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  • ogrikaze
    antwortet
    Na jetzt übertreib nicht, da werd ich ja rot
    Außerdem hast Du deinen Frohndienst bei mir doch auch geleistet... Kamin, Stufen usw....
    Alles gut
    Man sieht sich eben immer 2 mal im Leben....da ist was dran...

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  • 2augen1nase
    antwortet
    @Jörg:

    Sorry, aber nur um mich mit anderen vergleichen zu können oder "sicher" argumentieren zu können?

    Keine Ahnung - liegt mir irgendwie fern. Erstens hat keiner ein vergleichbares Objekt, zweitens kenne ich keinen, der mit einem ähnlichen Anspruch an die Sache herangeht.

    95% der "anderen" hätten die Fassade wohl gänzlich glattgebügelt und fett mit Styropor weggedämmt - 4 % hätten vielleicht noch mit Stuck oder Styropor ein paar Gesimse angedeutet - und ich, der eine "Vollidiot" wills halt wieder möglichst originalgetreu herstellen. Für die Steinmetzarbeiten alleine bauen sich andere ihre Einfamilienhäuschen - nur mal als Vergleich.

    So gesehen: Ich muss kein Tagebuch führen und alle Stunden aufrechnen um mich dann irgendwo "verteidigen" zu können - wozu?

    Und zum Thema Freunde: Bei mir auf der Baustelle arbeitet keiner seinen Freundschaftsdienst ab. Natürlich verbindet mich mit den Helfern die ab und an dabei sind eine Freundschaft - trotzdem wird da jede Stunde bezahlt und abgerechnet - und zwar ganz offiziell und mit den Rechnungen kann ich das auch ggf. mal nachweisen, wenn zum Beispiel mal die BG anklopft.

    Kumpanei ist Lumpanei - musste ich oft genug erfahren und da gibt es extrem wenige Ausnahmen in der Welt.

    Spontan fällt mir da hauptsächlich Ogri ein, der auch mal völlig ohne Eigennutz und auf seine Kosten von Leipzig herfährt um mir Verrücktem beim Platten transportieren zu helfen. Sonst kenne ich aber keinen, der so agiert - und Ogri weiß auch, dass ich ähnlich ticke - und oft genug auch "schlechte" Erfahrungen damit mache.

    Ogri hat mir ja auch in der Studienzeit mit Rat und Tat und Maschinen Hilfe geleistet und als ich irgendwann mal zu ihm sagte: "Mensch, ich weiß gar nicht wie ich das alles wieder bei dir gutmachen soll" sagte er: "Nicht bei mir. Irgendwann wirst du vielleicht auch mal jemandem helfen können und dann solltest du das auch so machen" - und das, das hab ich mir wirklich hinter die Ohren geschrieben.

    Ich tue was ich kann - nur vergleichen, das mache ich nicht mehr. Macht einfach keinen Sinn.

    Und wer meint, er könne es besser, schneller, günstiger: dann soll er es doch machen, gibt noch genug pflegebedürftige Ruinen in der Welt, die man nach Herzenslust wieder aufbauen kann.

    Ich bin da echt entspannt und mache meinen Stiefel - anders geht so ein Projekt auch gar nicht zu machen. Und: Ich glaube erst dann daran, wirklich mal drin zu wohnen, wenn ich einen Tag vor dem Einzug stehe. Bis dahin rechne ich immer damit, vielleicht auch an dem Ding zu scheitern. Wäre letztlich trotzdem kein Verlust, denn die Erfahrung nimmt mir keiner und der Wert bleibt in der Lage ja einigermaßen stabil.

    Fazit: Ich mache mir nicht noch mehr (unnötige) Arbeit - so einfach ist das

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  • ogrikaze
    antwortet
    Das hab ich noch, keine Angst....

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  • Sorgnix
    antwortet
    Zitat von 2augen1nase
    Mir bringt es am Ende nix, wenn ich nachher schwarz auf weiß habe, dass ich so und so viel Stunden und Geld reingesteckt habe. Weder die Lebenszeit noch die Kohle wird man jemals wiedersehen - so ist das eben.
    ... kommt immer drauf an.

