VEB Budenkombinat
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gute arbeit till,
war schon in sorge das etwas nicht stimmt...aber auf dem letzten bild war die sorge weg!😉 -
Sodele... es geht weiter...
Gestern habe ich die restlichen Eckstücke eingepasst und am Risaliten die alten Gesimsteile ausgebaut. Da diese tiefer im Mauerwerk stecken als die neuen Teile, musste ich ein wenig "ausmauern", frei nach dem Motto: "Mörtel rein, wird auch zu Stein"
Joa - und da das alles somit ganz gut vorbereitet war, hab ich dann heute kurzerhand die ersten Gesimse "reingemetert".
Nächstes WE kommt dann die nächste strecke dran - Gesimse raus, ausmauern, Gesimse rein - wobei ich das vermutlich nicht komplett schaffen werde. Aber muss ja auch nicht.
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Die einschlägigen Archive sind angefragt, haben aber momentan wenig Zeit. Mal abwarten. Wird nicht so einfach werden...
Mittwoch gab´s mal wieder Lieferung... Dieses Mal n kompletter LKW Bordsteine aus Granit.
80€ wollte der Fahrer haben - und mein AG ist vermutlich froh darum zu wissen, dass die Teile nochmal irgendwo zum Einsatz kommen werden. Entsorgung wäre ihn teurer gekommen und Wiedereinbau leider auch. Wenn alles klappt, kommen noch ein paar dazu. Mal sehen.
Für den Preis jedenfalls nix falsch gemacht - wobei ich meinem AG da sicher noch nen kleinen Gefallen schuldig bleiben werde.
Mal sehen, wann ich dazu komme die Dinger zu palettieren - wiegen ja auch bissl was
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Gibt es in den Archiven vielleicht den Nachlass der Steinmetzzunft/Vereinigung, in denen man den Zeichen-Inhaber zuordnen kann?Einen Kommentar schreiben:
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Respekt? Naja - das nicht wirklich. Außer beim Metall flexen, weil mir da schon zu viel Mist passiert ist.
Ich arbeite ohne Schutz - hängt aber mit den Endlosblättern zusammen. Mit Schutz sind se halt nicht endlos

Heute hab ich ne interessante Entdeckung gemacht.
Als ich einen Stein aus dem Haus auf der Säge hatte, fiel mir die eingehauene Marke auf.
Könnte eine Marke des Steinbruchbesitzers gewesen sein. Wer weiß...
Auf jeden Fall auch wieder so ein Unikat... hätte ich nicht gedacht. Der flog monatelang im Garten herum, weil er nirgends so richtig auf Palette passte und gestern hab ich eh wieder ne Ladung Steine eingesammelt und den dieses Mal mitgenommen...
Naja... aber viel mehr ist nicht geworden - musste heute noch andere Sachen erledigen.Angehängte DateienEinen Kommentar schreiben:
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Ja, das mit der Flex kenne ich. Sah bei mir noch etwas schlimmer aus. Hab seitdem Respekt vor den Mistdingern.Einen Kommentar schreiben:
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Sodele...
Nachdem ich letzten Samstag nach zwei Stunden am Haus sowas von fertig war und mich wieder ins Bett legen musste, wurde immerhin diesen Samstag ein bisschen mehr.
Ich könnt sowas von kotzen, die "Spätfolgen" von Covid sind echt superanstrengend...
Naja.
Nachdem ich mir seit Ewigkeiten mal wieder richtig derb in den Finger geflext habe, konnte ich mich dennoch dazu motivieren, die drei Stücke noch einzubauen - ein elendiges Gefummel, da scheinbar schon zu früherer Zeit in genau dieser Ecke die ein oder andere Ungenauigkeit "verfummelt" wurde. Zu sehen ist der Kompromiss - merkt man allerdings nur, wenn man wirklich mal Winkel / Richtscheit einhält. Das Mauerwerk driftet teils ganz schön ab, das ursprüngliche Gesims verspringt fast 10mm in der Höhe. Altes Haus halt
Viel mehr gibts leider nicht, momentan "drückts" an anderen Stellen...
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Die Fördergelder decken aber einen Großteil der Mehrkosten ab - immerhin. Je nachdem, welche Mittel man für welchen Zweck bekommt.
Aber die Diskussion driftet ab - und es bringt auch irgendwie nix.
Warum es nix bringt? Weil ich so oder so denkmalgerecht bauen will.
