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  • 2augen1nase
    antwortet
    @Braniac:

    Der Kellerraum ist nicht beheizt, das Hinterhaus wird aber zukünftig (bei Nutzung) definitiv frostfrei gehalten werden müssen. Den Keller möchte ich ja zuschütten - nur eben mit Zisterne drin. Daher erübrigt sich das eigentlich. Ich hätte da selbst jetzt keinerlei Bedenken. Wenn ich an unsere offenen Schlammbecken in der alten Firma zurückdenke - die sind immer erst oberflächlich zugefroren, wenn mehrere Tage -10 Grad und mehr herrschten - und selbst dann bildete sich obendrauf nur Eisschicht von maximal 5cm. Mein Keller im unbeheizten Haus ist auch immer im Plusbereich - so gesehen: man muss es da nicht übertreiben. Selbst mein IBC der aktuell für das Sägewasser draußen steht, friert nicht komplett durch.

    @Sorgnix:

    Glaub mir - heute hatte ich Motivationsprobleme und mich nach dem Aufstehen nochmal kurz ins Bett gelegt - konnte aber weder schlafen noch entspannen, also hab ich mich dann doch rausgequält. Muss ich noch üben, das mit dem Entspannen - und wenn ich so alt bin wie du, werd ich bestimmt Profi sein

    Was die Balken angeht: Ich habe das noch nicht gemessen. Kann schon sein, dass da nicht viel zu tun ist. Die alten Dielen waren teils ganz schön unterfüttert - womit das aber zusammenhängt - keine Ahnung. Es soll ja eh ne Dachbodendämmung erfolgen - da gibts genug Spiel um auszugleichen, nehme ich an.

    Körnergebläse - hätte mir das Bücken und Krabbeln bestimmt nicht erspart. Schubkarre befüllen / ausleeren war tatsächlich der entspannteste Job bei der ganzen Nummer.

    Aber ich krauche im bei den aktuellen Aufträgen ohnehin nur herum. Bin mal gespannt, wann ich wieder schöne Arbeitspositionen erleben darf...

    Beschweren möcht ich mich aber auch gar nicht - selbstgewähltes Leid und irgendwie bin ich ja auch sehr froh drum, das überhaupt alles so machen zu können. Andere hätten die Möglichkeiten nicht...

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  • Sorgnix
    antwortet


    ... jeder so, wie er
    den Sonntag schafft körperlich zu verarbeiten.
    Ich lag auf dem Sofa ...

    Den Fotos nach sieht das alles noch hinnehmbar aus. Vor allem SEHR eben ...
    Da wird der Neuaufbau des Bodens flott gehen. Die Höhenausgleiche werden sich wohl im Rahmen halten.

    Ansonsten:
    Hier steht noch ein altes Körnergebläse - das Rohr senkrecht zum Dach raus, und die Sachen wären
    beim aktuellen Wind nicht auf DEINEM Grundstück gelandet ...


    Jörg

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  • Brainiac
    antwortet
    Ist der Kellerraum wo du die Wasserzisterne einbauen möchtest beheizt? Die muss auf jeden Fall immer frostfrei sein, was ja dann auch wieder ein Kostenfaktor zusätzlich ist...

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Sodele... Was für ne Quälerei - aber: Ich hab alles raus - immerhin.

    Endlich wieder aufrecht gehen - ein Genuß


    Was man im Dachboden wunderbar nachvollziehen kann, ist die Baugeschichte des Hauses. Neben dem Treppenturm entstand 1875 der erste Bauabschnitt der linken Haushälfte. Zu erkennen an den Mauerkronen und vor allem den Schwalbenschwänzen an den Balkenenden - hier saßen früher die Dachsparren von 1875 auf. Auf dem Mauerwerk zwischen den Balken saß früher der Giebel drauf.

    Mühsam, das alles freizulegen, aber lohnt ja irgendwie auch.

    Der Schuttberg im 1.OG ist ganz schön angewachsen - aber bei dem stürmischen Wetter war es einfach keine gute Idee, das Zeug in den Container zu verfrachten - der Wind hätte einen Großteil davon überall auf dem Grundstück verteilt. Und Sonntags ist dann auch mal irgendwann gut. Hab viel erreicht diese Woche, immerhin.