    Bei meiner Bude bewege ich mich mit den Kosten (bis jetzt) sogar noch unterhalb der Kalkulation
    Zumindest bin ich davon überzeugt - die kompletten Zahlen muß ich erst noch zusammenstellen.

    Beim Aufwand liege ich daneben!
    Weil eben doch so einiges hier noch auftauchte, wo ich nicht dran gedacht hatte.
    Zusätzlich noch Arbeiten, die man dann als "nötig" ansieht, die vorher genau gegenteilig angesehen wurden ...
    Und dann hat man was fertig - wie z.B. das Esszimmer, was ich demnächst wohl nochmal
    völlig umgestalten werden. (Die Bude mit dem Saurier ...)

    Unter dem Strich brauche ich die Zahlen, weil:

    - ich es selber wissen will!!

    - es mein Job ist - und ich häufig gefragt werde, was denn dieses oder jenes kostet
    oder eben wie lange etwas dauern könnte.
    Das werde ich auf der Baustelle auch permanent gefragt - und was ich dort mache (arbeite),
    die Maßstäbe, die ich für andere ansetze - die kann ich auch gern mal für mich anwenden ...

    - und auch ein Ding:
    Ich hab hier reihenweise "Freunde", die immer wieder auf die Pauke hauen, daß das doch alles
    viel zu lange dauert, sie das doch viel schneller hinkriegen würden. Vor allem, weil sie
    ja auch schon mal selbst gebaut haben ...
    Die vergessen dabei leider auch immer, wie lange es wirklich dauerte, wie viele Stunden
    von Freunden und Helfern (!!) da investiert wurden ...
    (ich hab auch das im Detail mitgeschrieben ...)
    Und ein Punkt, bei dem man möglichst die Klappe halten sollte: WIE es bei denen aussieht ...

    Mir selbst erging es auch so, daß ich bei Leuten RICHTIG Zeit gegeben habe, im Vertrauen, daß
    die sich auch bei mir blicken lassen ...
    Aber an solche Freunde (eher -innen!) gerät man wohl auch immer wieder. Wenn die Hütte fertig
    ist, haben sie auf einmal ganz andere Probleme und so gar keine Zeit mehr ...

    Ach dafür führe ich Buch - für die Verluste ...
    Man nennt es auch Lehrgeld. Oder Erfahrung ...


    Auf jeden Fall: Wenn mal wieder jemand den Hals aufreißt, es meint besser zu wissen - ICH kann
    mit Zahlen Schwarz auf Weiß aufwarten. Andere nur mit Mutmaßungen ...
    Und im Nachhinein erschrickt man sich ja wirklich, wie sehr man ab und an eine Aufgabe unterschätzt hat ...

    ... ich hoffe mal, der Sven hat mein Bautagebuch im Tresor deponiert

    Gruß
    Jörg

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  • ogrikaze
    antwortet
    Naja Till, solange Jörg das Forum nicht ins Nirvana schickt haste ja hier ein schönes Tagebuch. Übrigens nicht nur Heizung, auch beim Thema Dämmung sind wir verschiedener Meinung
    PS: Mit Thema Spardose hast Du bei der Entwicklung nicht ganz Unrecht

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  • 2augen1nase
    antwortet
    @Ogri: Das hör ich ja zum ersten Mal

    - sonst hagelte es immer nur Vorwürfe wegen der wunderschönen Heizung, die ich hätte haben können

    Spaß - ich weiß schon wie du das alles meinst und ich weiß auch, dass du es nur gut mit mir meinst.

    @Sornix:

    Du hast Recht - man müsste eigentlich Bautagebuch führen und alles fein säuberlich aufschreiben und dokumentieren. Aber: auch mein Tag hat leider nur 24 Stunden.

