Ist jetzt sehr weit hergeholt....
Mal was für Rätselfüchse und Codeknacker: Schatzkarte "Pastors Letter"
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Out off Topic: Da fällt mir der Film : Das Vermächtnis der Tempelritter mit Nicolas Cage ein, wo sie unsichtbare Texte, die mit Zitronensäure geschrieben wurden, mit Wärme wieder sichtbar gemacht hatten.
Ist jetzt sehr weit hergeholt...."In jeder Legende, mag sie noch so phantastisch sein, steckt ein Körnchen Wahrheit. Und gelegentlich nehmen wir ein schimmer davon wahr."
Bram Stoker -
Bedeutet aber nicht, dass die deutsche Ausgabe ein anderes Format hat Es ist einfacher, das Papierformat anzupassen, als den kompletten Satz
(... behaupte ich mal, weil ich nebenberuflich einiges mit Buchsatz zu tun habe)Mein Therapeut hat mir geraten, die Namen der Menschen, die ich hasse, auf kleine Zettel zu schreiben, sie ins Feuer zu werfen und zuzusehen, wie sie verbrennen. Das habe ich getan, und ich muss sagen, jetzt fühle ich mich viel besser.
P.S. Was mache ich jetzt mit den Zetteln??Kommentar
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Der Zahlencode "1o 050 16 2 19" im Bergbau-Kontext (nach Guido List)
Auf unserer Umgebungskarte sind zwei Altbergbaustellen eingetragen, die nahezu ideale Voraussetzungen für ein Schatzversteck bieten.
a) "Erzgrube"
b) "Knappenhs." (mit "Knappenhs." ist das Bleiberkwerk im Riedbodeneck, die "Franz-Adolf-Zeche" gemeint)
Durch Columbos Interpretation der Unterschrift "Adolf" würde hier ein konkreter Bezug zum zweiten Bergwerk, also zur Franz-Adolf-Zeche bestehen.- 1o: „Anfang im Ungrund“ – könnte heißen: Einstiegspunkt in einen Stollen / Stollenmundloch.
Die Zahl "1o" ist als "1" und als "Kreis" zu lesen. Die "1" steht für einen "Anfang", der "Kreis" für den "Ungrund, Urgrund oder Untergrund"
Will man ein Bleibergwerk betrachten will, liegt der Bezug zu "Untergrund - Schwelle - Ursprung - Vollendung" hier sehr nahe. "Manifestation aus dem Urgrund" - 050: liest sich als 50 m / 50 Schritte (das ist auch die typische Schacht-/Stollentiefe im "alten" Erzbergbau).
- Alternativ: 0-5-0 --> Blei (grau) eingebettet im Nichts --> der Stollen im Gestein.
- Alternativ: 0-5-0 -->Auf der 2. Sohle (bei den Nullen, Sohle 1 und Sohle 3 befindet sich Nichts)
- 16 (Yr): steht bei List für Tod, Abstieg, Transformation. Eine sehr deutliche Bergbau-Metapher (unter die Erde gehen).
- 2 (Ur): Ur-Kraft, Ursprung --> Quelle oder Erzader --> der „Fundpunkt“ des Metalls oder eben des Schatzes (in der 2. Sohle oder im 2. Querschlag). Die Sohle 1 in der Franz-Adolf-Zeche ist Wasser führend. Das Wasser entspringt aus einer Quelle, die sich im Stollen befindet! Über die 1. Sohle erreicht man durch einen Aufstieg in einem Schacht die 2. Sohle. Auch hier finden wir Quellwasser. Der Bereich der Quelle im Stollen könnte der Hinweis auf den Ort des Schatzverstecks sein. Vom Gefühl her passen auch die 50 m bis zum Stollenmundloch.
- 19: bei List kein offizieller Wert --> man könnte die Zahl als 18 (Gibor) + 1 (Fa) lesen, das wäre dann die "Vollendung" und die "Besitznahme".
Der gefundene Schatz wird gehoben.
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- 1o: „Anfang im Ungrund“ – könnte heißen: Einstiegspunkt in einen Stollen / Stollenmundloch.