    Mal sehen wann der Zimmermann fertig ist mit seiner Quarantäne - bin ja schon ein wenig neugierig, was er dazu sagt. Ich für meinen Teile habe nur ein paar Ecken gesehen, an denen mehr zu tun ist, die Balken sehen durchweg noch sehr sehr gut aus.

    Ich halte euch auf dem Laufenden! Schönen Sonntag noch!
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Oh Sven! Dafür gibts eventuell tatsächlich Bedarf - mal sehen! Kann sein, dass ich da was für die neue Treppe brauchen kann - das Podest muss ich ja irgendwie abfangen. Ich hab mir zwar zwei alte Träger vom Treppenhaus mitgenommen, bin mir aber nicht sicher, ob ich die anderweitig brauche.

    Auf jeden Fall gut zu wissen!


    Ich hab heute weiter Dachboden ausgeräumt - langsam nervts...


    Fehlbodenbretteln raus, Spelzen raus, aussaugen, Fehlbodenbretteln wieder rein, nächstes Feld...

    Mühsam - wenn man es ganz ordentlich machen will.


    Und ja - ich weiß: Es wird spätestens mit dem Arbeitsbeginn des Zimmerers wieder superdreckig werden - aber: Ich will den Container noch auffüllen, daher raus mit allem was keine Miete zahlt
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  • ogrikaze
    antwortet
    Ähm Till, ich hab hier noch 2 Paletten mit kurzen Trägern liegen...
    Nur zur Info, nicht das Du welche irgendwo kaufst....
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  • 2augen1nase
    antwortet
    Ja... das war schon auch eine Überlegung - aber Tank hätte halt den Vorteil, dass da ein abgeschlossenes Behältnis ist, was ich da einfach versenken und rundherum verfüllen kann - so bleibt der Raum unter der TReppe auch als Abstellkammer noch nutzbar.

    Du hast ja vorher schon festgestellt: eine neue Decke einzuziehen macht Aufwand - vor allem, wenn darunter Feuchtigkeit ohne Ende ist

    Ich muss das zeitnah entscheiden - sobald ich anfange die Treppe reinzubauen, bekomme ich da keinen Tank mehr versenkt...

    Mal sehen. Der Vorteil von Kellertanks ist, dass man diese auch nachrüsten kann, indem man mehrere kleine kaskadiert - ist aber noch teurer, als gleich einen großen reinzusetzen.

    Es bedarf weiterer Recherche - heute aber nimmer, nun gehts wieder auf den Dachboden...

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  • Sorgnix
    antwortet
    also Material für einen kellergeschweißten Tank hast Du doch - die Stahlwände vom Tresor ...

    Ansonsten:
    Bei DEM Untergrund - Unebenheiten mit Putz berappen - kann man Wände und Boden auch
    mit ner Bitu-Schweißbahn belegen.
    Alternativ komplett verputzen - was der Römer dicht kriegte, schaffst Du auch.
    Schwimmbecken ohne Folierung sollen ja auch funktionieren.

    Dann kannst Du auch den gesamten Keller unter Wasser setzten.
    Machst nebenbei noch ein Tauchparadies für uns draus ...


    Jörg

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Zur Erklärung:

    Der Raum ist natürlich deutlich größer als 2m3 - hat aber so komische Maße, dass ich Standard-Zisternen dort nicht so versenkt bekomme, dass das mit dem Überlauf, Domschacht usw. noch gut passt.

    Die Überfahrt ist mehr oder weniger genau dort, so sich im Bild 1 der Keller verjüngt - dort abzumauern und zu verfüllen ist kein Ding. Über dem Keller entsteht dann sowieso die neue Treppe.

    Gestern habe ich noch sogenannte "Kellertanks" gefunden - einen 4000l Tank bekäme ich da rein, müsste unten halt noch ein wenig ausschachten. Aber: die sind deutlich teurer, als die normalen Erdzisternen...