Bisher habe ich städtische Denkmalmittel bekommen - die sind zwar sehr begrenzt, aber immerhin darf ich die auch selbst verbauen. Landesmittel gibt es nur, wenn Fremdfirmen die Leistung erbringen. Für mich war das in den letzten zwei Jahren schon ein großer Vorteil, denn immerhin gabs für die Steinrestaurierungsarbeiten nicht gerade wenig Zuschuß und das hat mir die Arbeit, die ich ohnehin machen will (und auch in Eigenleistung bringen kann) wenigstens ein Stückchen weit vergütet. Natürlich: wenn ich das als Auftragnehmer für jemanden gemacht hätte, wäre deutlich mehr rausgekommen - aber: wer kann schon behaupten, dass er die Eigenleistung am Haus vergütet bekommt?
Was den Denkmalschutz angeht, so betrifft das ohnehin hauptsächlich das äußere Erscheinungsbild. Innen ist ja nicht mehr sooo viel vorhanden - wobei die alten Türen usw. schon bleiben werden, klar.
So gesehen:
Für alles was ich in Eigenleistung erbringen kann, kann ich städtische Mittel beantragen und alles was fremdvergeben wird (Putz, Dach, Fenster, Maler) kann ich mir über Landesmittel noch zu einem Teil fördern lassen.
Ich sehe da eigentlich nur bei den Fenstern wirklich Mehrkosten auf mich zukommen, da die den Preisunterschied zwischen Plastik- und Holzfenstern vermutlich nicht komplett fördern werden.
ABER:
Die Fördermöglichkeiten sind das eine - und ganz sicher nicht der Hauptbeweggrund für die Unter-Schutz-Stellung (die auch gar nicht so einfach war)
Hauptsächlich habe ich das machen lassen, weil das Haus auf jeden Fall erhalten bleiben soll. Der Voreigentümer wollte eigentlich abreißen und für den Fall, dass ich das Projekt aufgeben muss soll auch kein anderer mal eben schnell das schöne Haus wegputzen können. Das war tatsächlich der Hauptbeweggrund.
Und ein anderer Aspekt: Energetisch werden Denkmäler (noch) etwas kulanter gehandhabt.
Naja - und da ich das Haus ja eh wieder so herstellen will wie es früher mal war stört mich das ja auch nicht.
Wie gesagt: ich habe ja beruflich sehr viel mit den unterschiedlichen Denkmalbehörden zu tun und weiß, dass man eigentlich mit allen klar kommt, wenn man "am gleichen Strang" zieht. Klar - es gibt dann auch einige Vorgaben: Fensterfarbe, Fassadenfarbe, Fugenfarbe, Putz - aber: eigentlich nimmt mir das eine ganze Menge Arbeit ab. Immerhin muss ich mir über die Farbgebung keinen Kopf zerbrechen - das ist schon auch eine Erleichterung.
By the Way: die Farbuntersuchung machen die bei uns direkt im Amt. Die haben da eine Fachfrau, die dann vorbeikommt, Proben nimmt und die historische(n) Farbgebung(en) daraus ableitet. Das ist schon ein ziemlicher Luxus, zeigt aber auch, wie engagiert die hier unterwegs sind.
Aber sei´s drum. Wenn ich es einfacher haben wöllte, würde ich die Bude verklingeln und mir nen 0815 Neubau in die Landschaft furzen lassen - und die Option bleibt ja allemal....
Was mich geärgert hat, sind eben die aus meiner Sicht unnötig hohen "Nebenkosten" für den Bauantrag - auch wenn es einem selbst Rechtssicherheit verschaffen mag. Ich gebe jetzt ca. 6000€ dafür aus, dass ich "rechtssicher" auf dem gleichen Grundriss des Hauses eben einen Werkhallenneubau realisere. Selbst wenn die Grenzfeststellung ergibt, dass die sich früher um einen Meter vermessen haben, wären die Abstandsflächen usw. immer noch gegeben. Aus meiner Sicht also absolut sinnloser Kram, der aber eben "einfach so" gefordert wird.
Wenn ich das Geld dem Statiker in die Hand drücke, weiß ich wenigstens, dass da am Ende was sinnvolles bei rumkommt. Nach Investition der o.g. Summe habe ich zwei Blatt Papier in der Hand und bis zu elf Granitsteinchen mit Kreuzchen / wahlweise Metallplättchen mit Punkt rund ums Grundstück stehen...
Völlig Banane...
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Die Fördergelder vom Denkmalamt decken aber die Mehrkosten beim denkmalgerechten renovieren nicht ab.
Gruß
MichaEinen Kommentar schreiben:
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Einer mit Erfahrung - und ich bin sicher, du machst 3 Kreuze, dass du mit all dem durch bist :-)
Am Ende muss man sagen:
Es geht ja letztlich um meine Rechtssicherheit - und die ist im Zweifelsfall mit den Kosten vorher günstiger zu erlangen, als hinterher bei Rechtstreitigkeiten mit dem Nachbarn - wobei ich dafür keinen wirklichen Grund sehe, denn rundherum darf sowieso nie was gebaut werden und selbst wenn, würde das aufgrund des Baugrundes unmöglich sein.