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Arnspitzhütte vs Mittenwalder-Hütte nach List
Textbaustein pastors letter: „Edelweiß Über Schwarzwald“
Ich beweise euch jetzt, wie einfach es ist, die Richtigkeit der „Arnspitzhütte“ auf die Richtigkeit der „Mittenwalder-Hütte“ umzugestalten, wenn man mit List argumentiert. Ich konstruiere also jetzt bewußt einen Beweis, dass die Mittenwalder-Hütte die geeignetere Hütte von den beiden Hütten ist, die zur Diskussion stehen. Alles was mit List zu tun hat, ist in der Schriftfarbe rot dargestellt (den rein logischen Bezug ohne den List-Anteil zur Mittenwalder-Hütte habe ich bereits aufgezeigt).
Drei Wörter können bei List als 3-teilige Formel gelesen werden, das machen wir alle gerade
Geht man ins Detail kann auch eine 5-teilige Formel aus den drei Wörtern herausgelesen werden: Edel+weiß+Über+Mitten+wald. Vernachlässigen wir das „Über“, bleiben 2 Wörter (2-teilige Formel) übrig, die aufgeteilt werden können und dann die Zahl 4 ergeben. Vielleicht gefällt uns aber auch der Bezug zu den Farben „Schwarz“ oder „Weiß“ besser. Zählt man die Buchstaben, ergeben sich die Zahlen 7 und 4. Zählen wir diese beiden Zahlen zusammen (7+4) erhalten wir die Summe 11. In der List-Schreibweise 1+1, hätten wir dann wieder die 2. Ein einzelnes Wort „Über“, das zudem noch falsch geschrieben ist, nämlich in Großschreibung könnte dann auch ein Hinweis auf die Zahl 1 sein.
Jede dieser gefundenen Zahlen läßt sich mit Runen, Kriebenzahlen (u.a.) und deren Bedeutungen nach List verbinden.
Beim Edelweiß haben wir einen Mehrfachbezug, ein Zeichen. Es kann Pflanzenbild, Stern, Vereinszeichen des Alpenvereins (dazu muss man wissen, dass List auch Mitglied des Österreichischen Alpenvereins war), Wahrzeichen der Gebirgsjäger oder Pentagramm sein, nämlich dann, wenn man die zusammengehörigen sternförmigen Blütenblätter von einem Edelweiß, auf die List Zahl „5“ (5er-Ordnung, Rune Rit) reduziert und da ein Pentagramm ebenfalls fünf Ecken hat und auch bei List explizit aufgeführt ist …
Unseren Schwarzwald sieht List als dunklen, schwarzen Wald, oder auch als schwarzes Felsband. Auch eine bewaldete Hangzone, eine Talmulde oder ein durch den Wald laufender Bach mit dunkler Gewässerfarbe (oder im Schatten der Bäume) würden hier gut passen. Die Farbe Schwarz ist bei List auch die Nord- oder Ostseite …
Zusätzlich korreliert die Farbe Schwarz in der List-Deutung oft mit Rückzug, Schutz und Not. Da fällt mir doch sofort eine Schutzhütte vom Alpenverein ein
Sogar das „Über“ hat eine Bedeutung bei List: oberhalb, jenseits, übergeordnet oder entgegen der Nennform.
Ihr seht schon, was man alleine aus diesen drei einfachen Wörtern alles konstruieren und gestalten kann. Wenden wir unseren List also auf eine Prüfung Arnspitzhütte – Mittenwalder-Hütte an.
Arnspitzhütte vs Mittenwalder-Hütte.jpg
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... und hier die Erklärung dazu, warum ich das Beispiel gerade gepostet habe.
Mein „Problem“ mit Guido von List
Das der Esoteriker Guido von List wissenschaftlich komplett unhaltbar ist und das man den „braunen inhaltlichen Mist“ nicht diskutieren muss, darüber brauchen wir uns vermutlich hier nicht unterhalten, aber sprechen müssen wir über die esoterischen Bedeutungsweisen von List.
Ich behaupte
ALLES kann mit Guido von List begründet werden und
JEDE These kann mit Guido von List kostruiert werden!
Warum ist das so? Dazu müssen wir Guido von List einmal im Detail betrachten.