    Zudem: Es ist hinterher völlig egal wieviel Zeit und Geld du in die Bude gesteckt hast - wenn es wirklich mal schief geht und das Ding weg muss, bestimmt einzig und allein der Markt den Preis. Zur Zeit könnte ich gut bezahlt aus der Nummer rausgehen - neulich erst stand wieder jemand auf der Baustelle und wollte erst das Haus kaufen, dann mein Auto, danach mein Gerüst...

    Und was die Kosten angeht: Ich habe das ganz am Anfang mal überschlagen und bin so bei ca. 800.000€ Sanierungskosten gelandet - von denen plante ich 250-300.000€ in Eigenleistung zu erbringen, was schon relativ hoch gegriffen ist.

    Ich denke, ich bin mit der Schätzung nach wie vor gut unterwegs - nur nützen tut mir die auch nix, denn die Kohle habe ich nicht und die bekomme ich auch nicht von der Bank - keine Chance.

    Daher bleibt nur, es Schritt für Schritt mit den Mitteln zu machen, die ich zur Verfügung habe, in guten Jahren etwas mehr Geld investieren, in schlechten Jahren (wenn weniger Aufträge da sind) bleibt dann mehr Zeit um selbst Hand anzulegen. Ab und an muss dann natürlich irgendwo mal ein kleinerer Kredit her, so ganz ohne geht es eben auch nicht.

    Klar, das dauert dann eine Weile - aber das juckt mich (noch) nicht.

    So gesehen: Natürlich ist es schön, einen Überblick zu haben - aber, es nützt ja eh nix. Für manch einen ist es Zeitverschwendung und ein finanzielles Faß ohne Boden, für den anderen ist es ein netter Zeitvertreib und eine Art "Spardose".

    Mir bringt es am Ende nix, wenn ich nachher schwarz auf weiß habe, dass ich so und so viel Stunden und Geld reingesteckt habe. Weder die Lebenszeit noch die Kohle wird man jemals wiedersehen - so ist das eben.

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  • ogrikaze
    antwortet
    Ich hatte 2 blaue Augen Bei den groben Kosten hab ich mich nur um ca 30% verschätzt...geht ja noch.Heute müsste ich bestimmt 50% nur an Material mehr löhnen...
    Manchmal muss man auch verrückte Sachen machen...kennste doch
    Till kennt auch meine Meinung zu seinem Projekt, größten Respekt...Ich hätte die Ausdauer wohl nicht.

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  • Sorgnix
    antwortet
    Ja, ja ...

    Auf der anderen Seite findest Du dann auf diversen Auktionsseiten die Buden von denen, die
    das eben nicht so ganz genau wissen wollten was es denn letztendlich kostet ...

    Da steht dann ne halbfertige Hütte oder ein Rohbau, die es zum Schnäppchenpreis abzugreifen
    gibt - und ne gescheiterte Existenz, die mal unter zu viel Phantasie und Realtiätsferne litt.
    Von der sie dann eingeholt wurde ...

    Beim einen geht´s gut - beim anderen nicht.
    Und Blaue Augen liegen dazwischen.

    Wie wir sehen - jede Medaille hat zwei Seiten. Und manchmal steht sie hochkant ...

    Zum Trost: Auch Pedanten erleiden schon mal Schiffbruch ...


    Gruß
    Jörg

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  • ogrikaze
    antwortet
    Ähm Jörg, manchmal möchte man nicht wissen was alles
    gekostet hat Ist nicht jeder so ein Pedant wie Du
    Das Ziel erreichen, egal wie....wichtiger Schreibzeit ist verlorene Zeit

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  • Sorgnix
    antwortet
    Viel wichtiger ist die STUNDEN aufzuschreiben

    Eigentlich alles.
    - Bautagebuch!
    - Bilddokumentation (noch mehr wie hier)
    - JEDEN Kassenbon, jede Rechnung


    ... denn Du wirst in 12 Jahren dankbar sein, da das eine oder andere mal nachschauen
    zu können um neu auftretende Probleme leichter und schneller lösen können.
    Und manchmal erkennt man auch erst im Nachhinein, wo gepfuscht wurde

    Gruß
    Jörg

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  • ogrikaze
    antwortet
    Also rein optisch siehts gut aus, mit Glück brauchst Du nur aufdoppeln, falls der Statiker das ohne Dachgeschossausbau überhaupt verlangt
    Zählst Du eigentlich die Container mit? Ich war bei meiner kleinen Bude bei 17 Stück a 7m3. Da war aber auch viel Aushub im EG dabei..