Trotzdem überfordert mich der teure Theoriekram gerade etwas - würde die Kohle lieber ins Haus stecken, antatt in Papier...
Warum du das aber mit dem Denkmalschutz verbindest, erschließt sich mir nicht - ich habe bisher keinerlei Nachteile durch die Unter-Schutz-Stellung und das wird auch so bleiben, weil ich ja ohnehin denkmalgerecht saniere und Schnick-Schnack fällt sowieso aus. Typische Streitthemen wären wohl Dachflächenfenster, Balkone, Schleppgauben usw. usf. und das fällt bei mir eh alles raus. Im Gegenteil - ich bin ziemlich sicher, dass mir der Denkmalschutz beim ein oder anderen Thema sogar sehr hilfreich sein wird - mal ganz abgesehen von den Fördermitteln die ich abgreifen kann.
Aber gut - am Ende muss das jeder selbst wissen. Ich bin damit ganz und gar nicht unglücklich und daher kommen auch nicht die "Probleme".
Denkmalpflege ist halt mein täglich Brot, das ist mein Job. Ich kann da also eh nicht anders....
Und falls du da was nicht mitbekommen haben solltest: die Fassadenrekonstruktion geht auf MEINE Kappe. Ich mache das, weil ICH das will, nicht, weil das eine Forderung von irgendwem wäre.
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Willkommen in der Realität der deutschen Rechtsordnung:
Ich könnt da jetzt ganz viel schreiben....hab das mit Haus,Firmengrundstück und den Nachbarstreifen an der Firma alles durch.......Du kennst ja die Örtlichkeiten
Bei Fragen anrufen, sonst toppe ich noch Jörg seine Texte
In Kurzform
So Du ne Baugenehmigung brauchst, wirst Du nicht ohne eine Vermessung auskommen, oder der Vorbesitzer hat das schon gemacht.
Und die Preise richten sich nach Eck/Vermessungspunkten und Grundstücksgröße....
Auf jeden Fall nicht gerade günstig...
Und der aktuelle Grundbuchauszug für den Baugenehmigungsantrag darf nicht älter wie 3 Monate sein...Spreche aus Erfahrung.
PS: Ich hab mich damals schon gefragt warum Du die Bude unbedingt als Denkmal gewidmet haben wolltest. Das macht nix einfacher am Ende. Und auf die paar Kröten
Förderung hätt ich verzichtet. Jetzt können Dir halt die Ämter überall rein/mitreden.Zuletzt geändert von ogrikaze; 24.04.2022, 20:19.Einen Kommentar schreiben:
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Also ich weiß ja nicht wie es euch geht - aber bei mir brennt gerade wirklich die Luft und dementsprechend wird auch am Haus nicht wirklich was gerade.
Ich bin auch nach wie vor nicht richtig fit, Corona hat mich echt fertig gemacht - obwohl ich nur sehr milde Symptome hatte. Ich kann gefühlt gerade nicht mal die Hälfte machen von dem, was ich sonst so mache..
Naja. Immerhin habe ich es ja am Montag (ich hatte mir den Feiertag ja extra "freigearbeitet" ) geschafft ein paar Steine zu schnippeln und gestern konnte ich das bei schönstem Sonnenschein weiter verfolgen, was ich ausgiebig genutzt habe. Bisher schneide ich tatsächlich nur Reststücke auf, die ich schon oft in der Hand hatte, aber dafür nie Verwendung fand. Kommt ja doch allerhand zusammen und das passt auch gerade ganz gut rein, da ich noch nen Schuttcontainer restlich auffüllen muss.
Leider sind mir die Nüsse ausgegangen, weshalb der Rabe Heinrich gestern ganz schön den Aufstand geprobt hat. Vorm Einkauf hab ich nochmal geschaut ob mein Häuschen noch steht und vor der Einfahrt eine Blindschleiche getroffen - hatte ich auch noch nicht im Haus.
Naja. Heute gabs für Heinrich dann endlich Nachschub - er erwartete mich schon sehnlichst. Da seine Frau, Udine, momentan nicht kommt, nehme ich an, dass die beiden gerade was ausbrüten. Ich bin gespannt
Naja. Wenigstens ein kleines Update...