Es beginnt mit dem „geheimen Wissen“ das nur die Aramanen oder Eingeweihten verstehen. Wenn also ein Schatz durch „Geheimwissen“ gesichert wurde, dann paßt List, wie die Faust aufs Auge.
List verwendet Naturformen (Berge, Flüsse, Täler, Wälder), die er gerne einmal als „Runenzeichen im Gelände“ deutet. Wenn ein Baum die Form einer Rune hat, oder ein Bach- oder Wegeverlauf der Zahl XY entspricht, Zack, schon paßt es in die okulte Schatzthese …
List ist so weit gegangen, dass er neben seinen Bezug zu den germanischen Göttersagen (Edda) – mit denen man auch nahezu alles deuten und begründen kann – auch nahezu alle uns bekannten Elemente in seine Deutungen integriert hat. Das betrifft ein eigenes geschaffenes Runensystem, Zahlen, eine Vielzahl an Symbolen, Farben, Metalle, Jahres- und Tageszeiten, Mondphasen, Götter, astrologische Zeichen, Sternzeichen, Planeten, Wappen, Metalle, Tiere, Temperamente, ja sogar die Töne bei den Musiknoten sind bei List definiert.
Irgendetwas paßt bei List immer und überall!
Das Armanen-Futhark und auch seine Kriebenzahlen sind bewußt symbolisch und mehrdeutig aufgebaut. Das erlaubt fast so viel Spielraum wie die Interpretation von Columbos Unterschrift „Adolf“ … Wieviel 1 zu x-Billionen Möglichkeiten waren das?
Am Beispiel „3 = drehen, wenden“ man kann es auf eine Wegkreuzung beziehen, einen Richtungswechsel, auf eine Spirale im Gelände, auf einen Satz mit drei Wörtern, auf den Umbau dieses Satzes, oder auf einen beliebigen Begriff, der sich lediglich mit der Zahl 3 reimt. Drei – frei – Blei – Salbei Dalmei Adomei
Beispiel „5 = Zusammengehörigkeit“ zwei Täler die zusammenlaufen, zwei Menschen die zusammen gehören, das Edelweiß das zur Hütte gehört, zwei gleich klingende Begriffe (Mittenwald – Mittenwalder-Hütte), Zahlenkombinationen aus drei und zwei Ziffern, … egal was wir nehmen wollen, es passt immer!
Runen und Zahlen lassen sich beliebig miteinander und auch mit jeglichen Formen und Objekten verknüpfen! Damit wirkt es „bedeutungsschwer“, obwohl es eine reine freie Assoziation ist.
Die Argumentation mit List ist ein perfektes Werkzeug um „Beweise“ zu konstruieren!
Das kann man jetzt auf den Ersteller des Notenblatts beziehen und auch auf jeden Ersteller von eigenen Thesen. Nehmt die Argumentation mit List komplett aus einer These heraus und bewertet was dann von der These noch übrig bleibt …
Man merkt, ich bin kein Freund von List. Der pastors letter kann durchaus List-Elemente enthalten, eben um eine konstruierte Geschichte des Erstellers zu stützen, aber …
Wenn wir von Lösungen sprechen wollen und von einem stimmigen Gesamtbild, muss ein Weg aufgezeigt werden, der frei von der Argumentation von List ist und trotzdem zu einem Ziel führt und darüber hinaus zusammen passt! Alles andere ist Augenwischerei. Das ist meine Meinung zu List.
Diejenigen, die sich bereits mit List beschäftigt haben, wissen, dass diese Argumentation stimmt. Wer sich für eigene Forschungen in die „Traumwelt“ von List einlesen will, kann dies dann hier tun.
Guido von List – Chronologie
https://www.dhm.de/lemo/biografie/guido-von-list
Guido von List – Bücher und Dokumente
https://archive.org/search?query=Guido+von+List
https://archive.org/download/guido-v...-original-book
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Das entscheidende Wort in den letzten Beiträgen ist „konstruiert“!
Das ist ja genau das, was ich schon x-mal geschrieben habe. Man kann bestimmt jedes Ergebnis herbeikonstruieren egal auf welcher Grundlage, indem man diese willkürlich verwendet, ohne System oder Methode nur durch die Nutzung von zusammenhanglosen Fragmenten oder Bruchstücken.