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  • 2augen1nase
    antwortet
    @Sorgnix:

    Ja... genau das hab ich gestern zu meinem Helfer auch gesagt: das muss irgendwann ja alles wieder rein...

    Wobei das dann ne andere Form haben wird. Ich muss ja irgendwo auch den Forderungen der EnEV entsprechen und da bietet es sich an, die oberste Geschoßdecke zu dämmen. Ich würde mal vermuten, dass ich (da der Dachboden ja nicht ausgebaut wird) auf die Belastung der Decke verzichten kann. Braucht man ja eigentlich für den Schallschutz. Der Straßenlärm (der ja nicht soooo groß ist) wird dann hoffentlich durch das schwerere Dach (Ziegel) ein wenig "abgefedert".

    Aber ja - ich hab meinem Kollegen gestern auch gesagt: langsam nervt der ganze Abbruch. Ich muss echt mal was aufbauen - das bisschen Fassade und das klein klein an "Notreparaturen" befriedigt nicht mehr wirklich.

    Andererseits ist das ja genau die Vorbereitung die es braucht - der Zimmermann muss sich das ansehen können und ich bin im ersten Moment sogar etwas beruhigt, weil aus meiner Sicht die meisten Balken wirklich richtig gut aussehen und sich auch richtig gut anhören. Da klang seine Vermutung etwas anders. Vielleicht doch noch gerade rechtzeitig reagiert? Man wird es sehen...

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  • Bergedienst
    antwortet
    Ich bin so froh das alles hinter mir zu haben, frustrierende Mengen raus und wieder ein. Bei mir war es "nur" ein 300² Haus aber ich habe 7 x 7cm³ rausgefahren;( Dann die 200m² 2,25 x 1,25 m OSB Platten oder 250m² Gipskarton, 2 Treppen hoch....ich hätte da keinen Bock mehr drauf...

    Viel Glück und das dich der Mut nicht verläßt

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  • Sorgnix
    antwortet


    ... Du weißt schon, daß Du das - bzw. die Menge (und mehr) - wieder hoch schleppen wirst ...


    Jörg

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  • 2augen1nase
    antwortet
    Neuer Container, neues Glück...

    Dieses WE hatte ich seit langem mal wieder Unterstützung von meinem fleißigen Helfer - und was der gerockt hat - super.

    Um vom Zimmermann eine halbwegs realistische Aussage für die Dachstuhlsanierung zu bekommen, sagte mir dieser, dass ich doch bitte erstmal alle Fußbereiche des Daches inkl. Balkenköpfe freilegen solle.

    Also haben wir gestern die restliche Dielung abgenommen und alles was auf den Fehlböden lag runtergeschippt und in den Container verfrachtet - war ne ganz schöne Aktion -eigentlich gedacht mit Ausicht darauf, das heute abschließen zu können.

    Ich ging davon aus, dass unter den Fehlbodenbrettern nur noch ein paar durchgefallene Reste der Schüttung lagen - bis ich heute die ersten Bretter angehoben habe und feststellen musste, dass darunter komplett mit Spelzen aufgefüllt wurde... Ein Sackgang.

    Also war erstmal wieder Schippen angesagt - und damits am Ende auch wirklich "sauber" wird, hab ich die verbliebenden Reste noch ausgesaugt. Der 7m3 Container ist nun fast voll - 5m3 sinds bestimmt schon...

    Anbei ein paar Bilder von der ganzen Aktion. Der Marder / Waschbär hat nun jedenfalls wieder freie Bahn
    Angehängte Dateien

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