Schreie , Fluche folgten.
    Dann sah ich es, zwei Finger fehlten an seiner Hand, die er nach unten hielt , und versuchte den Aufzug zu stoppen(Funkschaltung). Ich habe ihn dann auf das Gerüst gezogen und die Aufzugsplattform nach den Fingern abgesucht.
    Gefunden habe ich sie am Erdboden.
    Ich bin sofort (war beim Bund Sanitäter) zu seiner Frau(die gerade auf derselben Höhe war wie wir, aber im Dachraum) und habe nach einer Gefriertüte mit Eis verlang, die sie nicht hatte.
    Zurück zu dem Mann und ihn verbunden mit Bordmitteln. Man hat der geblutet. Überall Blut.
    Nun Habe ich Ihn geholfen Rückwärts das Gerüst hinunter zu kommen, derweil seine Frau den Notarzt rief.
    Was ich nicht sehen konnte , seine eigenen Sehnen haben das Fleisch bis zur Schulter aufgerissen.
    Die Finger habe ich dann in meiner Gefriertüte den Sanis mitgegeben.
    Er kam ins Krankenhaus, am nächsten Tag verstarb er wegen eines Septischen Schocks.

    Bitte niemals einen Bauaufzug als Personenaufzug missbrauchen!!!


    Uwe....

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  • 2augen1nase
    antwortet
    @Deistergeist:

    Tatsächlich kommt so langsam die Kraft wieder zurück und der wunderschöne Frühling trägt eben auch dazu bei, dass bei mir mal wieder etwas positivere Stimmung aufkommt - wie schön, dass sich das auch so herausliest


    @Sorgnix:

    Doch, das ist genau der aus dem Schlaraffenland. Aber der steht schon länger da herum, sollte schon aufgefallen sein bei den letzten Bildern.

    Und nein: Ich nutze den nicht als Personenaufzug - auch wenn man das vielleicht vermuten könnte.

    Tatsächlich hab ich ja noch ne Seilwinde am Gerüst hängen - aber eben ganz oben. Mir erschien es einfacher, das schwere Gesimsteil übers Gerüst zu hucken, als erst das ganze Kabelgestrippe anzuschließen, hoch und runter zu rennen usw usf. Ich hätte es auch einfacher haben können, zugegeben.


    Was die Ausstattung angeht, so bin ich mittlerweile tatsächlich relativ gut bestückt - brauchste ja aber auch, wenn du den Großteil da alleine stemmst.

    Das mit dem zusätzlichen Gerüst war einfach ein Glücksfall. Ein Nachbar meiner aktuellen Werkstatt hatte das ewig bei sich herumliegen und so wanderten halt für 1800€ nochmal einige Felder 3.07er Gerüst zu mir... Aktuell habe ich noch 34 ungenutzte Rahmen herumstehen - hängt aber damit zusammen, dass ich ja immer 3 Böden pro Feld einbaue, also immer mit Konsole.

    Theoretisch müsste der Bestand ausreichen um mit normaler Aufbaubreite nahezu die ganze Villa einzurüsten. Aber: es fehlen trotzdem noch ein paar Teile - wie immer

    Mein Plan war halt, nach der Sanierung das Gerüst in der Firma weiter zu nutzen. Einfluss auf den Gerüstbau zu haben ist schon echt gut, bei dem was ich beruflich mache - und ich hab auch nen Top-Gerüstbauer an der Hand, der mir das fachgerecht aufstellt. Derzeit träume ich noch von nem Kederdach - wäre für die aufwendige Sanierung des Treppenturms wirklich sinnvoll...

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  • Sorgnix
    antwortet
    ... es muß mit Liebe zu tun haben ...

    Liebe zum Handwerk,
    Liebe zum Material,
    Liebe zum Job,
    Liebe zum Werkzeug,
    Liebe zum Haus.

    ... und manchmal macht Liebe ja auch Blind

    Sag mal, was ist das da für ein Bauaufzug am Gerüst - Bild 4.
    Das ist aber nicht der aus dem Schlaraffenland, oder?

    Was Du nicht alles hast.

    Jörg
    neidisch

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  • Deistergeist
    antwortet
    Da spürt man die Begeisterung für das Projekt!

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Zucker und Zigaretten - wird wohl irgendwann mal mein Tod sein. Aber ansonsten hab ich keine Süchte... gut...doch...eine...

    STEINE!

    Diese Woche ging ganz schön was vorwärts, vor allem weil ich mit der Baustelle gut durchgekommen bin.

    Deswegen war ich Freitag schon am Haus zu Gange. Kürzlich hab ich ja noch eine Decke abgerissen, um den Schutt kümmerte sich mein neuer Kollege. In der Zwischenzeit hab ich allerlei Kleinkram erledigt, dann haben wir zusammen die Gesimsteile raus aufs Gerüst gepackt und dann kam auch schon der Gerüstbauer und hat mir die nächste Seite eingerüstet. Noch nicht ganz fertig, aber so, dass ich erstmal weiterkomme. Danach hab ich dann mit dem Kollegen noch ein wenig "gemetert" und Schutt produziert - muss den Container mal langsam voll bekommen...

    Joa - Samstag gings dann im Alleingang weiter. Ich hab die alten Gurtgesimse ausgebaut und Stück für Stück dann ausgemauert. Da die Gesimsstücke unterschiedlich tief eingebunden sind, sieht das Mauerwerk auch entsprechend aus - ist ja aber wurscht, soll ja nur "halten"

    Teils waren da ganz schöne Brocken dabei, die habe ich letztlich dann händisch herausgesägt und übers Gerüst gezerrt... Eine Buckelei...

    Nuja...und heute musste ich noch für nen Kunden was zuschneiden, war folglich in der Firma und hab die Zeit genutzt um nebenbei die schon geschnittenen Steine zu bearbeiten. Auch davon mal ein Foto. Am Ende werden die Schichtenhöhen zwar nicht so aufeinander folgen, aber es geht da mehr um die Oberfläche. Ich habe lange mit mir gehadert was ich da mache, denn rundherum sind ja alle Steine grob behauen - da würde eine fein ausgearbeitete Treppenwange ziemlich komisch wirken. Buntscharriert ist mir irgendwie zu gewollt, also hab ich mich dafür entschieden, die Steine sehr grob zu scharrieren und den Hieb unterschiedlich schräg zu setzen. Ich finds sehr schön und freue mich schon drauf, die Steine zu versetzen - wobei das sicher noch einige Zeit brauch - muss mich erstmal um anderes kümmern.

    Nun gut - soweit erstmal der neueste Stand
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  • trilobit
    antwortet
    ich meine das obligatorische E 150 a haltige getränk im letzten bild!

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  • 2augen1nase
    antwortet
    @Trilobit: Das was nicht stimmt erkennst du auf den Bildern ganz sicher nicht (..und der Rest ist absolu im Toleranzbereich )


    @Oli: Jap, so ist es, nur die Rückseite ist steinsichtig gearbeitet, der Rest des Hauses war verputzt - aber schön verputzt.

    Abwarten - kommt Zeit kommt Geld und Rat und Putz. Oder auch nicht.

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  • oliver.bohm
    antwortet
    Sehe ich das richtig...?

    Eine Seite ist (und bleibt) eine Natursteinfassade? ...und der Rest ist Ziegel verputzt?

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