Bei der Unterschrift war es eben anders, da hatte ich erst die Lösung, fand die dazu führende Methode erst später. Das will und werde ich jetzt aber nicht schon wieder erklären.
Ziemlich am Anfang habe ich mal sinngemäß geschrieben: „Wissen, das nicht geteilt wird, geht wieder verloren“. Dieses spezielle (wenn auch teils durch Zufall erhaltene) Wissen ist es, das ich hier aufzeigen und teilen wollte, weil es fundamental für die gesamte Lösung und deren Findung sein wird. Ganz egal wem das letztendlich gelingt.
Das ist eben das geniale am MI, die zusätzliche ideologische Komponente. Man kann diese nun beim Rätseln berücksichtigen oder komplett ignorieren. Was letzteres für etwaige Lösungen bedeutet kann sich jeder selbst denken.
In diesem Sinne:
Man kann die Pferde zur Tränke führen, saufen müssen sie selbst.
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Einen weiteren alternativen Verdacht zu einem möglichen Final möchte ich euch nicht vorenthalten.
Annahme: Es besteht ein logischer Bezug zwischen den Örtlichkeiten der Textteile und der Runenübersetzung.
BAUM – Bezug zum Schwarzwald
STEIN – Bezug zum Gletscherschliff (transportiertes Geröll durch Eis)
KREUM(Z) – Bezug zur Kreuzwand
Bei den vorherigen Vorschlägen haben wir das im Notenblatt aufgeführte „M“ als vierten Punkt für eine mögliche Kreuzung verwendet. Bei diesem Alternativvorschlag verwenden wir die letzte kombinierte Rune aus der Runenübersetzung von KREUM(Z). Hier wurde der Begriff KREUM(Z) bewußt falsch geschrieben.
Das im Notenblatt alleinstehende „M“ nimmt hier die Funktion eines Hinweises ein, dass genau diese letzte Rune zu verwenden ist. Auch der Hinweis „Enden der Tanz“ könnte auf das Ende dieser Runenübersetzung hinweisen. Diese letzte Rune, die zudem noch die Besonderheit aufweist, dass sie mit einem „Ist-Gleich-Zeichen“ verbunden wurde, könnte also der vierte Punkt sein, mit der die finale Stelle ermittelt werden kann.
Gem. den Hinweisen von Columbo zum Final besteht bei Verschiebung des Notenblatts auf der Karte eine ziemlich gute Deckungsgleichheit mit folgenden Örtlichkeiten ( ich verwende die Wortwahl „ziemlich gut“ und nicht „exakt“ deshalb, wegen unseren Feststellungen zu den Millimeterverschiebungen):
Grünkopf (BAUM)
Brunnenstein Kpf. (STEIN)
Kirchlekar und (KREUM(Z))
Der Schnittpunkte bzw. das Schatzversteck befindet sich dann in der „Lind Lähne“ (Lahne/Lähne: übersetzt Rinne, Grube, Mure, Taleinschnitt, Schlucht, Lawinenabgangszone).
Auch die von Columbo veröffentlichten Fotos zur Örtlichkeit würden hier sehr gut passen.
Anm.: Auch eine Herleitung mit Guido von List wäre natürlich auch hier problemlos möglich.
Final alt.jpg
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Gut. Stellen wir uns also die Frage, wie genau ein Schnittpunkt auf einer Karte in der Zeit von 1945 gefunden werden kann.
Die heutige Genauigkeit mit einem GPS-Gerät, je nach Satelitenkonstellation +/- 5 m streichen wir hierbei aufgrund der falschen Denkweise sofort!
Mit der Verwendung einer Karte mit größeren Maßstab z.B. 1:25000, Übertrag der Kreuzungsstelle und Verwendung der Kompasszahl ist das Auffinden eines einzelnen Baumes, an dem z.B. ein Schild in der Größe von 10x20 cm angebracht ist sogar bei stockdunkler Nacht möglich. Das kann jeder Absolvent des „Einzelkämpfer-Lehrgangs“ der Bundeswehr bestätigen. Das funktioniert bestens, wenn man es kann.