Tja...und schlechte Nachrichten gab es auch. Die Architektin sagte mir neulich, dass Sie einen Lage- und Höhenplan braucht. Ich dachte mir erst nix schlimmes - bis das Angebot da war. Die Frage, warum es für den Bauantrag einen gesonderten Plan braucht, konnte mir zwar keiner erklären, aber die beiden Pläne schlagen nochmal mit ca. 2000€ zu Buche. Es kommt aber noch heftiger: Ich muss dafür auch die Grenzen feststellen lassen - und das kostete damals schon (habe das vor Jahren mal angefragt) ca. 5-6000€ und nun weiß ich nicht, ob ich die ganze Grenze vermessen lassen muss, oder ob ein Teilstück ausreicht. Im Worst Case sind das eben schnell nochmal 8000€ die ich für 2 Pläne ausgeben muss - langsam...also so ganz langsam... langsam überlege ich mir echt, ob ich das noch weiter betreibe bzw. lange weiter betreiben kann...
Sowas nimmt einem irgendwie jeden Elan...
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Ja, das mit den Türen ist nicht ganz so einfach - da muss ich tricksen und hoffen, dass es funktioniert.
Zur großen Doppelflügeltür:
Die ist von Falz zu Falz gemessen 1,61m - meine Treppenbreite aber nur 1,5m und zu bedenken ist ja auch, dass ich auf beiden Seiten nen Anschlag für die beiden Flügel brauche. Also werde ich die Tür schräg zur Treppe stellen - was ein ganz schöner Aufwand wird, aber den Zugang in der ansonsten dunklen Ecke sicher auch etwas verschönert.
Und zur Tür mit Segmentbogen:
die hat mir eben auch sehr gut gefallen, weil der obere Teil eben so schön verstrebt ist. Gedanklich will ich sie als Zugang zum Raum unter der Treppe bzw. zur Kellertreppe nutzen und dann auch nicht alle Fensterchen verglasen, sondern teils auch mit historischem Lochblech auskleiden - dann bekommt der Keller hoffentlich genug "Luft" damit mir da nix stockt. Mal sehen ob Theorie und Praxis da so funktionieren, extrem feucht ist es ja nicht. Und wgeen Anpassen: joa, da muss ich dann halt nen Segmentbogensturz hauen - auch kein unmöglicher Akt.
Wenn ich mal dazu komme, rendere ich mal das, was ich die Tage so gezeichnet habe und lade die Bilder mal hier hoch.
Mangels Ziegeln bin ich gedanklich eh gerade dabei, die Wand zumindest größtenteils aus Naturstein zu bauen. Davon hab ich ja genug
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JA, es geht nichts über ein eigenes Gründstück, wenn es dich erwischt, wo du , wenn es dir noch halbwegs geht, dich austoben kannst..
Schicke Türen...
Kannst du die Runde Tür bei dir so einfach integrieren?
Frohe Ostern...Einen Kommentar schreiben:
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Mich hat es erwischt....
Nun hab ich mein 4. G abbekommen...leider. Ich hätte es gerne vermieden, aber vermutlich ist Corona nicht zu vermeiden - und wahrscheinlich wirds nicht das letzte Mal gewesen sein.
Glücklicherweise hat es mich nicht "schwer" erwischt. Die Symptome waren erträglich, nur einmal ein bisschen Fieber, einige Tage Schnupfen und morgens etwas mehr Husten als sonst... Aber: Müdigkeit ohne Ende, Abgeschlagenheit und trotz milder Symptome: Jeder Handgriff eine unglaubliche Anstrengnung...
Seit einigen Tagen gehöriger Schwindel obendrauf.... Nein - es macht keinen Spaß. Aber es nützt ja auch nix.
Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, konnt ich trotzdem nicht die ganze Zeit doof zu Hause herumsitzen und glücklicherweise kann ich mich ja auch in der eigenen Werkstatt und im eigenen Haus gut isolieren.
Viel ist nicht passiert. Ich habe mal zwei der geborgenen Türen abgebrannt, da ich diese gern beim Treppenneubau mit verarbeiten möchte. Ansonsten habe ich dank eines neuen Schuttcontainers mal den ganzen Schutt aus dem Hinterhaus räumen können und bei der Gelegenheit mal noch den Porphyrpfeiler komplett freigestellt bzw. den Rest drumherum abgerissen.
Aber mehr war echt nicht drin. Dieses WE muss ich mich um das kümmern, was wegen Corona liegen geblieben ist und dennoch "nebenbei" noch ein wenig Entspannung finden.
Immerhin: ich fand mal die Muse, die Treppe zu zeichnen - ich brauche das als Grundlage um weitermachen zu können. Bisher habe ich ja alles vor Ort ermittelt und an den Wänden angezeichnet, aber so ein Plänchen ist doch mal von Nöten - schafft Platz im matschigen Hirn...
Hoffe ihr seid alle gesund und munter und genießt euer Osterfest.
Bald geht es bestimmt weiter!
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