    Hintergrund für die Überlegung ist folgender:

    Eine existierende Zisterne gibt es ja, direkt draußen am Haus. Diese liegt etwas tiefer als der Bereich im Hinterhaus. Da ich für die Werkstatt (vor allem für die Säge) ja immer viel Wasser brauche, war eben die Überlegung die hinteren Gebäude (Werkhalle, Fasslager, Hinterhaus etc.) an eine neue Zisterne anzuschließen und von dieser dann nen Überlauf zur alten Zisterne (die ich ebenfalls tauschen will) zu schaffen. Somit könnte ich insgesamt ca. 10m3 Regenwasser speichern - 4 für die Werkstatt, 6 für Haus und Garten.

    Das Ding ist halt: Du erinnerst dich ja sicher dran, dass mein Haus auf Fels steht - und ein einst mühsam geschaffenes Loch kippt man doch nicht einfach zu, wenn man vielleicht doch noch eine sinnvolle Verwendung finden könnte.

    Im Zufahrtsbereich der Werkstatt verfüllen macht ja durchaus Sinn... aber um den Rest wärs doof.

    Nur: 2800€ für nen Kellertank hinzulegen - nur weil er der einzige ist der standardmäßig passt - da hab ich auch wenig Lust zu. Und wie du schon sagst: selber abdichten macht am Ende viel zu viel Aufwand und wird noch teurer sein.

    Naja... und nen Kellerraum als solches brauche ich dort nicht.

    Mal sehen, ich muss vermutlich einfach nochmal recherchieren und bei den Firmen mal direkt anfragen, vielleicht haben die ja doch was passendes... Erdzisternen bis 3,3m3 kosten halt ca. 1200€ - sind nur leider zu groß vom Umfang...

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  • Sorgnix
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase
    ..., aber 2m3 ist dann doch bissl wenig.
    na ja, also auskleiden, Zuleitung RW (!) und Leitung für Entnahme und Pumpe - das übersteigt
    den Nutzen bei weitem ...
    Da bohrst Du Dir lieber einen Brunnen ...

    Für 2 m3 fällt mir nicht viel ein ...

    - verfüllen! - gerade wg. der Überfahrerei.
    - eigentlich ein wunderschönes Depot für Problemfälle wie Asbest etc ...


    Jörg

    (obwohl die Steine recht hübsch aussehen - aber was willst Du mit so einem Kriechkeller?
    Für Schatzsucher fällt mir da nur das Schatzversteck, der Geheimraum ein.
    Aber eben wieder unter einer Durchfahrt?? Die statische Herrichtung der Decke kostet ja auch ...)

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Heute habe ich die restlichen Steine weggeräumt und mich anschließend mal nach Untertage begeben

    Den Keller vom Hinterhaus hatte ich hier noch nie gezeigt - meine ich jedenfalls.

    Interessant ist, dass der Zugang ursprünglich mal von der anderen Seite erfolgte - man sieht ja noch die letzten Stufen der ehemaligen Kellertreppe. Darüber befand sich ganz früher mal die Treppe ins Obergeschoß.

    Unter der "neuen" Treppe (die ich jetzt abgerissen habe) wurde ein neuer Kellerzugang geschaffen - mit einer unsäglich miesen Treppe. Offensichtlich wurde der Keller als Kohlenkeller genutzt - der Dreck hängt noch mächtig dick an den Wänden und Steinen.

    Für den Keller habe ich zukünftig keine Verwendung mehr. Er ist "nur" mit Natursteinplatten /alten Blockstufen abgedeckelt - diese sind gebrochen, wurden früher schon mal mit Feldbahnschienen unterfangen und das ist auch unmittelbar vor dem Hallenzugang so - bei jeder schweren Palette die ich da drübergefahren habe, hab ich immer ein wenig geschwitzt - und gehofft, dass nix passiert

    Geil wäre, wenn ich den Keller als Zisterne nutzen könnte - aber so richtig was passendes zum Einsetzen finde ich nicht - also schon, aber 2m3 ist dann doch bissl wenig.

    Zum "Abdeckeln" muss ich erstmal meinen Portalkran dort irgendwie positioniert bekommen - kommt demnächst mal. Morgen will ich den Dachboden weiter ausräumen...
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  • Deistergeist
    antwortet


    Glückauf! Thomas

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Batman!