Im Bezug auf unser Rätsel vermute ich entweder einen Kreuzungspunkt bei einer Örtlichkeit, die auf unserer Karte eingetragen ist – das kann ein altes Wegekreuz sein, eine Altbergbaustelle („Bleibergwerk Riedbodeneck“ oder „Erzgrube“), eine Höhle (davon gibt es leider keine auf unserer Karte) oder eben ein Hinweis im Notenblatt, der noch gefunden werden muss.
Beispiele
Beziehen wir diese Ausage beispielsweise auf unseren Randrunenbereich (Runen F/G/S bzw. EU) kann das z.B. ein hohler Baum in der Gestalt einer Rune am Kreuzungspunkt sein.
Bergahorn.jpg
Rune „F“ – Quelle: Baumkunde.de, Fotos von „Baumlaeufer“, 2013 und Hans S, Juni 2020
Der hier gezeigte Baum in Gestalt der Rune "Fehu" steht nicht irgendwo in Deutschland, sondern liegt ebenfalls im Bereich unserer Umgebungskarte. Stammunfang 8,1 m, innen hohl und begehbar. Ein besseres Versteck für ein Säckchen Diamanten gibt es fast nicht …
Im Bereich haben wir weiterhin Grenzmarchen der ehemaligen Grafschaft Werdenfels. Viele dieser Marchen besitzen ein Kreuz, ähnlich der Randrune „Gebo“. Die hier gezeigte Grenzmarch liegt im Bereich der alten Leutascher-Klamm in Mittenwald.
Felsmarch.png
Rune „G“ – Quelle: eigenes Bildmaterial
Ein alter Baum in dem eine Wolfsangel eingeschlagen wurde, die heute noch immer im Baum verankert ist, meist mit Kette (alternativ dazu eine Wolfsgrube, die man auch heute noch deutlich im Gelände lokalisieren kann).
Infos zur Wolfsangel finden sich auf folgenden beiden Seiten:
https://jagdfibel.de/index.php/Datei:Wolfsangel1.jpg
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfsangel
Ein Stein, ein markanter Findling oder ein Baum vor Ort mit eingeritzter Runenkennzeichnung.
Hier ein Beispiel eines Steins mit Runenkennzeichnung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfsa...Grenzstein.jpg
Mit den entsprechenden Hinweisen – die vielleicht noch gefunden werden müssen - ist es also durchaus möglich eine Punktlandung bzgl. des Versteckortes zu erzielen.
👍 1Kommentar
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Habe an anderer Stelle im Forum mal meine Sicht auf das Buch von Karl Hammer dargestellt:
Karl Hammer - "The Hunt for the Nazi Gold", Segen oder Fluch eines zweifelhaften Buchs Hier im Forum ist die jahrelange Erforschung der Entschlüsselungsmöglichkeiten des sogenannten Pastor's Letter allseits gut bekannt. https://www.schatzsucher.de/Foren/forum/schatzsuche/sch%C3%A4tze/93688-mal-was-f%C3%BCrDas nächste Mal schreibe ich was interessantes!
Grüße,
RainerKommentar
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Hallo allerseits,
am 03.03. sah ich zufällig die Doku mit Josh Gates zum Thema, seither lässt es mich nicht mehr los. Nach wenigen Tagen konnte ich die ersten 5 Textzeilen zuordnen. Alles um Mittenwald, wie oft hier beschrieben, Hinzufügen möchte ich meine Gedanken zu
- Kein Wasser Kalt
kein Wasser => anderer Aggregatszustand, Schnee, Eis, Dampf, Schneefeld, Gletscher
kein Wasser kalt => temperiert, lau, heiß, ggf. Kristall-Therme am Kochelsee
- Predigtstuhl, Kreuz und Kranz
weiterer Berg Predigtstuhl nördlich vom Soiernsee, 47.506305°N 11.359746°E
Kranzberg nördlich der Talstation Hoher Kranzberg Sessellif, 47.447146°N 11.256882°E
Rund um die Karwendelspitze: nördliches, südliches Karwendelkreuz, Mitter-Kreuz, Kreuzwand
Zu dem Problem mit den Karten, Maßstab, etc.
Ich verwende die Angaben von Google-Earth als Referenz:
Google Earth: Predigtstuhl - Hoher Kranzberg 7529.62m, 283.03°
In den digitalen Karten bzw. im Notenblatt zähle ich die Pixel.
Notenblatt (2393 x 3167 Pixel) Predigtstuhl - Hoher Kranzberg, jeweils Mitte Balken 1244, 288 Pixel
d = (Pythagoras) = 1264.72 Pixel
winkel = arctan(228/1244) = 10.39° im 2. Quadranten, d.h. 280.39°
=> Abweichung 2.64° zu Google Earth, d.h. das Blatt lag schief beim Scannen, die Notenlinien verlaufen nicht parallel zum Rand
Mit der entsprechenden Drehung passt das Bild-Overlay bei Google Earth ziemlich genau.
Gleiches mit jedem Zielpunkt, Entfernung wird über Dreisatz, Winkel mittels arctan + Abweichung berechnet.
- Ziffernfolge
ich denke nicht, dass sie redundant zu den anderen Angaben (Anzahl Buchstaben, Quersumme, etc.) verwendet wird. Die Informationen sind spärlich genug.
Vielmehr versuche ich sie direkt oder in Teilen aus den errechneten Zielpunkten herauszulesen.
- POIs
beim Durchstöbern des Kartenmaterial fand ich einige interessante Punkte um Mittenwald
- ehemaliges Bleibergwerk nahe Stranitz
- Ehrenmal der Gebirgsjäger, eingeweiht 1957, gab es hier schon früher etwas?
- Erzgrube
- Findling, per KI unter "Baumstein Mittenwald" gefunden, 47.445919°N 11.241003° (in Google Earth nicht zu erkennen)
- Geigenbaumuseum
- Porta Claudia
Beim Betrachten der Porta Claudia kam ich auf die Idee, das Gleichheitszeichen der letzten Rune könnte auch eine Brücke, Furt, enges Tal o.ä. sein.
Wie oben erwähnt versuche ich derzeit die Ziffernfolge aus den Zielpunkten heraus zu lesen. Dabei betrachte ich die absolute Position, aber auch die Differenz zu bekannten Punkten in mehreren Koordinatensystemen. Leider bisher ohne Erfolg.
Weiterhin suche ich Bilder mit Objekten deren Beschriftung der Ziffenfolge nahe kommt. Wegkreuze, Gewanne, sonstige Schilder, Flurstücke, etc.
Viel Spass
GeorgKommentar
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Wow!
... das ist ja mal ein "erster Beitrag", der es in sich hat

Da scheint es jemanden "erwischt" zu haben.
Ich hoffe, das Feuer lodert noch ne Weile!
Und ich freue mich, den künftigen Gedankenaustausch verfolgen zu dürfen.
... denn selbst beitragen kann ich hier kaum etwas ...
Herzlich Willkommen!!!
JörgDie Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)Kommentar
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Jaja, der MI kann einen schon sehr in seinen Bann ziehen. Wenn es doch nur ein paar konkrete Anhaltspunkte gäbe, an denen man ansetzen könnte. Doch sowohl die Sendung von Josh Gates als auch das Buch von Karl Hammer sind zur Lösungsfindung eher ungeeignet, höflich ausgedrückt.
Betrachten wir deshalb den MI doch einfach mal nur als Rätsel, wie es in irgendeinem Rätselheft abgebildet sein könnte. Überlegungen über das wer, wann oder warum lassen wir mal unbeachtet.
Was kann anhand des Notenblattes herausgefunden werden?
Ich werde jetzt nicht jedes Detail einzeln erklären, das kann jeder auf den bisherigen Seiten selbst nachlesen, sondern möchte einen groben Überblick über herausgefunde Dinge geben und was sie bedeuten.
Durch symbolische bzw. bildliche Umschreibung sind mittels der Textzeilen auf dem Notenblatt Punkte beschrieben, mit denen Hitlers Signatur entsteht. Man benötigt dazu nur die richtige Landkarte und muss die Listˋsche Zahlensymbolik kennen. Und nein, es können keine anderen Punkte als die gezeigten gemeint sein, da sonst entweder die Textzeilen nicht passen oder die Zahlensymbolik. In Kombination von Texten, Zahlensymbolik und Karte sind nur die beschriebenen Punkte möglich. Lediglich die vierte Zeile ist nicht geeignet die drei Bergspitzen zweifelsfrei zuordnen zu können, weshalb eben der „Umweg“ mit den drei schwarzen Balken nötig ist.