    Heute konnte ich relativ zeitig meine aktuelle Baustelle verlassen und habe die Gelegenheit genutzt, um die restlichen Sauerkrautplatten (immerhin fast ne halbe Tonne) aus dem Hinterhaus zu entsorgen.

    Im Anschluss machte ich mich dann an den Rückbau der alten Treppe.

    Als ich das Türgewände ausgebaut habe, entdeckte ich dann plötzlich dieses kleine schwarze "Fusseldingens" und erkannte aber relativ schnell, dass ich da wohl gerade jemandem sein Zuhause kaputt gemacht habe - ziemlich doof.

    Aber: Bisher hatte ich keine einzige Fledermaus im Haus, nicht mal kleinste Anzeichen dafür (habe eine Bekannte beim Naturschutz, die hat sich das Haus unter dem Gesichtspunkt mal mit angeschaut). Ich hätte auch im Leben nicht damit gerechnet, dass IN der Wand eine Fledermaus ihren Winterschlaf abhält.

    Wie das kleine Wesen in die Wand gekommen ist, ist mir absolut schleierhaft, denn eigentlich waren alle Fugen rundherum zu oder so klein, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sowas durch so nen Ritz passen sollte...

    Da ich vom Nabu niemanden erreicht habe, hab ich mir gedacht:hängen lassen ist jetzt auch doof, die friert bestimmt. Also hab ich sie ganz vorsichtig von der Wand abgepult und ihr einen geschützten Platz in einem Steinplattenstapel angeboten - kurze Zeit später schien sie darin auch verschwunden zu sein - ich hab sie nicht mehr gefunden. Verletzt war sie glücklciherweise nicht, nur ein wenig staubig - und den Staub hab ich vorsichtig weggepustet.


    Hoffentlich findet sie ein neues Zuhause in meiner Bude - würde mich freuen.


    Nuja. Dann nochmal alles fein abgesucht, nichts weiteres an Getier gefunden und den Abbruch dann fix noch vollendet.


    Wirkt gleich viel großzügiger, der Raum
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  • 2augen1nase
    antwortet
    @Sorgnix:

    ich schrieb "hauptsächlich" - und natürlich gibt es neben Ogri noch ein paar andere, die gerne mal mit angepackt haben - und bei denen ich auch nochmal mit anpacken muss. Keine Frage. Hier im Forum tummeln sich mehr von dieser Sorte - aber es bleibt eine Seltenheit.

    Aktuelles habe ich genau wieder so ne enttäuschende Sache, wo ich einem wirklich sehr geholfen habe und am Ende... lassen wir das.


    Wie sagte neulich mein Mentor: "Der Mensch ist der Mensch und er bleibt der Mensch"

    Zu deinen Zahlenspielereien:

    Ich weiß ungefähr worauf du hinaus willst und ganz sicher hast du da auf der einen Seite auch absolut Recht - aber eben nur auf der einen. Die Realität ist oft eine andere.

    Aber wie du schon sagtest - das ist wohl eher mal was zum bequasseln - so in echt und mit Bierchen in der Hand

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  • Sorgnix
    antwortet
    Du verstehst das (noch) nicht ...
    Es geht um den Beruf.

    Und GERADE wenn ein Projekt nicht "vergleichbar" ist, braucht man solche Zahlen.
    Und wenn es in 34 Jahren ist ...

    "Stammdaten" nennt man sowas. Gold wert ...
    Das klären wir mal in ner ruhigen Minute.
    Hat mit kybernetischem Management ( ) zu tun, KOPF-System. Hab ich früher mal gemacht.
    Damals ...


    Zitat von 2augen1nase
    Spontan fällt mir da hauptsächlich Ogri ein, der auch mal völlig ohne Eigennutz und auf seine Kosten von Leipzig herfährt um mir Verrücktem ... zu helfen
    Es ist ein Kreuz mit diesen Pandemien heute ... - selbst Alzheimer greift mehr und mehr um sich ...





    Gruß
    Jörg

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