Mit genau der gleichen symbolischen und bildlichen Methode ist auf dem Notenblatt ein bestimmtes Gebiet beschrieben und dass dort etwas versteckt ist! Überträgt man die drei schwarzen Markierungen des Notenblatts auf dieses Gebiet, sind sie exakt(!) deckungsgleich mit den einzig in Frage kommenden (weil einzig markanten) Punkte auf diesem Gebiet!
Das allein zeigt schon, dass es eben kein Zufall sein kann sondern Methode hat. Der MI kann deshalb schon mal keine Ansammlung willkürlich aufgetragener Ergänzungen ohne Bedeutung sein, sondern wurde bewusst so gestaltet wie er ist. Wer aber diese bildlichen Beschreibungen, aus welchen Gründen auch immer, nicht nachvollziehen will oder kann, der wird den MI nie verstehen und enträtseln können. Es ist eben keine „klassische“ Karte bei der verkorkste Koordinaten, Schrittlängen, Meterzahlen, oder mathematische Verrenkungen welcher Art auch immer zum Versteck führen.
Nun stehen auf dem MI noch die Wörter BAUM STEIN KREUZ.
Diese Wörter sind nicht nur sehr versteckt auf das Notenblatt geschrieben sondern zusätzlich auch noch codiert. Um sie lesen zu können muß man das „Runenalphabet“ nach Guido List kennen, was heutzutage kein Problem ist, „früher“ aber nur auf einen Kreis von Gleichgesinnten zutraf. (Gleiches gilt übrigens auch für die Zahlensymbolik. Jetzt wo sie bekannt ist, kann sie auch einfach angewendet werden, doch bevor ich gezeigt habe, dass sie eine wesentliche Rolle spielt, hat sie bestimmt niemand hier gekannt). Diese versteckten Wörter sind also sehr wichtig und tatsächlich ist es möglich damit das „Schatzgebiet“ auf eine sehr kleine Fläche einzugrenzen. Es wäre sogar möglich eine bestimmte Stelle damit zu beschreiben. Diese kleine Fläche wiederum ist bestens für ein Versteck geeignet und unterscheidet sich in ihrer Beschaffenheit deutlich von dem restlichen Umgebung.
All das sind Informationen, die man nur mit dem Notenblatt herausgefinden kann, ohne dass man wissen muss wie alt oder wie groß das Blatt ist oder wie die Rückseite aussieht. Zudem zeigt es auf, dass das jemand ganz bewusst so gestaltet hat und dieser jemand wollte mitteilen, dass an einer bestimmten Stelle etwas versteckt ist. Bis hierhin spielt es dabei erstmal keine Rolle wer das war oder wann. Für das Lösen des Rätsels ist das schlichtweg nicht von Bedeutung. Wichtig ist nur, dass dieser jemand, der den MI gestaltet hat, sich einer bestimmten Denkweise bedient hat und voraussetze, dass man bestimmte Dinge weiß. So muß man:
- bildlich/symbolisch gehaltene Formulierungen verstehen
- das Runenalphabet nach List kennen
- die Zahlensymbolik nach List kennen
- mit dem Alpenverein / Alpinismus vertraut sein
- Hitlers zuletzt verwendete Unterschrift kennen
- noch ein/zwei Besonderheiten wissen, um das Versteckgebiet entdecken zu können
Nun stellt sich zwangsläufig die Frage, wer alles denn überhaupt über das nötige Wissen verfügt um jeden einzelnen dieser Schritte erkennen bzw. verstehen zu können. Und genau das bringt uns nun zu der Gretchenfrage an der ganzen Geschichte:
Warum wird ein Dokument derart speziell gestaltet, dass es nur ein sehr kleiner Kreis an Leuten, möglicherweise nur eine bestimmte Person verstehen kann?
Denn wahrscheinlich sind, um die endgültige Lösung finden zu können, sogar noch weitere spezielle Kenntnisse nötig (vielleicht über ein bestimmtes Pferderennen?) und mit jedem weiteren Schritt schrumpft die Zahl derer, die das Gesamtbild verstehen. Natürlich kann man nun argumentieren, nur weil es für einen Teil des MIs eine Lösung gibt, muss es für den Rest noch lange nicht so sein. Diese Denkweise fände ich aber doch sehr überheblich und andererseits käme wohl niemand auf die Idee bspw. bei einem Kreuzworträtsel zu behaupten, für die Felder, die man nicht weiß, gibt es keine Lösung.
Was kann aus dem Blatt noch abgeleitet werden?
Bei den Textzeilen spielt nicht nur die Zahlensymbolik eine Rolle sondern aufgrund der speziellen Schreibweise ist eine zweite Bedeutung nicht nur höchst wahrscheinlich, sondern auch die einzig logische Erklärung. Denn warum sonst sollten einige Punkte wortwörtlich beschrieben sein, andere nur bildlich bzw. symbolisch und wieder andere nicht eindeutig genug, weshalb man noch die drei schwarzen Balken braucht? Zudem muss auch bei den Lösungsschritten die zum „Versteck“ führen sowohl Zahlensymbolik als auch Doppeldeutigkeit berücksichtigt werden.
Deshalb ist es nur logisch, dass nicht nur die Textzeilen sondern auch die Zahlenreihe am MI eine doppelte Bedeutung hat und dass die Zahlensymbolik eine Rolle spielt. Es wäre sogar sinnwidrig anzunehmen, dass es sich hier anders verhält. Und die einzig logische Erklärung für eine der Bedeutungen ist für mich, wie schon öfters geschrieben, dass die Zahlenreihe ein Buchcode ist, der auf den Mittenwaldführer hinweist. Dass diese Methode selbst ohne Absprache funktioniert, hab ich mit einem kleinen Experiment ja gezeigt. Darum wird wohl irgendetwas auf dem Notenblatt ein Hinweis sein, der den oder die Empfänger an ein bestimmtes Buch erinnert. Möglichkeiten dafür gibt es, z.B. die Überschrift, die Textzeilen oder ein bestimmtes Symbol. Dabei ist es sehr wahrscheinlich, dass nochmals eine Besonderheit berücksichtigt werden muss. Vielleicht ist es kein deutschsprachiges Buch, oder es werden nur Schlagwörter des Inhalts verwendet, oder es wird der Titel nur bildlich beschrieben, denn sowas würde wiederum ins Muster des MIs passen.
Nochmals zum Versteck.
Das Schatzgebiet bzw. die Versteckstelle auf diesem Areal konnte nur jemand beschreiben, der schon mal vor Ort war. Für mich sind deshalb zwei Szenarien denkbar.
Erstens, der MI ist ein modernes Werk.
Dann stellt sich die Frage warum jemand ein Versteck derart verzwickt beschreibt. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass der Verfasser irgendetwas dort platziert hat und es sogar noch dort ist. Nur werden es wohl keine Schätze sein, sondern eher ein Hinweis darauf, dass der MI gelöst wurde.
Zweitens, der MI beschreibt tatsächlich ein jahrzehntealtes Schatzversteck.
Dann muß aber nicht zwangsläufig etwas versteckt (worden) sein. Es könnte auch ein geplantes, nie realisiertes Versteck beschrieben sein oder es wurde schon ausgeräumt. Diese Annahmen sind für mich wahrscheinlicher, als dass da noch was liegt….aber wer weiß.
Für mich ist das zweite Szenario (eben durch die spezielle Machart des MIs und den Informationen die daraus resultieren) das plausibelste. Vielleicht unternehme ich heuer wieder eine Tour und durchforste das Areal mit kompetenter und technisch unterstützter Hilfe. Mal schauen was das Jahr so bringt. An der Weihnachtsfeier hab ich die Fühler diesbezüglich schon etwas ausgestreckt. Die Gesamtlösung der letzten Geheimnisse des MIs werden aber sicher durch Recherchen zu finden sein und nicht durch eine Suche vor Ort.

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